Wir Christen sollen auffallen

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Wir Christen sollen auffallen

Liebe Gemeinde,
als Tamara und ich am Montag in Leipzig waren, saßen wir in einer Gaststätte gegenüber dem Steigenberger Grandhotel - Handelshof und wir haben einmal die Menschen beobachtet, die dort eingecheckt sind. Es war sehr interessant, welch Menschentypen da kamen. Mit welchen Autos sie kamen, wie sie sich verhielten. Für die einen war es normal in so einem Hotel unter zu kommen. Die anderen taten besonders viel, damit sie auffielen, dass sie Gäste waren in dem renommierten Hotel. Sie fuhren mit einem Porsche vor. Ließen ihn extra vom Personal wegfahren und noch vieles mehr. Auffallen dass die anderen sehen, dass man wehr ist.
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Heute geht es in unserem Gottesdienst irgendwie auch um das Auffallen. Wir sollen nämlich als Christen auffallen. Dazu ermutigt uns Jesus.
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Ich lese den Predigttext aus Matthäus 5,13-16 nach der Neuen Genfer Übersetzung:
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Salz der Erde und Licht der Welt
13 »Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.
14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
15 Auch zündet niemand eine Lampe an und stellt sie dann unter ein Gefäß. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt.
16 So soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.«
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Liebe Gemeinde,
es ist schon klar, wenn uns Jesus hier zum Auffallen auffordert, dann nicht in negativer Weise, was bei Christen leider auch manchmal vorkommt.
Nein heute geht es um ein ganz positives Auffallen. Dabei sind wir als Gemeinde im Ganzen und auch als Christen im Einzelnen gemeint.
„Ihr seid das Salz der Erde.“ „Ihr seid das Licht der Welt.“ Diese Aussagen von Jesus beinhalten für uns zwei Dinge, da ist erst einmal der Anspruch, den Jesus an uns stellt. Er macht uns ganz und gar deutlich: „Ihr seid für diese Welt, im Großen, und besonders auch im Kleinen ganz und gar lebensnotwendig und lebenswichtig.
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Das ist auch ein Zuspruch von Gott her, welchen Wert wir bei ihm haben. Mit und durch uns will er seine Mission, seine Sendung erfüllen. Durch uns will er die Menschen zum Heil führen.
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Dabei sind zwei Dinge nicht gefragt. Zum einen der Stolz, dass wir mit Stolz erfüllter Brust durch diese Welt laufen.
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Und das andere Extrem ist nicht gefragt, nämlich eine überzogene Demut in etwa so: „Ich bin nichts, ich habe nichts ich tauge nichts“.
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Damit beleidigen wir ebenfalls den lebendigen Gott. Denn er hat uns geschaffen, mit allen guten Gaben, die wir haben. Über diese Gaben und Begabungen dürfen wir uns freuen. Wir dürfen und sollen sie zum Wohle der Menschen und zur Ehre Gottes anwenden.
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Jesus sagt hier ganz konkret: Ihr seid für die Welt lebenswichtig. Du bist für diese Welt lebenswichtig.
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Vielleicht ist mancher von euch versucht, zu sehen ob hier jemand Prominentes im Gottesdienst ist, der eurer Meinung nach wirklich etwas dieser Welt zu sagen.
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Vielleicht der Dalai Lama oder Bill Gates.
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Der Dalai Lama ist sicher ein großer weißer Mann, aber hat dieser wirklich schon das Leben von Menschen verändert, hat er sie getröstet in Schmerz und Leid, ihnen in der Not beigestanden oder anderen Menschen mit Barmherzigkeit gedient haben?
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Bill Gates, sicher hat er die Computerbranche revolutioniert mit seinen Betriebssystemen MS-Dos und später Windows. Nächste Woche kommt ja die 10te Version davon heraus.
Er hat damit trotz aller Versuche, das zu brechen, bis heute eine gewisse Vormachtsstellung. Doch zum Heil hat er keine Menschen geführt, eher manchmal bis an den Rand der Verzweiflung.
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Aber wir, du und ich, sind in dieser Welt gefragt, als Kinder des lebendigen Gottes.
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Denn wir können eine Antwort darauf geben, wo die Menschen ihr Heil finden, wo und wie sie getröstet werden, wo sie Beistand finden in ihrer Not.
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Uns ist von Gott die Kraft gegeben, anderen in Barmherzigkeit und Liebe zu begegnen, aus der Liebe Gottes heraus.
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Das macht uns für diese Welt so wichtig. So lebenswichtig wie Salz und Licht für unseren Körber und Organismus.
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Habt ihr schon einmal einen Kaninchenbraten ohne Salz gegessen? Ich habe das einmal vor vielen Jahren einmal getan. Das war furchtbar. Als Jugendlicher war ich einmal bei jemanden eingeladen, der aus gesundheitlichen Gründen salzarm essen musste. Eigentlich liebe ich Kaninchenbraten und esse ihn ungeheuer gern, so in Senf eingerieben und in Buttermilch eingelegt. Aber da habe ich mich geschüttelt und hätte ihn am liebsten wieder ausgespuckt. Doch um der Gastfreundschaft willen, habe ich ihn dann runter geschluckt. Das hat sich bei mir so tief eingebrannt, dass ich mich bis noch heute daran erinnere.
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Dass das Licht lebenswichtig ist – das leuchtet jedem ein. Gerade in der Nacht, wenn man mit einem Fahrzeug unterwegs ist. Nur mit Licht kann man sehen und wird man gesehen. Deswegen muss man auch immer beim Auto die Beleuchtung kontrollieren. Bei mir ging letzten an einer Seite das Abblendlicht nicht mehr. Da musste ich feststellen, dass auch beide Standlichter ausgefallen waren. Da wollte ich die Birnen auswechseln. Das ging aber gar nicht so einfach.
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Ich habe mir bald die Hand beim Glühbirnenwechsel gebrochen. Da bin ich dann in die Werkstatt gefahren. Der einzige Trost war, auch in der Werkstatt haben sie zum Glühbirnenwechsel das halbe Auto auseinander genommen. Dennoch ist eine funktionierende Beleuchtung am Auto wichtig.
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So wie das Licht im Dunkeln wicht ist, sind wir als Christen in dieser Welt wichtig. Jeder Christ und die ganze Gemeinde ist für diese Welt lebenswichtig. Das sagt einer zu uns, der uns besser kennt als wir uns selbst: Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes.
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Der Zweck
Ihr habt nun gehört, wie wichtig das Salz ist, darum geht morgen in den Supermarkt und kauft gleich einmal 10 kg Salz (bitte nicht wirklich tun). Das füllt ihr in einen großen Topf. Verschließt den luftdicht und stellt ihn in den Abstellraum.
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So jetzt habt ihr 10 kg ganz wichtiges Salz und weil es wichtig ist, lasst ihre es stehen. Wie wichtig ist das das Salz wirklich? Nun es gab einmal eine Zeit, da war Salz sogar Zahlungsmittel.
Als wir vor 14 Tagen bei Passau im Urlaub waren, haben wir im Museum sehen können, wie sich die Leute mit der Gewinnung und dem Transport von Salz im Mittelalter richtig eine goldene Nase verdienen konnten. Von daher ist der Begriff weißes Gold nicht von ungefähr. Und weil man da so viel Geld verdiente, wurde dann das Transportprivileg der Salzhändler auf der Donau im 16. Jahrhundert durch den bayrischen König untergraben und selber übernommen.
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Heute bekommt man 10kg schon für 6 Euro. Und gutes Salz kann bei 10 kg schon 50-60 Euro und noch viel mehr kosten. Fleur de Sel aus Guerande kostet 10 kg 450 €.
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Aber wie wichtig ist das Salz?
Überhaupt nicht, denn der Wert des Salzes wird hier an einer falschen Stelle gemessen.
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Salz wird erst dann wichtig, wenn es seinen Zweck erfüllt, wenn es in das Essen gestreut wird.
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Es wird erst dann wichtig, wenn es weggegeben wird. Nicht der Haufen Salz ist wichtig, sondern das Salzkorn, das die Speise würzt. Manchmal kann auch zu viel Salz zu viel des Guten sein.
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Dann stellt euch einmal vor, wir hätten kein Licht in unserer Welt. Alles würde dunkel um uns herum sein. Wäre das nicht furchtbar?
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Ich muss euch sagen, ich bewundere blinde Menschen, wie die ohne Licht zurechtkommen können. Von mir erhalten Sie die allergrößte Anerkennung.
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Ich kenne ein blindes Ehepaar, die betreiben einen Bauernhof und haben drei prächtige Kinder. Der Mann braut ein wunderbares obergäriges Bier und die Frau arbeitet als Brustabtasterin in einer Frauenarztpraxis. Natürliche brauchen sie die Hilfe anderer, aber dennoch meistern sie als Blinde ihr Leben und daher bewundere ich sie beide.
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Das habt ihr ja alle schon erlebt. Es ist gegen 22.00 Uhr, ihr seid noch auf. Ihr sitzt vielleicht gemütlich vor dem Fernseher und da geht mit einem Schlag das Licht aus. Der Strom ist weg. Nun geht das große Rennen los, auf der Suche nach einer Taschenlampe oder wenigsten einer Kerze und Streichhölzer.
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Und wie schnell stößt man da sich an den Kopf. Da ist man froh, wenn man wenigsten erst einmal ein Streichholz oder wenigsten ein Feuerzeug findet. Schon das kleinste Licht gibt uns im dunklen Raum etwas Orientierung zu geben.
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Ich glaube Jesus hat ganz bewusst diese beiden Bilder vom Salz und vom Licht ausgewählt, weil er uns kennt und weiß, wie wir Menschen und auch wir Christen leben.
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Wir verlieren unseren Zweck, wenn wir sind, wie ein ganzer Topf voll Salz und wenn wir wie Licht sind, das sich in der Dunkelheit versteckt.
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Gern sind wir als Christen zusammen, wir feiern hoffentlich fröhliche Gottesdienste, haben auch schöne Gemeindeveranstaltungen und versammeln uns zum Gebet. Alles das ist gut und wichtig. Doch das erfüllt nicht den Zweck unseres Christseins. Nein der Zweck unseres Christseins erfüllt sich erst, wenn wir uns senden lassen, hinaus in unsere Umwelt zu den Menschen, mit denen wir leben, zu unseren nichtchristlichen Nachbarn.
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In ein paar Wochen haben wir hier in unserem Pfarrbereich einen Glaubenskurs. Dazu sind Christen und Nichtchristen eingeladen um miteinander ins Gespräch zu kommen über Fragen des Glaubens und über unsere Fragen und Zweifel.
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Nun er findet zwar in Lucka statt. Aber viele sind ja mobil, sich zu bewegen und die es nicht sind können sicher mitgenommen werden.
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Aber es ist wichtig, wenn ihr Salz und Licht sein wollt, dass ihr dazu eure nichtchristlichen Nachbarn einladet.
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In christlichen Kreisen singt man auch gern das Lied „Gut, dass wir einander haben“. Es hat auch eine etwas kuschelige Melodie. Würde es nach dieser Zeile aufhören, wäre es theologisch falsch. Aber viele Christen und Gemeinden leben so.
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Gut ist, dass das Lied, dann den Anderen im Blick hat, hoffentlich sehen wir auch den anderen außerhalb unserer Gemeinde. Nur dann erfüllen wir unseren Zweck als Gemeinde.
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Das andere Extrem ist, dass einer seine Gaben versteckt, wie ein Licht unter einen Topf, weil sie doch so klein sind.
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Man braucht mich doch nicht in der Gemeinde: „Ich kann nicht gut lesen, - ich kann nicht gut singen, ich kann nicht reden.“
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Wie oft habe ich das schon gehört. Na und das müssen sie auch nicht, aber es gibt andere wichtige Dinge, - der treue Beter – gerade für alte Menschen, die nicht mehr aus dem Haus kommen, eine wichtige Aufgabe, der treue Beter ist genauso wichtig, wie der Pfarrer auf der Kanzel, vielleicht sogar noch wichtiger.
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Eine Gemeinde kann auch ohne Pfarrer eine gewisse Zeit leben. Unsere sächsische Nachbargemeinde Regis-Breitingen ist da sogar Modellgemeinde für ein solches Projekt. Aber ohne Beter kann die Gemeinde nicht leben.
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Oder wie wichtig ist der Besuch des kranken Nachbarn, der bettlägerig ist. Da muss man nicht viele Worte machen, vielleicht nur still neben ihn setzten und ab und zu streicheln, nur dass er weiß: „Du bist nicht allein.“
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Jedes noch so kleine Licht ist wichtig. Denn es gibt Orientierung. Und wir wissen auch „Große Dinge haben immer im kleinen ihren Anfang.“
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Ziel
Vielleicht fragt jetzt der Eine oder Andere: „Wozu soll das Ganze gut sein?
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Auch darauf gibt uns Jesus eine Antwort. Er sagt: „Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
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Wenn Menschen unsere guten Werke sehen, die wir aber bitte sehr nicht wie einen Bauchladen vor uns hertragen, aber auch nicht unter einem Mantel falscher Demut verstecken, also wenn Menschen unsere guten Werke sehen, dann sollen sie sehen, dass wir als Christen echt sind, das wir glaubwürdig und vertrauenswürdig sind. Das ist der erste Schritt.
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Der zweite Schritt heißt dann „und euren Vater im Himmel preisen“. Und Gott kann man nur dann preisen, wenn man zu ihm eine Beziehung aufbaut, und sich mit ihm verbindet.
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Das geschieht eben nicht durch die vielen Worte, die wir machen, sondern durch unsere Taten, die wir tun.
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Wir müssen nicht erst Dalai Lama sein oder Bill Gates heißen um in Gottes Reich gute Taten zum Wohle der Mitmenschen und zur Ehr Gottes zu tun.
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Sondern auch hier gilt die Zusage Gottes, die er jedem Einzelnen zu sagt: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“
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Ihr Lieben, lasst euch bewegen vom lebendigen Gott. Amen.
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