Kein Tag ohne Jesus

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Kein Tag ohne Jesus

Liebe Gemeinde,
gleich am Anfang des Jahres die Gretchenfrage:
„Welcher Bank würden Sie denn heute ihr Geld anvertrauen?“ Welche Bank ist nach diesem Auf und Ab der letzten Jahre noch vertrauenswürdig?
Wo kann man denn noch so richtig für sein Alter vorsorgen?“
Sicher wird darauf jeder von uns eine andere Antwort haben. Und wenn wir dann alle Antworten vergleichen, werden wir zu dem Schluss kommen: „Eine letztenden Endes endgüldige Antwort gibt es nicht. Es wird bei aller Absicherung des Sparens immer ein Restrisiko geben oder man bringt mehr zur Bank als man von ihr bekommt und selbst dann ist die Sparanlage sicher.
Keiner von uns kann den absolut 100% sicheren Anlagetipp geben den gibt es einfach nicht.
Selbst bei solchen Bankgeschäften ist eine Form des Vertrauens, ja des Glaubens notwendig.
Es gilt, welche ist die Bank meines Vertrauens – oder ich muss die Anlage im Sparstrumpf unterm Bett anlegen und selbst da ist das nicht sicher?
Warum rede ich jetzt vom Geld und vom Vertrauen? Weil ich jetzt an dieser Stelle deutlich machen will, dass unser ganzes Leben auf Glauben und Vertrauen aufgebaut ist. Selbst die Menschen, die nicht an Gott und an Jesus Christus glauben, müssen in ihrem Leben glauben.
Sicher kann man im Leben manches analysieren und kalkulieren, planen und überdenken – bis man zu Ergebnis kommt, was man tut, wem man glaubt.
Ja selbst in der Mathematik gibt es dafür ein ganz bestimmtes Teilgebiet – die Wahrscheinlichkeitsrechnung oder auch Stochastik genannt. Das kommt aus dem Griechischen und heißt ins Deutsche übersetzt die „Kunst des Ratens“.
Und ich finde es auch richtig, dass man das tut. Es gibt aber am Ende keine 100%ige Sicherheit.
So eben auch im Leben nicht.
Der erste Tag des neuen Jahres ja des neuen Jahrzehntes hat begonnen. Wir wissen nicht was dieses Jahr und erst recht nicht, was dieses Jahrzehnt bringen wird.
Sicher werden wir gewisse Ereignisse planen, die möglicherweise kommen werden. Bei meiner Frau und mir wird es so Gott will 2011 die Silberne Hochzeit sein. Oder im nächsten Monat einen Urlaub in Ägypten auf dem Nil
Auch als Kirchengemeinde planen wir bestimmte Ereignisse.
Und jeder von Euch hat auch bestimmte Ereignisse in seinem Plan. Ob sie kommen werden wissen wir nicht? Wir können nur die „Kunst des Ratens“ anwenden und als Christen können wir das sagen, was in Jakobus 4,15 steht: „Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.
Nun steht heute am Anfang des Jahres ein Wort aus Johannes 14,1 und dieses Wort will uns das ganze Jahr begleiten:
Jesus Christus spricht:
„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“
Und genau hier geht es um diese Frage des Glaubens. Uns wir heute ganz direkt die Frage gestellt: Glaubst Du an Jesus Christus? Glaubst Du dass er Dich in deinem Leben begleitet? Glaubst Du, dass er Dich in den guten, wie auch in den schlechten Zeiten trägt und hält?
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