Predigt (unbenannt) (20)
Sermon • Submitted • Presented
0 ratings
· 5 viewsNotes
Transcript
Guten Morgen, liebe Gemeinde, liebe Gäste, Freunde bekannte der Täuflinge. Wir feiern heute einen schönen Tag und ich freue mich heute an so einem Tag hier vorne stehen zu dürfen und zu Predigen.
Für Alle die mich nicht kennen, ich heiße Alexander Röhrich. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Ich selbst durfte 2017 hier in der ersten Reihe sitzen an so einem Taufgottesdienst und mich taufen lassen.
Ein wunderbarer Tag und mein heute Predigt möchte ich gerne mit einem Text beginnen.
Versuch doch bitte mal für dich selbst hier die Zeilen zu lesen.
Bild 1 - Studie
„Afugrnud enier Stidue an der elingshcen Uävirestint Cmabrdige ist es eagl, in wlehcer Riehnelfgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen.
Das eniizg Wcihitge ist, dsas der estre und der lzette Bsthucabe am rcihgiten Paltz snid. Den Rset knan man dnan onhe Polbremee lseen.
Das ghet dseahlb, wiel das mnehcschile Geihrn nciht jdeen Bschutbean ezleinn liset, sodnern das Wrot als Gnaezs."
Und? Konntest du die Zeilen lesen? Erstaunlich oder, dass unser Gehirn das hinbekommt.
Ich lese das hier stehende Mal für alle Laut vor:
„Aufgrund einer Studie an der englischen Universität Cambridge ist es egal, in welcher Reihenfolge die Buchstaben in einem Wort stehen.
Das einzig Wichtige ist, dass der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz sind. Den Rest kann man dann ohne Probleme lesen.
Das geht deshalb, weil das menschliche Gehirn nicht jeden Buchstaben einzeln liest, sondern das Wort als Ganzes."
Hier steht, dass das einzig Wichtige ist, dass der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz sind.
Der Anfang und das Ende sind wichtig.
Und so ähnlich ist es auch wenn wir in die Bibel schauen!
Denn Jesus ist der Anfang und das Ende.
In Offenbarung 1,8 steht:
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
Doch was meint das?
Jesus meint hier, dass alles mit ihm beginnt und alles mit Jesus beendet wird.
Wir Feiern heute Taufe.
Hier vorne sitzen sieben, die sich zur Taufe gemeldet haben.
Alle sieben hier vorne, wie auch viele hier im Saal und ich haben etwas gemeinsam.
Wir haben den gleichen Anfang und das gleiche Ende.
Das ist Fest.
Und was ich genau damit meine, sage ich später noch.
Die Studie zeigt wie wichtig der Anfang und das Ende ist, damit man die Wörter lesen kann.
Doch auch die Buchstaben hier, zwischen dem Anfang und dem Ende sind wichtig.
Wir haben nicht nur ein gemeinsamer Anfang und Ende, sondern auch unsere Mitte ist gleich.
Die Mitte hier symbolisiert unser Leben.
Bei jedem sieht das Leben etwas anders aus.
Bei jedem sind die Buchstaben anders positioniert. Bei dem anderen mehr, Bei dem anderen weniger vertauscht.
Doch unser Ziel soll sein, die Buchstaben hier in der Mitte zu sortieren.
Das wir das Wort lesbar machen.
Und das können wir mit Gottes Hilfe schaffen.
Doch das geht nur wenn wir Jesus auch den nötigen Platz dafür geben.
Wenn wir ein Leben mit Jesus führen, dann ist er Teil unser Leben.
Dann ist er Anfang, Mitte und Ende…
Doch dieses Leben sieht bei jeden etwas unterschiedlich aus.
Und in der heutigen Predigt geht es genau darum.
Bild 2 - Thema
Jesus du lebst in mir, doch wie viel Platz gebe ich dir!
Das ist das heutige Predigt Thema, zugleich Gliederung und Frage an jeden einzelnen heute hier.
Jesus du lebst in mir, doch wie viel Platz gebe ich dir!
Ihr sieben, ihr könnt genau das sagen, Jesus er lebt in mir und alle Gläubigen die an Jesus Tod und Auferstehung Glauben, können sagen Jesus du lebt in mir.
Und genau das hat ein Mensch vor 2000 Jahren gesagt.
Dieser Mensch gehörte zu den härtesten Gegnern der Nachfolger von Jesus.
Aber weil er selber Jesus begegnet ist, wurde sein Leben auf den Kopf gestellt.
Er wurde ein leidenschaftlicher Nachfolger von Jesus und schrieb sogar einige Bücher, die wir heute in der Bibel haben.
Sein Name war Paulus.
Und aus einen seiner Büchern lesen wir heute.
Ich möchte heute mit uns gemeinsam Galater 2:20 lesen.
Wer eine Bibel dabei hat, darf gerne aufschlagen Galater 2:20
Falls du keine dabeihast, auch hier vorne darfst du gerne mitlesen.
Bild 3 Gal 2:20
Hier schreibt Paulus:
20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat
Paulus erwähnt an dieser Stelle im Brief eine Situation, die sich mal in seinem Leben zugetragen hat.
Er ist dort unterwegs mit Menschen, die behauptet haben: Jesus allein reicht nicht aus.
Du musst dich noch an bestimmte Vorschriften halten von dem jüdischen Gesetz und erst dann bist du ein Kind Gottes.
Und da macht Paulus deutlich: Das ist nicht so.
Wir müssen das Gesetz nicht mehr einhalten - weil sich alle Gesetze in Christus erfüllt und wir in Christus Freiheit haben
Und 6 Verse vorher, liest man das ganz deutlich.
Wir sind Frei in Christus.
Nicht durch das Einhalten der Jüdischen Gesetze.
Wir brauchen keine 100 Gesetze einhalten, damit wir vor Gott gerecht sind.
Christus allein reicht.
Paulus benutzt vier Mal in nur zwei Versen das Wort Gerechtigkeit.
Bild 4- Gal 2,16-17
16 [doch] weil wir erkannt haben, daß der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird. 17 Wenn wir aber, weil wir in Christus gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden würden, wäre demnach Christus ein Sündendiener? Das sei ferne!
Dieses Wort“ Gerechtigkeit“.
Es Meint gerecht gesprochen. Es ist das Gegenteil von Verurteilung.
Wir alle waren Schuldige, verurteilte Sünder.
Doch durch die unfassbare große Gnade Gottes, die Paulus so oft in diesem Brief erwähnt.
Sind wir aufgrund des Werkes von Jesus Christus von jeder Anklage freigesprochen.
Wir treten allein durch den Glauben an Jesus in dieses neue Verhältnis.
Und genau das hat hier Paulus den Menschen gesagt.
Und dann kam hier der Vers 20.
Und ich stelle mir das so vor. Das die Leute etwas erschrocken geguckt haben, als Paulus das gesagt hat.
Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.
Ich kann mir denken, wie einige an Paulus hoch und runter geguckt haben und gedacht haben.
Warte mal, was hast du gesagt. Das habe ich nicht gesehen.
Wo bist du den gekreuzigt?
Genau das ist es!
Das haben wir nicht.
Bei euch sieben sehe ich das auch nicht.
Aber innerlich sind wir das.
Wir lesen Jesus Christus er ging für uns an das Kreuz.
Er starb für deine, meine Sünden stellvertretend am Kreuz.
Und wenn du das angenommen hast, dann ist das so als wärst du mit ihm gekreuzigt worden.
Wir lesen am Anfang der Bibel, dass wir Menschen von Gott getrennt sind, durch die Sünde, die uns von Gott trennt.
Doch Gott wollte, dass ändern. Und das hat Gott durch Jesus getan.
Er ging ans Kreuz, um all die Schuld von uns stellvertretend auf sich zu nehmen.
Durch seinen Tod & Auferstehung. Hat Jesus gesiegt. Ab diesen Moment ist die Brücke zwischen Gott und dem Menschen wieder hergestellt.
Nämlich durch Jesus.
Und hat du das verstanden angenommen und vor Gott bekannt gemacht, dass du Jesus brauchst.
Dann ist dein Anfang wie in der Einleitung Fest.
Nicht nur der Anfang, sondern auch das Ende. Weil Jesus sagt, wer einen Anfang mit mir hat, hat auch ein Ende mit mir.
Weil Jesus wieder kommen wird, um uns zu sich zu holen. Wir werden irgendwann wieder bei ihm sein und bei Gott unseren Vater.
Und diese gekreuzigt sein, bedeutet dass wir dem Gesetz gestorben sind.
Genau das hat Paulus hier nochmal so betont. Das alte hat keinen Anspruch mehr auf uns.
Und das müssen wir verstehen.
Paulus er hat das verstanden.
Für ihn wurde das absolut persönlich.
Schauen wir allein, auf seine Formulierung.
Bild 5 Gal 2,18-20
18 Denn wenn ich das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter hin. 19 Nun bin ich aber durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben. 20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst fürmich hingegeben hat
9x mal Ich und 3x Mich
Paulus für ihn wurde Christus persönlich.
Er hat verstanden.
Das es um ihn geht.
Doch nicht nur ihm, sondern um jeden einzelnen hier. Die Frage ist nur, ob ich oder du das genau so sagen kannst wie Paulus hier.
Christus wird persönlich, so persönlich, dass er zur Mitte deines Lebens wird.
Indem er in dir lebt.
Bild 6 Thema und Jesus lebt in mir unterstrichen
Jesus du lebst in mir? Wie Platz gebe ich dir?
Darum geht’s heute.
Und Ich habe hier vorne ein Glas stehen.
Dieses Glas hier ist leer.
Wir feiern heute Taufe, aber zugleich auch Pfingsten.
Pfingsten feiern wir, weil dort die Gläubigen Menschen den Heiligen Geist bekommen, haben.
An Pfingsten passiert nämlich genau das, was Paulus hier sagt.
Ab Pfingsten haben gläubige den Heiligen Geist, den Geist Gottes in sich.
Jesus selbst der durch den Geist in einem lebt.
Und dieses Glas hier veranschaulicht das.
Wenn Jesus dein Anfang wird, dann wird dieses Glas gefüllt. (Glas füllen)
Jesus selbst lebt in dir.
Er nimmt dein ganzes inneres ein.
Ab diesen Moment. Lebe nicht mehr ich, sondern Christus in mir, wie Paulus hier sagt.
Ab diesem Moment lebe ich nicht mehr Ego-Zentrisch, sondern Christus-Zentrisch.
Und die heute Frage ist. Jesus wie viel Platz gebe ich dir?
Ich habe gesagt unser Leben zwischen dem Anfang und Endbuchstaben sieht unterschiedlich aus.
Sie sind unterschiedlich sortiert.
Jesus lebt in uns und trotzdem hat er bei jedem unterschiedlich Platz.
Hätte er bei allen gleich viel Platz, so denke ich würden die Buchstaben bei jeden sortiert sein.
Was meine ich damit mit.
Es gibt Dinge die Jesus den nötigen Platz nehmen.
Zum Beispiel.
Lügen. (Stein rein Werfen)
Lästern (Stein rein Werfen)
Neid (Stein rein Werfen)
Zorn (Stein rein Werfen)
So kann es weiter gehen. Und ihr seht, das Wasser kommt raus.
Man kann jetzt jeden Tag Bibel lesen.
Man kann drei Jahre wie ich zur Bibelschule gehen.
100 Predigten im Jahr hören.
Voll im Dienst unterwegs sein.
Man kippt also die ganze Zeit Jesus obendrauf. (Wasser rein kippen)
Doch was passiert. Das Glas ist weiterhin nicht voll ausgefüllt.
Ihr sieben hier vorne und auch alle anderen hier.
Ich habe das selbst erlebt…
Mir war das, gar nicht richtig bewusst.
Ich habe immer obendrauf gekippt. Doch die Steine nicht gesehen.
Jetzt sehe ich die Steine. Konnte tatsächlich auch schon einige entfernen.
Man kann das, indem man bewusst diese Steine vor Gott bringt.
Hast du ein Problem mit Neid. Dann sprich mit Gott darüber, dass er dir diesen Stein nimmt.
Geh bewusst an diesen Stein dran. Und versuche ihn zu entfernen.
Mit Gott und mit anderen Menschen, die dir nahestehen, die Jesus nah sind, kannst du dafür sorgen, dass mehr Platz geschaffen wird für Jesus.
Die Steine hier symbolisieren nur Dinge, die Jesus den Platz nehmen können.
Nicht Steine sind entscheidend! Sondern das Jesus in dir lebt.
Und wir selber können, Jesus mehr oder weniger Platz geben.
Doch wie viel genau, das liegt an dir selbst.
Oft habe ich schon den Spruch gehört.
Ich mich meine mir, Herr segne diese Vier.
Doch wir sollten doch sagen:
Ich mich meine mir, Herr dir gehören diese Vier.
Gott erwartet von uns, dass wir alles Gott abgeben.
Gott er möchte alles von uns haben. Er möchte mein, er möchte dein Leben.
Ein Spruch den ich hierzu sehr passen finde ist:
Nimm mich ganz und lass mich sein, einig, völlig, ewig Dein!
Jesus er möchte den ganzen Platz in uns.
Unsere Aufgabe ist es. Jesus auch den nötigen Platz zu geben.
Paulus er weiß, dass Jesus in ihn lebt. Er weiß aber auch das er noch im Fleisch lebt.
Bild 7 Gal 2 20
Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat
In der NGÜ einer anderen Übersetzung steht:
Bild 8 Gal 2 20 NGÜ
Und solange ich noch dieses irdische Leben habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sich selbst für mich hingegeben hat.
Paulus meint hier:
Solange ich noch hier auf dieser Erde lebe.
Lebe ich im Glauben!
Im Glauben leben, meint nicht nur dieses Wissen, das wir in Christus Freiheit haben.
Also Für ein Petrus zum Beispiel, dass er nicht mehr an den Jüdischen gebunden ist.
Für uns, wir müssen nicht irgendwelche Werke erfüllen, um vor Gott gerecht zu sein.
Das meint das auch, doch nicht nur.
Im Glauben leben, meint den Glauben auch praktisch werden zu lassen.
Die Taufe heute für euch sieben. Ist dieses öffentliche Bekenntnis.
Ihr sagt heute vor allem.
Ich möchte mit Jesus leben.
Ihr lebt euren Glauben. Indem ihr heute bezeugt, dass ihr das tun wollt.
Doch ich wünsche mir so sehr, dass man euren Glauben nicht nur durch das Hören hier vorne sieht.
Sondern auch allein durch euren Leben.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich 2017 hier vorne Stand.
Ich habe auch gesagt ich lebe von nun an mit Jesus.
Und ich hoffe so sehr, dass andere die mich beobachtet haben das sehen können.
Denn das ist mein Wunsch.
Ein lebendiger Glaube. Ist nicht nur Kopfwissen, sondern auch etwas Praktisches.
Ein Leben welches Jesus führt. Weil er in uns lebt.
Das man Jesus sieht in unserem Leben.
Ich hoffe Gott hat euch heute ermutigt.
Ich habe echt geweint, als ich für mich erkannt habe, dass ich Jesus nicht all den Platz gegeben habe, den er eigentlich bekommen könnte.
Jesus er ist der Anfang und das Ende.
Ist er das wird er zu deiner Mitte, weil er in dir lebt.
Lasst uns gegenseitig ermutigen.
Ihr sieben und viele hier und ich wir können sagen.
Jesus du lebst in MIR.
Doch die Frage ist für jeden einzelnen wie viel Platz gebe ich dir Jesus?
Lasst uns darüber nachdenken, heute Abend im Gebet oder vielleicht auch gleich noch im Gebet.
Jesus er möchte den ganzen Platz in uns haben.
Und wir sollen so leben, dass wir im Glauben leben.
Wir dürfen uns freuen wir sind frei in Christus!
Wir sind gerecht gesprochen!
Doch lasst uns auch so Leben, dass unser Glauben sichtbar wird.
Das geht, wenn wir die Gemeinschaft zu Jesus immer suchen. Nah bei ihm bleiben!
Ich möchte gerne mit zwei Fragen meine Predigt beenden.
Wenn wir nochmal auf Glas schauen.
Ist dein Leben Gefüllt mit Jesus?
Und wenn dein Glas schon gefüllt mit Jesus ist, wie Platz gibst du ihn?
Wie viel Steine liegen dort drin?
Amen.
