Ohne Sorgen?!

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Notes
Transcript

Die Welt wankt, es gibt keine Stabilität und Sicherheit mehr. Von Tag zu Tag überschlagen sich die Ereignisse. Pausenlos werden neue Videos und Podcasts in den sozialen Netzwerken veröffentlicht.
Menschen sind unsicher, sie sind skeptisch ob die Person, die mir gegenüber steht oder an mir vorbeiläuft sie ansteckt. Menschen sind unsicher und hamstern die Läden leer. Unsicherheit zeigt sich in der Wortwahl der leitenden Leute unserer Zeit: Not-Paket, Not-Zustand, Not-Tarifvertrag, Not-Krankenhaus.
Die Welt wankt, die Stabilität an die so selbstverständlich war, gleitet aus unseren Händen.
Und die Gesundheitskrise ist erst der Anfang. Die Wirtschaftskrise ist die nächste Welle und raubt der Welt ihre Stabilität und Sicherheit.
Wie geht es deinem Herzen in all dem? Was machen deine Gedanken? Womit beschäftigst du dich? Steht dein Herz fest? Ist es bewacht und friedlich oder vereinnahmt von Fragen und Sorgen?
Drehen sich deine Gedanken nur noch um das hier und jetzt?
Gottes Wort ist die Wahrheit, die uns durch jede Situation unseres Lebens begleitet! Was immer die Bedrängnis dieser Welt sein mag, Christus hat sie überwunden!
Philipper 4,6–7 BB
Macht euch keine Sorgen. Im Gegenteil: Wendet euch in jeder Lage an Gott. Tragt ihm eure Anliegen vor in Gebeten und Fürbitten und voller Dankbarkeit. Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, soll eure Herzen und Gedanken behüten. Er soll sie bewahren in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Macht euch kein Sorgen

Philipper 4,6 BB
Macht euch keine Sorgen. Im Gegenteil: Wendet euch in jeder Lage an Gott. Tragt ihm eure Anliegen vor in Gebeten und Fürbitten und voller Dankbarkeit.
Das eine sichere Heilmittel gegen Sorge ist das Gebet aus folgenden Gründen:
(1) Ein aufrichtiges / erliches Gebet nimmt den Blick von Schwierigkeiten der Umstände und richtet ihn auf die Kraft Gottes
Epheser 3,20 BB
Dank sei Gott, der die Macht hat, unendlich viel mehr zu tun – weit mehr als alles, was wir von ihm erbitten oder uns ausdenken können. So groß ist seine Macht, die in uns wirkt.
(2) Durch Gebet erneuern wir unser Vertrauen in die Treue des Herrn, indem wir alle unsere Sorgen und Probleme ihm überlassen, wissend, dass er sie entgegennimmt, weil er für uns sorgt
Matthäus 6,25–34 BB
Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euer Leben – was ihr essen oder trinken sollt, oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt. Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken? Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte in Scheunen. Trotzdem ernährt sie euer Vater im Himmel. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben nur um eine Stunde verlängern? Und warum macht ihr euch Sorgen, was ihr anziehen sollt? Seht euch die Wiesenblumen an: Sie wachsen, ohne zu arbeiten und ohne sich Kleider zu machen. Ich sage euch: Nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit war so schön gekleidet wie eine von ihnen. So schön macht Gott die Wiesenblumen. Dabei gehen sie an einem Tag auf und werden am nächsten Tag im Ofen verbrannt. Darum wird er sich noch viel mehr um euch kümmern. Ihr habt zu wenig Vertrauen! Macht euch also keine Sorgen! Fragt euch nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Um all diese Dinge dreht sich das Leben der Heiden. Euer Vater im Himmel weiß doch, dass ihr das alles braucht. Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken. Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag – der wird schon für sich selber sorgen. Es reicht, dass jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten hat.«
1. Petrus 5,7 BB
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
(3) Wenn wir unsere Probleme und Anliegen an Gott abgeben, wird er sie durch seinen Frieden ersetzen. Dieser übernatürliche Friede wird unsere Gedanken bewahren und unsere Herzen schützen als ein Ergebnis unserer Verbindung und Gemeinschaft mit Christus Jesus
Jesaja 26,3 BB
Wer unerschütterlich auf dich vertraut, dem schenkst du bleibenden Frieden.
Kolosser 3,15 BB
Und der Friede, den Christus schenkt, lenke eure Herzen. Dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Und dafür sollt ihr dankbar sein!
(4) Durch das Gebet stärkt uns Gott im Bestreben, alles zu tun, was er von uns verlangt
Epheser 3,16 BB
Er soll euch so ausstatten, wie es dem Reichtum seiner Herrlichkeit entspricht: Durch seinen Geist soll er euch in eurer innersten Überzeugung fest machen.
(5) Durch Gebet empfangen wir Barmherzigkeit, Gnade und Hilfe in der Zeit der Not
Hebräer 4,16 BB
Lasst uns also voller Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. So können wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden. Und so werden wir zur rechten Zeit Hilfe bekommen.
(6) Während wir im Gebet Zeit mit Gott verbringen, ist er imstande, uns zu versichern, dass alle Dinge für uns zum Guten dienen
Römer 8,28 BB
Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.
Nicht die Sorge macht den Jünger sorglos, sondern der Glaube an Jesus Christus.
Dietrich Bonhoeffer

Der Friede Gottes

Philipper 4,7 BB
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, soll eure Herzen und Gedanken behüten. Er soll sie bewahren in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.
Gottes Friede ist das Gegenteil von menschlicher Ängstlichkeit. Er kommt, wenn wir aus einem Herzen. das völlig an Christus und sein Wort hingegeben ist, Gott anrufen
Indem wir unsere Sorgen Gott anvertrauen, können wir beschliessen, uns nicht mehr darüber zu bekümmern, weil sie jetzt seine Angelegenheiten sind.
(1) Dieser Friede ist eine innere Ruhe, Gelassenheit und Gewissheit, die durch den Heiligen Geist in uns von Christus geschenkt wird Röm 8,15-16
Römer 8,15–16 BB
Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht. Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben. Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht. Weil wir diesen Geist haben, können wir rufen: »Abba! Vater!« Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
Er beruht nicht auf Gefühle oder Umständen, sondern auf dem soliden Fundament unserer Beziehung mit Gott. Er beinhaltet eine feste Zuversicht, dass Jesus nahe ist und dass Gottes Liebe zum Guten in unserem Leben aktiv ist
Römer 8,28 BB
Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.
Römer 8,32 BB
Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht verschont. Vielmehr hat er ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber seinen Sohn geschenkt hat, wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?
Jesaja 26,3 HfA
Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut.
(2) Wenn wir unsere Schwierigkeiten und Anliegen Gott im Gebet überlassen, wird sein Friede die Türe unseres Herzens und unserer Sinne bewachen und vermeiden, dass uns Sorgen und Herzeleid des Lebens unsere Hoffnung in Christus rauben
Jesaja 26,3–4 BB
Wer unerschütterlich auf dich vertraut, dem schenkst du bleibenden Frieden. Vertraut für immer auf den Herrn, denn Gott, der Herr, ist ein Fels für alle Zeiten.
Jesaja 26,12 BB
Uns aber, Herr, wirst du Frieden verschaffen. Denn was immer wir erreicht haben, es ist dein Werk.
Römer 8,35–39 BB
Was kann uns von Christus und seiner Liebe trennen? Etwa Leid, Angst oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder gar die Hinrichtung? Schließlich heißt es ja in der Heiligen Schrift: »Weil wir uns zu dir bekennen, bedroht man uns täglich mit dem Tod. Wie Schlachtvieh werden wir behandelt.« Doch aus alldem gehen wir als strahlende Sieger hervor. Das haben wir dem zu verdanken, der uns so sehr geliebt hat. Ich bin zutiefst überzeugt: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen – nicht der Tod und auch nicht das Leben, keine Engel und keine weltlichen Mächte, nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftiges und auch keine andere gottfeindliche Kraft. Nichts Über- oder Unterirdisches und auch nicht irgendetwas anderes, das Gott geschaffen hat – nichts von alledem kann uns von der Liebe Gottes trennen. In Christus Jesus, unserem Herrn, hat Gott uns diese Liebe geschenkt.
1. Petrus 5,7 BB
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
(3) Falls Furcht und Sorge zurück kehren, können wir mit einem dankbaren Herzen im Gebet zu Gott kommen, der uns erneut seinen Frieden gibt, der unsere Herzen bewahrt. Unter Gottes „Schutzhaft" werden wir uns wieder sicher fühlen und in der Lage sein, uns wieder zu freuen
Johannes 15,7 BB
Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bewahrt, dann gilt: Ihr dürft bitten, was immer ihr wollt – und eure Bitte wird erfüllt werden.
"Solange wir durch den Glauben mit ihm verbunden sind, hat die Sünde keine Gewalt mehr über uns. Gott fasst unsere Hand des Glaubens und führt sie, damit wir uns an der Göttlichkeit von Christus festhalten und auf diese Weise einen vollkommenen Charakter erlangen können.” Ellen Gould White
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