Bibelstunde 1.Thess 2,8-12

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Notes
Transcript

Vers 8

“Und wir sehnten uns so sehr nach euch, daß wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unser Leben, weil ihr uns lieb geworden seid.”
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Erinnerung an den Besuch des Paulus; 1-2
Erinnerung an den Dienst des Paulus; 3-12
Wunsch des Paulus, sie erneut zu besuchen; 17-20
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Leitfrage: Wie äußerte sich die Liebe zu den Thessalonichern?
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2. Korinther 12,15 “Ich aber will sehr gerne Opfer bringen und geopfert werden für eure Seelen, sollte ich auch, je mehr ich euch liebe, desto weniger geliebt werden.”
1. Johannes 3,16 “Daran haben wir die Liebe erkannt, daß Er sein Leben für uns hingegeben hat; auch wir sind es schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.”
Philipper 2,17 “Wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werden sollte über dem Opfer und dem priesterlichen Dienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen;”
Römer 1,11 “Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, um euch etwas geistliche Gnadengabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet,”
1. Thessalonicher 3,1 “Weil wir es nicht länger aushielten, zogen wir es daher vor, allein in Athen zu bleiben,”
Apostelgeschichte 20,24 “Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.”

Im ersten Kapitel hatte der Apostel mit dem Ausdruck „was wir unter euch waren“ darauf angespielt, wie er und seine Mitarbeiter sich in der Mitte der Thessalonicher verhalten hatten, als sie zum ersten Mal mit dem Evangelium zu ihnen gekommen waren. Auch hatte er angedeutet, daß die Kraft, die die Botschaft begleitete, sehr eng mit dem tadellosen Verhalten der Boten verbunden war. Jetzt wendet er sich zu Beginn des zweiten Kapitels wieder diesem Thema zu.

Kommentar zum Neuen Testament B. Rückblick auf den Dienst des Paulus, seine Botschaft und sein Verhalten in Thessalonich (2,1–12)

Er umsorgte sie so liebevoll, dass er mit ihnen lieber teilen wollte, als von ihnen etwas anzunehmen. Sein Anliegen bestand nicht in einer gleichgültigen, oberflächlichen Verkündigung des »Evangeliums Gottes«, sondern darin, seinen Zuhörern Anteil an seinen innersten Herzensregungen zu geben. Er liebte sie, und Liebe scheut keine Kosten. Wie sein Herr kam er nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben

Paulus weiß um die vielfachen unlauteren Motive, die uns Menschen sogar beim Dienst für den Herrn treiben oder anfechten können: Ehrgeiz, Geldgier, Machthunger. Er weiß auch um die falschen Mittel, die je und dann angewandt werden: Schmeichelei, Propaganda, menschliche Redekunst. Aber er darf diesen Vorwürfen gegenüber daran erinnern, wie er selbst das alles bewußt vermieden hat, im Gegenteil zum Leiden bereit war, auch keine Arbeit gescheut und in der Verkündigung und Seelsorge die mütterliche mit der väterlichen Weise verbunden hat. Und das tat er immer mit dem Blick auf das rechte Leben hier und auf die Herrlichkeit, der wir entgegengehen (V. 12).

Der Evangelist Matthäus: Seine Sprache, sein Ziel, seine Selbständigkeit (DIE METHODE DER AUSLEGUNG)
Zum apostolischen Beruf gehört Selbständigkeit, und auf diese ist beim ersten Evangelium deshalb zu achten, weil es in literarischen Beziehungen zu Markus und Lukas steht. Zwischen Mark. und Mat. liegen diese hell im Licht. Nun wäre die Wiederholung von Vorlagen nicht an sich schon die Widerlegung des Titels, der von diesem Text die apostolische Herkunft aussagt, da literarischer Ruhm, sogenannte Originalität, und dergleichen eigensüchtige Zwecke mit dem von Jesus seinen Jüngern gegebenen Amt und Dienst nichts zu schaffen haben. Aber der Titel käme ins Schwanken, wenn der Anteil des Evangelisten an seinem Buch nur der des Schreibers wäre, der zwei oder mehrere Aufzeichnungen ineinander fügte. Wie immer die Frage nach dem Verhältnis des Mat. zu Mark. beantwortet werde, eines meine ich zeigen zu können, daß von den Künsten und Nöten eines „Quellen“ zusammensetzenden Schreibers bei Mat. nicht gesprochen werden kann.
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Vers 9

“Ihr erinnert euch ja, Brüder, an unsere Arbeit und Mühe; denn wir arbeiten Tag und Nacht, um niemand von euch zur Last wir arbeiteten Tag und Nacht, um niemand von euch zur Last zu fallen, und verkündigten euch dabei das Evangelium Gottes.”
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“unsere”
PaulusApostel, Autor, Geistlicher, Lehrer, Ein Mann, Märtyrer, Missionar, Verfasser der Bücher der Bibel, Zeltmacher — Die einflussreichste Person der Alten Kirche, vormals Saulus von Tarsus.
SilasApostel, Ein Mann, Prophet — Ein angesehener Führer der Jerusalemer Gemeinde und Reisebegleiter von Paulus.
Timotheus (Name)Evangelist, Jünger, Ein Mann, Personenname — Ein Christ dritter Generation und Begleiter des Paulus.
Leitfrage: Wie sah die Arbeit und Mühe des Apostel Paulus aus?
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Verse 10 - 12

“10 Ihr selbst seid Zeugen, und auch Gott, wie heilig, gerecht und untadelig wir bei euch, den Gläubigen, gewesen sind; 11 ihr wißt ja, wie wir jeden einzelnen von euch ermahnt und ermutigt haben wie ein Vater seine Kinder, 12 und euch ernstlich bezeugt haben, daß ihr so wandeln sollt, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft.”
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Leitfrage: Wie bezeichnet Paulus seine Anwesenheit?
heilig
gerecht
untadelig
ermahnt
ermutigt
ernstlich bezeugt
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Die allgemeine Charakteristik veranschaulicht P. durch ein bestimmtes Beispiel: die seelsorgerliche Fürsorge für jedes einzelne Gemeindeglied.

Er betont hier das individualisierende, damit hingebende, mühevolle, aufopfernde der seelsorgerlichen Beratung und Erziehung

περιπατέω umhergehen, gehen, wandern; wandeln, seinen Weg gehen, sein Leben führen

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“würdig”
=> wie es sich gehört!
=> wie es wert ist!
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