2. Gott befreit die Schöpfung von Tod und Sünde
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INTRO
INTRO
Das Thema der letzten Woche: Wir haben einen überaus guten Gott.
Die Geschichte beginnt mit Gott. Einen guten Gott, der eine gute Schöpfung geschaffen hat.
Diesen guten Gott zu erkennen und kennen zu lernen … das ist der erste Schritt.
Das ist auch der erste Anliegen Jesu.
Das ist das Gebet des Apostel Paulus an die Epheser:
Epheser 1,17 (NLB)
17 und bitte den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Einsicht zu schenken, damit eure Erkenntnis von Gott immer größer wird.
Gott kennen lernen, das ist der erste Schritt.
Zu wissen, dass er gut ist. Dass er es gut mit dir, mit mir, mit seine Schöpfung meint.
Das ist wesentlich, zu einem gesunden Verständnis des christlichen Glaubens.
Der zweite Schritt ist, uns selbst und unsere Welt in dem jetzigen Zustand zu erkennen.
Unser Thema heute lautet:
Gott will die Schöpfung von Tod und Sünde befreien.
In der Theologie sprechen wir von der Missio Dei.
Über einen Gott der auf Mission ist.
Gott ist auf Mission, seine Schöpfung zu retten.
Hier sind wir mitten in der großen Problematik der Bibel.
TATSACHE
TATSACHE
Was ist mit unserer guten Welt passiert?
Was ist mit unserer guten Welt passiert?
Wenn wir um uns herum gucken, und ehrlich sind … und wenn wir einen weiten Blick für das Leben haben … werden wir sehr schnell merken, dass wir Mitten in einem Chaos leben.
Man bekommt schnell den Eindruck … Die Welt ist nicht das, was sie sein sollte. Das Leben ist nicht das was sie sein sollte.
Ungerechtigkeit, Bosheit, Vergewaltigung, Mord, wirtschaftliche Unterdrückung, Hunger, usw … die Liste ist groß
Wie jemand, der in ganz altes kaputtes Haus wohnt … und merkt … dies Haus sollte anders sein… sollte schöner sein. Es ist aber nicht.
Was ist passiert?
Gott hat eine gute Schöpfung geschaffen, und gute Menschen geschaffen, und uns einen Mandat gebeten. Menschen sollten die gute Partner Gottes in der Verwaltung der Welt (sein Tempel) sein.
Gott hat Leben. Freiheit und und Ressourcen geben.
Gott hat ein Haus gebaut und Menschen die Verantwortung und die Macht/Freiheit gegeben, dieses Haus gemeinsam mit ihm zu verwalten (regieren). Nicht nur zu Verwalten, sondern mit ihm in diesem Haus zu leben. (Ihm kennen lernen … an leine Liebe, Großzügigkeit, Leben Teil haben) Himmel und Erde als Einheit
Menschen haben aber gesagt: Gott WIR schaffen das schon allein. Du darfst wo anders wohnen. Weiß du… Geht zum Himmel. Wir werden hier leben in deinem Haus, so wie wir denken.
Was hat Gott getan … er ist zum Himmel gegangen.
Menschen wohnten in diesem Haus, so wie sie wollten.
Als Gott weggegangen ist … dann haben schon einige Menschen die Kontrolle übernommen, und haben die schönsten Zimmer und Ressourcen des Haus für sich eingesperrt. Sie haben gekämpft um und einander verletzt um die Macht in der Küche oder im Wohnzimmer zu haben. Sich wirklich um das Haus zu kümmern wollten sie nicht.
Was tat Gott? Er hat es im ersten Augenblick zugelassen.
Und das beschreibt Paulus hier mit Gottes Zorn.
18 Doch vom Himmel her wird Gottes Zorn sichtbar über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit ablehnen.
Wird … passiv … es passiert die ganze Zeit. Der Zorn Gott ist da.
„Sie wollen ohne mich leben … dann, sollen sie wissen was das heißt…
Das Haus und das Leben war nicht dafür gedacht. Es war dafür gedacht, dass wir es als eine Familie leben. Ihr Lebensqualität wir wird durch eingeschränkt.
Sie verfehlen das Ziel und sie werden daran sterben.“
Gottes Zorn = Es geht nicht darum, dass jemand ein Gebot gebrochen hat und dann ist Gott ewig auf die ganze Menschheit sauer. Gott ist nicht so empfindlich, so unsicher von sich selbst - … dass er Bestrafen muss, nur weil eine Regel gebrochen wurde. Gott handelt nicht böswillig, misstrauisch, launisch, oder dass er die Kontrolle verliert, oder dass Gott wild geworden ist, oder dass er sich rächen will.
Gott ist nicht der Junge, der den Ball besitzt, und nur weil er nicht mitspielen darf, nimmt er den Ball und geht weg.
Die Bibel will eine ganz andere Geschichte erzählen.
Diese Geschichte will uns darstellen, wie die Menschheit sich gegen Gott entschieden hat. Ein Leben aus eigener Faust.
Nicht nur, dass sie sich mal gegen Gott entschieden haben, sondern auch dass Menschen (du und ich) sich immer wieder neu dazu entscheiden.
Dieser Zorn hier beschreibt nicht gottes Wesen. Es ist nicht seine Essenz.
Nach dem Paulus von Gottes Zorn spricht, beschreibt er da Gegenteil:
Röm 2,4
Ist es dir gleichgültig, wie freundlich, geduldig und nachsichtig Gott mit dir ist? Siehst du nicht, wie Gottes Freundlichkeit dich zur Umkehr bewegen will?
Gott lässt es aber zu, dass wir es erfahren, wie das Leben ohne ihm unmöglich ist. Um so in uns das ein Bewusstsein zu entwickeln, dass alles was Wir ohne ihm tun, nur Tod verursacht.
24 Deshalb hat Gott sie ihren schamlosen Begierden und unreinen Leidenschaften überlassen, sodass sie untereinander ihre eigenen Körper schändeten.
Gott lässt die Menschen ihre Gottlosigkeit in der Tat spüren.
Er zieht sich zurück, und lässt uns mit Ball weiter spielen.
Jeder spielt aber jetzt wie er will. Ohne Regel. Ohne ein Schiedsrichter
Jeder lebt in dem Haus, sowie er will ….
So macht Paulus seine Liste:
Von… Götzendienst … bis hin zur
gestörte Sexualität, Ungerechtigkeit, Habgier, Bosheit, Neid, Mord, Hinterlist, Streit, Verlogenheit, Verleumdung, Hass, Verachtung der Eltern, Menschen lassen einander in Stich, Herzlosigkeit, Verstandlosigkeit ….
Das alles wird in der Bibel unter zwei begriffe zusammen gefasst:
Sünde und Tod - Ziel verfehlen.
WICHTIG: Auf das Chaos (Sünde) ist Gott zornig.
Gott hasst all diese Sachen, was Paulus hier beschreibt.
Und lass uns es klar stellen: Wenn er nicht darauf zornig wäre, wäre er kein guter Gott.
Gott ist aber gut… er kümmert sich weiter hin leidenschaftlich um seine Welt und um seine Menschen;
So handelt Gott im Laufe der Geschichte … um die Schöpfung von Tod und Sünde befreien.
Er selbst handelt um die Dinge wiederherzustellen.
PROBLEM in dem Chaos
Wir brauchen Gottes Offenbarung
Menschen stecken in diesem Chaos … und sind so was von verloren …
32 … aber sie lassen sich nicht davon abbringen und freuen sich sogar noch darüber, wenn andere genauso handeln wie sie.
Sie können das Böse … das Chaos allein nicht mehr überwinden.
Die Sünde hat die Schöpfung so geschädigt, dass die Menschen ohne Gottes besondere Offenbarung von sich selbst und seinem Plan nicht zum Schöpfer zurückkehren können.
Pelagianismus: Der Mensch sei gut. Es sei möglich ohne Sünde zu leben.
Mann muss sich nur gut anstrengen, um sich selbst retten zu können.
Irrlehre.
LÖSUNG
Gott will uns zum Umkehr bewegen.
Er will und befreien.
Er will, dass wir sein Güte und seine Liebe erfahren.
Dass wir wieder an seine göttliche Natur teilnehmen (2Petr 1,4)
Er will das Leben wiederherstellen:
LEBEN: Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Freude, Liebe, Hingabe … Freundschaft, Gesundheit, Familie, Land zu arbeiten, Arbeit, Brot auf dem Tisch, Ruhe, Feier, Schlaf …
So macht sich Gott auf Mission.
Die Geschichte der Bibel ist das Gegenteil von der Logik der Religionen.
Religionen wollen einen Weg zu Gott schaffen. De Mensch sucht Gott.
Die Bibel erzählt uns das Gegenteil: wie Gott den Menschen sucht.
Er spricht mit Menschen in der Geschichte.
Er sucht sich eine Familie aus.
Ein Volk.
Er beauftrag Propheten …
Und mitten in diese Geschichte … kommt der Sohn Gottes … das Leben selbst und seine Leibe zu offenbaren.
Johannes 3,16
16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
17 Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Gott Offenbart sich… und wir brauchen diese Offenbarung … um zu erkennen, dass wir verloren sind … dass wir Sünder sind … (Erschrecken von Jesaja) und um gerettet zu werden.
Gerettet zu werden heißt nicht anders als die Liebe Gottes zu erkennen.
Jesus Christus.
Und sich selbst als verloren … als Sünder zu erkennen.
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Schon verurteilt … ist schon in der Gefangenschaft des Bösen, gefangen in der Sünde.
PROBLEM 2
Wenn das Böse das Problem ist, warum zerstört Gott nicht das Böse?
Ersten weil das Böse (als Entität), als Macht, Institution, als Größe nicht gibt.
(Teufel: er ist schon besiegt worden)
Was gibt sind die Bösewichten (die Bösen), die böse Dinge Anstellen, böse handeln, böse denken - Bösewichten.
Um das Böse zu zerstören, muss Gott die Bösen zerstören.
Ok, warum zerstört Gott die Bösen nicht?
Oh… bist du sicher. Womit sollte Gott anfangen? Wer würde übrig bleiben?
Wir geben zu, dass die Welt böse ist.
Wir sehen uns selbst selten als Teil des Problems.
Das Haus ist kaputt. Warum? Weil wir kapput sind.
LÖSUNG 2
Gottes Wahl ist:
Zwischen die Bösen zu zerstören … damit zum Schluss nur Er da allein bleibt [nur sein Charakter vom Güte und Heiligkeit][Weil nur Gott allein gut ist] und das was kaputt ist, uns zu retten [wiederherstellen] … Gott entscheidet sich zu retten …erlösen … wiederherstellen.
Er entscheidet sich uns mitten in den Tod zu holen und uns auferstehen lassen.
Und mitten in diesem Prozess der Wiederherstellung, der Erretung … Mittendrin …er selbst leidet das Böse, die wir in dieser Welt anstellen.
Gott am Kreuz sagt uns folgendes: Du kannst mir ins Gesicht spucken.
Du kannst mit ein Dornenkrone geben. Du kannst mich schlagen. Du kannst zu mir blöde Dinge sagen. Du kannst mich verfolgen. Du kannst an mir zweifeln. Du kannst mich sogar töten.
Du kannst mich nicht zu jemandem machen, der dich hasst.
Was Gott zu uns sagt, wenn Christus am Kreuz starb ist:
Ich liebe euch weiterhin.
Weil ich gut bin. Und weil ich dich liebe.
Römer 5,8
Gott dagegen beweist uns seine große Liebe dadurch, dass er Christus sandte, damit dieser für uns sterben sollte, als wir noch Sünder waren.
Das Kreuz beweist nicht Gottes Macht.
Das Kreuz beweist Gottes Liebe.
Der Sohn gab sein Leben freiwillig
Und es ist auch nicht so, dass Gott allein da Oben, ein Kommando zu seinem Sohn gegeben hat, und ihm am Kreuz getötet hat. Nach dem Motto „Ich Gott Chef“ „Du Sohn Diener“ - Jemand muss dafür bezahlen … also ich will dich töten ….
Johannes 10:18
Niemand kann es [das Leben] mir nehmen. Ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Macht, es hinzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu nehmen.
Lieben tut weh. Es gibt keine Liebe ohne Schmerz. Weil Liebe bedeutet auch Freiheit zu geben.
Jesus der König
Gott übernimmt die Leitung bei der Verwaltung des Hauses wieder zurück:
Jesus kommt um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.
Um die Leitung wieder in der Hand zu nehmen:
Oder wie C. S. Lewis beschreiben hat:
„Vom Feind besetztes Land – das ist diese Welt. Das Christentum berichtet davon, wie der rechtmäßige König gelandet ist, in Tarnung, könnte man sagen, und wie er uns alle aufruft, uns an einem großen Sabotagefeldzug zu beteiligen.“
Jesus ist der rechtmäßige wahre König, der Autorität und Legitimität besitzt, um die Welt zu regieren. Aber er ist ein getarnter König, der als Kind in Bethlehem von Judäa ankommt und in einer armen Familie in der Stadt Nazareth von Galiläa aufwächst.
Jesus kommt in seinem Haus zurück, wie ein Pener … der da nichts zu suchen hat … und beginnt wie ein König zu handeln … er handelt nicht aus Macht … Starke … Unterdrückung … wie die Könige der Welt.
er hilft die Menschen, die durch den Chaos der Sünde kaputt sind. Er umarm sie, er heilt, er vergibt, besorgt essen, er bereitet ein feiert, er bringt die ablehnte wieder ins Zentrum des Hauses.
Natürlich … gefehlt es die Herren des Hauses gar nicht … dass die Armen, plötzlich im Wohnzimmer sind…. Und so verurteilen sie der Christus …
Er leitet auch … Bösen. Nahm das ganz Leid auf sich selbst.
Aber dann die Überraschung …
Kolosser 2,15
Auf diese Weise hat Gott die Herrscher und Mächte dieser Welt entwaffnet. Er hat sie öffentlich bloßgestellt, indem er durch Christus am Kreuz über sie triumphiert hat.
Das Kreuz war auch eine Darstellung, dass was die Welt wieder in Ordnung bringt, ist nicht Macht, ist nicht Kraft, sondern Liebe und Vergebung.
Es geht aber auch um eine Neue Schöpfung, die nur durch den Tod entstehen kann.
Jesus
Es ist die Liebe, die mit uns unter dem Böse leidet …
Es ist aber auch die Liebe die uns befreit.
Es ist die Liebe, die die Mächte der Welt entwaffnet.
Jesus ist auch der König, der alles wieder in Ordnung bringt.
Und durch die Auferstehung … beginnt Gott das Haus neu zu bauen … Mitten in dem alten Haus.
Und die Menschen, die ihm als der rechtmäßige Könige erkennen … lädt er ein seine Gemeinde zu sein … und diese Liebe weiter zu geben. Er befähig sie mit seinem Geist die Missio Dei weiter zu führen.
ENDE
Was ist aber mit dir?
Erkennst wer Gott ist?
Wie er handelt?
Wie er gut ist, und wie sehr er liebt?
Erkennst du wer du bist?
Erkennst du, dass Gott dich für was gutes geschaffen hat?
Erkennst in welcher Chaos wir leben?
Gott handelt um uns zu befreien.
Um seine Schöpfung wiederherzuustellen.
Es hat schon begonnen.
Willst du diese Befreiung erkennen und ganz persönlich erleben?
