Zeugnis mit Bibel

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Notes
Transcript

Kindheit

-aufgewachsen in Landeskirche
-> KigGo; Jungschar; Teenie-/Engelchor; Christenlehre; Konfi
-> LKG im Haus; Vater Gemeinschaftsleiter; Opa Evangelist DDR
-Kirche intensiv Programm
-Glaube war immer natürlich und ganz normal
-> vlt deswegen: mit 7/8 Jahren Bekehrung
-Bekehrung als kleines Kind?
-> war bewusste Übergabe; vlt dadurch auch Bewahrung vor manchem Absturz später
-> was ich weiß: egal ob Bekehrung als Kind oder nicht
-> Punkt kommt in Teeniezeit, wo man seinen eigenen Glauben hinterfragt
-> kann auch später -> dann vlt schwerer
-> braucht in der Zeit gute Begleitung für Fragen
-> in dem Alter meist ein geschützter Rahmen durch Familie; Gemeinde;Freunde; JG
-> von Eltern lernen wir richtiges Handeln; Lebenshaltung
-> am Ende braucht es persönliche Beziehung
Psalm 50,7–9 SLT
»Höre, mein Volk, so will ich reden; Israel, ich lege gegen dich Zeugnis ab! Ich bin Gott, dein Gott. Deiner Opfer wegen will ich dich nicht tadeln, sind doch deine Brandopfer stets vor mir. Ich will keinen Stier aus deinem Haus nehmen, keine Böcke aus deinen Hürden;
Psalm 50,14–15 SLT
Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!«
-Traditionen und Handlungen sind schön und gut -> geben Halt
-> wenn für dich dein Warum nicht geklärt ist, bringts dir am ende nicht viel
-wie gesagt bis dahin: klassische Kirchenlaufbahn
-Eltern sind dann aus Kirche ausgetreten
-> konnten einige Entscheidungen der Landeskirche so nicht mehr tragen
-> Wechsel in freie Baptistengemeinde in Zwickau
nach Konfi immermal mit dabei gewesen
-> war schon immer ein Wissensschwamm
-> gerade auch was Bibelwissen angeht
-> wollte verstehen, warum, was so ist
-> volle Dröhnung Wissen gab es für mich dort in den Bibelstunden
-> am gleichen Tag wie JG in Zschocken
-> Anschluss an Jugend dort gefunden; Tatsache meine Frau dort nicht wenig bedeutsam
-> so kam es nach der Konfi auch für mich zu relativ hartem Cut mit Landeskirche
-> bereue ich das? teils, teils: mein Weg wär ein anderer gewesen; Übergang und Abschied würde ich heut anders machen
-dann dort in Godi, Bibelstunde, Jugend gegangen; Freundeskreis aufgebaut
-> zwischendurch Art Mentoring mit unserem Gemeindereferenten
-> Jugendarbeit und Predigten; verschiedenste Themen
-> neues Thema kam für mich auf: Taufe
-> nach baptistischem Verständnis Taufe nur relevant, wenn sich Mensch dafür entscheiden kann
-> mittlerweile seh ich das nicht mehr ganz so scharf
-in 3 Jahren in der Gemeinde Wunsch gewachsen: öffentlich bezeugen ich will mit Jesus leben
-> ich glaub wenn man in der Kirche aufwächst und sich seines Glaubens selber bewusst ist, hat Konfi sehr, sehr ähnliche Aussage
-> für mich hat meine Konfi halt dazugehört
-> zumindest kam bei mir damals im Konfiunterricht nichts davon an, dass meine innere Entscheidung soviel damit zu tun hat
-hab mich am 7.7.2013 taufen lassen
-> war ein besonderer Moment -> Entscheidung: Jetzt gehts nochmal richtig los
-> Taufvers: Psalm 37,5
Psalm 37,5 SLT
Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.
-> sollte mich noch oft begleiten dieser Vers
-ein Jahr später Abitur: Start in die große Welt

FSJ und Bibelschulzeit

-kurz nach meiner Taufe war noch ein wunderschöner Tag
-> 5 Tage später; letze Freitag vor den Sommerferien
-> damals kam ich mit Rebekka, meiner jetzigen Frau, zusammen
-> ich hatte mich in der Jugend in sie verguckt; am Ende konnte ich sie erobern
-ich hab dann im nächsten Jahr mein ABitur gemacht
danach große Frage: was jetzt?
wusst noch nicht ganz genau, wie es weitergeht
-> Wahl fiel auf BFD
-> über unseren Gemeindereferenten kam ich auf ein Missionswerk in der nähe von Celle/Hannover
-> gemeinsam mit 9 anderen dort ein Jahr verbracht
-Arbeit auf dem Gelände in verschiedenen Bereichen; einige Seminare
-sehr prägende Zeit: Blick über den Tellerrand; aus verschiedensten Gemeinderichtungen und Traditionen; in der Zeit besten Freund kennengelernt
-> allerdings hieß es auch 1 Jahr Fernbeziehung
-> sehr schwer
-Kommunikation lief nicht so gut
-ich hatte immer Leute um mich herum, die was unternehmen wollten, während rebekka zu Hause neben ihrem Abi bzw Ausbildung Oma mit gepflegt hat
-> schwieriger wurde es dann mit der Entscheidung für die Zeit danach
-> mir war es lange wichtig, für Gott zu leben und zu arbeiten
-> wollte ihn und die Bibel besser kennenlernen und später eventuell in Gemeindearbeit
-Wunsch wuchs eine theologische Ausbildung zu machen
-bei staatlichen Unis mitbekommen: schwer am Glauben dran zu bleiben; sehr viel wird in Frage gestellt
freie Ausbildungsstätten bei uns fast gar nicht
-die meisten nur Jüngerschaftsschule mit 1 Jahres Programm
-war bald klar: es kann sein das zu dem Jahr Fernbeziehung noch 3 dazu kommen
-Rebekka war gar nicht begeistert -> Trennung für sie sehr schwer
-> 1x im Monat gesehen; meist dann auch nur kurzes WE; viel Familienfeiern
-hab damals viel gebetet und gerungen mit Gott
-bis Geburtstag wollte ich es wissen und Zeichen haben
-> Robin und Moni
-> Predigtanfrage ausm nichts
-Aussage Rebekka damals: Beziehung oder Studium
-> mega hart: hatte mir die Beziehung lange gewünscht; Gebetserhöhrung
-> Gott hatte so klar den Weg aufgezeigt
-> hab geheult und gebetet zu Gott
-> irwann in mir der Satz und die Zuversicht: Hiob 1,21
Ijob 1,21 SLT
Und er sprach: Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen; nackt werde ich wieder dahingehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; der Name des Herrn sei gelobt!
-schließlich beide entschieden für Studium und Versuch Beziehung weiter zu führen
-so war ich dann von 2015 bis 2018 an der Bibelschule Brake in Lemgo; NRW
-> sehr spannende Zeit
-viel über Gott gelernt
-neue Freundschaften geschlossen
-Beziehung hat gehalten; viel gelernt über Kommunikation und Prioritäten
-> hab gelernt: was ist jetzt das wichtigste und was hat einfluss auf meine Zeit nach Brake:
-> Beziehung zu Gott
-> Beziehung zu Rebekka
-> Studium
-> hat auch bedeutet: musste manche Aktionen absagen und manche Beziehungen haben darunter gelitten
-aber: die wichtigsten sind geblieben

tischlernder Prediger oder predigender Tischler?

-nach Studium große Frage: Wie geht es weiter?
-Anstellung Gemeinde hat nicht so geklappt wie gedacht
-> paar Kontakte zu Gemeinden für Predigtdienste; ab 2019 als Freiberuf
-in den Überlegungen kam Rebekka mir zur Hilfe
-> Ausbildung?
-> raus aus Holy Bubble
-> praktische Erfahrungen sammeln
-> Zeit Predigtdienst und Gemeinde weiter auszubauen
-> in dwer Zeit wieder wichtig geworden: Ps 37,5
Psalm 37,5 SLT
Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.
und: Gorch Fock: “Ich weiß nicht wohin Gott mich führt, aber ich weiß das er mich führt.”
Zusätzlich Mentoren im letzten Praktikum, die schon ermutigt hatten
-> schließlich Entscheidung getroffen
-Umschulungsprogramm in zwei Jahren zum Tischler
-net immer einfach; sehr herausfordernd auch zwischenmenschlich
-charakterlich gewachsen
- doch noch bevor die Ausbildung begann ein schönes Ereignis:
-18.05.19 Hochzeit
- in der Ausbildung kam dann Corona dazu
-war froh über die Ausbildungsstelle
-> viele Gemeinden machten Türe zu für außenstehende; kaum Dienste
-nach Ausbildung (auch wg Coronaauswirkungen) nur bis ende des Jahres angestellt (2021)
eine Woche vor Weihnachten erfahren
neues Jahr neues Glück
-für mich hatte Ausbildung keinen guten Nachgeschmack hinterlassen
-> viel Frust unter den Mitarbeitern; an vielen Tagen jeder von jedem genervt; alles nur auf Zeit und warst nie schnell genug
-> für mich stand fest: diesmal definitiv Gemeinde
-hab einige Bewerbungen geschrieben
-u.a. CBE in Neuwürschnitz; ne Landeskirche (Jugendreferent)
-> Anstellung war schwierig, da ich keinen in Deutschland anerkannten Abschluss hab und hier kein Weg reingeht damit offizielle Anstellung bei der Landeskirche zu bekommen
-am Ende saß ich oft da und war frustriert
-> Gott hatte mir den Weg gezeigt
-> ich wollte für ihn arbeiten
-> warum eine Tür nach der anderen zu?
-Hatte in der Zeit zwei Bibelstellen die mich bewegt haben:
-Ps 37,5
Psalm 37,5 SLT
Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.
-Jesaja?
-”ich will dir den Weg zeigen den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.”
-jeden Tag gebetet: Gott du hast gesagt...
-> also zeig mir den Weg
-eines Tages im Gespräch mit Pfarrer Richter
-> hatte uns getraut
-> Frage: gibt es gemeinde die Unterstützung brauchen,...
-> so kamen wir auf Zschocken (Sommer 22)
-> daraus entstand die Stelle für Kinder und Jugendarbeit
Kitz und Teens
-keine volle Anstellung:
-Arbeitsamt wollte langsam vermitteln
-hab mich überreden lassen es nochmal zu versuchen
-parallel zu Kitz und Teens
-3 Tage die Woche wieder anfang in Tischlerei
-Verträge unterschrieben; einen Monat gearbeitet
Anfrage von Anton Weidensdörfer
-> kennengelernt über die Gespräche mit CBE
-> suche nach jemand für Gottesdienstplanung, Predigten, Bibelstunden,...
-> so kam es zu Praktikum letztes Jahr
-> mir hat das gezeigt: es war noch nicht dran zuvor
-musste nochmal tischlern
-anderthalbe Jahr hat mich ins reine gebracht mit dem Tischlerberuf
-richtig gutes Miteinander
-viele der Entscheidungen die ich getroffen hab liegen noch vor euch
-was kommt nach der Schule
-wo werde ich arbeiten
-was ist meine Berufung
-wer ist der richtige Partner
-aber bei allen Entscheidungen kann ich euch nur einen Tipp geben:
Psalm 37,5 SLT
Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.
denn wer sich auf Gott verlässt, der ist niemals verlassen
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