Den Wahren weg nur mit Gottes Kraft bestreitbar!
Einleitung:
Der Lebensweg:
Reue:
Was kann ich nun tut?
Litaratur und Quellen
Aus der Gemeinderegel von Qumran, also einem Dokument, das zur Zeit Jesu von den Essenern als fundamental betrachtet wurde, fügen wir noch ein erschütterndes Zeugnis an: »Ich gehöre zur ruchlosen Menschheit, zur Menge des frevelnden Fleisches. Meine Sünden, meine Übertretungen, meine Verfehlung samt der Verderbtheit meines Herzens gehören zur Menge des Gewürms und derer, die in Finsternis wandeln.« Demnach kann man den Satz »Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach« nicht so auslegen, als ob der menschliche Geist gottgeneigt, der menschliche Leib aber leider zu schwach wäre. Sondern das ist der Sinn: Der natürliche Mensch kann der Versuchung nicht widerstehen. Durchs Gebet erlangt er aber den Beistand des Heiligen Geistes, der »willig ist« zu helfen, und so – und nur so! – kann er den Sieg davontragen. Jesus konnte in Gethsemane der Versuchung, dem Leidensweg auszuweichen (vgl. Matth 16, 23), nur durchs Gebet widerstehen. Erst nach Gethsemane gilt die Aussage über Jesus: »Denn worin er selber gelitten hat und versucht ist, kann er denen helfen, die versucht werden« (Hebr 2, 18; vgl. 4, 15; 5, 9ff.).
Ein großer Verlust?
• BEKEHRUNG / EVANGELIUM / ENTSCHEIDUNG FÜR CHRISTUS
Freude der Bekehrung
Ich hatte große Angst vor Gott. Ich konnte einfach nicht glauben, dass er mein Leben wirklich bereichert. Ich dachte, wenn er die Herrschaft über mein Leben bekommt, dann ist es ein großer Verlust. Es war auch ein großer Verlust! Nachfolgend habe ich einmal aufgelistet, was ich so alles in der Gemeinschaft mit Jesus Christus verloren habe. Dabei verlor sich einiges schlagartig, anderes, so merke ich nach vielen Jahren, verliert sich in einem lang andauernden Prozess mit abwechselndem Erfolg. Doch Gott gibt bei mir nicht auf, nein, er gibt mich nicht auf. Was verlor oder verliere ich nun alles?
1. die Haltlosigkeit eines Lebens, das allein auf sich gestellt ist (Matthäus 7,26f),
2. die Sinnlosigkeit eines Lebens, das vom Diesseits letzte Erfüllung erwartet (Johannes 10,10; 1. Korinther 15,12–19),
3. die falschen Hoffnungen, die mich in Sackgassen führen (Sprüche 14,12; Kolosser 1,27; 1. Petrus 1,3–9),
4. die Angst vor einer ungewissen Zukunft (Psalm 112,7 f.),
5. meine Unzufriedenheit und Undankbarkeit, das nagende Gefühl, dass ich zu kurz komme (Psalm 103,1–5; 1. Timotheus 1,12–17),
6. die Furcht vor dem Tod (Hebräer 2,14f.; 2. Timotheus 1,10),
7. den ängstlichen Blick auf Satan (1. Johannes 3,8; Kolosser 2,14f.),
8. die anklagende Erinnerung an mein Versagen (1. Johannes 1,7–9),
9. meine Zwänge, Süchte und Gebundenheiten, meine irregeleiteten
Wünsche und Pläne (Johannes 8,31–36; Römer 7,24f.),
10. die ewige Trennung von Gott (Johannes 3,16–18; 5,24).
