Begründete Hoffnung ... weil Gott Gerechtigkeit schafft
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Einleitung
Einleitung
-im Jahr 1988 2. Christival in Nürnberg
-an die 18.500 Teilnehmer waren angereist
-unter anderem 13 MAs aus der DDR -> unter ihnen Theo Lehmann und Jörg Swoboda (das Evangelisationspaar der DDR)
-Pfarrer Lehmann predigte; Jörg Swoboda begeitete die Lieder
-unter anderem sangen sie die inoffizielle Hymne der jungen Christen der DDR
-> “Wer Gott folgt riskiert seine Träume”
(Folie)
-man muss dazu sagen: fand auf Zeppelinplatz statt
-> gleiche Platz, an dem 50 Jahre vorher der letzte Parteitag der NSDAP stattfand
-> auf der Großen Tribüne stand einst Hitler und schrie zu über 1,3 Mio Teilnehmern
-mitten im Lied kommt die Zeile: (Folie)
“Die Mächtigen kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal fällt.”
-Swoboda nahm seine Hand von der Gitarre und zeigte auf den Platz wo Hitler damals stand; und er war leer
-> jeder wusste in diesem Moment: Hitler war weg, sein Thron hatte ein Ende
-die Throne der Herrschenden werden aufgestellt und vergehen wieder
-> am Ende wird nur ein Thron stehen, alles wird vor dem der darauf sitzt fliehen und vergehen
-> dennoch wird jeder Mensch einmal vor diesem Thron stehen
-der darauf sitzt gibt uns eine fest begründete Hoffnung, weil Gott Gerechtigkeit schaffen wird
(Folie)
-Predigtreihe Endzeit - begündete Hoffnung
-wollen nicht voller Angst in die Zukunft schauen
-mit Hoffnung, die auf einem festen Fundament steht
-> weil Gott die Geschichte lenkt
-> weil Gott Gerechtigkeit schafft
-darum soll es heute gehen, um das Gericht am Ende der Zeit
-der krönende Abschluss aller Gerichte, die Gott und die Menschen jemals gehalten haben durch die Geschichte hindurch
-Versuch: ein paar Fragen zu beantworten -> warum notwendig? Wer ist beteiligt? was können wir daraus mitnehmen? (Folie)
Warum braucht es ein Gericht?
Warum braucht es ein Gericht?
-beginn mit einem kleinen grundsätzlichen Punkt:
warum braucht es ein Gericht?
-> Gott könnte ja in seiner Souveränität auch einfach jeden vor eine Tatsache stellen
-> keiner wird im Stande sein Gericht anzuzweifeln
-> also warum überhaupt durchführen? (Folie)
-> öffentlicher Charakter des Gerichts -> alles wird offenbar werden -> jeder wird sehen, auf welcher Grundlage geurteilt wird
-> Öffentlichkeit dient dabei auch dazu, (Folie) Gottes Eigenschaften im Bezug auf das Gericht zu verherrlichen
-> seine Heiligkeit und Gerechtigkeit auf der einen Seite; seine Gnade und Barmherzigkeit auf der Anderen
-> nachher sehen :Gericht ohne Ansehen der Person -> zeigt Gerechtigkeit Gottes -> was der Mensch wollte wird er erhalten
-> alle Heiligen und Engel werden in Milliarden Leben Gottes Gerechtigkeit und sein Handeln sehen
-> staunen oft über einzelne Wege Gottes mit Menschen
-> diese Flut wird Grundlage sein für ewige, nie endende Anbetung Gottes
-> letztendlich auch weil dieses Gericht nicht nur ein seelisches sein wird (Folie)
-> nach dem Tod wäre es so
-> auch körpreliches -> zeigt tiefe Verbundenheit von Seele und Körper
(Folie)
Wer ist daran beteiligt?
Wer ist daran beteiligt?
-aber nun zum eigentlichen Gericht
-> haben gesehen:
-Tatsache; Zeitpunkt; Notwendigkeit; Gerechtigkeit
-am einfachsten zu verstehen -> nach weltlichem Vorbild gehen (ähnlich wie es Johannes in seinem Text tut
bei einem Gericht:
(Folie) RIchter; Schöffen; Angeklagte; Anklageschrift, Gutachten, Beweise
(Folie)
beginnen bei Richter: (Folie)
Jesus Christus
-sagt er selbst über sich: (Folie)
Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben,
-auch Paulus bezeugt es: (Folie)
2. Timotheus 4,1 (NeÜ)
Ich beschwöre dich vor Gott und vor Christus Jesus, der über die Lebenden und die Toten Gericht halten wird;
-er kam das erste Mal als Diener und Retter (Folie)
-das zweit Mal als König und Richter
-sagt selbst: tut nichts, was nicht auch Gott der Vater tut, -> sind eins
-Jesus wird mit absoluter Gerechtigkeit richten, denn er ist Gerechtigkeit in Person, so wie Gott der Vater es ist
-ihr merkt, was ich hier aufzähle sind Tatsachen: könnten viele Bibelstellen dazu auflisten, erspar ich euch in diesem Rahmen
-gehen weiter zu den Angeklagten: (Folie)
-alles Geschaffene ist vergangen, die Erde, der Himmel, die Tiere und Pflanzen
-lesen in Offenbarung 20: (Folie) alle Toten stehen vor Gottes Thron: klein und groß; Mächtige und Arme; Kaiser und Bauer
-übrig bleiben 2 Gruppen: (Folie)
-die Ungläubigen, die Gläubigen (Folie)
Gott wird jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat. Den einen, die unermüdlich das Gute tun und alles dransetzen, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, gibt er das ewige Leben. Den anderen aber, die nur an sich selbst denken und sich weigern, der Wahrheit zu gehorchen, stattdessen aber dem Unrecht gehorsam sind, gilt sein grimmiger Zorn.
-alle Toten werden vor Gott stehen und nach ihren Werken gerichtet werden (Folie)
-die Anklagepunkte: Taten der Menschen: Gutes gewirkt oder der Ungerechtigkeit gehorcht
-hier zeigt sich, wie umfassend das Gericht sein wird: (Folie)
-> alle Taten im Verborgenen (Prediger 12,14)
-> von jedem unnützen Wort (Mt 12,36)
-> in Offenbarung: Bücher aufgetan -> Datenbank wird abgerufen -> Bild: Gott braucht keien Bücher, um alles zu wissen
-> gibt unanfechtbare Beweisführung
-man könnte jetzt sagen: eigentlich unfair -> viele Menschen wissen nichts von Gottes Gesetz
-> nie für ihn interessiert
-> nie in seinem Wort gelesen
-> nie eine Predigt gehört
-gerichtssprache: es wird Gutachten geben
-> im gerichtlichen gibt es lau §20 StGB Schuldunfähigkeit aufgrund seelischer Störungen
-Erkrankungen, Bewusstseinstörungen, Intelligenzminderung
-> ähnlich im Endgericht: seelische Störung liegt in dem Wissen um Gott und seinen Willen
-> Lk 12, 47-48 (Folie)
Und jeder Diener, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darauf einstellt, geschweige denn tut, was sein Herr will, wird hart bestraft werden. Wer ihn dagegen nicht kennt und etwas tut, wofür er Strafe verdient hätte, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert werden, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr verlangen.“
(Folie) -> es wird also eine Abstufung in der Strafe geben, jenachdem wieviel ein jeder wusste und auch im Zusammenhang der Situation (ähnlich Notwehr,…)
-> zeigt weiter: Gericht wird gerecht sein
-hab ja gesagt: zwei Gruppen: Gläubigen und Ungläubigen
-> wie passt das zusammen? ->> im Gericht zwei Stufen der Urteilsfindung (Folie)
-> 1. Urteil klärt Schuldigkeit (Ort der Ewigkeit)
-> 2. Urteil über Werke (Schuldmaß)
-> jetzt werden manche sagen: ABER: Joh 5,24 -> kommt nicht in das Gericht (Folie)
-> ja, ABER griech: Gericht; Strafe; Urteil
-> Jesus spricht davon: wir kommen nicht unter das Urteil, das wir verdient haben -> ewige Gottesferne
-> dennocch (Folie) Römer 14,10-12: Jeder muss sich vor Gottes Richterstuhl einmal verantworten -> Offb 11,18
-in erster INstanz entschieden: alle die auf Christus vertrauen werden in Ewigkeit mit ihm Leben
-alle, die das nicht Taten -> Ewigkeit ohne ihn
-in zweiter Instanz:
-> festlegung Strafmaß
-> festlegung Lohn
dazu will ich mit euch nochmal in eine Stelle hineinschauen: (Folie)
Verurteilt also nichts vor der von Gott bestimmten Zeit, wartet bis der Herr kommt! Er wird das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die geheimen Motive der Menschen offenbaren. Dann wird jeder das Lob von Gott erhalten, das er verdient.
-Paulus spricht hier ebenso wie bei Ungläubigen:
-> alles wird ans Licht kommen
-> heißt das Gott listet unsere Sünden wieder auf?
-> wahrscheinlich nicht -> wirft sie ins äußerste Meer; trennt uns soweit von ihnen wie der Osten vom Westen ist
-> spricht am Ende nicht von Strafe, sondern von Lob (Folie)
-> das meint Jesus:
-anvertraute Pfunde -> wer viel verwaltet hat, bekommt auch viel
-Paulus: Christus legt Fundament, wir entscheiden wie wir darauf bauen
-> mehr oder weniger Lohn
-> bedeutet: mehr oder weniger Freude?
-> wenn Freude an Lohn hängt, wäre allein Gott glücklich -> gibt immer jemand mit mehr Lohn
-unsere Freude wird bei jedem vollkommen sein - > wegen Stand und Anerkennung die Gott uns gibt vor ihm
-> in diesem Sinne ermutigt uns der Autor des Hebräerbriefes: (Folie)
-ermutigt einander zu guten Werken und zur Liebe (Hebräer 10,24-25)
-3. Partei im Gericht: Schöffen (Folie)
-wer sich jetzt fragt: wer ist das?
-es sind die beiden, die bei Gerichtssendungen links und rechts neben den Richter sitzen,
-ja die haben eine Aufgabe und sollen net nur mehr oder weniger gut aussehen
-sind Ehrenamtliche Mitrichter
-werden auf 5 Jahre gewählt; jeder kann sich wählen lassen
-bestimmen Verurteilung und Strafmaß mit
-können Richter sogar gemeinsam überstimmen -> zeigen die Mitbestimmung des Volkes bei Gericht
wer kann das jetzt sein?
-> 1.Korinther 6,2-3 (Folie)
Wisst ihr denn nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch sogar die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht in der Lage, euch um solche Kleinigkeiten zu kümmern? Wisst ihr nicht, dass wir sogar über Engel zu Gericht sitzen werden? Wie viel mehr dann über die Dinge des täglichen Lebens!
-wir Gläubigen werden ebenfalls Richter sein (Folie)
-unter Christus, dennoch selbst Entscheidungen fällen und Urteile sprechen
-Offb 20 (kurz vor unserem Predigttext): mehrere Throne werden aufgestellt
-Jesus sagt zu seinen Aposteln: werden die Stämme Israels richten (Folie)
-wird der Höhepunkt der Aufgaben sein, die Gott bzw Christus an Menschen verteilt (im Anschluss an Mose und die Ältesten Israels, den Richter Israels und den Königen David und Salomo)
-gleichzeitig wird dritte Grupep erwähnt, die gerichtet wird: Engel
-> dazu wissen wir noch weniger als über das Gericht über die Menschen; event auch Lohngericht für sie, die Gott dienten
(Folie)
Was bedeutet das für uns?
Was bedeutet das für uns?
-ich versteh wenn euch jetzt der Kopf glüht: riesen Thema, viele Informationen
-muss dazu sagen: ähnlich wie bei Thema letzte Woche: gitb verschiedene Systeme und Auslegungen dieses Gerichts
-> manche sehen nicht nur eins, sondern mehrere in den Texten -> gibt für alle Punkte die dafür und dagegen sprechen in den Texten
-> werden es sehen, wenn es soweit ist
-auf das schauen, was unabhängig von Zeitabläufen ist:
4 Sachen, die wir uns aus diesem Thema mitnehmen können:
-> wird unser Bedürfnis nach Gerechtigkeit erfüllen (Folie)
-zentraler Gedanke, den wir in Habakuk hatten
-Gottlose wird sterben, aber der Gerechten wird Leben durch Glauben
-am Ende werden alle Bücher geöffnet werden
-jede Rechnung wird beglichen werden
-jede Ungerechtigkeit, die wir erlebt haben, wird bestraft werden
(Folie)
-> Gottes Gericht hilft uns anderen zu vergeben
-Gott selbst spricht: “Die Rache ist mein.”
-am Ende wird jedes Unrecht vergolten werden (Folie)
-> entweder es wird es von Gott direkt bestraft
-> oder Jesus hat es auf seine Schultern genommen
-was bedeutet das für uns?
-> wir können die Situation in Gottes Hände ablegen
-> können offen sein, ihm zu vergeben
-> angenommen, er lernt irgendwann Jesus kennen:
-> ihm nicht zu vergeben, würde bedeuten die Stellvertretung Jesus nicht anzuerkennen und die Vergebung die Gott über ihn ausspricht
-große Herausforderung: in dem Prozess beginnen für ihn zu beten
-> zum einen: Du kannst einen Menschen nicht hassen, wenn du für ihn betest.
-> zum Anderen: bete, dass er Christus kennenlernt und vor der Strafe verschont bleibt
-> große Frage an uns: (Folie) Gestehen wir es unseren Feinden zu, dass sie aus der gleichen Gnade heraus leben wie wir?
-> anders gesagt: gestehen wir ihnen ein das zu erleben, was wir erlebt haben, als wir noch Feinde Gottes waren?
-> das ist es, wenn Jesus betet: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.”
(Folie)
-> Gericht Gottes motiviert uns für ein gerechtes Leben
-Jesus sagt in der Bergpredigt (Mt6) “Sammelt euch Schätze im Himmel”
-durch gutes Leben im Willen Gottes; die Aufgaben erfüllen, die er uns gibt
-Problem: spricht komplett gegen unsere Zeit
-Kultur, die an keine transzendende Welt glaubt
-Petrus schreibt in seinem 1. Brief:
-wundern sich über unser anderes Leben; lästern
(Folie)
-wer weiß, dass er eines Tages für sein Handeln Verantwortung ablegen muss
-> wandelt entsprechend und lebt in einer gewissen Gottesfurcht (manchmal auch nur vorgeschoben)
-wer das nicht weiß
-> dessen handeln wird immer schlimmer werden (Paulus in Römer 3: “Es ist keine Gottesfurcht in ihnen.”
-Bewusstsein des Gerichts = Trost + Warnung = Motivation für gerechtes Leben nach Gottes Wort
(Folie)
-> Motiviert uns das Evangelium zu verkünden
-> Zeugnis zu sein
-einzige Grund, das noch nicht Ende der Welt ist: Gottes Langmut
-> es sollen noch mehr gerettet werden
-beten: Maranatha -> Herr, komme bald.
-mindestens genauso biblisch zu beten: komm noch nicht.
-> “Ich kenne noch zuviele Menschen, die dich noch nicht kennen.”
-> Es sollte uns das Herz darüber zerreißen, das Menschen Jesus ablehnen.
-> Zu dem Ruf bringen, den die Propheten Israel zu riefen: “Kehrt um! Kommt zu Gott!.”
-> sollte uns drängen ihnen zu zurufen: Wacht auf! Ich will euch wieder sehen!
Gottes Gericht
…wird unser Bedürfnis nach Gerechtigkeit erfüllen
…hilft uns Anderen zu vergeben
…motiviert uns gerecht zu leben
…motiviert uns das Evangelium zu verkünden
Ich will schließen mit einem Vers, den der Prediger Salomo schrieb.
-fast die Botschaft ein bisschen zusammen: (Folie)
Genieße deine Jugend, junger Mann, freue dich in deiner Jugendzeit! Tu, was dein Herz dir sagt und was deinen Augen gefällt. Doch wisse, dass über all dies Gott mit dir ins Gericht gehen wird.
