Der Spaten bestätigt die Bibel

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Einleitung:
1. Obwohl die Bibel von sich behauptet, dass sie von Beginn bis Ende wahr sei (Psalm 119,160), ist ihre historische Genauigkeit durch Zweifler und Skeptiker immer wieder infrage gestellt worden. Während der letzten 200 Jahre sind die wohl schwersten Attacken gegen die Autorität und Integrität der Bibel geritten worden, von denen man je gehört hat. Diese Angriffe wurden im Namen der Wissenschaft vorgebracht.
2. Auf der anderen Seite wurden während des gleichen Zeitraumes die dramatischsten historischen Beweise für die Echtheit der Bibel gefunden, auch im Namen der Wissenschaft! Interessanterweise ist der letzte große Verteidiger der Wahrheit der Bibel ein eigentlich unwissenschaftliches Instrument: der Sparten!
3. Diese überraschende Entwicklung ließ einen aufmerksamen Beobachter folgendes bemerken:
„ich glaube an den Sparten. Er hat Generationen von Menschen ernährt. Er hat sie mit Wasser, Cola, Eisen, und Gold versorgt. Und jetzt schenkt er ihnen Wahrheit, historische Wahrheit, Fundgruben, die bis heute nicht geöffnet worden.“ (Oliver Holmes)
Die Geschichte wie der Spaten und der große Verteidiger des Wortes Gottes wurde, teilt sich in vier Teile:
Überschrift:
1. Behauptungen des modernen wissenschaftlichen Kritizismus
1. Die neueren Attacken gegen die Bibel datieren von ca. 1750 als der europäische Rationalismus kurz vor der französischen Revolution seine Muskeln zeigte. Einige der wichtigsten Behauptungen sind folgende:
1. Frühere biblische Personen wie Abraham und Joseph seien reine legendäre oder mystische Gestalten oder auch Helden, die historisch nie existiert hätten.
2. Die Bibel mache Angaben, die aus der Luft gegriffen seien, wie z.B. in Bezug auf die Bedeutung des Hiltitischen Reiches, dass sie mit Ägypten auf eine Stufe stellen. Die Hethiter, so behaupteten die Kritiker, seien höchstens eine zweitrangige Macht gewesen.
3. Das Buch Daniel gebe keine wirklichkeitsgetreue Beschreibung der Sitten und der Geschichte des alten Babilons. Somit sei es eine erfundene Geschichte aus späterer Zeit, auf keinen Fall aber von rund 600 vor Christus.
4. Das Neue Testament gäbe kein wahres Bild der griechisch-römischen Welt des 1 Jahrhunderts n.Chr.
Daher, so wird gefolgert, muss diese Beschreibung viel später verfasst worden sein, als man angeben.
2. Vor ca. 150 Jahren konnte man diese Behauptung nicht wirksam zurückweisen. Zuverlässige historische Unterlagen bzw. Beweise parallel zu den biblischen Berichten gab es einfach noch nicht.
Dank der dramatischen Entwicklung der modernen wissenschaftlichen Archäologie jedoch, hat sich die Situation vollkommen verändert. So konnten während der vergangenen 150 Jahre die „Zähne“ des unreifen Kritizismus einer nach dem anderen gezogen werden, hauptsächlich durch den Spaten der Archäologen im und die unermüdliche Arbeit und Expertise der Endzifferer und Übersetzer.
Überschrift:
2. Die Geburt der Archäologie-jüngster Verteidiger der Bibel
1. Die Archäologie d. h. das wissenschaftliche Studium der Überreste der Vergangenheit, ist eine der jüngsten wissenschaftlichen Disziplinen erst 200 Jahre alt. Sie wurde 1798 an den Ufern des Nils in Ägypten geboren. Napoleon hatte anlässlich seines Feldzuges eine Gruppe von Kunstkennern und Wissenschaftlern mit nach Ägypten genommen. In jenem Jahr wurde die ruhelose, allem neuen aufgeschlossene, moderne Welt mit der verbindlichen, aber immer noch majestätischen Welt der Vergangenheit konfrontiert.
2. Napoleons Gefährten standen tief beeindruckt vor den Mumien und Monumenten, die sie aus dem Staub der Vergangenheit heraus grüßten. Sie brannten darauf, die Geschichte der der hin geschwunden Größe Ägyptens zu enträtseln.
Viele Jahre sollten noch vergehen, bis die verstaubten Bruchstücke der Geschichte in minutiöser Kleinarbeit zusammengesetzt sein würden und dann auch gelesen werden konnten. Englischen, Deutschen und amerikanische Gelehrte sollten bald unter den Bann des Ausgrabungsfiebers geraten. Die moderne Archäologie war geboren.
Überschrift 3.
Die Schlüssel zur Schatztruhe der alten Welt
1. Das größte Hindernis auf den Erfolgskurs der Archäologie war das Sprachenproblem. Ägyptisch, babylonischen und persisch waren während einer Zeitperiode von über 2000 Jahren wieder gesprochen noch geschrieben worden. Sie waren tote oder erloschene Sprachen. So mussten moderne Gelehrte, bevor sie die Aufzeichnungen der vergangenen Jahrtausende zu entziffern imstande waren, zuerst die Schlüssel zu diesem längst vergessenen Sprachen finden. Der Bericht, wie diese Schlüssel tatsächlich gefunden worden, liest sich wie ein moderner Detektiv-Roman.
2. Der erste Schlüssel war der berühmte Rosetta-Stein, der im Britischen Museum aufbewahrt wird. Dieser schwarze Basalt-Block mit seinen vielen sauberen Reihen von Schriftzeichen wurde bei Rosetta in der Nähe der westlichen Nilmündung durch den französischen Militär-Ingenieur Broussard im Jahre 1791 gefunden. Auf diesen Stein wird ein Dekret aus dem Jahre 196 vor Christus wiedergegeben das in drei Sprachen erscheint:
(1) in ägyptischer Bildsprache (Hieroglyphen)
(2) gewöhnlich ägyptisch (Demotisch) und
(3) Griechisch.
3. Der griechische Text war natürlich der Schlüssel für die anderen beiden Textgruppen. Mithilfe dieses Schlüssels waren die Gelehrten in der Lage, die unschätzbaren historischen und literarischen Schätze der alten Pharaonen zu entschlüsseln.
4. Der zweite Schlüssel war der große Behistum-Felsen in Kurdistan (Nord Persien), in der Nähe der alten Straße von Ekbatana nach Babilon gelegen.Henry Rawlinson ein junger englischer Armee-Offizier, der in Indien seinen Dienst tat, war der Entdecker dieses Schlüssels. Jahrhundertelang waren Reisende an diesen Felsen vorbei gekommen, hatten auch die Inschrift gesehen, die in ca. 200 Fuß (ca. 65 m) Höhe an dieser 550 m hohen massiven Felswand (die sich aus einer großen Ebene erhebt) angebracht war.
5.1835 stieg Rawlinson unter hohem persönlichen Risiko an dieser Felswand empor und begann die Inschrift abzuschreiben. Zum abschreiben dieser Inschrift benötigte er vier Jahre härtester Arbeit. Weitere 18 Jahre dauerte die Entzifferung. Es war eine Gedächtnisinschrift Darius des großen von Persien im Jahre 516 vor Christus eingraviert. Drei Sprachen waren benutzt worden: Alt-persisch, Elamitisch und babylonisch
6. Dieser Schlüssel half das große Rätsel der bis dahin nicht verstandenen Schriften des Alten Babilons und Assyriens zu lösen nachdem dies geschehen war stürzten sich Scharen von europäischen und amerikanischen Gelehrten auf die lange vergessenen literarischen Schätze der Antike.
Überschrift.
4. Wieder sparten die Bibel bestätigt hat
Es ist unmöglich, die Ergebnisse von 1 1/ 2 Jahrhunderten archäologischer Triumphe innerhalb dieser kurzen Studie wiederzugeben. Wir wollen uns daher auf einige wenige spezifische Entdeckungen beschränken, die die scharfe Bibelkritik widerlegt haben:
1. Die auferstandenen Hethiter
Erstens. Die Bibel erwähnt die Hethiter über 40 mal und vergleicht ihre Macht mit der Ägyptens. Aber bis 1860 war der Bericht der Bibel über die Macht des Hethiterreiches ein einsames Zeugnis. Die Hethiter wurden in den klassischen geschichtlichen Quellen nicht erwähnt. Sie verschwanden so vollkommen von der Bühne der Weltgeschichte, dass noch vor 150 Jahren Bibelkritiker laut erklärten, es habe nie Hethiter gegeben.
2. Dann jedoch feierte dies lang vergessene Großreich aufgrund von ägyptischen und babylonischen Inschriften und neuerdings auch aufgrund minutiöse Ausgrabungen in den Ruinen hättest in Klein-Asien eine dramatische Auferstehung aus dem Reich der Vergessenheit.
3. Seit 1892 wurden zwölf Fetische später ausgegraben.
Dr. A. H.Sayce veröffentlichte dann sein revolutionäres Buch „die Hethiter-die Geschichte eines vergessenen Reiches“. Im Jahr 1952 schrieb Dr. O. R Gurney sein Buch „die Hethiter“
Hier wird uns ein bewegender und detaillierter Bericht über die quasi Auferstehung dieses alten Volkes gegeben. Die Menge der inzwischen ausgegrabene technischen Inschriften ist so groß, dass allein im Museum von Berlin 20.000 hetitische Tontäfelchen lagern.
4. Durch diese aufregenden Entdeckungen konnten die Hethiter als eines der mächtigsten Reiche der antike identifiziert werden, dass große Teile Kleinasiens und Syriens beherrschte und aus Syrien und Ägypten herausforderte; genauso wie es die Bibel berichtete.
2. Bedeutsame Bestätigung des Buches Daniel
1. Viele der Ziegelsteine aus den Ruinen Babilons sind mit den Initialen Nebukadnezars versehen. Sie sind ein Echo jenes stolzen Eigenlobes des mächtigen Kriegs-und Bau-Königs: „das ist Das große Babel, das ich erbaut habe …“ Daniel 4, 27
2. Assyrische Inschriften aus der Epoche direkt vor der Abfassung des Buches Daniel beweisen, dass der Feuerofen und die Löwengrube in jederzeit gängige bzw. übliche Arten der Bestrafung für Rebellen darstellten. Daniel 3 + 6
3. Die Entdeckung des berühmten „Zylinders des Nabonides“ in UR in Chaläa im Jahre 1854 und weitere Entdeckungen ähnlicher Art haben die Identität Belsazars, Sohn des Nebonides als Kronprinz von Babilon zur Zeit des Untergangs von Babilon untermauert. Endlich wurde im Jahre 1924 die lange von Gelehrten bezweifelte Doppelregentschaft von Nabonides und Belsazar bestätigt. Dies geschah durch die Veröffentlichung des Persien Vers Account der eindeutig erklärt, dass Nabonides „seinem ältesten Sohn die Königsherrschaft anvertraute“
4. Cuneiform-Täfelchen, die in den Ruinen von Babilon gefunden und zwischen 595 und 570 v.Ch. Datiert sind, enthalten Rationierungslisten von Nahrungsmitteln für jüdische Gefangene. Ein Täfelchen erwähnt sogar Jehoiachin, König der Juden“. So wird das Zeugnis des Daniels bestätigt, dass die Juden in der Tat Gefangene in Babilon waren.
Überschrift 3. Dramatische Bestätigung Neutestamentlichen Geschichtsschreibung
1.
Eine unfreundliche Kritik des Buches der Apostelgeschichte beschrieb diese einmal als „ein schlimmes Stück Flickschusterei der übelsten Art“. Derjenige der dazu am meisten beigetragen hat, dieses schiefe Bild zu korrigieren, war der englische Gelehrte Sir William Mitchell Ramsay. Er begann seine Untersuchungen als ein überzeugter Skeptiker. Er ging nach Klein-Asien und versuchte die Reisen des Apostel Paulus nachzuvollziehen. Er meinte dabei herausfinden zu können, dass der Neutestamentlichen Historiker (Lukas) auf der ganzen Linie falsch berichtet habe.
2. Zu seinen größten Erstaunen fand er heraus, dass Lucas in einen recht hatte. Je eingehender Ramsay seine Untersuchungen vorantrieb, je mehr Beweise er zusammen trug, umso mehr musste Ramsay seinen Skeptizismus aufgeben, und nach fast einen halben Jahrhundert geduldiger Prüfung vor Ort veröffentlichte er folgende persönliche Überzeugungen:
„Der Bericht (bezüglich des Besuches Pauli in Athen-Apostelgeschichte 17) machten hier eine Falschaussage-und das unter all den vielen Details“
3. Ein neuerer wissenschaftlicher Zeuge in Bezug auf die historische Zuverlässigkeit der Apostelgeschichte ist Dr. A.N. Sherwin - White (sein Buch: „römische Gesellschaft und römisches Gesetz im Neuen Testament“ (1963). Dr. White war ein bedeutender englischer Experte für römische Geschichte und römisches Recht. Sein Buch ist gespickt mit eindeutigen Bestätigungen der Apostelgeschichte. Hier einige Beispiele: erstens „in Philippi als Paulus vor ein römisches Gericht gebracht wird, ist die Apostelgeschichte in ihrer Beschreibung bemerkenswert genau.“
2.in den Teil der Apostelgeschichte, der sich mit den Erfahrungen des Paulus im Kleinen-Asien und Griechenland befasst, sind einem ständig der hellenistische und römische Hintergrund gegenwärtig.
Der historische Rahmen ist präzise. Im Bezug auf Zeit und Ort sind die Details präzise und korrekt.
3. Für das Buch der Apostelgeschichte ist die Bestätigung der Historiezität überwältigend … Jeder Versuch seine grundsätzliche Historiezität zu verwerfen, selbst im Detail, muss heute als absurd erscheinen. Römische Historiker haben sie (die Historiezität) seit langem als selbstverständlich angenommen
Wie Ramsay und Dr. A.N. Sherwin - White waren viele Gelehrte durch das Gewicht der Beweise gezwungen, ähnliche Aussagen zu machen. In den vergangenen 150 Jahren ist der Strom biblischen Wissens immer breiter geworden.
Zusammenfassung:
Dieses kurze Studium biblische Archäologie lässt uns deutlich folgende Tatsache erkennen:
Gotland sein Handeln mit erstaunlicher Präzision!
Die Ära des sogenannten wissenschaftlichen Kritizismus in Bezug auf die Bibel begann ab ca. 1750.
Die Ära der modernen Archäologie begannen ca. 1800 unserer Zeitrechnung
Kaum war die Epidemie des Kritizismus ausgesprochen, da brachte Gott ein Gegenmittel auf den Markt. Um den kleineren Skeptizismus des wissenschaftlichen Zeitalters entgegenzuwirken, hatte Gott schon lange vorher einen Munitionsdepot geeigneter unbestreitbare und zeitgleicher Beweise für die Wahrhaftigkeit seines Wortes angelegt, dessen Macht und Aktualität mit jedem Jahr zunimmt
Amen.
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