Das Leben ist unberechenbar
Der Weg des Glaubens im Jakobusbrief • Sermon • Submitted • Presented
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BEGRÜßUNG
BEGRÜßUNG
Habakuk 3,17–19 (NLB)
17 Doch auch wenn die Feigenbäume noch keine Blüten tragen
und die Weinstöcke noch keine Trauben,
obwohl die Olivenernte spärlich ausfällt
und auf unseren Kornfeldern kein Getreide wächst,
ja selbst wenn die Schafhürden
und Viehställe leer stehen,
18 will ich mich trotzdem über meinen HERRN freuen
und will jubeln. Denn Gott ist mein Heil!
19 Der HERR, der Allmächtige, ist meine Kraft! …
BIBELTEXT
BIBELTEXT
Jakobus 4,13–17 (BB)
13 Nun zu euch, die ihr sagt:
»Heute oder morgen werden wir
in die und die Stadt reisen.
Dort wollen wir ein Jahr bleiben,
Geschäfte machen und Gewinne erzielen.«
14 Dabei wisst ihr doch nicht,
was morgen sein wird.
Was ist schon euer Leben?
Rauch seid ihr,
der für kurze Zeit sichtbar ist und dann vergeht!
15 Sagt stattdessen lieber: »Wenn der Herr es will,
werden wir am Leben bleiben und dieses oder jenes tun.«
16 Nun seid ihr auch noch stolz auf eure Überheblichkeit.
Aber es ist schlecht, darauf stolz zu sein.
17 Wer also weiß, wie er Gutes tun kann
und es nicht tut,
der macht sich schuldig.
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Müller - Urlaub Ostsee - Nur Regen und Magendarm: Oh Gott, muss das sein.
Es kam mir ein Gefühl von: “Ich werde nie wieder mein Urlaub so früh buchen. Nur spontan-kurzfristig schauen, ob das Wetter gut ist und dann entscheiden.”
Wir haben den Terminkalender. Die Menschen, in anderen Länder haben den Tag.
Wir planen … und sehr oft, wird alles zu nichts.
ein jüdischer Satz lautet:
Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann mach einen Plan.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Und dann diesen Satz:
Jakobus 4,15 (BB)
15 Sagt stattdessen lieber: »Wenn der Herr es will,
werden wir am Leben bleiben und dieses oder jenes tun.«
Heißt es, es lohnt sich nicht Pläne zu machen?
—-> was verbindest du mit diesem Satz?
Deine Antwort offenbart viel, wie du Gott siehst.
Wenn du diesen Text von Jakobus ließt, was für eine Vorstellung von Gott bekommst du?
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
A) Wir kennen und kontrollieren die Zukunft nicht
A) Wir kennen und kontrollieren die Zukunft nicht
Das Leben ist unberechenbar, ungewiss, zerbrechlich, kurz -
Die volle Kontrolle über unseren Leben haben zu wollen, oder über die Zeit ist eine Täuschung.
Jakobus ist sehr unmissverständlich:
Jakobus 4,14 (BB)
14 Dabei wisst ihr doch nicht,
was morgen sein wird.
Was ist schon euer Leben?
Rauch seid ihr,
der für kurze Zeit sichtbar ist und dann vergeht!
Natürlich gibt es Wahrscheinlichkeiten,
bestimmte Abläufe und Muster, die sich wiederholen,
Vorhersehbarkeiten.
Aber nicht selten erleben wir, dass gewisse Dinge passieren, auf einer Art und Weise, wie wir uns gar nicht in Voraus vorstellen konnten.
Seien sie gut oder schlecht. (Unfall - Lotto)
Das Leben ist wie eine Überraschungskiste.
„Life is what happens when you're busy making other plans“ – John Lennon
„Das Leben ist das was passiert, während wir dabei sind, andere Pläne zu machen.“ –
Anfang 2020 - wer hätte es gedacht, dass eine Pandemie die Welt so lahm legen würde.
Wer hätte es gedacht, dass Russland die Ukraine so in der Art angreifen würde.
Das Wetter können wir vorhersagen (und es klappt ziemlich gut mit den Handyapps) - aber, oft dreht sich der Wind anders, und die Lange ändert sich. - plötzlich kommt eine überraschende Überflutung in de Nacht, und nimmt alles mit, was man ein Leben lang eingesammelt und gebaut hat.
Die Geschäfte laufen gut heute?
Hast du ein sicherer Job?
Die Gesundheit ist in Ordnung?
–> Es kann sich nächste Woche alles andern.
Erlebst du eine finanzielle Not?
Arbeitslos?
Bist du geplagt mit einer Krankheit heute?
–> nächste Woche kann alles besser werden.
Wir wissen es nicht.
Der Glaube/Moral ist keine Versicherung für gutes Leben
Der Glaube/Moral ist keine Versicherung für gutes Leben
Nicht alles was uns Schlechtes oder Gutes passiert, passiert weil wir alles richtig oder falsch gemacht haben.
Oder weil wir gläubig sind oder ungläbig.
Das ist eine der größten Dilemmas in der Bibel (Hiob): Wenn Menschen, die alles richtig machen, treu in ihren Glauben sind, plötzlich von Leiden, Schmerz und Verluste geplagt sind, und anderen, die ungerecht leben, an Gott nicht vertrauen, ein gutes Leben führen.
Zwei Tendenzen bei uns Menschen:
Zwei Tendenzen bei uns Menschen:
Auch wenn das Leben unberechenbar ist, gibt es zwei Tendenzen, die wir folgen:
1) Trotz allem, machen wir Pläne - und denken, wir können alles kontrollieren oder bestimmen:
1) Trotz allem, machen wir Pläne - und denken, wir können alles kontrollieren oder bestimmen:
Sehr oft haben wir die Ilusion, dass wir die Dinge in unserer Hand haben.
Menschen, die diese Tendenz haben, hat Jakobus besonders im Visier.
Jakobus 4,13 (BB)
13 Nun zu euch, die ihr sagt:
»Heute oder morgen werden wir
in die und die Stadt reisen.
Dort wollen wir ein Jahr bleiben,
Geschäfte machen und Gewinne erzielen.«
Das sind meistens wohlhabenden Menschen … die schon vieles erreicht haben alles sehr geschäftlich denken.
Diese Menschen haben eine Starke tendenz, alles allein nach ihre Idealen/Wünschen bestimmten zu wollen. Nicht nur für sich selbst, sondern auch in der Familie oder in der Gemeinschaften, wo sie sich befinden.
(Gläubige Menschen hat Jakobus im Sicht)
A) Selbstsicherheit und Überheblichkeit können wachsen:
A) Selbstsicherheit und Überheblichkeit können wachsen:
Wenn die Pläne gelingen … dann werden sie selbst sicher.
Besonders bei Gläubigen: Ich kann denken, weil ich Christ bin, Gott ist an meiner Seite (und er wird nie zulassen, dass es mir schlechte Dinge passieren)
Ich werde meine Geschäfte tun, und immer wenn es gelingt, dann denke ich “Gott hat es getan”
Paulo Borges Jr. Beispiel:
Ein Mann kam zu ihm und sagte: Ich werde zu eine andere Stadt umziehen.
Echt, aber wie kommt das?
Gott hat eine Tür geöffnet.
Wie hast du erkannt, dass Gott es war, der dir diese Tür geöffnet hat?
Ich bekam das Angebot, doppelt so viel zu verdienen.
Echt … das heißt, wenn jemand dich ein Angebot gemacht, um die Häfte zu verdienen, das wäre dann nicht von Gott vom Teufel?
Dann ist das nun einfach mit dir Geschäfte zu machen “Man muss nur mehr anbieten, und das ist ein Zeichen, dass Gott es war.”
Es ist nie eine Perspektive der Verantwortung, sondern von Vorteile.
B) Zukunftsängste
B) Zukunftsängste
oder … man macht Pläne weiter, weil man von Zukunftsängste getrieben wird.
Man macht sich unheimlich sorgen über, was wird morgens sein?
Darüber spricht Jesus in der Bergpredigt:
Matthäus 6,27–34 (BB)
27 Wer von euch kann dadurch,
dass er sich Sorgen macht,
sein Leben nur um eine Stunde verlängern?
...
Ihr habt zu wenig Vertrauen!
31 Macht euch also keine Sorgen!
Fragt euch nicht: Was sollen wir essen?
Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
32 Um all diese Dinge dreht sich das Leben der Heiden.
Euer Vater im Himmel weiß doch,
dass ihr das alles braucht.
33 Strebt vor allem anderen
nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit –
dann wird Gott euch auch das alles schenken.
34 Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag –
der wird schon für sich selber sorgen.
Es reicht, dass jeder Tag
seine eigenen Schwierigkeiten hat.«
C) Planen: eine Gabe Gottes
C) Planen: eine Gabe Gottes
aber natürlich: Pläne machen zu können, und danach zu handeln, um diese Pläne zu realisieren, das ist eine Gabe Gottes.
Und wir sollten es tun.
Nur Menschen können Plänen machen und sich Dinge überlegen und danach handeln.
Es gehört zu unsere Verantwortung mit dieser Welt, dass wir Pläne machen und sie durchsetzen, damit uns da Leben geliengt.
Aber verantwortungsvoll -
mit uns selbst,
mit den nächsten von nah und fern,
und mit den nächsten Generationen.
die zweite Tendenz:
2) wir machen keine Pläne -
2) wir machen keine Pläne -
Weil das Leben so unberechenbar ist, und weil der Glaube keine Garantie ist, für ein gutes und einfaches Leben….
Aus diesem Grund verschränken viele ihre Arme nach dem Motto:
„Was soll ich schon tun?“
“es wird sowie so anders werden als ich mir vorgestellt habe”
“Warum beten, wenn Gott sowie so nicht eingreift, wie ich mir verstelle.”
Viele Menschen geben es auf, dieses Vorrecht
Dinge und Wege zu entscheiden,
zu bestimmen, was, wann und wie Dinge getan werden sollen
und verzichten auch darüber nachzudenken, warum oder wozu sie getan werden sollen.
Mit anderen Worten: viele geben das Leben auf.
Lied von Zeca Pagodinho:
Und lass das Leben mich treiben
(Leben treib mich an!)
Die Unsicherheiten über die Zukunft sollen uns nicht
überheblich machen, so dass wir aus Gier denken, wir können dann die Zeit kontrolieren
auch nicht ängstlich machen, so dass wir wie verrückt Dinge planen wollen, um und sicher zu fühlen.
Die Unberechenbarkeit des Leben, soll uns auch nicht dazu führen, mit unseren Plänen aufzuhören, geschweige denn, die Arme zu verschränken.
B) 4 Dinge, wie wir unser Leben planen sollen
B) 4 Dinge, wie wir unser Leben planen sollen
Ein weiser Weg, ist das das was Jakobus uns hier vorschlägt:
1) Sich von der Vergänglichkeit bewusst machen
1) Sich von der Vergänglichkeit bewusst machen
Jakobus 4,14 (BB)
14 Dabei wisst ihr doch nicht,
was morgen sein wird.
Was ist schon euer Leben?
Rauch seid ihr,
der für kurze Zeit sichtbar ist und dann vergeht!
diese Warnung, dass wir uns jeden Tag das bewusst machen, ist überall in der Bibel zu finden.
Psalm 144,4;
Das zuzugeben und das zu erkennen, um uns vor Überheblichkeit oder Zukunftsängste zu hüten, fordert viel Demut.
2) Wir brauchen Demut, wenn wir unsere Zukunft planen.
2) Wir brauchen Demut, wenn wir unsere Zukunft planen.
Jakobus 4,16 (BB)
16 Nun seid ihr auch noch stolz auf eure Überheblichkeit.
Aber es ist schlecht, darauf stolz zu sein.
Wie können wir überheblich werden wegen unsere Pläne werden?
Wenn wir vergessen, dass alles was wir haben, sogar die Intelligenz, Kraft und Ressourcen, ein Geschenk Gottes ist. - diese Mentalität “ich verdiene das - mehr als die anderen” “Ich schaffe es schon” - das ist so gefährlich.
Deshalb, werden wir schon in der Buch der Sprüche gewarnt:
Sprichwörter 27,1 (BB)
1 Rühme dich nicht mit dem, was du morgen tun willst!
Denn du weißt nicht, was der nächste Tag bringt.
Demut ist ein Schlüsselwort.
Leben jeden Tag als ein Geschenk Gottes, und mache deine Pläne in diesem Licht
Demut im Bezug auf uns selbst - verhalten und Beziehungen
Demut im Bezug auf uns selbst - verhalten und Beziehungen
Das nicht nur im Bezug, auf Pläne, die wir machen. Sondern auch, im Bezug auf uns selbst – unsere Verhalten und Beziehungen:
In Brasilien haben wir eine Redewendung: “von dieses Wasser, werde ich nie trinken”
Damit wollen Menschen sagen, dass sie eine bestimmte Idee oder ein bestimmtes Verhalten nie folgen werden.
Ich kenne Menschen, die früher gesagt haben:
“Ich verabscheue alle Menschen, die sich scheiden lassen. Das ist gegen Gottes Wille. Ich werde es nie in meinem Leben zulassen.”
Aber dann, Jahre später, einer seiner Kinder, erlebte eine schwierige Situation in seiner Ehe, und musste sich scheiden lassen.
Dieser Mann musste dann seine eigene Worte runterschlucken und sich bei viele Menschen in seiner Gemeinde entschuldigen.
Sprichwörter 27,1 (BB)
1 Rühme dich nicht mit dem, was du morgen tun willst!
Denn du weißt nicht, was der nächste Tag bringt.
Das was wir heute verachten und schlecht reden, kann morgen ein Teil von unseren Leben werden.
das Dritte und Hauptsache, um gut und gesund zu Planen:
3) Planen mit Gott
3) Planen mit Gott
Jakobus 4,15 (BB)
15 Sagt stattdessen lieber: »Wenn der Herr es will,
werden wir am Leben bleiben und dieses oder jenes tun.«
1) Gott ist kein Spaßverderber
1) Gott ist kein Spaßverderber
Nun, wenn man unaufmerksam diesen Satz ließt, und je nach dem, wie unser Gottes Bild ist, können wir ganz schnell denken:
“Ah ja, ich muss auf Gott achten. Der Spaßverderber. Derjenige, der meine Pläne immer wieder durchkreuz und kaputt macht.”
"Macht deine Pläne, aber danke daran, Gott kann alles kapput machen. Daran hat er spaß.“
Das war meine erste innerlich Reaktion, als es bei unserem Urlaub nur geregnet hat.
oder, wir denken, dass Pläne zu machen falsch ist.
Nein - Gott ist kein Spaßverderber. Jakobus will hier was anderes sagen:
2) Einladung, das den Willen Gottes mitzugestalten
2) Einladung, das den Willen Gottes mitzugestalten
Gott hat ein Ziel mit uns und mit der Welt. Es hat einen Willen, und das was er will ist gut, gerecht und wird uns Frieden bringen.
Gott einlädt uns ein, seine Wille in dieser Welt, durch unseren Leben zu gestalten.
Es heißt nicht, dass wir keine Pläne machen sollen.
Es heißt, dass wir immer wieder im Gebet unsere Pläne zu Gott bringen dürfen:
zur Beratung,
um zu prüfen, ob das gut ist,
ob Er uns seine göttliche Kraft geben wird,
ob er wir mit unseren Willen, mit Gottes Willen in Übereinstimmung sind.
Ob das was wir vorhaben, wirklich einen Weg ist, seine Gerechtigkeit und seinen Frieden zu bringen, in unseren Leben, in unseren Beziehungen, durch unsere Arbeit
Sehr oft lesen wir von dem Apostel paulus, wie er seine Pläne macht, die Gemeinden zu besuchen, eine bestimmte Reise zu unternehmen oder irgendeinen Projekt durchzuführen.
Er macht seine Pläne, aber schreibt immer wieder: Ich bete, dafür, dass Gott es mir ermöglich, oder dass das auch seine Will ist.
1.Kor 4,19
1.Kor 16,7;
Phi 2,24;
Apostelgeschichte 18,21;
Röm 1,10; - Paulus betet beständigt dafür, dass Gott es ihm ermöglich, nach Rom zu kommen
Ich mache meine Pläne MIT Gott.
Oder ich frage ihm: Gott … wo brauchst du mich heute? Was willst du von mir?
Oder, wie Jakobus am Anfang des Briefes schreibt: Bittet Gott um Weisheit, und er wird geben.
In der Buch der Sprüche, werden wir auch dazu ermutigt:
Sprichwörter 16,3 (BB)
3 Lass den Herrn dein Tun bestimmen!
So werden deine Pläne gelingen.
Sprichwörter 16,3 (LU17)
3 Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.
3) Gott will und frei machen
3) Gott will und frei machen
Gott will uns nicht das Leben kaputt machen… ganz im Gegenteil:
Er will aber, dass wir seine Wille beachten und dadurch frei werden
Sich jeden Tag bewusst zu machen, dass ich selbst das Leben nicht in der Hand habe - das macht mich frei, Gott in meinem Alltag zu erleben.
Wenn wir die Zukunft kennen wollen und kontrollieren wollen, hören wir nicht mehr auf den Vater.
Alles, was wir tun, nach unseren eigenen Plänen, wird uns in Wirklichkeit der Freiheit berauben, ihm einfach jeden Tag zu folgen.
Wir verlassen uns dann auf unsere eigene Weisheit, anstatt seiner zu folgen. - Das macht uns gefangen in uns selbst.
4) Die Zeit nutzen um das Gute (Gottes Gerechtigkeit) in die tat umzusetzen.
4) Die Zeit nutzen um das Gute (Gottes Gerechtigkeit) in die tat umzusetzen.
Und hier kommen wir zu Vers 17, der im ersten Augenblick, scheint so zu sein, dass in diesem Kontext nicht passt:
Jakobus 4,17 (BB)
17 Wer also weiß, wie er Gutes tun kann
und es nicht tut,
der macht sich schuldig.
Was hat V. 17 mit Pläne, Vergänglichkeit und Gottes Souveränität zu tun?
Wir empfangen nicht die Weisheit und die Macht Gottes zum eigenen Wohl.
Es geht darum, seine Gerechtigkeit in diese Welt zu bringen:
Ich weiß nicht, was morgen wird. Deshalb plane ich mein heute, und frage Gott
Ich frage mich: “Vater, was ist das Gute, was heute dran ist?”
z.Bs: mit meinem Geld Gott - soll ich weiter sparen, oder soll ich dies nutzen, um jemanden zu segnen?
—-> Darf Gott mitbestimmten, wohin mit meine Finanzen? Plane ich zusammen mit Gott, wie ich mit meinen Ressourcen und Zeit, andere Menschen helfen kann?
—-> mit meiner Zeit: Wem soll ich heute helfen?
Gott will, z.Bs, dass Menschen am Rande der Gesellschaft geholfen werden. Lasse ich Gott bestimmten, was ich in meiner freien Zeit tue?
Es geht um Pläne, die Gott und seine Gerechtigkeit in diese Welt priorisieren. - Gutes zu tun, besonders, für die Menschen in Not (ständiger Appell von Jakobus)
—-> plane ich den Tag morgen auf der Arbeit, immer noch mit einem Gefühl der Rache gegen deinen Arbeitskollege, oder plane ich heute, diese Person morgen zu vergeben, und bitte ich die Kraft Gottes dazu?
Und auch nicht zu vergessen:
Und auch nicht zu vergessen:
Wenn wir alles im Voraus planen wollen, das kann uns oft hindern im Gottes Reich spontan im Alltag zu leben.
Darum geht es in dem Gleichnis des “Barmherzigen Samariters” -
Der Priester und der Levit hatten ihre Schicht im Tempel hinter sich, und gingen den Weg hinab von Jerusalem nach Jericho - um ihre freie Tage zu genießen.
Sie sahen dieser Mensch in Not an der Straße und wollten ihn nicht helfen. - Sie dachten, Gottes Reich war nur die Arbeit im Tempel - jetzt ist Feierabend.
Der Samariter aber, hatte auch einen Plan - er sah aber, dass er sich nun um diesem Mensch kümmern sollten und änderte seine Pläne spontan, um Gottes Reich und seine Gerechtigkeit sichtbar zu machen … es hat ihm Zeit und Ressourcen gekostet. - Aber, was sonst … nichts ist meins. Alles ist ein Geschenk Gottes, und ich soll es nutzen, um seinen Willen zu tun, um sein Reich und seine Gerechtigkeit heute zu bringen.
So frei war er.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
fdfdf
WIR
WIR
Eine gemeinsame Vision/Ziel anbieten.
Wie würde unser Leben, unsere Kirche und sogar unsere Welt aussehen, wenn wir nun das was Gott uns sagt anwenden?.
Veränderung inspirieren.
SEGEN
SEGEN
11 Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe‹, spricht der HERR. ›Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. 12 Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören.
