Schongau
Haggei • Sermon • Submitted • Presented
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· 12 viewsPredigtreihe durch Haggei mir Marvin R. und Marius K. in Schongau 2024
Notes
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Haggai 1: Erweckung aus den Ruinen - wenn Gott eingreift
Haggai 1: Erweckung aus den Ruinen - wenn Gott eingreift
Die Ruinen - damals und heute
Erweckung - Gott spricht, korrigiert und erweckt
Einleitung:
Einleitung:
Liebe Gemeinde, ich freue mich heute hier sein zu dürfen!
Ich möchte diese Predigt mit einer einfachen Frage beginnen:
Kennt ihr noch das Gefühl, dass man Feuer und Flamme war für Gott und sein Reich? Diese Zeit in der das Reich Gottes auf jeden Fall die Prio 1 in eurem Leben war?
Ich persönlich kenne die Zeit frisch nach meiner Bekehrung noch gut - aber iwie fühlt es sich immer wieder so ziemlich weit weg an oder nicht?
Und aus diesem Grund möchte ich mit euch heute ein Bibeltext betrachten, in der vor 2500 Jahren ebenfalls eine Predigt gehalten wurde.
ihr habt vorhin schon gehört, dass wir mit dem Buch Haggai heute beginnen wollen.
Wie gesagt wurde, ich darf heute den Anfang machen und nächste Woche wird der liebe Bruder Marius, mein WG-Mitbewohner und auch Trainee-Kollege die Fortsetzung machen.
Ich denke mal, viele von euch werden von diesem Buch “Haggai” gehört haben.
Spannender wird es aber, wenn man sich auf die Suche nach dem Buch des Propheten macht.
Vermutlich gehts euch oft so wie mir: Man möchte in seiner persönlichen Bibellese mal wieder durch das AT lesen, und stockt dann aber bei Jeremia und überspringt alles, bis man ins NT kommt
„Wer Schwierigkeiten hat, es zu finden, kann zu Matthäus gehen und rückwärts blättern.“
Ich lese uns Gottes Heiliges Wort:
1 Im zweiten Jahr des Königs Darius, am ersten Tag des sechsten Monats, erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai an Serubbabel, den Sohn Schealtiels, den Statthalter von Juda, und an Jeschua, den Sohn Jozadaks, den Hohenpriester, folgendermaßen: 2 So spricht der Herr der Heerscharen: Dieses Volk sagt: »Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des Herrn zu bauen!« 3 Da erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen:
4 Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt? 5 Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! 6 Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr eßt und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!
7 So spricht der Herr der Heerscharen; Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! 8 Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus! Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der Herr. 9 Ihr habt viel erwartet, doch siehe, es wurde wenig daraus; und brachtet ihr es heim, so blies ich es weg! Warum das? So spricht der Herr der Heerscharen: Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen! 10 Darum hat der Himmel über euch seinen Tau zurückgehalten, und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten. 11 Und ich habe die Dürre gerufen über das Land und über die Berge, über Korn, Most und Öl und über alles, was der Erdboden hervorbringt, auch über Menschen und Vieh und über alle Arbeit der Hände.
12 Da hörten Serubbabel, der Sohn Schealtiels, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und der ganze Überrest des Volkes auf die Stimme des Herrn, ihres Gottes, und auf die Worte des Propheten Haggai, weil der Herr, ihr Gott, ihn gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor dem Herrn. 13 Da sprach Haggai, der Bote des Herrn, im Auftrag des Herrn zum Volk: Ich bin mit euch!, spricht der Herr.
14 Und der Herr erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiels, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Überrestes des Volkes, so daß sie kamen und die Arbeit am Haus des Herrn der Heerscharen, ihres Gottes, in Angriff nahmen, 15 und zwar am vierundzwanzigsten Tag des sechsten Monats, im zweiten Jahr des Königs Darius.
Gebet:
Gebet:
Herrlicher und Allmächtiger Gott. Ich bitte dich mit den Worten Davids: Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig sein vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Ps 19,15 .
Gliederung:
Gliederung:
Haggai 1: Erweckung aus den Ruinen - wenn Gott eingreift
Haggai 1: Erweckung aus den Ruinen - wenn Gott eingreift
Die Ruinen - damals und heute
Erweckung - Gott spricht, korrigiert und erweckt
1. Die Ruinen - damals und heute
1. Die Ruinen - damals und heute
Was war geschehen? Wie kam es überhaupt zu dieser Situation, dass der Tempel Gottes einfach wüst da lag?
Was war passiert, dass Gott Worte wie Hag 1,4 gebraucht?“
4 Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt?”
Wir wollen kurz mal schauen was passiert war, dass es so weit gekommen ist:
Salomo, der Sohn Davids baute den großartigen Tempel. Wir befinden uns ca. im Jahre 1000 v. Chr.
Die Könige Israels wurden aber immer Gottloser. Das Volk richtete ihr Vertrauen nicht mehr auf ihren Gott. Auf den Gott, der sie aus dem Land Ägypten befreite.
So kam es, dass ein König nach dem anderen immer Gottloser wurden.
Höhepunkt: Im Jahr 586 v. Chr. plünderten die Babylonier Jerusalem, zerstörten den Tempel und brachten die meisten Juden ins Exil.
Etwa 50 Jahre später eroberte der Perser Kyrus Babylon und beendete das babylonische Reich.
Im Jahr darauf erlaubte er den Juden die Rückkehr in ihre Heimat und den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem. Sodurften die ersten Juden im Jahre 538 v.Chr. wieder zurück gehen.
Etwa 43.000 Juden machten sich auf den Weg zurück in ihre Heimat.
Kaum angekommen, begannen sie mit dem Wiederaufbau des zerstörten Tempels
Jedoch hatten sie von Beginn an mit Streitigkeiten und Herausforderungen zu kämpfen.
Die Völker um sie herum verboten ihnen, den Tempel weiter zu bauen.
Es ist eine mega spannende Geschichte, was alles drum herum passierte. Ich möchte es euch sehr herzlichst empfehlen: Lest das Buch Esra mal durch. Da könnt ihr das alles detailliert nachlesen.
So lesen wir dann auszugsweise aus Esra:
24 Damals hörte das Werk am Haus Gottes in Jerusalem auf, und es kam zum Stillstand bis in das zweite Jahr der Regierung des Königs Darius von Persien.
Und dieser Stillstand dauert ca. 15 Jahre an.
Der Bau, der mit aller Freude und Kraft begann, der wurde eingestellt
Wisst ihr, wir alle kennen Ruinen doch sehr gut:
In meiner Bibelschulzeit bin ich sehr gerne auf Die Falkenburg im Teutoburger Wald
Wir sind da hoch, und haben es uns gemütlich gemacht… Von der Falkenburg konnte man auch immer schön den Hermannsdenkmal in Detmold sehen und den Sonnenuntergang genießen
Burgruinen sind für uns normal geworden. Die ist halt eben da. Und es stört auch keinen.
Es gibt ca. 25.000 Burgen in Deutschland Und davon sind ca. 10.000 gut erhalten.
Es ist für uns normal, dass es diese Ruinen in unserer Umgebung gibt. Und sie stören uns somit auch nicht. Haben uns an sie gewöhnt
Und so war es auch für die Israeliten normal geworden. Sie haben sich nach ca. 15 Jahren daran gewöhnt, dass es da oben auf dem Berg diese Ruine gab.
Mit voller Kraft und Freude begannen sie den Tempel zu bauen, doch dann war ihnen die Gegenwart Gottes doch nicht mehr so wichtig.
Andere Dinge wurden wichtiger.
Geistlicher Zustand damals und heute
Geistlicher Zustand damals und heute
Wisst ihr: Der Tempel ist das Sichtbare Zeichen der Juden gewesen, dass Gott in ihrer Mitte ist.
Es begann schon in der Wanderung in der Wüste. Gott war bei dem Volk, in der Form einer Wolkensäule.
Als dann die Stiftshütte gebaut wurde, nahm Gott mit seiner Herrlichkeit in dieser Stiftshütte Platz.
Später war es der Tempel, doch der wurde zerstört und Israel in das Exil gebracht.
Jahre später durften sie wieder den Tempel aufbauen.
Die ersten Juden sind zurückgekehrt, weil sie eben genau diesen Tempel mit seiner Herrlichkeit wieder haben wollten.
Und 15 Jahre später spricht Gott nun folgendes:
3 Da erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen:
4 Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt?
Obwohl Gott unter seinem Volk leben wollte, in seinem Tempel - hat es die Juden nicht weiter Interessiert...
vielleicht haben sie auch den Tempel genutzt um den Sonnenuntergang zu genießen
Einige haben da bestimmt ihre schönen Spaziergänge gemacht
Die Menschen kamen an dem Tempel vorbei, dem Zeichen der Gegenwart Gottes, und sahen einfach, wie hier alles zugrunde geht. Wie ganz offensichtlich war, ist Gott nicht mit seiner Herrlichkeit gegenwärtig.
Aber dieser irdische Tempel hier auf der Erde, war nur ein Abbild von dem sein sollte was noch kommen sollte.
Der Evangelist und Jünger Johannes schrieb folgendes über Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Joh 1,14
14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Ja in Jesus war der Ort, wo die Herrlichkeit Gottes wohnte. Es brauchte keinen Tempel mehr. In Jesus konnten die Menschen nun Gott begegnen.
In Jesus kam Gott auf diese Welt. Die Herrlichkeit war wieder auf dieser Erde. Und so sagte Jesus selbst in Joh 2,19-21
19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten! 20 Da sprachen die Juden: In 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.
Jesus sagt hier, dass es eine direkte Verbindung von dem Tempel zu ihm gibt:
Einst begegnete Gott seinem Volk im Tempel, jetzt begegnet Gott uns in Jesus Christus.
In Jesus haben wir die Möglichkeit Gott zu begegnen.
Evangelium
Evangelium
Dieser Jesus, der Sohn Gottes, er kam aus der Herrlichkeit des Vaters auf diese Erde.
Er kam, weil die Beziehung von uns Menschen zu Gott zerstört war. Und Gott wollte die Verbindung von Mensch und Gott wieder herstellen.
Jedoch gab es diese Kluft zwischen Menschen und Gott.
Gott, er ist perfekt, heilig, gerecht und vollkommen gut
Wir Menschen sind es jedoch leider nicht.
Wir sind nicht perfekt - wir verfehlen jeden Tag
Wenn wir unser Leben mit dem von Jesus vergleichen, dann merken wir, wir werden dem Maßstab Gottes leider nicht gerecht
Wir sind immer noch Egoistisch, lieben uns selber mehr als den nächsten, haben schlechte, böse, unkeusche Gedanken usw.
Und Gott in seiner Heiligkeit, darf die Sünde nicht einfach tolerieren. Und so hat er einen Weg geschaffen.
Er sandte Jesus Christus auf diese Welt. Jesus lebte ein perfektes Leben. Er lebte das Leben, was du und ich hätten Leben sollen. Und Gott sandte Jesus an das Kreuz. Jesus starb für die Sünde. Die Strafe für diese Sünden, die du und ich getan haben, die lagen auf Jesus.
Und wenn du an diesen Jesus glaubst, wenn du darauf vertraust, dass dieser Jesus stellvertretend für dich gestorben ist, dann darfst wissen, dass Jesus dich auch in die Ewigkeit zu sich holen wird.
Dann darfst du wissen, dass deine Beziehung zu Gott wieder hergestellt ist.
Wenn du auch in diese vollkommene Beziehung zu dem Gott des Himmels und der Erde treten willst, wenn du auch die Last deiner Sünde loswerden willst, dann lass uns nach dem Gottesdienst ins Gespräch kommen. Oder frag einen Freund oder Bekannten, der dir von Jesus erzählen kannst.
Werde deine Fragen los und setzt dein Vertrauen auf Jesus.
Überleitung zurück zu Haggai:
Überleitung zurück zu Haggai:
Wir gehen jetzt nochmal 550 Jahre zurück in der Geschichte.
Die Juden zu der Zeit von Haggai, sie wusste noch nicht von dem “besseren, schöneren, herrlicheren Tempel” in Jesus.
In ihrer Zeit, hatte Gott noch einen anderen Plan. Der Tempel war der Ort, den Gott sich erwählt hatte, um die Gemeinschaft mit den Menschen zu haben.
Das Volk hatte sich aber auch damit abgefunden.
Und Wie so oft, sind wir Menschen abhängig von dem Eingreifen Gottes!
Gott muss uns unseren falschen, sündigen Zustand aufzeigen.
Wir gewöhnen uns an so viel. Es wird so schnell normal, was in Gottes Augen nicht normal ist.
So musste Gott auch den Juden aufzeigen, dass es nicht normal ist, dass der Tempel ruiniert ist
Gott muss eingreifen uns zeigen, dass wir unseren Zustand erkennen
Gott gebraucht seine Diener, um den Menschen aufzuzeigen, dass es Dinge im Leben geben kann, die nicht in Ordnung sind.
Das war auch mein Gebet für diese Predigt, und für mich selber auch!
Mein Gebet war, dass Gott mir selbst und euch hier in der der FEG Schongau aufzeigt, wo Dinge in einem ruinösen Zustand sind.
Möge Gott durch sein Wort Erweckung schenken
2. Gott greift ein: Er spricht, korrigiert und erweckt
2. Gott greift ein: Er spricht, korrigiert und erweckt
1. Gott spricht:
1. Gott spricht:
Gott spricht zu den Juden - wer waren diese Juden? Ich hatte vorhin gesagt, dass eine ganze Menge von Juden aus Babylon wieder zurück gekehrt waren.
Es war nur ein Überreste des Volkes Israel. Nur ein kleiner Teil ist tatsächlich nach 50 Jahren wieder zurückgekehrt in die Heimat.
Es waren natürlich keine perfekten Menschen - aber sie hatten Eifer für das Reich Gottes! Sie wollten, dass der Tempel wieder aufgebaut wird.
Sie gaben auch Opfer
Sie gaben so viel wie sie konnten
Esra 2,69 “69 und zwar gaben sie nach ihrem Vermögen für den Bauschatz 61 000 Gold-Dareiken und 5 000 Silberminen und 100 Priestergewänder.”
Insgesamt berichtet der Vers von 500 kg Gold und 2.700 kg Silber. das sind mehr als über eine Millionen € die da zusammengekommen waren.
Sie waren sehr eifrig
Doch dann wurden sie aufgehalten und so allmählich verloren sie auch ihr Interesse an dem Werk des Herrn.
Uns ergeht es aber so oft genauso:
Wir gehören auch zu diesem Überrest
Gott dich und mich aufgeweckt
Er hat zu uns gesprochen und wir wurden verändert
Wir haben unser Leben Jesus anvertraut, weil wir erkannten, dass es sich lohnt mit ihm zu gehen
Wir hatten uns abgesagt von den Sünden dieser Welt
Jesus war unsere Freude - wir hatten gebrannt für ihn
Wir hatten so richtig Eifer für den Bau am Tempel Gottes. - die Gemeinde Gottes - das Reich der Himmel
Wir wollten uns für das Reich Gottes einsetzen - gingen auf Missionsreise; Evangelistisch haben wir Menschen zu Jesus gefüht, aber dann kamen andere Dinge im Leben:
Dann wurde der Job wichtiger
Der Mann, die Kinder, die Familie beanspruchen all unsre Kräfte
Und die Enkelkinder, das ist alles sooo viel wichtiger als Gottes Reich.
Der Stress allgemein - und ja ach: Corona ist auch noch Schuld an allem.
Ja tief in unserm Herzen lieben wir Jesus noch, aber eine hohe Priorität hat Gott nicht
Aber da fragt Gott dich und mich ganz persönlich: Wie steht es um meinem Tempel aktuell? Welche Priorität hat die Gemeinde, das Reich Gottes in unserm Leben?
Spielt Gott noch eine wichtige Rolle? Oder geben wir uns einfach zufrieden damit, dass wir irgendwann einmal ein Übergabegebet gesprochen haben?
Ich kenne euch alle nicht. Ich weiß nicht mit welchen Herausforderungen ihr zu kämpfen habt. Ich weiß auch nicht, wie ihr mal für Jesus gebrannt habt. Oder ob ihr immer noch Feuer und Flamme für den Herrn seid.
Ich kenne nur zu gut.
Nach meiner Bibelschulzeit bin ich auch in so eine Art Loch gefallen
Ich habe so viel gelernt über Gott. Ich wollte wirklich viel Verändern. Aber dann kamen viele Veränderungen im Leben und auch Herausforderungen.
ich bin Umgezogen, Ich habe die Gemeinde gewechselt, ich hatte dann wieder eine richtige Arbeitsstelle, und ja ich war auf der Suche nach einer Freundinn.
Und ehe ich mich versah, hatte Gott kaum noch Priorität in meinem Leben
Das geht ganz schnell. Deshalb hoffe ich aber auch, dass ihr euch nicht persönlich angegriffen fühlt. Ich kann diese Predigt genauso gut zu mir selber sprechen!
Und da war ich dankbar für Freunde, die mich wieder aufgeweckt haben. Ja Menschen die Gott gebraucht hat, um mir aufzuzeigen - Hey Ruben: Überprüf mal deine Prioritäten und ruh dich nicht einfach nur aus auf deine alten Erfolge (Bibelschule)
Deshalb war ich dankbar, dass Gott eingegriffen hat und zu mir gesprochen hat. Gott will uns nicht in dem Zustand belassen - deshalb spricht er zu uns!
Ob es Freunde sind - ob es die Bibel in der Stillen Zeit ist - oder ob es die Predigt heute, oder letzte Woche ist.
Gott greift ein, indem er spricht!
2. Gott korrigiert:
2. Gott korrigiert:
Gott muss das Volk jetzt korrigieren.
Und das macht er, indem er ihre Ausreden aufdeckt und ihnen aufzeigt, wie falsch ihre Prioritäten gesetzt sind
Die Ausreden die wir Menschen bringen sind Zeichen von vorhandenem Fehlverhalten
2 So spricht der Herr der Heerscharen: Dieses Volk sagt: »Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des Herrn zu bauen!«
Sie geben zum Ausdruck:
Es ist noch nicht so weit, Gott uneingeschränkt zu gehorchen
Ausreden von Augustinus: Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht.
Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
Wir würden niemals leugnen, dass es sich lohnt Gott zu dienen - aber wir verschieben es
Uns geht es wie Augustinus: Wir haben Sorge, dass Gott uns zu schnell erhört
Wenn ich wieder mehr Kraft habe, dann kann ich ja anfangen was zu tun
Wenn die Kinder groß sind - dann...
Wenn ich verheiratet bin - dann...
In Vers 4-6 zeigt Gott dem Volk, wie schlecht ihre Ausreden denn sind.
Er zeigt ihnen, wie unbefriedigend vor allem der Materialismus ist
Gott möchte sie darauf hinweisen, dass hier der Grund ihres unstillbaren Durstes nach Erfüllung zu finden ist.
Wenn wir unser Glück wo anders suchen als bei Gott, dann enden wir hier:
Gott gebraucht hier Bilder um unsere Unzufriedenheit aufzuzeigen:
Sie säen viel - aber ernten wenig;
Essen und werden nicht satt, Trinken; Kleidung...
Wir halten immer Ausschau nach mehr
Wir wollen mehr Freizeit - mehr Urlaub - besseres Handy - mehr Geld - Mehr Rente
Und was sagt uns der Text? Woher kommt diese Unzufriedenheit? Und dass ist das ermutigende hierbei!
Sie kommt von Gott!
Haggai 1,9 “9 Ihr habt viel erwartet, doch siehe, es wurde wenig daraus; und brachtet ihr es heim, so blies ich es weg! Warum das? So spricht der Herr der Heerscharen: Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen!”
Gott möchte dir deine Augen öffnen! Er möchte dich wachrütteln um dir aufzuzeigen, dass die Prioritäten im Leben neu geordnet werden müssen
Deshalb sagt Gott in Hag 1,8
8 Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus! Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der Herr.
Gott wollte von den Juden wieder anfangen an dem Tempel zu bauen.
Und das möchte Gott auch für dich und für mich: Gott möchte, dass wir unser Leben immer wieder neu priorisieren!
Ich werde hier nicht euch die Aufgabe abnehmen die Prioritäten zu ordnen!
Ich kann es auch überhaupt nicht! Ich kenne euer Leben nicht. Und all die Dinge die wir bisher gehört haben, die sind wichtig und gut. Nur die Frage ist immer: Was hat die höhere Priorität und wie viel Zeit räume ich was ein?
Ja Gott möchte mein und dein Gehorsam!
Jesus selbst ermutigt uns dazu: Mt 6,33
33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!
Gott verspricht hier dir persönlich: Wenn mein Reich, meine Gemeinde, mein Tempel wieder zu deiner Priorität im Leben wird, DANN wird es dir gut gehen!
Dann wirst du ein erfülltest, dankbares und zufriedenes Leben führen!
3. Gott erweckt:
3. Gott erweckt:
Man könnte jetzt denken: okey gut: ich nehme mir jetzt vor, jede Woche zu evangelisieren.
Ich möchte ab morgen mehr für Gott arbeiten
Ich mach etwas für Gott und er ist wieder zufrieden mit mir
Jedoch aus eigener Erfahrung muss ich sagen: sehr wahrscheinlich ist dieser ganze Eifer nächste Woche wieder weggeblasen.
Weil es eben nicht ausreicht, dass wir uns gute Vorsätze machen und dann wird alles wieder gut.
Ein ganz wichtiger Bestandteil fehlt noch:
Gott muss Erweckung schenken!
So wie wir es lesen in Haggai 1,14
14 Und der Herr erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiels, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Überrestes des Volkes, so daß sie kamen und die Arbeit am Haus des Herrn der Heerscharen, ihres Gottes, in Angriff nahmen,
„Gott erweckte den Geist des Volkes und brachte sie dazu, die Arbeit am Tempel wieder aufzunehmen.“
Es brauch eigentlich nur eins: Gottes souveränes Handeln - Gott erweckt den Geist der Menschen.
Ja Gott greift ein indem er spricht / korrigiert und indem er Herzen verändert!
Und das macht Haggai an vielen Stellen deutlich:
Haggai 1,1 (SLT)
1 Im zweiten Jahr des Königs Darius, am ersten Tag des sechsten Monats, erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai an Serubbabel, den Sohn Schealtiels, den Statthalter von Juda, und an Jeschua, den Sohn Jozadaks, den Hohenpriester, folgendermaßen:
Haggai 1,3 (SLT)
3 Da erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen:
Haggai 2,1 (SLT)
1 Am einundzwanzigsten Tag des siebten Monats erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen:
Haggai 2,10 (SLT)
10 Am vierundzwanzigsten Tag des neunten Monats, im zweiten Jahr des Darius, erging das Wort des Herrn an den Propheten Haggai folgendermaßen:
Haggai 2,20 (SLT)
20 Und das Wort des Herrn erging zum zweitenmal an Haggai am vierundzwanzigsten Tag des Monats, folgendermaßen:
Was in 16 Jahren nicht geschafft wurde, kann Gott mit einem Fingerschnippsen machen!
Wenn Gott Herzen verändert, dann verändert sich wirklich etwas
Wenn Gottes Wort wirkt, dann kommt tatsächlich etwas in Bewegung!
Deshalb meine Ermutigung an dich:
Bete heute: Herr erwecke du mich neu!
Wir wissen: Ich mit meinen Vorsätzen komme nicht weit. Ich brauch ein immer wieder verändertes Herz.
Gott hat zu Beginn meines neuen Lebens in der Wiedergeburt mir ein neues Herz geschenkt.
Und Gott ist es, der es immer wieder erwecken muss.
Und das macht er durch sein Wort.
Wenn Gott zu uns spricht, fühlen wir das Gewicht des Wortes Gottes auf uns - ohne zu zerbrechen
Wir sagen: “Sende mich” - Herr gebrauche du mich für dein Reich
Anwendung:
Es es jetzt der Besuch von Schwester Hildegart ist
ob es ein evangelistisches Gespräch im Seniorenzentrum ist
oder mit dem Enkel
Ob es die tägliche Zeit im Gebet für Erweckung ist
Gott will dich so viel seitig gebrauchen!
Schluss
Schluss
Liebe Gemeinde hier in Schongau:
Lasst uns nicht mit dem Status quo zufrieden geben! Lasst uns nach der Erweckung Gottes in unserem Leben suchen!
Wir dürfen Gott bitten: “Hier bin ich - sende mich”
und das egal in welchem Alter!
Und Gott will und wird auch deine Durststrecke beenden. Du wirst erfahren, was es heißt, in Gott die Erfüllung zu haben. Du wirst erfahren, wie Gott dir eine Zufriedenheit und Erfüllung schenken wird, die du vielleicht nach deiner Bekehrung erfahren hast.
Lasst uns deshalb nicht in diesem Zustand der Ruinen verharren - sondern neu beleben lassen von Gottes Wort.
„Herr, wir bitten dich, dass du uns hilfst, den Zustand unserer Herzen und deiner Gemeinde zu erkennen und uns zu erneuern. Schenke uns deinen Geist und führe uns in einen neuen Aufbruch.“
