Predigt (unbenannt) (37)

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Predigt Römer 5
Thema:
Was gibt mir Hoffnung?!
· Unsere Hoffnung schon jetzt und bald! V.1-2
· Unsere Hoffnung in schwierigen Umständen! V.3-4
· Unsere Hoffnung ist fest! V.5-11
Einleitung:
Guten Morgen.
Am Anfang des Jahres, da war ich im Skiurlaub.
Und wisst ihr was: Ich konnte es kaum abwarten endlich in den Bergen zu sein. Die Piste runterzufahren.
Durch den Tiefschnee über die frisch präparierten Pisten.
Den Abend mit Männern verbringen mit guten Gesprächen, guter Gemeinschaft. Herrlich.
Und auch wenn ich jetzt daran denke, einfach nur schön.
Dieser Urlaub tat mir richtig gut und ich kann sagen, der hat mich Wochen vorher schon durch getragen.
Bei ganz vielen Dingen, habe ich immer gedacht, ach 2 Wochen noch, irgendwann, 1 Woche noch, 3 Tage noch und dann bin ich im Urlaub.
Nur noch das Erledigen und dann bin ich endlich in den Bergen.
Ich bin erkältet geworden, ach egal das ist bis dahin schon wieder weg.
Ich kann wirklich sagen, diese Hoffnung bald in die Berge zu fahren hat mich schon Wochen vorher getragen. Mir Kraft gegeben, für den Alltag. Weil dieser Skiurlaub etwas ist, worauf ich mich richtig gefreut habe.
Kennst du das?!
Momente die dir Kraft geben. Die dir einfach Freude schenken.
Die dich sogar für eine gewisse Zeit durchtragen.
Eine Hoffnung auf etwas, wo du dich so sehr drauf freust, dass Umstände um dich herum, plötzlich erträglich, einfacher werden.
Die Arbeit, du weißt du hast Donnerstag und Freitag frei.
Diese Hoffnung Donnerstag und Freitag frei zu haben, macht dir die Arbeit von Montag bis Mittwoch plötzlich leichter.
Du sitzt und weißt, ey noch drei Tage. Eine kurze Woche. Hammer du freust dich.
Das war bei mir oft so, da konnte die Arbeit noch so schwer sein. Die Hoffnung Donnerstag und Freitag frei zu haben war größer, sodass die Arbeit plötzlich richtig erträglich war.
Es kann der Geburtstag sein.
Es können die Freunde sein.
Das Shoppen gehen.
Wenn ich meine Frau sage, wir fahren am Samstag nach Zara.
Dann freut sie sich so sehr, dass ihr meine Socken, die ich neben dem Bett liegen gelassen habe plötzlich egal sind.
Die Hoffnung am Samstag nach Zara zu fahren ist größer.
Ich denke jeder hat solche Momente.
Doch warum ist das eigentlich so? Das dich solche Momente schon Tage vorher durch tragen.
Ganz einfach, aufgrund der Hoffnung.
· Die Hoffnung, es wird gut werden, es erfüllt mich mit Freude, wenn ich das erlebe und vieles positives mehr.
Die Tragen uns, auch wenn es uns mal nicht gut geht.
Auch wenn die Umstände mal nicht passen.
Was könnten das für Umstände sein?! Die ein Mensch haben kann…
Nennt mal ein paar…. einfach rein rufen.
Umstände, Probleme, die wir Menschen haben können.
.. (hier werden ein paar genannt und ich sage immer)
… gibt es etwas noch Schlimmeres?
Und wenn jemand sagt: Tod
Ok und jetzz stell dir mal vor, da gibt es eine Hoffnung, die dich dadurch trägt
Durch alles, was wir hier gerade genannt haben,
Die trägt dich dadurch!
Die schenkt dir Freude, obwohl du krank bist.
Die schenkt dir Freude, obwohl es dir nicht gut!
Eine Hoffnung die jeder haben wollen würde? Oder?!
Leute, so eine Hoffnung gibt es!
Überleitung Thema Text
Und darum geht es heute auch:
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Folie 1: Thema
Was gibt mir Hoffnung?!
Es geht heute um die Frage: Was gibt mir Hoffnung?!
Wir schauen heute gemeinsam in den Römerbrief. In das Kapitel 5, 1-11.
Und wenn man sich den Römerbrief genauer anschaut, dann wird schnell deutlich, wie tief unsere menschliche Schuld ist.
Paulus er schreibt in Römer 1,18-32: Das sich die Heiden bewusst gegen Gott und für die Sünde entschieden haben.
In Römer 2 bis 3,20 zeigt Paulus, dass auch die Juden keine Gerechtigkeit vor Gott erlangen, obwohl sie das Gesetz kennen – denn sie halten es nicht.
Paulus macht schnell deutlich es gibt keinen, der aus eigener Kraft vor Gott bestehen kann.
Keiner von uns ist aus sich selbst heraus gerecht vor Gott. Die Folge davon ist, dass der Zorn
Gottes auf uns liegt, weil wir schuldig sind.
Unser Leben bis hierhin hoffnungslos – Eigentlich keine Chance, vor so einem heiligen Gott zu bestehen!
Doch dann, ab Römer 3,21, das große ABER:
ABER – Gott selbst schafft uns Gerechtigkeit.
Indem Christus hier auf die Erde kam. Indem Christus am Kreuz sein Leben gab. Für mich für dich.
Und wenn wir auf ihn vertrauen, dann werden wir Gerecht gesprochen.
Gerechtfertigt durch Christus.
Gottes Gnade ist der Grund.
Es sind nicht unsere Leistungen!
Wir hätten das von uns aus nicht schaffen können!
Und genau das beschreibt Paulus in Römer 4!
Nicht die Werke, nicht die Äußerlichkeiten, nicht das Gesetz, sondern allein der Glaube an Jesus Christus und das, was er am Kreuz für uns getan hat, spricht uns Gerecht vor Gott! Das Reicht!
Nicht falsch verstehen aus Glauben heraus entstehen Werke!
Doch wenn es um die Frage geht. Gerechtfertigt oder nicht. Dann reicht der Glaube!
Und jetzt kommt Paulus hier in Römer 5, der über die Folgen dieser Rechtfertigung spricht!
Und diese Folgen der Rechtfertigung, sind wirklich wundervoll.
Diese Folgen Schenken HOFFNUNG!
Und diese Hoffnung, kann ich dir sagen, verändert dein Leben!
Hast du dein Vertrauen auf Jesus gesetzt, dann spricht Paulus jetzt zu dir in Römer 5.
Er fängt an:
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Folie 2: V.1
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung schon jetzt und bald!
1. Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus
5,1 Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gottdurch unseren Herrn Jesus Christus
Ich möchte nochmal betonen, es geht jetzt um dich, wenn du an Jesus Christus glaubst, dein Vertrauen auf ihn setzt.
Dann kannst du hier lesen.
Da ich aus Glauben gerechtfertigt bin, so habe ich jetzt Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
Ich betone das: jetzt, weil dieser Frieden ab jetzt gilt. Du hast den Frieden jetzt, nicht in zwei Monaten, jetzt!
Weil du ein neues Gottesverhältnis hast.
Durch die Rechtfertigung entsteht eine völlig neue Situation.
Es herrscht Frieden zwischen dir und Gott.
Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, wenn du dir diesen Vers hier durchliest.
Vielleicht hast du dich schon daran gewöhnt diesen Frieden zu haben.
Ich möchte dich daran erinnern, dass wir keinen Frieden mit Gott hatten. Schau dir die Kapitel 1 bis 3 an.
Doch jetzt hast du Frieden! In der Bibel ist es ein heiler neutraler Zustand. Der aussagt, alles ist gut! Alles ist super!
Und Leute das passiert schnell. Etwas für selbstverständlich zu nehmen, obwohl es nicht selbstverständlich ist.
Ethisch betrachtet, wäre es nicht falsch gewesen uns keinen Frieden zu schenken! Uns nicht zu retten! Weil wir doch immer noch Dinge tun, die vor Gott nicht gut sind.
Dinge, die wir immer noch tun, die uns vor der Rechtfertigung schuldig gesprochen haben.
Doch der große Unterschied jetzt, durch die Rechtfertigung haben wir Frieden mit Gott.
Vielleicht kennt ihr das auch? Ich kenne das nämlich selbst, wenn ich mich an einen Zustand gewöhnt habe. Dann wird es irgendwann selbstverständlich, sodass es vielleicht auch passiert, dass ich nicht mehr dankbar dafür bin.
Veranschaulichung: Frieden = selbstverständlich
Bei Kindern sieht man das schnell.
Du kaufst ein Kind beim Einkauf ein Bonbon.
Das Kind ist richtig dankbar.
Es sagt Danke Mama danke Papa.
Ihr seid die besten Eltern.
Beim nächsten Einkauf kaufst du wieder ein Bonbon.
Immer noch dankbar.
Jetzt wiederholt sich das.
Für das Kind wird es selbstverständlich, dass es ein Bonbon kriegt.
Die Dankbarkeit wird immer kleiner.
Und jetzt kaufst du mal kein Bonbon beim Einkaufen.
Und dann kommt vielleicht sogar so ein Satz.
Ey Mama, Papa ihr seid richtig gemein, ihr seid gemeine Eltern nie kriege ich ein Bonbon, beim Einkaufen!
Wie DANKBAR BIST DU?
…………. Wir haben Frieden mit Gott. Jetzt schon!
Wenn dich das nicht zum Jubeln bringt, zur Anbetung führt.
Dann schau doch mal zurück.
Wer warst du vor Gott und wer bist du jetzt vor Gott.
Und ich sage da so: Weil wir Jubeln können, weil es kein Frieden ist, der Zeitlich gebunden ist.
Es ist kein Frieden, der bei der Rechtsprechung beginnt, also ab den Zeitpunkt wo du dich entschieden hast ein Leben mit Jesus zu führen… und nach 10 Jahren dann aber wieder weg ist.
Nein  dieses Wort haben hier, beschreibt im griechischen einen Zustand, der immer anhält!
Es ist kein Gefühl, was mal da ist. Und mal wieder weg ist. Es ist eine Tatsache! Eine Zusage, du hast Frieden mit dem Schöpfer! Heute, morgen, ewig!
Lasst uns Gott beim Wort nehmen.
Gott sagt: Wir haben Frieden, ich kann dich nur ermutigen, wenn du dein Vertrauen noch nicht auf Jesus setzt.
Der Zustand zwischen dir und Gott wird ein anderer sein, durch die Rechtfertigung.
Dein Leben wird anders sein.
Veranschaulichung: nach jedem Fehltritt habe ich noch Frieden?
Stell dir mal vor:
Du müsstest dich nach jedem Fehltritt fragen, Gott besteht dieser Frieden immer noch?
Zum Beispiel:
Dein rechter Fuß wurde beim Autofahren wieder zu schwer. Du bist kurz unaufmerksam, im Gedanken, vielleicht läuft gerade dein Lieblingssong:
Und dann pitsch, geblitzt! Du bist zu schnell gefahren. Und jetzt denkst du dir so oh nein, das wollte ich nicht. Ich wollte nicht zu schnell fahren.
Und jetzt fragst du dich?!
 Gott haben wir beide noch diesen Frieden miteinander?
Ja hast DU! Dieser Frieden ist eine Tatsache! Und Folge der Gerechtigkeit. Weil Jesus die Schuld auf sich nimmt und genommen hat.
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Folie 3: V.2a
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung schon jetzt und bald!
2a. durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen (…)
Und dazu sagt Paulus noch, durch das Vertrauen auf Jesus, haben wir jetzt Zugang erlangt zu der Gnade, in der wir stehen.
Vers 2a:
2a. durch den wir im Glauben auch Zugangerlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen (…)
Zugang kannst du auch mit Zutritt übersetzen.
Wir haben den Zutritt erlangt zur Gnade!
Jesus ist der Schlüssel.
Das ist eine weitere Folge der Rechtfertigung!
Und wenn ich an Zutritt und Zugang denke, denke ich an einen Raum.
Und Paulus sagt hier, Leute ihr steht in dem Raum.
Und dort herrscht die Gnade Gottes! Nicht mehr der Zorn Gottes, sondern die Gnade Gottes!
Ich stelle mir das vor, dass wir mit so einen Ball unterwegs sind, sobald wir gerechtfertigt sind.
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Folie 4: Bubble Soccer
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Veranschaulichung Raum der Gnade
Du kannst umfallen, stürzen, weggehauen werden. Du bist sicher.
Wisst ihr es gibt Momente vielleicht kennt ihr sowas auch, da stehe ich vor dem Spiegel schaue hinein und denke mir so. Oh Nein, hier werden meine Haare schon dünner.
Ich habe hier etwas zugenommen.
Oh nein, so ein Pickel habe ich jetzt auch noch.
Das sieht doch jeder.
Und dann kommen Zweifel hoch. Selbstzweifel!
Kennt ihr das!
Und diese Zweifel sollten an dem Gnadenball hier abprallen!
Diese denken wir sind nicht gut genug. Ist eine LÜGE!
Wenn wir in der Gnade stehen, dann prallt alles ab!
Zweifel! Sorgen! Alles sollte abprallen!
Wir leben in Gnade! So wie Paulus hier sagt: Hast du dich für Jesus entschieden, stehst du im Raum der Gnade!
Zweifel können einen zu Fall bringen. Doch genau das möchte der Teufel, uns eintrichtern, dass wir nicht gut genug sind.
Ich weiß nicht, womit du zu kämpfen hast. Vielleicht mit Selbstzweifel.
Die anderen sind mehr begabt als ich, Die anderen können das besser als ich.
Du bist gut genug vor Gott! sobald du dich entschieden hast, für Jesus! Dein Status verändert sich nicht.
Denn du stehst im Raum der Gnade.
Gedanken und Zweifel, die über uns kommen: Bin ich noch gut genug für Gott? Haben wir noch diesen Frieden. Bin ich gut genug, weil die anderen das besser können?
Sollten an uns abprallen!
Du bist gut genug vor Gott, du stehst im Raum der Gnade und du hast diesen Frieden mit Gott, wenn du ein Kind Gottes bist!
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Folie 5: V.2b
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung schon jetzt und bald!
2b. und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes
Wir sollten uns eher rühmen, wie Paulus schreibt!
2b. und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes
Eine weitere Folge ist das Rühmen auf die Hoffnung an der Herrlichkeit Gottes.
Das Wort „rühmen“, taucht in den 11 Versen dreimal auf. Rühmen meint hier: sich freuen, darauf freue ich mich, das begeistert mich!
Es ist die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes, was Paulus hier begeistert, weswegen er sich freut!
Diese Hoffnung von der Paulus hier spricht, ist dieselbe Hoffnung wie auch In Römer 4,18 wo steht: Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hin geglaubt, daß er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: »So soll dein Same sein.“
Paulus er spricht hier über dieselbe Hoffnung die Abraham hatte. Er hat gehofft, obwohl menschlich gesehen keine Hoffnung da war.
Wie den auch, seine Frau Sara konnte keine Kinder bekommen.
Doch trotzdem hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt!
Warum weil Gott vertraute!
Warum weil er Gott kannte!
Warum weil er Gott beim Wort nahm!
Weil er Gott glaubte!
Und Paulus sagt hier Leute, wir können uns wirklich rühmen, weil diese Hoffnung auf die Teilhabe an der Herrlichkeit ..SICHER ist.
Die Teilhabe an Gottes Herrlichkeit wird sich erfüllen, denn sie basiert auf der Gnade Gottes, die uns durch Jesus Christus offenbart wurde.
Und wenn Paulus hier über die Herrlichkeit Gottes spricht, bezieht er sich auf das zukünftige was kommen wird.
Wo wir selbst die Herrlichkeit Gottes erleben werden.
Wie in Jesaja 40,5 steht:
Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund des HERRN hat es geredet.
Schon jetzt haben wir Anteil an dieser Herrlichkeit.
Weil du jetzt schon gerechtfertigt bist!
Jetzt schon in der Gnade stehst!
Jetzt schon Frieden mit Gott hast!
Wow oder, doch wir können uns auf noch mehr freuen.
Denn die vollständige Erfüllung erleben wir, wenn Jesus Christus wiederkommt!
Und wir dürfen uns freuen und jubeln. Das ist eine Zusage an jeden der Jesus im Glauben angenommen hat!
Was ist das für eine Hoffnung!
Wir haben jetzt Frieden, immer, jetzt und in Zukunft!
Wir stehen jetzt im Raum der Gnade, schon jetzt und in Zukunft!
Und wir dürfen uns rühmen, wegen der Hoffnung auf die Zukunft, auf die Herrlichkeit Gottes, auf die Teilhabe an dieser Herrlichkeit! Das begeistert mich, darauf freue ich mich!
Welche Hoffnung trägt dich?!
Überleitung Punkt 2
Wir haben eine Hoffnung schon jetzt und Bald! Und auch eine Hoffnung in schwierigen Umständen!
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Folie 6: V.3-4
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung in schwierigen Umständen
3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, 4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung.
Denn in Vers 3-4 ergänzt Paulus den Vers 2.
Der Frieden mit Gott und das Leben im Raum der Gnade Gottes, macht es möglich, dass wir uns auch rühmen dürfen in Bedrängnissen.
Paulus sagt hier:
3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, 4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung
Wir lesen hier von einem Kettenschluss, der aufgrund von Bedrängnissen entsteht und weiteres hervorruft!
Etwas, was Positives hervorruft, was uns zur Freude führen sollte!
Wenn Paulus über Bedrängnisse spricht, dann meint er Notsituationen, Umstände, die auf uns eintreffen.
Wir lesen in den Briefen von Paulus, über Verfolgung, Hunger, Angst, Furcht, Einsamkeit.
Das sind alles solche Bedrängnisse.
Und ich denke keiner von euch würde jetzt sagen, ich leide gerne!
Niemand eigentlich, oder?
Paulus sagt hier auch nicht, geratet extra in Bedrängnissen, sodass ihr euch rühmen könnt, weil wir wissen daß die, das und das und das Hervorrufen.
Das sagt er nicht.
Doch wenn wir in solchen Notsituationen stecken, dann sollten wir wissen, es hat positive Auswirkungen auf mein Leben.
Ich weiß…es ist nicht leicht, den Blick von den Bedrängnissen weg hin zu Gott zu richten!
Und oft verstehen wir nicht, wieso Gott! Wieso passiert mir das? Wieso mir?
Ich weiß nicht in welcher Lebenssituation du gerade steckst.
Kann es sein das du gerade Bedrängnisse erlebst?
Ich selbst habe schon Bedrängnisse gehabt, deswegen sage ich das. Es ist nicht immer leicht den Blick aufzurichten auf den Herrn.
Doch geholfen hat mir dieses Buch hier und Menschen, die nach dem Wort hier leben!
Die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen und die Gemeinschaft mit dem Herrn!
Das ist so einfach gesagt, doch schauen wir in das Wort! Dann lesen wir, alles hat der Herr in seiner Hand!
Röm 8,28
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Auch wenn wir das WIESO nicht kennen. Dürfen wir wissen, dass Gott die Pläne macht und er alles zum Besten führt.
Denn Paulus sagt: Bedrängnisse haben eine positive Wirkung.
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Folie 7: V.3-4
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung in schwierigen Umständen
3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, 4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung.
Erlebst du Bedrängnisse bewirken sie Ausdauer, Durchhaltevermögen, Geduld!
Veranschaulichung: Bedrängnisse  Durchhaltevermögen
Eine Super Bild dafür ist der Sport.
Ich bin eine Zeitlang zusammen mit zwei Freunden laufen gegangen, Und ich weiß noch genau wie wir angefangen sind.
Nach 3 Kilometer laufen war ich fertig. Ich konnte nicht mehr.
Mir schmerzten die Beine schon nach 2 km, doch ich habe durchgehalten und die 3 km, geschafft.
Beim nächsten Mal Laufen waren die 3 km schon leichter.
Ich hätte vielleicht sogar schon 4 km laufen können.
Das regelmäßige Training führte zu mehr Ausdauer!
Und genauso führen die Bedrängnisse zu Ausdauer!
Wisst ihr,
Die letzten drei Jahre lebten wir von einer Spende zur anderen.
Ich hatte immer wieder Bedrängnisse, aufgrund des Geldes. Wirklich Ängste, Sorgen, die einen den Schlafrauben sollten. Wo wir nicht wussten, wie sollen wir morgen einkaufen gehen.
Anfangs habe ich mich richtig verrückt gemacht.
Das hört sich jetzt leichtsinnig an, doch am Ende der drei Jahre Bibelschule und jetzt auch noch, mach ich mich mir nicht mehr so schnell sorgen. Ich habe gelernt Geduld zu haben.
Ich habe Durchhaltevermögen bekommen. Zu wissen, ja Gott ich kann dir vertrauen, du versorgst. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen.
Das war ein Prozess den wir als Familie gelernt haben.
Für mich ist es am Ende der drei Jahre einfacher geworden, durchzuhalten. Sich nicht verrückt zu machen. Weil ich Ausdauer bekommen habe.
Natürlich kommen auch jetzt noch Sorgen, wenn es mal knapp wird.
Es wird aber leichter, wie beim regelmäßigen Laufen gehen! Auch beim Laufen wirst du immer deine Beinmuskeln merken. Egal ob du 40 km laufen kannst, aber nur 4 läufst. Merken tust du sie trotzdem. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass du 4 schaffst, ist groß.
Ich möchte dich da ermutigen.
Hast du Bedrängnisse dann denk daran, sie bewirken Ausdauer.
Wenn immer alles gut läuft, können wir das nicht lernen!
Der Glaube wird stark, wenn wir durchalten!
Darum kann Paulus auch sagen, er freut sich über Bedrängnisse!
Weil er selbst Bedrängnisse erlebt hat und es auch bei anderen gesehen hat und weiß, dass es eine positive Auswirkung auf unser Christenleben hat. Wenn man diese Bedrängnis übersteht!
Und das möchte ich dir zusprechen, hast du gerade Bedrängnisse, dann Halte Durch!
Du bist nicht allein, schau dich mal um.
Hier sind genug Leute, die dich auch mal Huckepack nehmen können.
Die dich im Gebet mittragen können.
Und wende dein Blick nicht nach unten, sondern nach oben auf Gott.
Und wenn du durchhältst dann hast du bestanden, dann gibt Gott dir sozusagen ein Stempel, bestanden!
Wie hier steht: das standhafte Ausharren aber Bewährung,
Ähnlich wie der Psalmist in Psalm 66,10-12 schreibt:
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Folie 8: Psalm 66, 10-12
Psalm 66,10-12
10 Denn du hast uns geprüft, o Gott,
und hast uns geläutert, wie man Silber läutert.
11 Du hast uns ins Gefängnis geführt,
hast unseren Lenden eine schwere Last auferlegt;
12 du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen;
wir sind in Feuer und Wasser gekommen,
aber du hast uns herausgeführtin die Fülle.
10 Denn du hast uns geprüft, o Gott,
und hast uns geläutert, wie man Silber läutert.
11 Du hast uns ins Gefängnis geführt,
hast unseren Lenden eine schwere Last auferlegt;
12 du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen;
wir sind in Feuer und Wasser gekommen,
aber du hast uns herausgeführt in die Fülle.
Diese Bewährung formt unser Charakter. Prägt unser Christenleben.
Und dann wirst du mehr Hoffnung haben!
Hoffnung kommt nicht erst dann, es ist das erste Glied der Kette und das letzte.
Doch wir werden mehr Hoffnung haben, weil wir wissen Gott steht zu seinem Wort.
Gott ist treu und da.
Wisst ihr so eine Bewährung, so ein Stempel gut gemacht! Erinnert.
Veranschaulichung Urkunde!
Jetzt stell dir mal vor du bekommst nach einer Bedrängnis, eine Urkunde mit einem Stempel darunter, Bestanden.
In dieser Urkunde wird das Bedrängnis detailliert beschrieben.
- Auch wie Gott dir in dieser Zeit geholfen hat.
Und ganz unten, ein Stempel gut gemacht! Bestanden!
Und du hängst dir diese Urkunde in dein Schlafzimmer. Und Jeden Abend vorm Schlafen gehen, schaust du drüber. Und du denkst dir so.
Ey Wow, das habe ich bestanden. Du freust dich richtig, weil du bestanden hast!
Und dieses Bestehen, schenkt dir noch mehr Hoffnung, weil du siehst.
Anhand der Details auf der Urkunde. Hier warst du da Gott, hier hast du mir geholfen. Boah krass.
Nicht das Bestehen schenkt erst Hoffnung, sondern es stärkt deine Hoffnung.
Denn Paulus sagt: Bedrängnisse haben eine positive Wirkung.
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Folie: 9 V.3-5
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung in schwierigen Umständen
3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, 4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung. 5 die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden;
Und wisst ihr, diese Hoffnung, die wir haben, wird niemals zuschanden kommen.
Wenn wir auf etwas hoffen würden und später herausfinden, dass wir es niemals erhalten werden, dann wäre unsere Hoffnung enttäuscht oder wie hier steht „zuschanden“ geworden.
Wir werden nicht enttäuscht werden, weil wir eine lebendige Hoffnung haben, die sich erfüllen wird!
Das, was Gott uns verheißen hat, wird sich erfüllen!
Doch wie können wir uns so sicher sein?! Das unsere Hoffnung niemals zuschanden kommt!
 Jetzt könntest du sagen: Alex ist doch klar, das steht doch hier!
Ja du hast recht. Absolut ausreichend diese Aussage.
Überleitung Punkt 3
Doch Paulus nennt eine weitere Begründung.
Warum unsere Hoffnung schon jetzt und bald und unsere Hoffnung auch in Bedrängnissen.
Niemals zuschanden kommt!
Wegen der Liebe Gottes!
Die Liebe Gottes ist der Grund dafür!
Und deswegen ist unsere Hoffnung Fest! Da kann man nichts mehr dran rütteln.
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Folie 10: V. 5
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung ist fest!
5 die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben 7 Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. 8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Paulus sagt:
5 die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Er sagt hier: Wir haben die Liebe Gottes in uns durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Wurdest du Gerecht gesprochen. Setzt du dein Vertrauen auf Jesus. Ist er dein persönlicher Retter dann hast du den Heiligen Geist.
Gottes Liebe zeigt sich uns gegenüber, indem er jetzt selbst in uns lebt.
Das ist eine Verheißung Gottes, die sich erfüllt, sobald du ein Kind Gottes bist.
In 2 Kor. 1,21-22
Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat, 22 er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.
Gott sagt, er schenkt uns den Heiligen Geist als Unterpfand. Es ist eine feste Zusage, hast du den Geist, dann bist du gerettet!
Durch den Geist ist deine Hoffnung garantiert und verändert dein Leben!
Wer den Geist Gottes erhalten hat, ist ein anderer Mensch!
Er hat einen neuen Status vor Gott. Aus Schuldig wird unschuldig!
Der Heilige Geist erfüllt unser Herz mit der Hoffnung, dass Gott uns liebt!
Mit der Hoffnung, ich bin gerettet!
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Folie 11: V. 6-8
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung ist fest!
6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben 7 Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. 8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Und Paulus beschreibt in den nächsten 3 Verse, wie groß diese Liebe doch ist, anhand eines Beispiels.
Er sagt: 6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben 7 Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. 8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Was ist das für eine Liebe.
Gestorben für Feinde.
Das würde doch niemand machen, oder?!
Würdest du das machen?!
Für Leute die gegen dich kämpfen!
Die Feindlich gegenüber dir sind.
Freiwillig sterben?
Das Kreuz hier zeigt die Liebe Gottes zu uns!
Jesus ist am Kreuz gestorben, weil er seine Feinde liebt. Weil er jeden einzelnen hier liebt!
Diese Liebe zeigt sich, durch den Hohen Preis, den er bezahlt hat!
Den Preis des Todes. Für DICH! AM Kreuz!
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Folie 12: V. 9-11
Was gibt mir Hoffnung?!
Unsere Hoffnung ist fest!
9 Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn[gericht] errettet werden! 10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!
11 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
Und in Vers 9
9 Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn[gericht] errettet werden!
Paulus bekräftigt hier wieder diese Hoffnung, auf die Teilhabe an der Herrlichkeit Gottes!
Jesus hat den höchsten Preis bezahlt!
Jetzt werden wir doch erst recht, vor dem Zorn gerettet werden!
Jetzt erst recht!
Und nochmal 10 bis 11:
10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!
11 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
Jesus Christus ist der, der uns Hoffnung schenkt!
Er ist der, durch den wir Versöhnung empfangen haben!
Durch den Glauben an Jesus Christus, werden wir gerechtfertigt.
Wir haben diese Versöhnung, Wir haben diesen Frieden, Wir haben diese Gnade.
Wir haben diese Hoffnung auch in Bedrängnissen.
Wir haben diese Liebe, seinen Geist in uns.
Was gibt mir Hoffnung?!
Abschluss: Ende mit der Waage die von Anfang in der Mitte steht.
Ich habe viel zu tun, das steigt mir schon über den Kopf. (rechts auf die Waage ein Gewicht)
Doch der Snowboardurlaub trägt mich dadurch. (links auf die Waage das gleiche Gewicht, die Waage balanciert in der Mitte.)
Jetzt läuft es auf der Arbeit nicht gut. (Gewicht auf die rechte Seite legen).
Ich habe Kopfschmerzen. (Gewicht auf die Rechte Seite legen).
Ich habe Selbstzweifel. (Gewicht auf die Rechte Seite legen).
Ich habe Depressionen. (Gewicht auf die Rechte Seite legen).
Ich bin schwerkrank. (Gewicht auf die Rechte Seite legen).
Ich werde bald sterben.(Gewicht auf die Rechte Seite legen).
Jetzt das schlimmste, der Zorngottes! Alles, was ich verdient hätte (Gewicht auf die rechte Seite legen)
Auf welchen Joker greifst du jetzt zurück.
Mein Urlaub, liegt schon drauf, ist nicht schwer genug (Gewicht liegt schon)
Shoppen gehen hier: ist nicht schwer genug (kleine Gewicht drauflegen)
Freunde hier: ist nicht schwer genug (Schwer genug)
Doch wisst ihr was.
Diese Hoffnung, die wir jetzt schon haben und in Zukunft, diese Hoffnung auch in schwierigen Umständen, diese Hoffnung, die fest ist! Da ist nichts mehr dran zu rütteln! Die beinhaltet!
- Frieden, Gnade, Ausdauer, Liebe, Teilhabe an die Herrlichkeit Gottes, Versöhnung, Gerettet vor dem Zorn. Und vieles MEHR!
Diese Hoffnung hier: haben WIR! (Großes Gewicht draufschmeißen alle anderen Fliegen runter!)
Diese Hoffnung hast du, wenn du ein Kind Gottes bist!
Die ist schwerer als alles andere! Auf welche Joker setzt du, wenn es mal schwierig wird!
Auf diese Hoffnung kannst du setzen! Die ist schwerer.
Deswegen werde ich den Tag schaffen.
Deswegen werde ich diese Krankheit überstehen!
Und auch wenn alles schwierig bleibt, ich nicht Gesund werde, weiß ich .. ich habe Teilhabe an der Herrlichkeit Gottes! Egal was passiert ich habe Teilhabe!
Ich habe Frieden!
Ich bin versöhnt!
Lasst uns auf diese Hoffnung schauen!
Egal was passiert!
Es ist nichts im Vergleich zu dem, dass du mich gerettet hast Jesus.
Darauf schaue ich, darauf freue ich mich, das begeistert mich! Amen.
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