Gerechtigkeit allein durch den Glauben (Römer 3,21-31)

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Der Mensch hat zwei große Probleme, wenn es um seine Beziehung zu Gott geht: seine eigene Ungerechtigkeit und die Gerechtigkeit Gottes, die seine Ungerechtigkeit bestrafen muss. Aber es gibt einen Weg, wie wir frei von unserer Ungerechtigkeit sein können und vollkommene Gerichtigkeit zugeschrieben bekommen können: nur durch den Glauben an Jesus Christus.

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Gerechtigkeit allein durch den Glauben (Römer 3,21-31) Ein gewaltiger Text! - Viele große Wahrheiten! Römer 3,23-24: möglicherweise die wichtigsten Verse in der ganzen Bibel Wie kann ich das alles in eine Predigt zusammenfassen? (Piper: 6; MLJ: 9) Viel Zeit in Vorbereitung investiert - dennoch fühle ich mehr denn je ein Unvermögen... --> Gebet I. Ein Problem für uns Menschen: unsere Ungerechtigkeit (21-23) A. Gott fordert Gerechtigkeit! Gottes Maßstab für Gerechtigkeit: das Gesetz tun "Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein." (Röm. 2,13) "Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Wer unschuldige Hände hat und reines Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört." (Ps. 24,3-4) B. Gottes Urteil: Keiner ist gerecht (10) "Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer." (Röm. 3,10) C. Alle sind Sünder (23) "Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." (Röm. 3,23) "ermangeln des Ruhmes" --> die Herrlichkeit Gottes "und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere." (Röm. 1,23) D. Niemand wird durch das Gesetz gerecht (20a) "weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann." (Röm. 3,20a) "Aber nun sind wir alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid." (Jes. 64,5) --> schmutzige Lumpen E. Das Gesetz zeigt uns, dass wir Sünder sind (20b) "Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." (Röm. 3,20b) F. Voll von aller Ungerechtigkeit "voll von aller Ungerechtigkeit" (Röm. 1,29a) II. Ein weiteres Problem für uns Menschen: Gottes Gerechtigkeit A. Warum ein Problem? Wo wir Gerechtigkeit von Gott fordern müssen wir auch anerkennen, dass wir selbst ungerecht sind und Gottes Gericht verdienen! B. Das gerechte Gericht Gottes "Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden geben wird nach seinen Werken:" (Röm. 2,5-6) C. Gottes Zorn über Ungerechtigkeit "Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten." (Röm. 1,18) D. Konsequenz: ewiger Tod (die gerechte Strafe) "Denn der Sünde Sold ist der Tod." (Röm. 6,23a) E. Hast du eine Lösung für das Problem deiner Ungerechtigkeit vor einem gerechten Gott gefunden? Nicht ignorieren! Es gibt eine Lösung! "Nun aber..." (21) Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt (21-22) Durch den Glauben an Jesus (22) Durch Gesetz und Propheten bezeugt (21) - Röm. 1,17 (Hab. 2,4): "Denn darin [im Evangelium] wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus Glauben leben."" - Röm. 4: Abraham "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden." (Röm. 4,3 / 1. Mo. 15,6) III. Gott löst das Problem unserer Ungerechtigkeit (23-26) A. Rechtfertigung (1) Sünder werden gerecht (24) (2) Gott vergibt Sünden (25) (3) Gott macht gerecht (26) B. Was bedeutet das? (1) Ist jeder Gläubige zu einer gerechten Person geworden? Nein! (2) Gerecht machen bedeutet gerecht sprechen/erklären (Gerichtsurteil: unschuldig) a. Lu. 7,29 "Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht..." (Luther) "... rechtfertigten Gott ..." (unrev. Elberfelder) b. Wir brauchen nicht nur das Nichtvorhandensein an Ungerechtigkeit, sondern das Vorhandensein an Gerechtigkeit (Gleichnis mit hochzeitlichem Gewand in Matt. 22) c. Gedeckt/gekleidet (nicht gefüllt) mit der Gerechtigkeit Christi d. Der Wunsch von Paulus: "Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwenglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird." (Phil. 3,8-9) e. Das größte Gebot / die größte Sünde (Herz, Seele, Verstand - 1 Sek.) i. Meine Ungerechtigkeit / Jesu Gerechtigkeit ii. Was für ein Tausch!! (3) Unterschied zu Wiedergeburt (Gott gibt uns ein neues Herz) (4) Unterschied zu Heiligung (ein Prozess, manchmal mehr/weniger) --> Rechtfertigung ist einmalig und komplett (kein Prozess) C. Ohne Verdienst - ein Geschenk! (24) Ohne Grund: "Sie hassen mich ohne Grund." (Joh. 15,25) D. Aus Gnade IV. Gott löst das Problem Seiner Gerechtigkeit Problem: Röm. 3,25-26 "Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem HERRN ein Greuel." (Spr. 17,15) a. Durch die Erlösung (24) Es wurde ein Preis bezahlt, um Sünder freizukaufen "Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele." (Markus 19,45) Freikaufen wovon? Von der Macht der Sünde und der Verdammnis b. Sühne (25) etwas, was jemand auf sich nimmt, was jemand tut, um ein begangenes Unrecht, eine Schuld zu sühnen (a); sühnen: eine Schuld abbüßen, für ein begangenes Unrecht eine Strafe, Buße auf sich nehmen Jesus hat den Zorn und das Gericht Gottes auf sich genommen und von uns abgewendet c. Blut (25) "ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung" (Heb. 9,22) "Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes." (1. Pet. 1,18-19) d. Das Kreuz: i. Der größte Erweis der Gerechtigkeit Gottes (Selbst den eigenen Sohn nicht verschont - volle Strafe) ii. Der größte Erweis der Liebe Gottes Der Vater gibt den Sohn zum Opfer aus Liebe zu uns Der Sohn gibt sich selbst zum Opfer aus Liebe zu uns "Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden." (1. Joh. 4,10) V. Wie wirst du vor Gott gerecht? Jesus hat alles für dich getan - es gibt nichts, was du tun kannst, um gerecht zu werden! Durch den Glauben (22, 28) (wie du gerecht wirst, nicht wieso) (Bus nach Freiburg, Fahrkarte) - Kenntnis der Wahrheit - Zustimmung der Wahrheit - Vertrauen in die Wahrheit i. Augustus Toplady (Fels des Heils, geöffnet mir): Dem, was Dein Gesetze spricht, kann mein Werk genügen nicht. Mag ich ringen, wie ich will, fließen auch der Tränen viel, tilgt das doch nicht meine Schuld, Herr, mir hilft nur Deine Huld! Da ich denn nichts bringen kann, schmieg' ich an Dein Kreuz mich an; nackt und bloß, o kleid mich doch! Hilflos, ach erbarm Dich noch! Unrein, Herr, flieh' ich zu Dir! Wasche mich, sonst sterb' ich hier! ii. Zinzendorf: Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid; damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn. VI. Wo bleibt nun das Rühmen? (27) "Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens." (Röm. 3:27) Du hast nichts dazu beigetragen! Es ist alles Gottes Tun und Seine Gnade! "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme." (Eph. 2,8-9) Aller Ruhm und alle Ehre sei unserem Herrn Jesus Christus! - Er nahm unsere Schuld und Sünde auf sich - Er starb am Kreuz für unsere Sünden - Er vergoss Sein Blut damit wir vergeben sein können - Er zahlte den Preis, um uns zu erlösen - Er ertrug den gerechten Zorn Gottes an unserer Stelle - Er wurde zu unserem Opferlamm - Er ist unser Erretter - Er ist unsere Gerechtigkeit VII. Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? (31) "Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf." (Röm. 3,31) o Durch das Gesetz können wir nicht gerecht werden o Nur durch den Glauben werden wir gerecht o Nur durch den Glauben können wir das Gesetz erfüllen "Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen." (Eph. 2,10) Anwendung: - Jesus hat alles für dich getan: o Danke und preise Gott für Sein großes Erlösungswerk! o Glaube an Jesus Christus! ==> Du hast heute die Möglichkeit, deine Ungerechtigkeit bei Jesus abzulegen und dafür Seine Gerechtigkeit zu bekommen! ==> Im Glauben: Jesus als Lamm/Erretter, der frei macht von Sünde ==> Die wichtigste Entscheidung deines Lebens! o Gib Jesus Ruhm und Ehre!
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