Gerechtigkeit

Eigenschaften Gottes  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
0 ratings
· 13 views

Die Predigt beleuchtet Gnade als das Gegenteil von dem, was wir eigentlich verdient hätten – Gottes Gericht, denn aufgrund unserer Sündhaftigkeit verdienen wir das Gericht Gottes. Doch obwohl Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit unverrückbar sind, zeigt er uns Gnade durch Jesus Christus, der am Kreuz die Konsequenzen unserer Sünden trug. Diese Gnade bedeutet, dass wir erlöst sind und keine Angst vor Gottes Zorn haben müssen, denn durch Jesus sind wir Gottes Kinder geworden. Das göttliche Gesetz bleibt höher als menschliche Maßstäbe der Gerechtigkeit, da es in Gottes Heiligkeit verankert ist und nicht fehleranfällig wie menschliches Recht. Schlussendlich sind wir durch diese Gnade geheiligt und dürfen Gottes Herrlichkeit erleben, befreit von aller Trennung und Schuld.

Notes
Transcript
Gnade ist das Gegenteil von dem, was wir verdient hätten.
Was hätten wir verdient: Gericht (Gerechtigkeit)
Deuteronomy 32:4 NeÜ
Der Fels: Vollkommen ist sein Tun, ja, alle seine Wege sind recht! Ein treuer Gott, der niemals betrügt, gerecht und gerade ist er!
Psalm 33:5 NeÜ
Er liebt Gerechtigkeit und Recht. Die Erde ist voll von der Güte Jahwes.
Romans 3:10–12 NeÜ
So steht es in der Schrift: „Keiner ist gerecht, auch nicht einer. Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott. Alle haben sie den rechten Weg verlassen und sind unbrauchbar geworden. Niemand ist da, der Gutes tut, kein Einziger.“
Romans 6:23 NeÜ
Denn der Lohn, den die Sünde ‹ihren Sklaven› zahlt, ist der Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in ‹Verbindung mit› Christus Jesus, unserem Herrn.
Weshalb ich nicht so oft in dieser Deutlichkeit über dieses Thema rede
es ist unpopulär
es führt zu Irrlehren - man kann in beide Richtungen vom Pferd fallen:
zu liberal (Du kannst tun, was Du willst - Gott ist dein Vergebungsautomat; Wohlstandsevangelium)
zu streng (Du musst aufpassen, was Du tust, ansonsten droht Gericht/ Verlust des Heils) ich dachte, das sei selbstverständlich
In letzter Zeit immer wieder aus unterschiedlicher Perspektive an mich heran getragen (Sorgen)
Wir hätten eigentlich das Gericht Gottes verdient. - Weil Gott ein gerechter Gott ist.
Gnade ist, dass wir nicht bekommen, was wir verdient hätten.
Dass Gott ein gerechter Gott ist, steht ausser Frage. Die Bibel ist da sehr eindeutig.
Aber wir spüren immer wieder, dass nicht alles gerecht ist.
(Kinder; Kriege)
Genesis 2:16–17 NeÜ
und wies ihn an: „Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, wirst du sterben müssen.“
Manchmal empfinden wir sogar das Handeln Gottes als ungerecht:
Naturkatastrophen (warum verhindert Gott das nicht)
Krankheit (warum müssen Unschuldige Menschen leiden)
Bibel - Noah / Abraham
Dass Gott dennoch absolut gerecht ist, hängt mit einer weiteren Eigenschaft Gottes zusammen, welche die Bibel Heiligkeit nennt.
Wenn wir über Gerechtigkeit reden, dann immer aus menschlicher Perspektive.
Menschliches Recht: Mensch als absolute Maxime. (Menschen machen Gesetze für menschliches Zusammenleben)
Grundsätzlich gilt: Das Wohlbefinden des Menschen ist oberste Maxime.*
Drei Ansätze:
Das Wohlbefinden eines Einzelnen Menschen (Diktatur; Pharao)
Das Wohlbefinden aller muss im Gleichgewicht sein (Demokratie)
deshalb wird nicht immer nach Mehrheit entschieden - sondern manchmal auch nach dem Willen einer Minderheit - wenn sie glaubhaft versichern kann, dass von ihr ein Schaden abgewendet wird, wenn die Mehrheit lediglich eine Unannehmlichkeit zu tragen hat. Beispiele: Schule; Das Wohlbefinden der Mehrheit steht im Mittelpunkt
Kommunismus (evtl. fällt die Minderheit hinten runter)
2 Probleme:
Menschliches Gesetz bringt nur bis zu einem bestimmten Punkt Gerechtigkeit:
Betrug Auslegung Naturkatastrophen Und selbst wenn:
Chris letztes Mal: Jemand überfährt dein Kind - welche Geldstrafe wäre „gerecht“ ; welche Dauer der Gefängnisstrafe? Tod?
Auch das göttliche Gesetz hat diese Schwachstelle:
Matthew 19:3–9 NeÜ
Dann kamen einige Pharisäer und wollten ihm eine Falle stellen. Sie fragten: „Darf ein Mann aus jedem beliebigen Grund seine Frau aus der Ehe entlassen?“ „Habt ihr nie gelesen“, erwiderte Jesus, „dass Gott die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen hat? Und dass er dann sagte: ‚Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden völlig eins sein.‘? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Und was Gott so zusammengefügt hat, sollen Menschen nicht scheiden!“ „Warum hat Mose dann aber gesagt“, entgegneten sie, „dass man der Frau einen Scheidebrief ausstellen soll, bevor man sie wegschickt?“ Jesus erwiderte: „Nur, weil ihr so harte Herzen habt, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen wegzuschicken. Von Anfang an ist das aber nicht so gewesen. Doch ich sage euch: Wer sich von seiner Frau trennt und eine andere heiratet – es sei denn, sie ist ihm sexuell untreu geworden –, begeht Ehebruch. Auch wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.“
Matthew 23:23 NeÜ
Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt noch von Gartenminze, Dill und Kümmel den zehnten Teil, lasst aber die wichtigeren Forderungen des Gesetzes außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glaubenstreue! Das eine hättet ihr tun und das andere nicht lassen sollen!
Heiligkeit
Kann Gott also fehlbar handeln? Nein!
Gott selbst ist der eigentliche Maßstab für Gerechtigkeit - nicht der Mensch.
Durch ihn ist die Welt erschaffen worden.
Unrecht misst sich immer am Verhältnis zu Gott - nicht am Verhältnis zu anderen Menschen (oder mir selbst)
Sünde ist alles, was dem Willen zuwider läuft.
Gott kann also genau so wenig sündigen, wie Wasser nass werden kann!
James 1:13 NeÜ
Wenn jemand in Versuchung gerät, soll er nicht sagen: „Gott hat mich in Versuchung geführt.“ Denn Gott kann nicht vom Bösen verführt werden und verführt auch selbst niemand dazu.
Gott ist also perfekt.
Wir können uns dem nur annähern. (Skizze)
hier evtl. noch die Szenen, in denen Menschen fast sterben, wenn sie nur Engeln begegnen? | Bibel sagt, wenn wir Gott sehen, müssten wir sterben?
Das bringt uns zum vor-letzten Punkt: Dem Zorn Gottes
ultimativ verträgt sich diese Heiligkeit Gottes nicht mit der Sündhaftigkeit dieser Welt (merke: Sünde = Handeln, das dem Willen Gottes entgegen läuft) momentan leben wir in einer Situation, in der Gott sein Hand schützend über diese Welt hält
2 Peter 3:9 NeÜ
Der Herr verzögert seine Zusage nicht, wie manche das meinen. Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand ins Verderben geht, sondern dass alle umkehren zu ihm.
Zorn ist keine Emotion … mehr ein Naturgesetz (Licht & Dunkel)
fühlt sich vielleicht an, wie Zorn (Erdbeben; Überschwemmung) - ist aber einfach etwas ganz natürliches
Was können wir tun? Nichts!
Und da schließt sich der Kreis zum Thema Gnade.
In Jesus Christus wird Gott selbst Mensch und trägt die (vernichtende) Konsequenz dieser Gerechtigkeit; seiner eigenen Heiligkeit; seines Zorns - am Kreuz auf Golgatha.
Das ist das Kreuz.
Es stirbt nicht einfach nur ein Mensch. Gott stirbt.
Jesus trifft der Zorn Gottes mit voller Wucht. Mit vernichtender Konsequenz.
Und das ist die Gnade, von der Chris letzten Sonntag gepredigt hat.
Gnade ist das Gegenteil von dem, was wir verdient hätten.
Ephesians 2:8–9 NeÜ
Denn aus Gnade seid ihr gerettet – durch Glauben. Dazu habt ihr selbst nichts getan, es ist Gottes Geschenk und nicht euer eigenes Werk. Denn niemand soll sich etwas darauf einbilden können.
Aber Gnade - und das war der letzte Punkt vergangenen Sonntag ist noch mehr - sie eröffnet uns die Herrlichkeit Gottes.
Wir sind nicht mehr hier (Strich) sondern hier (Kreis).
Wir sind erlöst! Wir sind geheiligt. Nichts trennt uns mehr von Gott unserem Vater. - Kindschaft!!!
Das heißt auch: Wir brauchen keine Angst (mehr) vor Gott haben.
Da kommt kein „neuer“ Zorn! Der Zorn hat Jesus getroffen - am Kreuz Du kannst Gott nicht nochmal „neu“ zornig machen, denn was am Kreuz geschehen ist, ist zwar für uns Menschen auf dieser Welt historisch einmalig passiert - gilt aber über alle Zeiten hinweg. (Deshalb kann Paulus sagen, dass Abraham durch seinen Glauben gerecht wurde - Römer 4,3)
Ich hoffe, dass euch diese Sichtweise die Gnade Gottes noch einmal neu nahe gebracht hat.
Psalm 33:5 NeÜ
Er liebt Gerechtigkeit und Recht. Die Erde ist voll von der Güte Jahwes.
Gebet.
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.