Römer 10
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Der Weg zum Glauben: Bekenne deinen Glauben
Der Weg zum Glauben: Bekenne deinen Glauben
Zusammenfassung: In Römer 10,1-10 erklärt Paulus, dass der Schlüssel zur Erlösung in der inneren Überzeugung und im mündlichen Bekenntnis zu Jesus Christus liegt. Er zeigt auf, dass es nicht ausreicht, den Glauben nur im Verborgenen zu tragen, sondern dass ein aktives Bekenntnis untrennbar mit dem Glauben verbunden ist.
Anwendung: Diese Stelle fordert die Gläubigen auf, ihren Glauben sichtbar zu machen, indem sie ihren Glauben im Alltag bekennen. Durch das Bekenntnis können sie nicht nur ihre eigene Beziehung zu Gott stärken, sondern auch anderen die Möglichkeit geben, die Liebe Christi kennenzulernen.
Lehre: Die Lehre aus dieser Predigt ist, dass das Bekenntnis des Glaubens eine verantwortungsvolle und wichtige Handlung ist. Glauben ist nicht nur eine private Angelegenheit, sondern er fordert uns heraus, öffentlich zu stehen und Zeugnis zu geben von dem, was wir im Herzen glauben.
Wie dieser Abschnitt auf Christus deuten könnte: Im gesamten biblischen Kontext ist Jesus die Mitte unseres Glaubens, der das Bekenntnis zu ihm als den Retter erfordert. Diese Passage bekräftigt, dass die Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen in Christus führt, der uns hineinführt in die Gemeinschaft mit Gott durch den Glauben.
Kerngedanke: Der Glaube wird erst durch das Bekenntnis lebendig – indem wir unseren Glauben offen zeigen, bezeugen wir die transformative Kraft Christi in unserem Leben.
Empfehlung zum Weiterforschen: Beim Studium von Römer 10,1-10 ist es wichtig, die Rolle des mündlichen Bekenntnisses im kulturellen Kontext der damaligen Zeit zu betrachten. Untersuche die Bedeutung von ‚Herz‘ und ‚Mund‘ in Bezug auf den Glauben und das Bekenntnis.
1. Paulus' Passioniertes Gebet
1. Paulus' Passioniertes Gebet
Romans 10:1–4 “Brüder und Schwestern, ich wünsche von ganzem Herzen und bete zu Gott, dass sie gerettet werden. Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer haben für Gott, aber ohne Erkenntnis. Denn indem sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn Ziel des Gesetzes ist Christus zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.”
- Was wollte Paulus den Römern durch dieses Gebet mitteilen?
Paulus will den Römern ein Beispiel geben, das große Ziel der Erlösung im Auge zu behalten. Gerettet aus Gnade, nicht aus Werken. Christus hat das Gesetz erfüllt und keine Eigengerechtigkeit kann uns zum Heil führen.
Was lernen wir in diesen Versen über den Menschen?
Er versucht seine eigene Gerechtigkeit aufzustellen
Wie ist es in unserem Leben?
Gedanken wie “ich will Gott gefallen, deswegen tue ich das und jenes”, anstelle, “weil ich Gott Liebe und es ihm gefällt tue ich dies und jenes”
Was ist das Problem des Menschen?
Gesetzliche Menschen suchen das Heil in ihrer Selbstgerechtigkeit, das kann viele Ausmaße einnehmen. Paulus nimmt die Juden als beispiel. Ihr Problem ist: “Ohne Erkenntnis”
Was macht das mit euch?
Wie macht sich das in eurem Leben vielleicht bemerkbar?
2. Glauben Gegen Gesetzeswerke
2. Glauben Gegen Gesetzeswerke
Romans 10:5–7 “Denn Mose schreibt über die Gerechtigkeit aus dem Gesetz: Der Mensch, der dieses tut, wird darin leben. Die Gerechtigkeit aus dem Glauben aber spricht: Sag nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen? Das heißt: Christus herabzuholen. Oder: Wer wird in den Abgrund hinabsteigen? Das heißt: Christus von den Toten heraufzuführen.”
Hier bietet es sich an, den Kontrast zwischen Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit herauszustellen. Der Gedanke dieser Verse ist, dass der Weg zu Gott nicht durch gesetzliche Werke, sondern durch den Glauben an Christus eröffnet wird. Sie könnten die Aufforderung verdeutlichen, dass Glauben nicht durch menschliches Streben erreichbar ist, sondern durch das Hören und Empfangen des Wortes. Dies zeigt, dass das Herz der Schlüssel zu rechtem Glauben ist, der dann im Bekenntnis zum Vorschein kommt. Dies fordert die Gläubigen dazu auf, sich nicht durch eigene Werke zu definieren, sondern durch ihre Beziehung zu Jesus.
3. Herz Und Mund Vereint
3. Herz Und Mund Vereint
Romans 10:8–10 “Sondern was sagt sie? Nahe ist dir das Wort in deinem Mund und in deinem Herzen. Das heißt: das Wort des Glaubens, das wir verkünden; denn wenn du mit deinem Mund bekennst: Herr ist Jesus – und in deinem Herzen glaubst: Gott hat ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.”
Hier könnten Sie die kraftvolle Verbindung zwischen Herz und Mund als Ausdruck des lebendigen Glaubens erläutern. Diese Verse verdeutlichen, dass echtes Glaubensbekenntnis sowohl die innerliche Überzeugung als auch den sprachlichen Ausdruck umfasst. Sie könnten darauf hinweisen, dass der Glaube nicht isoliert im Herzen bleibt, sondern durch das Bekenntnis zum Leben erwacht. Predigen Sie, dass dieser Zusammenhang den ganzen Menschen einbezieht und die transformative Kraft Christi nicht nur für das persönliche Heil, sondern auch für das Zeugnis gegenüber anderen sichtbar macht.
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In Römer 10,1-11 wird die Beziehung zwischen Herz, Mund, Glauben und Bekenntnis thematisiert. Der Apostel Paulus betont, dass der Glaube im Herzen und das Bekenntnis mit dem Mund zusammengehören. Er erklärt: "Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig". Dies unterstreicht die Wichtigkeit sowohl des inneren Glaubens als auch des äußeren Bekenntnisses. Der Glaube wird dabei als eine "gewisse Zuversicht" und ein "Nichtzweifeln" beschrieben. Das Bekenntnis bezieht sich besonders auf Jesus als Herrn und seine Auferstehung. Paulus betont, dass dieser Glaube und das Bekenntnis für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, gelten und zum Heil führen. Die Verbindung von Glaube und Bekenntnis wird als ein Werk des Heiligen Geistes verstanden, der den Glaubenden die Worte des Bekenntnisses eingibt. (Merke Jesu Himelfahrt und erläuterungen zur Sendung und befähigung durch den Geist)
Aus Röm 10,9f hören wir, dass Bekennen mit dem Mund und Glauben mit dem Herzen zusammengehören. Wie in Röm 10 bezieht sich das auch hier besonders auf Jesu Auferstehung; hinzukommt jetzt: Gott, der Jesus auferweckt hat, wird sowohl Paulus als auch die Gemeinde der Korinther (euch) auferwecken, »so dass wir und ihr dann mit Jesus vereint gemeinsam auferstanden sind«. Gedankenführung:
Heiliger Geist
Glaube
Worte des Glaubens (Bekenntnis)
Gnade vervielfältigt sich
Dank an Gott wird ausgesprochen
Ehre Gottes als letztes Ziel.
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Was sind die Hauptbotschaften, die Paulus in Römer 10:1–10 vermittelt, und wie sind sie für die Gemeinschaft der Gläubigen relevant?
Wie beeinflusst der Gedanke, dass der Glaube zu einer rettenden Beziehung mit Gott führt, deine Sicht auf andere Menschen?
In Römer 10:9 heißt es, dass wir Jesus als Herrn bekennen müssen. Was bedeutet das für unser tägliches Leben?
Welche Bedeutung hat der Glaube für das Verhältnis des Menschen zu Gott in diesem Abschnitt?
Wie können wir die Idee, dass der Glaube durch das Hören von Christus kommt, in unserem eigenen Leben umsetzen?
Wie siehst du die Rolle der Glaubensgemeinschaft in Bezug auf das Bekenntnis und die Verkündigung des Glaubens?
