Auf ein Neues

Petrus - Einer verändert alles  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
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Notes
Transcript

Leben des Petrus - Steckbrief

Verheiratet
Bruder Andreas
Gestorben ca. 64

Andere Namen

Simon
Kaiphas

Petrus als Jünger Jesu im JohEv

John 1:40–44 (ELB 2006)
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren. Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden – was übersetzt ist: Christus. Und er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du wirst Kephas heißen – was übersetzt wird: Stein.
Am folgenden Tag wollte er nach Galiläa aufbrechen, und er findet Philippus; und Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach! Philippus aber war von Betsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.
Andreas. Bruder des Petrus, bringt Petrus zu Jesus
Andreas war ein Jünger von Johannes dem Täufer und hörte dort von Jesus
Andreas erklärt Petrus, dass Jesus der Messiah, der Gesalbte, der Christus ist.
Simon wird von Jesus als Petrus/Kephas bezeichnet
Petrus ist der Stein/Fels
Festes Fundament
John 6:68 ELB 2006
Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;
Petrus erklärt Jesus, dass er Worte des ewigen Lebens hat
Petrus erkennt, was Jesus bedeutet
Hohe Ehre von Petrus an Jesus
John 13:6–10 ELB 2006
Er kommt nun zu Simon Petrus; der spricht zu ihm: Herr, du wäschst meine Füße? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber nachher verstehen. Petrus spricht zu ihm: Du sollst nie und nimmer meine Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir. Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle.
Petrus möchte Füße nicht gewaschen bekommen
Danach möchte er von Jesus ganz gewaschen werden
Petrus hat noch nicht vollständig begriffen, was Jesus macht
Missverständnisse treten auf
John 13:23–24 ELB 2006
Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu. Diesem nun winkt Simon Petrus, zu erfragen, wer es wohl sei, von dem er rede.
Diesem nun winkt Simon Petrus, zu erfragen, wer es wohl sei, von dem er rede.
Petrus fragt Jesus nicht direkt, wer der Verräter ist
Verhältnis von Petrus zu Jesus vertraut, aber nicht so eng, wie es sein könnte
John 13:36–38 ELB 2006
Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen. Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich lassen. Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.
Petrus sagt, dass er Jesus überall hin folgen wird
Petrus ist bereit für Jesus zu sterben
Jesus weißt Petrus darauf hin, dass diese Aussage nicht stimm
Petrus scheint keine Zweifel an seinem Glauben/Vertrauen gegenüber Jesus zu haben
John 18:10–11 ELB 2006
Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug den Knecht des Hohen Priesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert in die Scheide! Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?
Petrus verteidigt Jesus mit Gewalt
Petrus scheint sein Versprechen gegenüber Jesus zu halten
Petrus folgt Jesus, selbst wenn es für ihn den Tod bedeuten könnte
Ist bereit Gewalt auszuüben und dementsprechend auch einzustecken
Jesus zeigt ihm, dass Petrus ihn falsch verstanden hat
Der Siegeszug Jesu beginnt nicht mit einer Schlacht, sondern mit dem Tod am Kreuz
John 18:15–18 ELB 2006
Simon Petrus aber folgte Jesus und ein anderer Jünger. Dieser Jünger aber war dem Hohen Priester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohen Priesters. Petrus aber stand an der Tür draußen. Da ging der andere Jünger, der dem Hohen Priester bekannt war, hinaus und sprach mit der Türhüterin und führte Petrus hinein. Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin es nicht. Es standen aber die Knechte und die Diener da, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich; Petrus aber stand auch bei ihnen und wärmte sich.
Petrus bestreitet seine Jüngerschaft zum ersten Mal
John 18:25–27 ELB 2006
Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sprach: Ich bin es nicht. Es spricht einer von den Knechten des Hohen Priesters, der ein Verwandter dessen war, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht in dem Garten bei ihm? Da leugnete Petrus wieder; und gleich darauf krähte der Hahn.
Petrus bestreitet seine Jüngerschaft zum zweiten und dritten Mal
Zeigt, dass Petrus wohl doch Zweifel hatte
Petrus kann dem Weg Jesu, der zum Kreuz und nicht zum Krieg führt, nicht vollständig vertrauen
Es scheint, als ob Petrus bis zu diesem Punkt ein falsches Messiasbild hatte.
Petrus möchte eigentlich eine kriegerische Lösung
Kann sich gar nicht vorstellen wie eine friedvolle Lösung aussehen sollte
Scham der Jüngerschaft ist vorstellbar
Petrus sieht Jesus als Messias als Gescheitert an
Jesus wird nun verhaftet, von den Römern getötet und es geht wieder zurück in den Alltag
Wie es bereits andere messianische Bewegungen in den 100 Jahren vor Christus gab
Wie bei diesen Bewegungen scheint es, als ob die Römer dieser messianischen Hoffnung ein Ende setzen
Petrus/Kephas als Stein/festes Fundament schwankt
John 20:2–9 (ELB 2006)
Sie läuft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da ging Petrus hinaus und der andere Jünger, und sie gingen zu der Gruft. Die beiden aber liefen zusammen, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zu der Gruft; und als er sich vornüberbeugt, sieht er die Leinentücher daliegen; doch ging er nicht hinein.
Da kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und ging hinein in die Gruft und sieht die Leinentücher daliegen und das Schweißtuch, das auf seinem Haupt war, nicht zwischen den Leinentüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging nun auch der andere Jünger hinein, der zuerst zu der Gruft kam, und er sah und glaubte. Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er aus den Toten auferstehen musste.
Petrus sieht mit dem geliebten Jünger das leere Grab
Der geliebte Jünger sah es und glaubte
Was er genau glaubte ist nicht ganz sicher
Aber es ist wahrscheinlich, dass er hier erkannte, dass Jesus, wie er angekündigt hatte, auferstanden ist von den Toten
Was Petrus tat, ist nicht beschrieben
Scheint, als ob Petrus immer noch nicht glaubte
John 20:19–29 (ELB 2006)
Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten.
Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.
Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!
Jesus erscheint seinen Jüngern zwei Mal
Einmal ohne und ein Mal mit Thomas
Petrus wird nicht spezifisch erwähnt
Thomas ist derjenige, der Jesus die höchstmögliche Bezeichnung “Mein Herr und mein Gott” ausspricht

Joh 21

Jetzt kommen wir zu Johannes 21
Kapitel 21 nimmt die Situation auf, in der sich die Jünger befinden, nachdem sie erkannt haben, dass Jesus auferstanden ist
Was machen die Jünger also, nachdem sie solch ein unglaubliches Geschehen miterlebt haben

“Orientierung” zu Joh 21

John 21:1–2 (ELB 2006)
Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Ort
See von Tiberias Joh 21:1
Galiläa
Personen
Joh 21:2
Simon Petrus
Thomas (Didymos)
Nathanael
2 (Söhne) des Zebedäus
Jakobus
Johannes
Könnte der Jünger sein, den Jesus liebte
2 Weitere Jünger
Unbekannt wer genau
Einer davon könnte der Jünger sein, den Jesus liebte
John 21:1–3 ELB 2006
Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts.
Petrus geht zurück in die Heimat
Möchte seinem alten Beruf nachgehen
Petrus verlässt den auferstandenen Jesus ein letztes Mal
Petrus möchte nicht in die Welt hinausgehen
Petrus möchte wieder zurück in sein altes Leben
Petrus folgt nicht dem Missionsbefehl
Matthew 28:18–20 ELB 2006
Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
John 20:21 ELB 2006
Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.
John 21:1–3 ELB 2006
Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts.
Petrus möchte bei den Seinen bleiben
War verheiratet
Petrus ist nicht der Fels, sondern er braucht einen Fels, auf den er sich stellen kann
Petrus sucht in seiner Familie den Felsen
Petrus ist aber weiterhin der Anführer der Gruppe
Gibt vor, dass er fischen geht und andere folgen ihm
Wird auch als erste genannt
Petrus und die anderen 6 benannten Jünger folgten ihrem eigenen Willen und ihrem eigenen Fundament
Petrus baute/suchte sein eigenes Fundament/seinen eigenen Felsen
Das eigene Fundament führt dazu, dass die Jünger keine Fische fangen
John 21:4–6 ELB 2006
Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus! Und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen.
Jesus wird von den Jüngern nicht erkannt
Zu weit weg
Jesus wirkte als Auferstandener anders als vor seinem Tod
1 Corinthians 15:42–44 ELB 2006
So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.
Der geistliche Leib ist dem natürlichen Leib ähnlich, aber nicht genau gleich
Siehe dazu auch
John 20:11–15 ELB 2006
Maria aber stand draußen bei der Gruft und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich vornüber in die Gruft und sieht zwei Engel in weißen Kleidern dasitzen, einen bei dem Haupt und einen bei den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte. Und jene sagen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Weil sie meinen Herrn weggenommen und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben. Als sie dies gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sieht Jesus dastehen; und sie wusste nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie, in der Meinung, es sei der Gärtner, spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast! Und ich werde ihn wegholen.
Oder auch Emmaus Jünger
Jedes Mal gab sich Jesus allerdings zu erkennen
Jesus hat weiterhin Erkennungsmerkmale
Narben an Händen und Füßen
Brot brechen
Jesus möchte von seinen Jüngern erkannt werden
Jesus nennt seine Jünger “Kinder”
Zeigt die Nähe zwischen Jesus und seinen Jüngern
Ist heute für uns eine normale Bezeichnung geworden
“Kinder Gottes”
Für die Juden zu der Zeit war dies aber nicht unbedingt eine weit verbreitete Bezeichnung
Wir dürfen so nahe an Gott herantreten, dass er uns als seine Kinder bezeichnet
Manchmal scheint es mir so, als ob wir davon ausgehen würden
Wir denken nicht mehr, dass es etwas besonderes ist
Ich persönlich versuche mir immer wieder bewusst zu machen, wie besonders das ist, dass wir Kinder Gottes sein dürfen und sind
Sonst noch in John 13:33
John 13:33 (ELB 2006)
Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch;
In den Johannesbriefen wird diese Bezeichnung verstärkt aufgenommen
Dort bezeichnet der Autor, die Lesenden des Briefes öfter als Kinder
Bezeichnung als Kinder zeigt einerseits, dass die Jünger (und auch wir) ihm besonders nahestehen
Gleichzeitig zeigt es aber auch wer welche Rolle einnimmt
Jesus als derjenige, der die Kinder leitet
John 21:4–6 ELB 2006
Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus! Und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen.
Jesus fragt die Jünger nach Fisch
Eigentlich ist die erwartbare Antwort ein Ja
Erfahrene Fischer sitzen im Boot
Weiß wohl, dass sie kein Fisch haben werden
Wenn wir uns den Rest des Evangeliums anschauen, können wir sehen, dass Jesus bereits im Voraus weiß, was geschehen wird
Auswerfen des Netzes auf der anderen Seite
Sollte eigentlich keinen großen Unterschied machen
Wahrscheinlich haben die Jünger bereits an mehreren Stellen versucht zu fischen
Jünger vertrauen Jesus sofort, obwohl sie ihn nicht erkennen
Waren wohl verzweifelt
Hatten bereits alles versucht
Ergebnis ist das absolute Gegenteil von dem, was bisher geschehen ist und was nach menschlichem Ermessen zu erwarten wäre
Zuvor keine Fische, jetzt “zu viele” Fische
John 21:7–8 (ELB 2006)
Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!
Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um – denn er war nackt – und warf sich in den See. Die anderen Jünger aber kamen in dem Boot – denn sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen nach.
Der Jünger, den Jesus liebte, erkannte Jesus als erstes
Wieder ist es nicht Petrus, obwohl er doch eigentlich derjenige ist, der Jesus in den Tod folgen wollte
Außerdem hat er Jesus als den Heiligen Gottes bezeichnet
Petrus weiß, dass Jesus Worte des ewigen Lebens hat
Unbekannt wie Petrus sich damit gefühlt hat
Petrus reagiert jetzt allerdings als erstes
Er möchte als erstes bei Jesus sein und kann es nicht mal abwarten, dass das Boot, das nicht weit vom Land war, zurück an Land ist
John 21:9–11 ELB 2006
Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch daraufliegen und Brot. Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Da ging Simon Petrus hinauf und zog das Netz voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig, auf das Land; und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
Feuer am Strand mit Brot und Fisch
Obwohl die Jünger jetzt Fisch im Überfluss hatten, befand sich am Strand bereits ein Feuer mit Brot und Fisch
Jesus versorgte die Jünger zu jeder Zeit
Zunächst, indem er sagte, wo es Fisch geben wird
Daraufhin, indem er ihnen Brot und Fisch gibt
Und zusätzlich, indem das Netz beim reinziehen, nicht reißt
John 21:12–14 ELB 2006
Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt! Keiner aber von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen und ebenso den Fisch. Dies ist schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, nachdem er aus den Toten auferweckt war.
Jesus lädt die Jünger ein, mit ihm zu essen
Mehr als nur Nahrungsaufnahme
Eine Gemeinschaft
Es zeigt sich hier, dass Jesus wahrhaftig auferstanden ist
Er nimmt wieder Essen zu sich
Phyische Auferstehung
Keine bloße Erscheinung
Unterschied zu Paulus in Act 9:1-9
Jünger erkannten Jesus
Woran ist nicht ganz klar
Distanz ist geringer
Wegen Fischwunder
Ist bereits das zweite Mal, dass dieses Wunder geschieht
Vgl. Lk 5 - Hier sind es Petrus, Jakobus und Johannes
Unterschied zu Lk 24 - Emmausjünger
Hier erkannten die Jünger erst nach dem Danken, brechen und verteilen des Brotes, wer Jesus ist
Hier erkennen die Jünger es direkt davor
Jesus verhält sich immer noch wie der Jesus vor dem Kreuz
Es ist die gleiche Person
Dritte Erscheinung des Auferstandenen
Zeigt, dass Jesu Erscheinung nicht nur eine einmalige Einbildung von wenigen Jüngern war
Es ist mehrmals geschehen
Die dritte Erscheinung ist bedeutend, da, nach jüdischem Verständnis, ein dreifaches Zeugnis ein komplettes Zeugnis ist
Die Zahl 3 zeugt, wie die Zahl 7, von einer Vollständigkeit
Exodus 3:18 ELB 2006
Und sie werden auf deine Stimme hören. Und du sollst zum König von Ägypten hineingehen, du und die Ältesten Israels, und ihr sollt zu ihm sagen: Jahwe, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet. So lass uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, damit wir Jahwe, unserm Gott, opfern!
Dreitägige Reise aus Ägypten bedeutet, dass sie vollkommen weg sind vom Pharaoh
Gott erscheint Mose 3 mal auf dem Berg Sinai
Gott erneuert seinen Bund mit Abraham 3 Mal
Wenn etwas drei Mal bezeugt wird, ist es absolut glaubwürdig
Matthew 18:16 ELB 2006
Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt wird!
John 21:15–17 ELB 2006
Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer! Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe! Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
Fokus spezifiziert sich jetzt
Davor wurde immer die gesamte Gruppe angesprochen
Jesus fokussiert sich auf einzelne Personen
Zunächst geht der Fokus auf Petrrus
Dann auf den Jünger, den Jesus liebte
Setting
John 21:9 (ELB 2006)
Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen.
John 18:18 (ELB 2006)
Es standen aber die Knechte und die Diener da, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich; Petrus aber stand auch bei ihnen und wärmte sich.
Die einzigen beiden Male, dass dieses Wort Kohlenfeuer in der Bibel vorkommt, sind diese beiden Male
Der Autor möchte, dass wir diese beiden Passagen nebeneinander lesen und interpretieren
Außerdem wird Petrus in Johannes 21 3 mal das gleiche gefragt. Genau wie er in Johannes 18 3 mal das gleiche gefragt wird
Jn 18 - 3 Mal
John 18:17 ELB 2006
Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin es nicht.
John 18:25 ELB 2006
Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sprach: Ich bin es nicht.
John 18:26 ELB 2006
Es spricht einer von den Knechten des Hohen Priesters, der ein Verwandter dessen war, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht in dem Garten bei ihm?
Jn 21 - 3 Mal
John 21:15–17 (ELB 2006)
Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer!
Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.
Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe! Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
Auch hier zeigt sich, dass der Autor möchte, dass wir die beiden Passagen nebeneinander legen und aufeinander beziehen
Jesus spricht Petrus mit seinem ursprünglichen Namen Simon an
Der Fels/das Fundament fehlt
Liebst du mich mehr als diese?
Wen liebt Petrus mehr?
Jünger
Jesus
Jesus fragt, ob Petrus eher ihm nachfolgen wird oder eher den Jüngern, bzw. anderen Menschen
Was ist sein Fundament
Was ist sein Fels
Nachdem Petrus in Jn 18 Jesus drei mal verneint und abgelehnt hat, bejaht und bestätigt Petrus den Jesus drei Mal in Jn 21 -
Petrus wird wieder auf ein Neues mit Jesus verbunden
Eine Wiedereinsetzung
Auf ein Neues geht es voran
Petrus hat seinen Felsen/sein Fundament auf ein Neues in Jesus gefunden
Petrus erkennt, dass es nicht ist, weil Jesus eine militärische Revolution leitet
Vielmehr erkennt er, dass das Fundament Jesu in seinem Tod und seiner Auferstehung liegt
John 21:18–19 ELB 2006
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst. Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
Jesus lässt Petrus wissen, dass die Entscheidung die er trifft/traf, Konsequenzen hat
Jesus deutet an, dass Petrus nicht wegen seines hohen Alters sterben wird
Petrus wurde schlussendlich auch unter Kaiser Nero gekreuzigt
In den 60er Jahren
Petrus wurde oft angeklagt
“Nicht ein oder zwei, sondern viele Prozesse” wurden ihm gemacht - 1 Clement 5:4
Petrus stirbt wie Jesus
Petrus geht, wie sein Fundament Jesus, wegen seines Glaubens und Gehorsams ans Kreuz
Ob er falsch herum gekreuzigt wurde, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren
John 21:20–23 ELB 2006
Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert? Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! Es ging nun dieses Wort hinaus unter die Brüder: Jener Jünger stirbt nicht. Aber Jesus sprach nicht zu ihm, dass er nicht sterbe, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?
Petrus erkennt, was Jesus meint
Petrus ist sich der Konsequenz bewusst, dass er wahrscheinlich verfolgt werden wird
Trotzdem lässt er nicht von seinem Glauben ab
Petrus möchte auch wissen, was seinem Freund passieren wird
Jesus sagt ihm, dass das wichtigste ist, dass er selbst Jesus nachfolgt
“Was geht es dich an”
“Kümmere du dich um den Plan, den ich für dich habe”
“Ich bin derjenige, der alles unter Kontrolle hat. Du musst dich nicht darum kümmern, was ich für andere geplant habe”

Fazit

Petrus als Jünger hat viele Facetten
Von demjenigen, der ganz vorne mit dabei ist und Jesus überall hin folgen möchte
Bis zu demjenigen, der ihn nie gekannt haben möchte
Petrus hat wohl bis zum Schluss nicht ganz verstanden, was es bedeutet, dass Jesus der Christus/Messias ist
Es scheint, als hätte Petrus bis zum Schluss an eine gewaltsame Rebellion gegen die Römer geglaubt
Bis zum Schluss hat Petrus an einem falschen Bild von Jesus festgehalten
Trotzdem hat Jesus den Petrus bei sich behalten
Petrus durfte weiterhin bei Jesus sein
Nach der Verhaftung Jesu entfernt sich Petrus von Jesus und möchte ihn nicht gekannt haben
Nach seinem Tod und Auferstehung möchte Petrus, trotz des Missionsbefehls des Auferstandenen, nicht in die Welt hinaus ziehen, um Jesu Wort zu verkündigen, sondern er möchte wieder zurück in sein gewohntes Umfeld
Jesus geht auf Petrus zu
Jesus geht dort hin, wo Petrus ist

Jesus beruft Petrus auf ein Neues

Jesus hat im Leben des Petrus alles verändert
Und was diese Veränderung bei Petrus auslöst, werden wir in den nächsten Bibelarbeiten erfahren.
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