An der Grenze zwischen Hoffnung und Erfüllung
Bibelstunde 2. Petrus • Sermon • Submitted • Presented
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An der Grenze zwischen Hoffnung und Erfüllung
An der Grenze zwischen Hoffnung und Erfüllung
Hoffnung Finden in der Warteschleife
Hoffnung Finden in der Warteschleife
Begrüßung und Einführung:
Begrüßung und Einführung:
- Begrüßt die Teilnehmer und erinnert daran, dass die Adventszeit eine Zeit des Wartens ist – auf das Kommen Jesu in der Krippe und auf seine Wiederkunft in Herrlichkeit.
Stellt euch vor, ihr seid am Bahnhof. Der Zug, auf den ihr wartet, hat Verspätung. Anfangs denkt ihr: *„Kein Problem, das dauert bestimmt nur ein paar Minuten.“* Aber die Minuten ziehen sich, und die Anzeige ändert sich ständig. Zehn Minuten, zwanzig Minuten – irgendwann wird es frustrierend. Manche Leute gehen einfach weg, andere regen sich lautstark auf. Aber diejenigen, die bleiben, weil sie wissen, dass der Zug irgendwann kommen wird, halten durch.
Warum bleiben sie? Weil sie eine Fahrkarte haben. Sie wissen, dass der Zug zwar spät kommt, aber er wird kommen.
So ähnlich ist es mit Gottes Verheißungen. Manchmal dauert es länger, als wir erwarten, und das Warten kann uns an unsere Grenzen bringen. Aber wir haben die Zusage Gottes – wie eine Fahrkarte. Seine Verheißungen sind sicher, auch wenn sie auf sich warten lassen.
Losung
Losung
Psalm 24
Psalm 24
Gebet
Gebet
Lied: Wie soll ich dich empfangen
Lied: Wie soll ich dich empfangen
Essen
Essen
Lied Es wird nicht immer dunkel sein EGplus 4
Lied Es wird nicht immer dunkel sein EGplus 4
Bibelarbeit
Bibelarbeit
Rollenspiel
Rollenspiel
Lesung des Textes: 2. Petrus 3,1-18.
Lesung des Textes: 2. Petrus 3,1-18.
1 Dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, ihr Lieben; in beiden erwecke ich euren lauteren Sinn und erinnere euch, 2 dass ihr gedenkt an die Worte, die zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten, und an das Gebot des Herrn und Heilands, das verkündet ist durch eure Apostel. 3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen 4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. 5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; 6 dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet. 7 So werden auch jetzt Himmel und Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. 8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden nicht mehr zu finden sein. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen. 13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. 14 Darum, ihr Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden gefunden werdet, 15 und erachtet die Geduld unseres Herrn für eure Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen werden, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute mitgerissen werdet und euren festen Halt verliert. 18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen.
Warten mit Geduld und Glauben (2. Petrus 3,1-18)
Warten mit Geduld und Glauben (2. Petrus 3,1-18)
Kernaussage der Einleitung:
„Petrus schreibt, um die Gemeinde wachzurütteln. (V.1-2) Ihr droht die Gefahr, Jesu Wort und Wille zu übersehen.
Warten kann müde machen, besonders wenn es lange dauert. Doch ermutigt er uns, das Warten nicht als Last, sondern als Einladung zu sehen, in der Hoffnung und im Glauben zu wachsen.“
Das Warten wird zur Anfechtung - Gedanken zur Anfechtung im Warten:
1. Das Problem der Spötter (V. 3-4):
- „Wo bleibt die Verheißung? Alles ist doch wie immer!“
- Frage an die Gruppe: Wie begegnet ihr Menschen, die an Gottes Verheißungen zweifeln oder sie lächerlich machen?
2. Die innere Herausforderung:
Manche geben das Warten auf, andere fürchten sich davor, dass Jesus wirklich kommt (Veränderung ihrer Lebensweise).
Wo geht die Verheißung in Erfüllung (V. 4)?
Alles bleibt seit eh und je beim alten (V. 4).
Worauf sollen wir noch warten? Wir haben doch alles.
Diskussion: Welche Anfechtungen erlebt ihr persönlich im Glauben?
3. Ermutigung:
Petrus zeigt, dass die Welt nicht unabhängig ist, sondern von Gottes Machtwort getragen wird (V. 5-7). Er ruft die Gläubigen auf, trotz Anfechtungen festzuhalten.
Das Warten will anspornen - Impulse zur Aktivität im Warten:
1. Es bleibt keineswegs alles beim alten:
Die Erde besteht nur durch das schützende Machtwort Gottes (V. 5).
Auf Befehl Gottes kam die Sintflut – das Gericht (V. 6). – Je näher das Gericht, desto mehr Spötter (V. 3).
Gott hat eine andere Zeitrechnung (V. 8).
Die Welt wird von Gott wie ein Schatz zum Gericht bewahrt (V. 7).
2. Gott handelt souverän (V. 8-9):
Gottes Zeitrechnung unterscheidet sich von unserer. Seine Geduld ist keine Schwäche, sondern Gnade – eine Einladung zur Umkehr.
Frage: Was bedeutet es, wenn das Warten „Gnadenzeit“ ist? Wie können wir diese Zeit nutzen?
3. Ein heiliger Lebenswandel (V. 11-13):
Petrus fordert dazu auf, „heilig und untadelig“ zu leben. Das bedeutet:
Gehorsam: Gottes Willen suchen und umsetzen.
Mission: Anderen von der Hoffnung erzählen.
Gebet: „Dein Reich komme“ nicht nur sprechen, sondern auch erwarten.
Praktische Frage: Wie kann Heiligkeit konkret im Alltag aussehen?
Wer errettet wird, der wird das nur allein aus Gnade um Jesu willen.
Das Warten will retten - Petrus zeigt, dass Gott Interesse an der Menschheit hat (V. 9):
1. Die Spötter fragen:
Ist Gott an uns Menschen noch interessiert?
Will Gott das Heil noch bringen?
Will Gott das Recht noch durchsetzen?
2. Es ist Gottes fester Wille, alle Menschen zu retten (V. 9):
Das Warten ist Gnadenzeit für die Gemeinde und für die Welt (V. 9).
Jetzt kann jeder noch Buße tun (V. 9).
3. Ermutigung:
Gottes Geduld zeigt seine Liebe: Er möchte, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Frage: Wo seht ihr Gottes Geduld und Barmherzigkeit in eurem Leben?
4. Aufruf zur Umkehr:
Jeder hat die Chance, umzukehren, solange die Zeit des Wartens andauert.
Das Warten wird belohnt
1. Jesu Wiederkunft (V. 10):
Wie ein Dieb in der Nacht wird Jesus plötzlich kommen. Das erfordert Wachsamkeit der Gemeinde und des Einzelnen!
Frage: Was bedeutet es, wachsam zu sein? Wie können wir uns darauf vorbereiten?
2. Die neue Welt (V. 13):
Die bis in die letzten Fasern des Seins gottferne Welt wird im Feuer vergehen (V. 10).
Die Werke der Menschen und sie selbst werden von Gott zum Gericht gefunden (V. 10)
Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der Gerechtigkeit wohnt.
Wie beeinflusst die Hoffnung auf die neue Welt unser Leben im Hier und Jetzt?
Das Warten als Herausforderung und Chance
Das Warten als Herausforderung und Chance
Wir warten auf Jesus (V. 14)
Die Wiederkunft Jesu ist der große Hoffnungspunkt der Christenheit, doch die lange Wartezeit stellt uns vor Herausforderungen:
1. Warten als Ehrenakt: Im geduldigen Warten geben wir Jesus die Ehre. Wir vertrauen darauf, dass seine Verheißungen wahr sind, auch wenn sie sich verzögern.
2. Warten als Ansporn: Warten ist keine Passivität. Wer auf Jesus wartet, wird zur Tat angespornt – zur Heiligung, zur Versöhnung und zum Dienst.
Impuls: Wie können wir in unserem eigenen Warten – sei es im Glauben oder in schwierigen Lebensphasen – aktiv bleiben und Gottes Ehre im Blick behalten?
Wir mühen uns für Jesus (V. 14)
Das Warten ist nicht nur eine Zeit des Hoffens, sondern auch eine Zeit der Vorbereitung:
1. Unbefleckt und friedvoll leben: Petrus fordert die Gemeinde auf, bewusst Sünde zu meiden und Frieden zu suchen – eine Aufgabe, die gerade in einer Welt voller Spannungen herausfordert.
2. Jesu Maßstäbe annehmen: Wir richten unser Handeln nicht nach weltlichen Maßstäben, sondern lassen uns von Jesu Worten prägen.
3. Vergebung suchen: Während wir auf seine Wiederkunft warten, erkennen wir, dass wir immer wieder auf Jesu Vergebung angewiesen sind.
Impuls: In welchen Bereichen unseres Lebens können wir Jesu Maßstäben mehr Raum geben, um ihn auch durch unser Tun zu ehren?
Wir anerkennen Jesus (V. 15)
Petrus betont, dass Jesu Geduld – das scheinbare Zögern seiner Wiederkunft – ein Ausdruck von Gottes Gnade ist. Diese Geduld ruft uns dazu auf, Jesus in drei Bereichen zu erkennen:
1. Jesus als Retter: Wir brauchen seine Geduld, weil wir ohne seine Vergebung verloren wären. Doch diese Vergebung muss durch Buße angenommen werden.
2. Jesus in der Schrift: Die Heilige Schrift ist die Offenbarung Gottes, die uns Jesus immer wieder neu zeigt. Sie ist unser Anker im Glauben.
3. Jesus als Zentrum: Alle unsere Gedanken und unser Handeln sollen auf Jesus ausgerichtet sein, nicht auf menschliche Weisheit oder Trends.
Impuls: Wie können wir in unserem Alltag bewusst Zeit einräumen, um Jesu Stimme in der Bibel und im Gebet zu hören?
Wir hüten uns vor dem Abirren (V. 17)
Petrus warnt die Gemeinde davor, sich verführen zu lassen – eine Gefahr, die damals wie heute besteht.
1. Verführung durch Gesetzlosigkeit: In einer Welt, die oft keine Maßstäbe kennt, ist es leicht, von Jesus abzuirren. Das Warten auf ihn fordert uns auf, standhaft zu bleiben.
2. Stärkung durch die Offenbarung: Gottes Wort ist die Grundlage, die uns Orientierung gibt. Es schützt uns davor, den falschen Stimmen zu folgen.
Impuls: Welche "Gesetzlosigkeiten" oder Ablenkungen in unserer Zeit gefährden unsere klare Ausrichtung auf Jesus, und wie können wir ihnen entgegenwirken?
Wir wollen wachsen (V. 18)
Das Warten auf Jesus ist nicht nur eine Zeit des Durchhaltens, sondern auch eine Gelegenheit, in der Gnade und Erkenntnis Jesu zu wachsen:
1. Wachstum in Gnade: Wir lernen, Jesu Vergebung und Liebe mehr zu schätzen und sie in unserem Leben sichtbar zu machen.
2. Frucht bringen: Petrus ruft uns auf, im Warten mehr Frucht zu bringen – die Frucht des Geistes (Gal 5,22).
3. Einladung aussprechen: Unser Warten ist auch eine Einladung an andere, Jesus kennenzulernen, sodass seine Gemeinde wächst.
Impuls: Welche Schritte können wir in unserem Glaubensleben unternehmen, um nicht nur auf Jesus zu warten, sondern aktiv in seiner Gnade zu wachsen?
3. Zusammenfassung
3. Zusammenfassung
„In der Adventszeit erinnern wir uns an das erste Kommen Jesu, doch gleichzeitig blicken wir auf sein Wiederkommen. Petrus ermahnt uns, in Hoffnung und Heiligkeit zu leben, während wir geduldig warten. Warten ist nicht passiv, sondern eine Zeit, in der Gott uns zur Veränderung und Aktivität einlädt.“
Zusammenfassung: Warten zur Ehre Jesu
Das Warten, das Petrus beschreibt, ist kein leeres Ausharren. Es ist gefüllt mit Aktivität, Wachstum und Hoffnung.
Wir warten, um Jesus die Ehre zu geben.
Wir mühen uns, damit unser Leben seinen Maßstäben entspricht.
Wir anerkennen, dass alles aus seiner Gnade kommt.
Wir wachsen in ihm, sodass unser Leben ein Licht für andere wird.
Der Advent ist ein Symbol für diese Haltung: eine Zeit zwischen Verheißung und Erfüllung, in der wir nicht passiv bleiben, sondern vorbereitet und wachsam leben.
Abschlussfrage: Wie können wir in dieser Adventszeit und darüber hinaus unser Warten auf Jesus so gestalten, dass es ihn ehrt – in Gedanken, Worten und Taten?
4. Abschluss: Praktische Impulse und Gebet
4. Abschluss: Praktische Impulse und Gebet
Praktische Impulse:
1. Reflexion:
Welche Bereiche deines Lebens kannst du Gott im Warten anvertrauen?
Welche Schritte kannst du gehen, um wachsam zu bleiben?
2. Aktion:
Schreibe diese Woche einer Person, die zweifelt, eine Nachricht der Ermutigung.
Plane bewusst Zeit im Gebet, um Gottes Willen zu suchen.
Gebet:
Dankt Gott für seine Geduld und Gnade.
Bittet um die Bereitschaft, in Heiligkeit und Hoffnung zu leben.
- Schließt mit einem Adventslied, das die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft ausdrückt, z. B. „Macht hoch die Tür“.
Weitere Fragen
Weitere Fragen
Was versteht Petrus unter dem Warten auf die Verheißungen Gottes?
Wie interpretiert der Text die Geduld Gottes in Bezug auf die menschliche Umkehr?
In welchen Bereichen deines Lebens erlebst du das Warten auf Gottes Verheißungen?
Was kannst du heute konkret tun, um in deinem Glauben Geld zu investieren, während du wartest?
Was passiert mit den Menschen, die an Gottes Verheißungen zweifeln?
Was bedeutet es, dass für Gott ein Tag wie tausend Jahre ist?
Welche Erfahrungen hast du gemacht, in denen Warten zu einer Prüfung deines Glaubens wurde?
Wie kannst du deinen Freunden in Zeiten des Zweifels und des Wartens Hoffnung geben?
Wie beschreibt Petrus die Haltung der Spötter in den letzten Tagen?
Was lehrt uns der Text über die Natur von Gottes Verheißungen und seinen Zeitplan?
Wie kannst du die Geduld Gottes als Ansporn für dein eigenes Warten nutzen?
Welche konkreten Schritte kannst du heute unternehmen, um in deinem Lebensstil heilig und untadelig zu leben?
Was ermutigt die Gläubigen, trotz der Herausforderungen des Wartens an ihrem Glauben festzuhalten?
Lied: Macht hoch die Tür
Lied: Macht hoch die Tür
Gebet
Gebet
Vaterunser
Vaterunser
Segen
Segen
Lied · Für den König Best of FJ 160
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