Gesetzlichkeit oder Gnade

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Einleitung

CMV-Materialsammlung “Alt sein und Christ sein, das ist wohl dasselbe!”

Ein Missionar in Afrika wollte einen Eingeborenen-Häuptling bekehren und wandte dabei viel Mühe auf. Nun war der Häuptling sehr alt, und der Missionar war sehr für das Alte Testament - seine Auffassung vom Christentum bestand zum großen Teil aus Verboten. Der Wilde lauschte geduldig.

“Ich verstehe das nicht”, sagte er schließlich. “Du sagst mir, dass ich nicht die Frau meines Nachbarn nehmen darf.”

“Stimmt”, sagte der Missionar.

“Oder sein Elfenbein oder seine Ochsen?”

“Ganz recht.”

“Und ich soll nicht den Kriegstanz tanzen, um ihn dann auf dem Pfad zu überfallen und zu töten?”

“Völlig richtig.”

“Aber ich kann das alles sowieso nicht tun!”, sagte der Wilde bedauernd. “Ich bin zu alt. Alt sein und Christ sein, das ist wohl dasselbe!”

Manchmal kommen wir Christen so rüber. Dass Christsein bedeutet in Verboten zu leben. Ja, es kann sogar so sein, dass wir wirklich so unser Christsein so leben. Dass wir Gesetzlich leben.
In unserem heutigen Text geht es um das Thema Gesetzlichkeit und Gnade. Wir werden sehen, was die Gesetzlichkeit uns bringt und was für Auswirkungen es hat. Aber wir werden auch sehen was im Gegenzug die Gnade bringt und was es bedeutet ein Leben in der Gnade zu führen.
Gesetzlichkeit ist bemüht - Gnade rettet
Gesetzlichkeit fordert - Gnade befreit
Gesetzlichkeit betrübt den Blick - Gnade erkennt
Unser Text heute ist Johannes 5, 1-29:
John 5:1–29 ELB 2006
Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der auf Hebräisch Betesda genannt wird, der fünf Säulenhallen hat. In diesen lag eine Menge Kranker, Blinder, Lahmer, Dürrer. Es war aber ein Mensch dort, der achtunddreißig Jahre mit seiner Krankheit behaftet war. Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den Teich wirft; während ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher! Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett auf und ging umher. Es war aber an jenem Tag Sabbat. Es sagten nun die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, das Bett zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sagte zu mir: Nimm dein Bett auf und geh umher. Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir sagte: Nimm dein Bett auf und geh umher? Der Geheilte aber wusste nicht, wer es war; denn Jesus hatte sich entfernt, weil eine Volksmenge an dem Ort war. Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nichts Ärgeres widerfährt! Der Mensch ging hin und verkündete den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Und darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke. Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat aufhob, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich so selbst Gott gleich machte. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben. Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst; und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist. Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts.

Gesetzlichkeit bemüht sich - Gnade rettet (1-9a)

Johannes erzählt hier wieder ein Ereignis aus dem Leben von Jesus, dass die anderen Evangelisten nicht erwähnen. Das ist ja auch seine Absicht - Er möchte ein Evangelium schreiben, dass die Anderen ergänzt.
So berichtet er hier wieder von einem Fest der Juden. Manche Übersetzungen sagen hier “ein” Fest andere „das” Fest der Juden. Mit Sicherheit können wir nicht sagen, um welches Fest es sich hier handelt. Aber vermutlich ist es das Passahfest. Denn zu diesem Fest gingen die meisten Juden nach Jerusalem, um dort das Fest zu feiern. Das passt auch gut in die Chronologie von Johannes. Er ist bemüht die Feste aufzuzeigen zu denen Jesus ging. In Kapitel 2 finden wir das erste Passahfest, hier das zweite Passahfest, in Kapitel 6 das Dritte und dann in Kapitel 11 das vierte Passahfest bei dem Jesus gekreuzigt wurde. So können wir hier im Johannesevangelium die 3,5 Jahre des öffentlichen Wirkens Jesu hier auf Erden nachvollziehen. Unser Ereignis befindet sich also im zweiten Jahr des Wirken Jesu.
Nun wird uns hier ein Ort in Jerusalem gezeigt. Dieser liegt in der Nähe des Tempelbergs. Es wird hier eine genau Standortangabe gegeben was zeigt, dass es sich um einen tatsächlichen Ort handelt. Diese wurde auch bereits von Archäologen gefunden und kann heute besichtigt werden.
Betesda bedeutet - “Haus der Barmherzigkeit”. Hier gab es zwei Becken. Eines lag etwas höher und wurde durch eine 6,5m Dicke Mauer von dem anderen Becken getrennt. Diese Becken waren umgeben von Säulenhallen und die fünfte Halle war über der Mauer.
Wir finden hier die Angabe, dass hier viele Kranke sich aufhielten. Doch warum? Vielleicht ist jemanden von euch aufgefallen, dass ich das Ende von Vers 3 und den Vers 4 nicht gelesen habe. Denn dieser Abschnitt finden wir nur im Mehrheitstext. Nicht aber in den älteren Schriften. In keinem der Schriften vor 400n.Chr. ist dieser Abschnitt enthalten. John MacArthur schreibt hierzu:
“Die Aussage in der zweiten Hälfte des dritten Verses, »auf die Bewegung des Wassers warteten«, gehörte zusammen mit V. 4 nicht zum ursprünglichen Evangelium. Die frühesten und besten gr. Handschriften haben diese Worte nicht, ebenso wenig die frühen Versionen. Zudem finden sich darin Worte oder Ausdrücke, die für Johannes’ Schreibstil fremd sind, was gegen ihre Aufnahme spricht”
Doch warum finden wir dies in späteren Texten? In Vers 7 sagt der Kranke Mann, dass er auf die Bewegung des Wassers wartet. Um dann als erstes dort hineinzugehen. Wenn man nun den den Textabschnitt nicht hat, so kann man dies nicht richtig verstehen. Doch durch diesen Abschnitt erklärt sich das, warum dort so viele Krank sich trafen und was für eine Hoffnung sie hatten.
Doch Johannes erwähnt dies nicht in seinem Evangelium, weil er selbst nicht an diesen Mythos glaubte. Später haben Schreiber dies hinzugefügt, um den Text verständlich zu machen. Die Menschen glaubten hier also daran, dass dieses Wasser Heilkräfte hatte, vor allem nachdem es in Bewegung war. Es gibt auch einige alte Zeugnisse die daraufhin weisen, dass das Wasser des Teiches aufgrund von vorhandenen Mineralien eine rote Farbe hatte; daher nahm man an, dass es von medizinischem Nutzen sei. Auch hat später ein Kaiser nach der Zerstörung Jerusalems hier ein Bad errichtet, dass er dem Gott der Heilung gewidmet hat, dies lässt darauf schließen, dass man hier an Heilkraft des Wassers glaubte.
Also man glaubte, dass wenn sich das Wasser bewegte der Erste der dann dort hinein geht geheilt wird von jeglicher Krankheit. Doch passt das zum Gott der Bibel? Dass er die Belohnt, die am schnellsten sind? Was muss das für ein Gedränge gewesen sein? Was für einen Kampf muss es gegeben haben? Ja, dieser Ort heißt “Haus der Barmherzigkeit”, aber ist so voller Unbarmherzigkeit und Ichsucht.
Wenn wir das Evangelium weiter lesen erfahren wir in Kapitel 9, dass dort Jesus einen Blindgeborenen heilte. Etwas was es noch nie gegeben hatte. Wie konnte das sein, wenn es doch einen Teich gibt der alles heilen kann? Es ist also ein Aberglaube der Menschen, die sie hier her trieb. Was muss das für ein Hoffnungsloser Ort gewesen sein. Die Menschen lagen hier und hofften…
Und so ist nun hier ein Mann, der schon 38 Jahre krank ist. Und dieser Mann war immer wieder voll Hoffnung zu diesem Teich gekommen um dort Heilung zu bekommen. Jedoch wurde er jedesmal enttäuscht. Jedesmal kam er zu spät. Jedesmal war er nicht schnell genug.
Diese Zahl 38 Jahre erinnert uns an die Wüstenwanderung. Denn das Volk Israel musste nach der den ersten 2 Jahren als sie dort standen und bereit waren. um ins verheißene Land zu ziehen wegen ihrer Sünde die extra Runde von 38 Jahre drehen (5. Mose 2,14).
Und so ist dieser Mann ein Sinnbild für die Menschheit, die unfähig ist Gott zu gefallen, auch durch das Gesetz. So viel der Mensch sich auch Mühe gibt, er wird dennoch nicht gerecht vor Gott durch sein eigenes Handeln.
Und wenn wir uns diese Situation anschauen, so sehen wir genau das in der Welt. Alle Menschen sind “krank, blind, lahm oder dürr” in ihrer Sünde. Und der Mensch läuft einem Hoffnungsschimmer nach dem anderen nach, in der Hoffung Erfüllung und Befreiung. Ja, auch scheinbare Wunder und Heilungen laufen sie nach in der Hoffnung dies auch zu erleben. Und doch kann der Mensch sich selbst nicht retten. Er schafft es einfach nicht auch nicht durch das Gesetz. Sondern im Gegenteil - das Gesetz klagt ihn an, weil er es nicht halten kann. Und so wie dieser Mann hier sagt, dass er niemanden hat, der ihn hilft, so suchen die Menschen immer wieder an der falschen Stelle und suchen sich immer wieder falsche Hilfe und werden enttäuscht.
Es gibt so viele Orte auf dieser Welt, die sich Barmherzig nennen, jedoch voller Unbarmherzigkeit und Ichsucht sind. Die die Menschen nur ausbeuten und ausrauben und sie bleiben doch leer zurück und finden keine Erfüllung.
Und so kommt nun Jesus zu diesem Mann und stellt ihn eine komische Frage: “Willst du gesund werden?” Natürlich wollte dieser Mann doch gesund werden. Deshalb war er doch hier an diesem Teich, oder nicht? Man kann sich auch an seine Krankheit gewöhnen. Man nimmt es irgendwann einfach hin dun arrangiert sich damit. Irgendwann ist das ok für einen und alles halb so schlimm. Und deshalb ist diese Frage berechtigt. Jesus zwingt ihn nicht gesund zu werden, sondern fragt ihn und dann heilt er ihn.
Ja, Jesus zwingt niemanden, sondern er rettet diejenigen, die bereit dazu sind. Die Aufhören sich zu weigern und zu widerstreben. Jesus rettet die Menschen die wirklich gerettet werden wollen. Jesus sagt einmal zu den Pharisäern:
Luke 5:31 ELB 2006
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken;
Menschen die sehen und verstehen, dass sie Krank sind und Rettung brauchen, die rettet der Herr. Wir sehen hier also, dass das Gesetz nicht retten kann, sondern allein die Gnade durch den Herrn Jesus Christus.
Aber wie ist es bei uns, die wir die Gnade bereits erfahren haben? Zeigen wir nicht auch oft das Handeln des Gesetzes? Passiert es nicht oft bei uns, dass wir meinen, wenn wir dies oder jenes tun, dann stehen wir gut vor Gott dar. Wenn wir mir hier und da etwas mehr Mühe gebe, dann werde ich auch mit der Sünde fertig. Ich dachte darüber nach, dass ich bei mir dieses Verhalten manchmal feststelle. Dass ich meine, wenn ich mir etwas mehr Mühe gebe, dann werde ich schon damit fertig.
Aber wir bekommen den Sieg allein durch unseren Herrn. Und deshalb müssen wir uns immer wieder in seine Gnadenhände legen. Immer wieder müssen wir erkennen, dass wir ohne ihn aufgeschmissen sind. Ja, dass es nicht darum geht der erste zu sein, sondern darum geht zu Jesus zu kommen. Bei ihm die Hilfe und die Zuflucht zu suchen.
Wie ist es bei dir persönlich? Lebst du in dieser Gnade? Lebst du in dieser Abhängigkeit. Oder hast du dich vielleicht sogar schon an deinen Zustand gewöhnt? Jesus kann und möchte die befreien. Und musst zu gesund werden wollen!
Dann wird er dich wieder in seine Nachfolge rufen. Und das wurde diesem Mann hier zum Verhängnis.

Gesetzlichkeit fordert - Gnade befreit (9b-16)

Der Mann also nimmt nun sein Bett auf und geht umher. Denn dieser Mann wurde von Jesus gesund gemacht. Und nun befolgte er das, was Jesus ihm gesagt hatte.
Und dann macht Johannes die Bemerkung: “Es war aber an jenem Tag Sabbat”. Und das wurde zum Problem. Denn dadurch fiel er auf. Am Sabbat, wo keiner irgend eine Last mit sich herum trug, läuft dieser mit seinem Bett durch die Gegend.
Und so kommen die Juden hier zu ihm und sagen ihm, dass sein handeln falsch ist. Es ist nicht erlaubt am Sabbat eine Last zu tragen. Wenn wir ins Alte Testament schauen, so wird im Gesetz verboten eine Arbeit zu verrichten. In 4. Mose 15, 32-36 finden wir eine Situation, wo ein Mann am Sabbat Holz sammelt. Daraufhin bekommt Mose von Gott den Auftrag, dass diese Mann gesteinigt werden soll. Denn im Gesetz wurde ihnen klar gesagt, dass sei keine Arbeit verrichten durften. Somit war für die Juden das Brechen des Sabbatgebotes mit der Todesstrafe verbunden.
Hatte Jesus hier also den Auftrag gegeben den Sabbat zu brechen? Nein, denn die Juden hatten später weitere Gesetze dem mosaischen Gesetz hinzugefügt. Ihre Absicht war es zu erklären, was es bedeutete die Gesetze zu halten. Jedoch artete dies zu einer Gesetzgebung aus, die sich höher stellte als die Gebote Gottes. Und so hatten sich auch bei diesem Gebot gesagt, was für sie “Arbeit” bedeutete. Und darunter viel auch das tragen von Lasten. Dieser Mann ging hier aber keiner Arbeit nach, somit übertrat er hier nicht das Gesetz Gottes, sondern das Gesetz der Schriftgelehrten.
Da es für die die Juden gleichbedeutet war, so führte die hier zum Problem. Der Mann sagte, dass er nach dem Befehl des Mannes handelte, der ihn gesund gemacht hatte. Das war nun für die Juden doppelt schlimm. Denn der hatte ja zum einen ihr Gesetz gebrochen indem er heilte und dann noch dem Geheilten aufgefordert das Gesetz zu brechen. Doch der Geheilte wusste nicht, wer der Mann war, der ihn geheilt hatte, weil Jesus sich wieder von dem Ort entfernt hatte.
Lasst uns diese Situation nochmal vor Augen führen:
Hier ist also ein Mann, der 38 Jahre krank war. Der immer wieder zu diesem Teich kam um geheilt zu werden. Ich denke, dass dieser Mann mit der Zeit bekannt war in der der Gegend. Und nun läuft dieser Mann auf einmal mit seinem Bett durch die Gegend, und was wird er von den Juden gefragt? Er wird nicht gefragt wie er den gesund geworden ist, sondern die Juden sehen nur das was er gerade falsch macht! Und genau das macht das Gesetz mit einem Menschen. Es macht uns blind für die Gnade. Das Gesetz macht uns blind für die Gnade Gottes.
Und genau das kann auch uns Christen passieren. Wir können auch in die Gesetzlichkeit Abirren und so blind werden die die Gnade Gottes. Genau das war in der Gemeinde der Galater passiert. Paulus musste diese ganz scharf zurechtweisen. Er zeigt ihnen in diesem Brief auf, dass das Gesetz das Evangelium zerstört. Dann führt er den Bund mit Abraham auf und zeigt, dass dies ein Gnadenbund war. Und somit Abraham ein Vater des Glaubens vor der Beschneidung und vor dem Gesetz ist. In Kapitel 5 ermahnt er die nochmal ganz scharf und sagt:
Galatians 5:4 ELB 2006
Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.
Hiermit meint er nicht, dass sie jetzt das Heil verloren haben, weil sie nach dem Gesetz leben wollen. Sondern damit meint er, dass wenn sie im Gesetz leben wollen, sie sich selbst entfernen von einem Leben in der Gnade Gottes. Sie werden blind für die Gnade Gottes. Und so sind sie nur auf das Gesetz fixiert und berauben sich dadurch selbst der Segnungen eines Lebens in der Gnade.
Und genau das kann auch bei uns passieren. Vielleicht denkt ihr bei Gesetzlichkeit eher an andere Christen, die sehr start fixiert sind auf das Halten von gewissen Traditionen. Und das ist auf jeden Fall ein Problem. Aber auch wir neigen manchmal dazu gesetzlich zu sein. Da sehen wir einen anderen Christen etwas tun, was für uns ungewohnt ist, der bildlich gesprochen - mit dem Bett durch die Gegend läuft. Was sehen wir dann? Die Gnade Gottes in seinem Leben, die ihn zu gewissen Dingen triebt, oder sehen wir nur unsere Vorstellungen von christlichem Leben?
Ich habe festgestellt, dass ich auch diese Neigungen habe. Dass ist manches bei anderen Christen komisch finde, weil sie anders leben und handeln, wie ich es gewohnt bin. Aber habe ich ein recht dazu? Wenn sie nichts tun, was der Bibel widerspricht, muss ich dann nicht lieber die gnade Gottes in ihrem Leben sehen? Dass der heilige Geist sie zu anderen Dingen leitet als mich? Ja, der Heilige Geist wirkt wie er will und bei mus kann dies ganz anderes aussehen, als bei den anderen. Nur weil das bei mir so ist, muss es nicht zwangsläufig beim anderen auch so sein.
Was siehst du, wenn du deinen Nächsten ansiehst? Die Gnade oder das Gesetz? Diese text möchte uns hier ermahnen uns auf die Gnade Gottes zu richten! Uns ermahnen ein Leben in der Gnade zu führen.
Doch dieser Mann er war auch ein Jude. Ganz bestimmt wusste auch er, dass er am Sabbat sein Bett nicht tragen durfte. Doch er hatte die Gnade Jesu erfahren und deshalb folgte er diesem Mann auch nach. Denn die Gnade führt immer in die Nachfolge. Und als er von den Juden zurechtgewiesen wurde, wehrt er dies ab indem er auf den Hinweist, der ihn gesund gemacht hat. Das macht die Gnade mit einem Menschen - sie führt uns in die Nachfolge. Es geht nicht um das halten von Gesetz, sondern um Nachfolge.
Und das muss uns bewusst sein. Wir als Christen leben nicht ein Leben im Gesetz, sondern ein Leben in der Nachfolge. Es geht nicht darum, dass du dies oder jenes tun musst, oder dich so und so verhalten musst. Sondern es geht darum unseren Herrn, der uns gerettet und erlöst hat nachzufolgen. Weil er uns gerettet hat wollen wir gerne dies tun, was er sagt. Wir wollen ein Leben zu seiner Ehre führen.
Es gibt in der Bibel viele Anweisungen für uns als Christen, wie wir leben sollen. Wie wir leben sollen. Was wir tun sollen und was wir nicht tun sollen. Aber hierbei geht es nicht um Gesetz, sondern um Nachfolge.
Es gibt in der Bibel viele verschiedene Anweisungen, dass wir zu einer Gemeinde gehören sollen und ein Gemeindeleben führen sollen in unserem Dienst. Ja, es gibt Anweisungen, dass wir in den Gottesdienst gehen sollen. Aber hierbei geht es nicht um die Pflicht, sondern um die Nachfolge. Ja, wir sollen in den Gottesdienst gehen, weil wir Jesus nachfolgen. Weil er es möchte und wir gerne so leben wollen wie er es möchte. Auch in jedem Dienst geht es darum, dass wir dies nicht tun, weil die Ältesten uns gefragt haben, sondern es wir tun es, weil wir Jesus nachfolgen und ihm dienen wollen. Ja, zu den Veranstaltungen der Gemeinde wollen wir gehen, nicht weil die Ältesten es sagen, sondern weil wir Jesus nachfolgen. Wir wollen unseren Dienst treu und mit Hingabe tun, weil Jesus uns es gesagt hat. Wir wollen in der Gesellschaft unseres Beruflichen Verpflichtungen nachkommen, weil Jesus es uns gesagt hat.
Ja, wenn wir viel Zeit und Geld für den Herrn opfern, so wird es von der Welt nicht verstanden. Die halten uns für komisch. Doch wir tun es gerne für Jesus. Weil wir ihn nachfolgen.
Wie sieht deine Nachfolge aus? Ist es für dich eine Pflicht hier zum Gottesdienst zu gehen, oder kommst du gerne? Ist dein Dienst in der Gemeinde eine Pflicht für dich geworden dun du tust ihn nur dann wenn du mal zeit hast, oder tust du diesen mit voller Hingabe, weil du Jesus nachfolgen willst? Wie sieht es bei dir aus?
Weiter sehen wir hier im Text, dass dieser Mann Jesus im Tempel trifft. Der Mann ist höchstwahrscheinlich in den Tempel gegangen um dort Gott zu danken und anzubeten. Sein Herz war erfüllt von Dankbarkeit. Und hier trifft er wieder auf Jesus. Jesus zeigt ihm zum einen, dass seine Krankheit mit Sünde zu tun hatte. Das ist nicht immer bei einem Menschen so, dass Krankheit mit Sünde zu tun hat, aber es kann so sein. Und hier war es der Fall.
Zum Anderen zeigt Jesus ihm, dass Gnadengaben immer Verantwortung mit sich bringen. Dieser Mann ist gesund geworden, und deshalb soll er in Zukunft nicht mehr sündigen. Er soll also weiter in der Heiligung leben. Er soll ein Leben zur Gottes Ehre führen.
Wir sehen also, dass Gnadengaben Verantwortungen mit sich bringen. Jesus sagt zu ihm, weil du gesund geworden bist, so… So ist es bei uns auch, weil wir gerettet worden sind durch Jesus Christus, so haben wir bestimmte Verantwortungen. Die Verantwortung in der Heiligung zu leben. Wir leben deshalb in der Nachfolge und ein Leben zu seiner Ehre. Ja, weil wir Geistesgaben bekommen haben, haben wir die Pflicht diese im Dienst für den HERRN einzusetzen. Weil wir eine Familie bekommen haben, haben wir die Verantwortung diese in der Furcht des Herrn zu erziehen. Weil wir eine Arbeitsstellen bekommen haben, haben wir die Verantwortung diese Arbeit treu und ordentlich auszuüben. Und so ist jedes Geschenk des Herrn mit Verantwortung verbunden. Und diese kommen wir gerne nach, weil wir Nachfolgen.
Wie sehen deine Verantwortungen aus? Kommst du diesen nach? Tust du diese wirklich für den Herrn und mit Hingabe?
Dieser Mann also berichtet dann später den Juden, dass es Jesus war, der ihm gesund gemacht hat. Er wurde später also von den Juden nochmal gefragt wer der Mann war, der ihn gesund gemacht hatte und dann gibt er froh das Zeugnis von Jesus.
Das führte aber zu einem Wendepunkt im Wirken von Jesus, denn ab da verfolgten sie ihn. Ab da gingen die führenden Juden gegen Jesus. Und das führt uns auch zum nächsten Abschnitt. Und somit zum letzten Punkt.

Gesetzlichkeit betrübt den Blick - Gnade erkennt (17-29)

In den Vers 17 bis 29 finden wir tiefe Lehre von unserm Herrn Jesus Christus. Er zeigt hier ganz eindrücklich dass er und der Vater gleich sind. Und das er erkennen auch die Juden und suchten ihn deshalb zu töten. Wir sehen hier, dass Gesetzlichkeit zur Blindheit führt. Die Juden können und wollen Jesus nicht erkennen und anerkennen. Doch Jesus zeigt hier ganz klar wer er ist. Und wer in der Gnade lebt, der wächst immer weiter in der Erkenntnis.

Jesus wirkt wie der Vater (17-20)

In den Versen 17 bis 20 zeigt Jesus, dass er mit dem Vater zusammen wirkt. Die Juden warfen ihn vor, dass er den Sabbat gebrochen hatte. Denn am Sabbat heilt man nicht und fordert auch keinen anderen auf eine Last zu tragen. Das Sabbat Gebot hielten die Juden für eines der wichtigsten, denn es war doch ein Bild davon, dass Gott am siebten Tag ruhte von der Schöpfung. Jesus erklärt den Juden:
John 5:17 ELB 2006
Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke.
Jesus sagt hier, dass der Vater bis jetzt wirkt. Warum? Gott hat zwar am Siebten Tag angefangen zu ruhen, doch weil der Mensch in die Sünde viel wurde diese Ruhe unterbrochen. William MacDonald schreibt hierzu:
Kommentar zum Neuen Testament B. Der Widerstand der Juden (5,10–18)

Er würde nun unablässig darauf hinwirken, Menschen in die Gemeinschaft mit ihm zurückzubringen. Er würde das Mittel zur Rettung zur Verfügung stellen. Jeder Generation würde er die Botschaft des Evangeliums bringen. Deshalb hat seit dem Fall Adams Gott unaufhörlich »gewirkt«, und er wirkt noch immer.

Und so wirkt Jesus auch bis jetzt, weil er und der Vater eins sind. Jesus wirkt und ist auch der Herr über den Sabbat, wie er in Matthäus 12,8 sagt. Mit dieser Aussage zeigt Jesus, dass er und der Vater eins sind. Dass er dem Vater gleich ist in seiner Person. Das verstehen auch die Juden und wollen ihn deshalb töten.
Dann zeigt Jesus hier weiter, dass Unterordnung und Gleichwertigkeit miteinander gehen können. Denn er und der Vater sind eins und somit gleichbedeutend. Und doch hat er sich dem dem Vater unterstellt. Er hat sich ihm freiwillig unterordnet. Und nun wirken sie als Einheit. Als Jesus Mensch wurde und auf diese Erde kam, legte er seine Herrlichkeit ab und übergab sich ganz dem Willen des Vaters. So dass er seine Göttlichkeit ganz unter dem Willen des Vaters stellte. So dass er seine göttliche Eigenschaften nur nach dem Willes des Vaters ausübte. In der Wüste wo Jesus versucht wurde vom Satan, so stiftete er ihn an, seine Göttlichkeit zum Eigennutz auszuüben, doch Jesus unterstellt sich ganz dem Vater.
Der Vater und Jesus verbindet eine diese Liebe. Ja, Gott selbst ist die Liebe und diese Liebe zeigt sich darin, dass sie zusammen wirken. Der Vater zeigt ihm alles, was er tun soll. Jesus und der Vater sind eine vollkommene Einheit. Und durch diese Einheit wirkt Jesus. Jesus sagt hier, dass sie noch größere Werke sehen werden. Hiermit meint er das, was er in den weiteren Versen sagt - die Auferstehung und das Gericht, dass er ausüben wird.
Ist dir diese Einheit zwischen Vater und Sohn bewusst? Denn hierin liegt das große Ausmaß, was es Gott und Jesus gekostet hat, dich zu erretten. Denn am Kreuz rief Jesus: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Mk 15,34. Was bedeutet das? Es bedeutete, dass diese vollkommene Einheit hier am Kreuz etwas erlebte, was es noch nie gegeben hat. Der Sohn und der Vater wurden getrennt. Denn Gott wendete sich ab von seinem Sohn, als alle Sünde auf diesen Sohn lag. Ja, Gott kann keine Gemeinschaft mit der Sünde haben und deshalb wandet er sich ab. Und dieses Abwenden ist der Zorn Gottes. Denn wenn Gott sich abwendet, so bedeutet dies Strafe Gottes. Und so ertrug der Sohn den ganzen Zorn Gottes für die Sünde der Menschen. Ja, dort am Kreuz wurde dieses vollkommene getrennt, dieses untrennbare gelöst. Ja diese wunderbare Einheit gestört und verletzt. Aber dies tat Gott für dich! Jesus hat dies für dich in Kauf genommen, damit du erlöst sein kann. Ist dir das bewusst? Ist dir wirklich bewusst, was Jesus dort am Kreuz für dich getan hat?
Ich denke, wenn uns das viel bewusster wäre, so würden wir viel hingebungsvoller in der Nachfolge sein, oder? Kann es sein, dass deine Nachfolge sehr lasch ist, weil dir nicht bewusst ist, was es Jesus am Kreuz kostete?
Ja es ist ein Stück Gesetzlichkeit, wenn du einfach dein Leben als Christ führst ohne große Hingabe. Du bist einfach zufrieden alles zu befolgen. Du hälst dich ja an alles, dann ist das doch schon ok, oder?
Ist dir bewusst, wenn du so dein Leben führst du immer mehr erblindest im Glauben? Dass du stagnierst im Wachstum? Und stehen zu bleiben ist immer Rückschritt. Jesus möchte, dass du in der Gnade lebst. Das bedeutet, dass die dein Gnadengeschenk - die Errettung - immer vor Augen hast und ein Leben in der Nachfolge führst. Dass du dich ihm ganz hingibst und seinen Willen tust.
Überprüfe dein Leben, wie es mit der Erkenntnis aussieht. Wächst du darin oder erblindest du da immer mehr. Und der Blick auf die Göttlichkeit hier im Text hilft dir dabei!

Jesus auferweckt wie der Vater (21-29)

Das zweite was Jesus hier zeigt ist, dass er wie der Vater die Macht hat Tote aufzuerwecken. Denn dies kann nur Gott und so zeigt Jesus mit diesen Worten, dass er Gott gleich ist. die Juden hatten ihn ja schon verurteilt, weil er mit seinen Worten sich Gott gleich machte, aber hier in Vers 21 sagt er es ganz deutlich heraus, dass er gleich ist mit dem Vater.
Und weil er Gott ist, so kann er auch das Gericht über alle sprechen. Denn dies kann nur derjenige, der alles weiß. Ja, nur der, der vollkommen gerecht ist und alles von meinem Menschen weiß. Der das Herz eines Menschen vollkommen erforschen und aufdecken kann. Dass kann nur Gott. Kein Engel kann in das Herz eines Menschen schauen. Auch der Teufel kann nicht die Gedanken eines Menschen sehen, das kann nur Gott. Und deshalb kann auch nur Gott alle Menschen richten. Und dieses Gericht hat der Vater Jesus übergeben, damit er die vollkommene Ehre empfängt so wie der Vater. Jesus setzt noch einen drauf indem er sagt, dass wer ihn nicht ehrt, der ehrt auch den Vater nicht. Somit sagt er hier den Juden, wenn sie ihn verstoßen, so haben sie Gott verstoßen.
Der Vers 23 ist ein weiterer besonderer Vers, der die Gottheit Jesu bestätigt. Wenn man Jesus nicht ehrt, so ehrt man nicht Gott. In der Bibel wird ganz klar gezeigt, dass man nur Gott anbeten darf. Keine Engel nehmen Anbetung entgegen. Auch im mosaischen Gesetz wird klar gesagt, dass man keine anderen Götter anbeten darf, sondern nur Gott allein. Und hier zeigt Jesus, dass er Gott ist, weil auch er angebetet werden darf. Ja, dass wir ihn die gleiche Ehre geben wie dem Vater.
Es zeigt hier auch, dass es nichts bringt zu behaupten, dass man an Gott glaubt und ihn liebt, aber Jesus nicht ehrt. Nur wer Jesus als Gott anerkennt, kann Gott wahrhaft anbeten.
Und so nennt Jesus hier vier Auferstehungen, die er bewirkt. Zum einen ist es die Auferstehung zum ewigen Leben, wenn ein Mensch zum wahren Glauben kommen.
John 5:24 ELB 2006
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Das ist hier ein wunderbarer Vers, der den Heilsweg beschreibt. Ein Mensch ist in seiner Sünde tot. Und wenn das Licht es Evangelium zu ihm kommt, so kann ein Mensch vom Tod zum Leben übergehen, wenn er glaubt an Jesus Christus. Und so aufersteht er zum ewigen Leben. Ewiges Leben bedeutet, dass sie nie wieder in den geistlichen Tod zurückfallen werden, denn sie sind auferstanden durch die Kraft des Christus.
Eine zweite Auferstehung, die er hier nennet ist die in Vers 26. Das ist die Auferstehung Jesu nach seinem Sterben am Kreuz. Jesus hat das Leben in sich selbst und somit konnte das Grab ihn nicht halten. Jesus selbst gab sein Leben hin und genauso hat er es auch wieder genommen und ist auferstanden.
Die dritte Auferstehung ist die Auferstehung der Gläubigen. Jesu Absicht ist es den Menschen vollkommen zu retten. Dazu gehört, dass er einen neuen verklärten Leib bekommt. Das geschieht bei der Auferstehung der Gläubigen. Und so bekommen wir einen Leib für die Ewigkeit, dass wir in der Herrlichkeit bei Jesus leben können.
Die vierte Auferstehung ist die Auferstehung zum Gericht der Gottlosen. Die Bibel nennt dies in der Offenbarung die zweite Auferstehung. Hier werden alle Menschen auferstehen um dann von Jesus Christus gerichtet zu werden und ins ewige Verderben zu gehen.
Wir sehen hier also zum einen die tiefen Wahrheiten, die Jesus vermittelt und zum anderen wie eindeutig er hier seine Gottheit bestätigt und erklärt.
Wie sieht es bei dir aus? Anerkennst die Jesus als den Sohn Gottes? Glaubst du daran, dass Jesus selbst Gott ist? Glaubst du daran, dass er die Richter über alles ist? Eins steht fest, Jesus wird auch dich richten. Nur ist die Frage, ob zum ewigen Leben oder zum ewigen Gericht? Wo wirst du dabei sein?
Jesus hat alles getan, damit du gerettet werden kann. DU musst dies im glauben annehmen und ihn als deinen Herrn und Retter anerkennen. Und so wird er dich in seine Nachfolge rufen. Damit du ein Leben zu seiner Ehre führst.

Schluss

Ich fasse zusammen:
Wir haben gesehen, dass man durch Gesetzlichkeit, was auch mit Werksgerechtigkeit zusammen geht, nicht gerettet werden kann. Rettung bekommen wir allein durch Jesus Christus. Weil er am Kreuz gestorben und auferstanden ist, können wir nur durch ihn gerettet werden. Und das ist eine Rettung die zu uns gekommen ist. Wir schaffen es nicht zu Gott zu kommen, aber er kommt in seiner Gnade zu uns.
Und diese Gnade leitet uns in die Nachfolge. Sie möchte unsere Blicke auf Jesus Christus lenken, der uns gerettet hat. Und so schauen wir auf ihn in unserem Leben. Nicht auf Verbote und Gebote. Sondern wir streben danach so zu leben wir er. Und das führt automatisch dazu, dass wir uns von gewissen Dingen fern halten und gewisse Dinge tun.
Und zum Schluss wurde uns Jesus Christus als wahrer Gott vor Augen gestellt. Er ist dem Vater gleich. Und er wird die ganze Welt richten und die Auferstehungen durchführen. Ja, die Gnade möchte uns immer tiefer in die Erkenntnis des Christus leiten. Dass wir immer mehr von ihm verstehen und erkennen.
Bist du gerettet durch Gnade oder versuchst du immer noch dich selbst zu retten?
Befindest du dich in der Nachfolge oder lebst du in der Gesetzlichkeit?
Wächst du in der Erkenntnis des Christus oder ist den Blick betrübt und die bleibst stehen?
SOLI DEO GLORIA
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