Das Licht in der Finsternis: Die Botschaft von Licht und Erlösung

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Jesus, Gott selbst, der von Anfang war, macht sich klein und kommt auf die Welt um jedem Errettung anzubieten.

Notes
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Schlachter 2000 (Johannes 1,1-14)
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. 8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht.
9 Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Einleitung

Zuerst Einleitung über die Bedeutung des Lichts. Hier Beispiel mit einer LED-Kerze. Was würde passieren, wenn das Licht aus wäre? Man müsste zu dem Licht oder man würde im Dunkel umherirren, sich verletzen, stolpern und fallen. Diese Funktion nimmt dieses Kind hier für sich in Anspruch.
Johannes war der Verfasser des Evangeliums. Der Schwerpunkt des Johannesevangeliums ist Jesus als der wahre "logos", das Wort Gottes.
Im Gegensatz dazu legt Lukas den Schwerpunkt auf Jesus als den wahren Menschen.
Johannes legt den Schwerpunkkt auf Zeichen und Wunder Gottes, Lukas auf seine Menschlichkeit und sein Wirken unter den Menschen.
- Rom hatte gerade einen seiner schlimmsten Bürgerkriege hinter sich. Israel hatte damit eine letzte Hoffnung auf Befreiung verloren.
- Israel scheint endgültig gefangen zu sein, gar keine Rolle mehr in einer übermächtigen heidnischen Welt zu spielen.
Unsere Welt hat sich nicht verändert. Immernoch regiert uns Hass, Gefangenschaft, Süchte und Nöte. Wir Christen haben keine Antworten auf die Fragen dieser Welt, aber wir haben eine Hoffnung, die größer ist als jede Not die es hier gibt.

1. Jesus als Anfang der Welt

- Jesus hat viele Titel: Das Wort, Gott, das Leben, das Leben als Licht der Menschen, das wahre Licht, das Wort als Fleisch
- Parallelismen zwischen Finsternis (V.5) und Welt (V.10).
- Parallelismus zwischen Jesus selbst und seiner Geburt und den Menschen die an ihn glauben (V.13).
Der Ursprung der Welt liegt in Gott. Dieser war und ist unser Leben selbst, elementar wichtig. Er kam in Jesus als Kind auf die Welt um uns Licht und Hoffnung zu bringen.
Das Wort "logos" lässt sich auf verschiedene Art und Weise übersetzen: Wort, Rede, Vernunft, Prinzip, Sinn und Lehre. Es ist so viel mehr als nur ein "Wort". So kommt in diesem Wort alles zusammen.
- Jesus beschreibt sich als das Licht.
Beispiel: Was geschieht, wenn es draußen für immer so dunkel bleibt? Wir werden uns um das Licht scharen. Was tun wir jetzt, wenn es nur länger und früher dunkel ist? Wir hängen überall Lichter auf.
So beschreibt sich Jesus selbst. Er kommt als Licht selbst in diese Welt.
Frage: Wer ist Gott für dich? Hast du deine eigene Vorstellung von diesem Kind gemacht? Oder lässt du dir von Gott selbst sagen wer dieses Kind ist?
Aktion: Lässt uns uns neu bewusst machen wer hier in der Krippe liegt. Das Staunen über dieses Kind darf und soll uns ins Danken führen.

2. Das Erlösungsangebot in Jesus

- Logisch betrachtet macht es keinen Sinn: Einer Ungerechtigkeit in die eine Richtung folgt eine in die andere: Die Menschen, die ihm gehören (Gott) nehmen ihn nicht auf. Als nächster Satz erhalten die, die ihn aufnahmen, ungerechterweise auch noch die Kindschaft Gottes (V.11-12).
- Jesus kam für Alle. Aber nicht alle nahmen ihn auf. Folglich werden auch nicht alle Kinder Gottes (V.7/ V.12).
Frage: Ist Gottes Angebot nicht unglaublich? Wie kann ein Gott so gütig sein, so unfassbar großzügig? Zeigt uns das nicht das Herz unseres Gottes das nach unserer Erlösung lächzt?
Aktion: Denke wieder neu über Gottes Angebot nach. Hast du es schon angenommen? Wenn nicht, nimm es unbedingt. Du kannst es dir nicht leisten das Leben nicht anzunehmen.
Hast du es schon getan? Denke über den Wert der Botschaft nach die du “in Händen” hältst.

3. Das Versprechen seiner Annahme

- HAUPTAUSSAGE: Alle die Jesus aufnehmen haben das Recht, Kinder Gottes zu sein.
Es geht um eine Zusammenfassung Gottes Heilsplans. Gott, der schon bei dem Anfang der Welt gewesen war, kam in unsere Welt um sich uns zu offenbaren und für Alle eine Rettung anzubieten.
Auf das Bedürfnis der Menschen nach Rettung und Erlösung antwortet dieser Bibelvers.
Der Bibeltext zeigt die göttliche Natur Jesu. Hier zeigt sich die Bedeutung des Rettungsangebotes Jesu. Er verdeutlicht die Verlorenheit der Menschheit.
"12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. "Joh 8,12.
Hier proklamiert Jesus selbst für sich die Stellung als das Licht der Welt. Ihm nachzufolgen bedeutet, der Finsternis entrissen zu werden.
“Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; 3 dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. " Hebr 1,1–3.
Durch Jesus Christus hat Gott sich klein gemacht, so klein wie es nur ging, um dir Erlösung zukommen lassen zu können. Jesus zeigt dir die Liebe des Vaters, macht seine Liebe zu dir fassbar und annehmbar.
Frage: Jesu Erniederigung zeigt seine Liebe zu uns. Wie begegnest du deinem Erlöser, der in Jesus Christus zu dir kommt? Bleibt dein Herz hart oder öffnet es sich vor diesem gewaltigen guten Gott?
Aktion: Öffne dein Herz. Lass Gottes Liebe herein und dich verändern. Begegne deinem Gott heute und lass dich neu von ihm ganz einnehmen. Damit Friede und Licht in deinem Herzen heute wird.
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