Philipper 3

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Notes
Transcript

Einleitung

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus.
Zu Beginn möchte ich euch eine Geschichte erzählen. Nicht von mir, sondern von einem ganz normalen Jungen.
Geschichte:
Ein Junge, aus bescheidenen Verhältnissen, sieht im sehr jungen Jahren einen Freizeitpark in seiner Stadt. Was er erkennen kann lässt ihn stauenen. Er hatte so etwas noch gesehen. Er trifft den Enschluss, mit seinem Taschengeld zu diesem Park zu gehen und sich ein Ticket zu kaufen. Als er ankam, sah er die ganzen teuren Autos auf dem Parksplatz (Porsche, Ferrari Lamborgini). Er sieht die teuren Kleider der Menschen, Er sieht den goldenen Ticketschalter. Er denkt sich: Mein Taschengeld wird niemals reichen und geht wieder nach Hause. Zuhause fasst er einen Plan: Ich muss mehr arbeiten, härter arbeiten, ich muss so reich werden, dass ich mir dieses Ticket leisten kann. Und so kommt es. Der Junge hat mehrere Jobs und häuft sich ein kleines Vermögen an. Seine Freunde sehen es und fragen, wofür machst du das alles? Der Junge antwortet ganz bestimmt: Ich war beim Freizeitpark aber da kommt man sicher nur mit ganz viel Geld rein und muss da unbedingt rein also bauche ich ganz viel Geld.
Klang für seine Freunde plausibel. Uns sie arbeiteten gemeinsam hart für Ihr Geld.
Es vergingen 3 Jahre, der Junge war inzwischen richtig reich. Er packte sein Geld in zwei Koffer und ging zum Freizeitpark. Voller Vorfreude und sicherem Gefühl, dass er genügend Geld für das Ticket hat läuft er zum Tucketschalter.
Dort fragte ein älterer Mann: Junge, was hast du mit den zwei Koffern vor?
Da sagte der Junge: Ich habe 3 Jahre lang hart gearbeitet um hier reinzukommen, ich habe auf viel verzichtet aber dafür sollte es jetzt genug Geld sein um hier reinzukommen.
Der Mann sagte: Junge das ist tatsächlich viel Geld, aber die Eintrittskarte kostet kein Geld.
Der Bürgermeister hat den Park für die Menschen der Stadt bauen lassen. Der Eintritt ist frei.
_____________________________
Meint Ihr, es ist möglich, dass Menschen nicht in Gottes Reich kommen, weil Sie nicht verstehen, dass es nicht mit Geld oder Taten zu erkaufen ist?
Ich hoffe, dass wir diese Frage heute klären können und das so etwas keinem Zuhörer dieser Predigt passieren wird.

Hauptteil

Wir möchten heute gemeinsam in einen Text aus dem neuen Testament einsteigen. Vielleicht erinnern sich noch ein Paar, dass ich vor knapp einem Jahr den Philipperbrief als Mission hatte. Nach dem 2. Kapitel hatte ich eine KeiferOP, einen Motorradunfall und eine Verlobung also hoffe ich, ihr entschuldigt die längere Pause.
Heute geht es mit dem 3. Kapitel des Philipperbriefs weiter. Wir möchten die ersten 9 Verse näher betrachten.
Lasst uns doch gemeinsam anfangen und die Bibel aufschlagen.
Wir lesen Philipper 3,1
Philipper 3,1 (NGÜ NT+PS)
Vor allem, liebe Geschwister: Freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid!
Es fängt an mit “Freut euch”. Paulus nutzt den Imperativ, er fordert die Gemeinde auf sich zu freuen und das ist eigentlich schon ungewöhnlich oder?
Ich meine ist Freude nicht meistens eine Reaktion auf eine vorangegenagenes gutes Ereignis?
Ich habe in der Schule eine gute Note geschrieben - ich freue mich
Ich habe meinen Führerschein bestanden - ich freue mich
Ich bekomme eine Gehaltserhöhung - ich freue mich
Das Wetter ist gut - ich freue mich.
Ein schönes Ereignis weckt die Emotion Freude in uns.
Paulus meint an dieser Stelle aber was völlig anderes. Ihm geht es nicht um eine Emotion sondern um eine Entscheidung sich zu freuen.
Die Aufforderung sich zu freuen gibt Paulus öfters. In 1. Thessalonicher 5:16. schreibt er: “16 Freut euch allezeit”
Das ist eine Fähigkeit die Gottes Kindern vorbehalten ist.
Wenn du Gottes Gnade für dein Leben noch nicht empfangen hast, wirst du ewig abhängig von Umständen sein. Du wirst ständig nach dem neuen Dopamin-Kick suchen. Das können auch gute Sachen wie Familie, ein Hobby ein Business sein aber sobald der Bereich schecht läuft ist deine Freude weg und bist tief unzufrieden. Jesus enkoppelt deine Freude von vergänglichen Umständen. Ist dir dieses Geschenk bewusst?
Paulus sitzt während er diesen Brief schreibt im Gefängnis aber er freut sich. Im 1. Kapitel erwähnt er, dass es Menschen gibt, die das Evangelium aus eigennützigen Motiven predigen und er freut sich darüber, dass das Evangelium nach außen getragen wird egal ob sich die Leute dabei bereichern.
Paulus trifft die Entscheidung, sich bei schwierigen Umständen zu freuen. Ich habe vor ein paar Tagen mit einem Freund gesprochen der sich letztes Jahr bekehrt hat.
Er meint: natürlich könnte ich jetzt deprimiert und traurig sein, dass meine Familie nicht gerettet ist. Ich könnte traurig darüber sein, dass ich so viel Leid in meinem Leben erfahren musste aber Gott hat mir so viel Gnade erwiesen. Er hat mein Leben hier auf dieser Erde gerettet und mir ewiges Leben geschenkt. Alles was ich in meinem Leben erhalte ist Gnade. Ich möchte mich immer auf Gottes Gnade fokussieren und mich freuen!
Eine Enttscheidung sich zu freuen, weil wir mit Gott verbunden sind, ist kein Zwang - Es ist ein Gescheink.
Wir lesen weiter:
Philipper 3,1–2 (NGÜ NT+PS)
Was ich euch im Folgenden schreibe, sind Dinge, die ich euch schon früher gesagt habe. Mir macht es nichts aus, mich zu wiederholen, und euch gibt es eine umso größere Sicherheit im Glauben.
Nehmt euch in Acht vor den unreinen Hunden! Nehmt euch in Acht vor den Unheilstiftern! Nehmt euch in Acht vor denen, die letztlich nicht beschneiden, sondern verstümmeln!
Jetzt wird es etwas komplexer.
Nehmt euch in Acht vor den Hunden? Wer sind die Hunde?
Ihr habt vielleicht schon von der Geschichte von Jesus und der kanaanäischen Frau gehört. Sie will, dass Jesus ihre Tochter heilt und Jesus sagt: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden hinzuwerfen.
Er hat die Tochter nachher geheit wegen des Glaubens aber was wir hier sehen ist, dass es üblich für Juden war, Heiden als Hunde zu bezeichnen.
Die Hunde zu der Zeit waren keine kleinen süßen Haushunde sondern sie lebten draußen, war schmutzig und galten als unrein.
Jetzt könnte man meinen, das Paulus als Jude schreibt: Nehmt euch in acht, vor den Heiden, vor den Unreinen.
Das ist jedoch gänzlich falsch. Das Gegenteil ist der Fall.
Zunächst einmal müssen wir den historischen und kulturellen Kontext verstehen.
Die Gemeinde in Philippi, an die dieser Brief gerichtet ist bestand zum Großteil aus Heidenchristen - so wie wir welche sind, weil die meisten von uns keine Juden sind.
Das wir in mehreren Punkten deutlich. Einmal war Philippi ein römische Kolonie. Es war eine bedeutende Stadt in Makedonien (heutiges Griechenland) und vor allem von Römern und Griechen bewohnt. Sie hatte nur eine sehr kleine jüdische Bevölkerung.
Im Apostelgeschichte 16 können wir die Entstehungsgeschichte der Gemeinde lesen. Am Sabbat gingen die Gläubigen in der Regel in eine Synagoge aber in Apostelgeschichte 16 Vers 15 lesen wir, dass sie sich am Fluss versammelt hatten.
Vermutlich gab es dort keine Synagoge. Lydia die Purpurhändlerin und Gefängsniswärter aus Apostelgeschichte 16 waren auf jeden Fall keine Juden. Die Gemeinde bestand zum Großteil aus Heidenchristen.
Heißt das jetzt, dass die Judaisten oder gesetzliche Juden keinen Einfluss auf die Christenlichen Gemeinden hatten? Nein. Offensichtlich nicht. Die Judaisten verlangten, dass sich die Heidenchristen an die ganzen Jüdischen Gesetzte wie die Beschneidung halten. Ansonsten hätten sie keinen Bund mit Gott.
Das ist ein ganz zentraler Punkt des Evangeliums. Den gesetzlichen Juden hat die Gnade nicht gereicht. Sie haben weitere Gesetze gefordert um vor Gott rein zu sein.
Paulus zieht hier aber die Linie er sagt: Was ihr macht ist keine göttliche Beschneidung, was ihr macht ist eine Verstümmelung!
Paulus dreht den Spieß um. Nicht die Heiden sind die Hunde, sondern die Judaisten, die, die weiterhin die Beschneidung fordern.
In Galater 5,2-4
Galater 5,2–4 (NGÜ NT+PS)
Lasst es euch von mir, Paulus, gesagt sein: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch das, was Christus getan hat, nichts nützen. Ich weise jeden, der sich beschneiden lassen will, noch einmal mit allem Nachdruck darauf hin: Mit seiner Beschneidung verpflichtet er sich, das ganze Gesetz zu befolgen. Wenn ihr versucht, mit Hilfe des Gesetzes vor Gott gerecht dazustehen, habt ihr euch aus der Verbindung mit Christus gelöst, und euer Leben steht nicht mehr unter der Gnade.
Damit ist nicht zu Spaßen. Wenn wir glauben, dass wir unser ewiges leben durch Halten von Gesetzen erlangen haben wir keinen Anspruch mehr auf die Gnade Gottes. Dann müssten wir das ganze Gesetz halten. Und spätenstens in der Bergpredigt wo Jesus aufzeigt, dass jeder der zornig ist einem Mörder geicht, erkennen wir, dass wir ohne Jesus keine Chance auf Beziehung mit Gott haben.
C.S. Lewis hat ein sehr bekanntes Buch geschrieben, dass zeigt wie der Teufel versucht, Menschen von Gott zu trennen. In dem Buch “Dienstanweisung an einen Unterteufel” schreibt er folgende Worte: „Halte den Menschen davon ab, die Wahrheit zu sehen. Lass ihn glauben, dass Christsein etwas Kompliziertes ist, eine Liste von Regeln und Verpflichtungen, die er nie erfüllen kann. Sorge dafür, dass er an sich selbst denkt, nicht an das, was Christus für ihn getan hat.“
C.S. Lewis beschreibt hier genau das selbe Problem, dass es damals in Philippi gab. Den Blick weg von Gottes Gnade hin zu einem Verderben aus Gesetzlichkeit.
Wenn du heute einen Punkt mitnehmen willst dann merk dir:
Wer weitere Gesetze und Bedingungen zu Jesu Gnade hinzufügt, hat ein Problem. Gottes Gnade ist genug Punkt.
Wir haben heute kein Problem mit dem Halten von jüdischen Gesetzen. Keiner kommt vorbei uns sagt, dass wir uns jetzt noch Beschneiden lassen müssen um vor Gott gerecht zu sein. Nein uns betreffen andere Themen und auch andere Regeln.
Wisst ihr, wir versuchen Menschen von Jesus zu erzählen und dann bekehren sie sich sogar aber das reicht uns vielleicht nicht. Wir wollen sie nicht zu Christen sondern direkt zu Russlanddeutschen-Christen machen, die man am besten aus 100m Entfernung erkennen kann.
Werte und Traditionen sind nicht per se schlecht. Sie sind in meisten Fällen sogar eher gut und können dienlich sein.
Wir brauchen aber ein klares Verständis dafür, was uns vor Gott rein macht und rettet. Das ist der Glaube, dass Jesu Gnade genug ist. Das Bewahren von Traditionen muss nicht verkehrt sein, rettet aber auch nicht.
Zusammengefasst:
Jesus + Nichts = Alles Jesus + Irgendetwas = Nichts
Das ist heftig dargestellt, ist mir auch bewusst aber Paulus beschreibt es exakt so um die Relevanz des Themas zu verdeutlichen.
Wir machen weiter mit Vers 3
Neue Genfer Übersetzung (Kapitel 3)
3 Die wirklich Beschnittenen sind wir, denn wir dienen Gott unter der Leitung seines Geistes und vertrauen nicht auf unsere Vorrechte und auf eigene Leistungen, sondern auf Jesus Christus; er ist unser ganzer Stolz.
Paulus schreibt jetzt: Die wirklich Beschnittenen sind wir. Was meint er damit? Was soll das bedeuten? Von welcher Beschneidung ist hier die Rede?
Im Kolosserbrief finden wir die Antwort:
Kolosser 2,11 (NGÜ NT+PS)
Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht.
Wir brauchen die Beschneidung die unter Christus geschieht. Das Ablegen von Sünde.
Eben habe ich gesagt, dass die Gnade alleine reicht. Stimmt auch.
Aber wenn du mit Gott in Beziehung trittst, ist die einzig mögliche Konsequenz, dass die sündige Natur abgelegt wird.
In Galater 5 sehen wir eine Liste mit Sünden mit denen wir täglich zu kämpfen haben. Viele kennen diese Liste als Werke des Fleisches.
Und in Galater 5,16 sehen wir aber auch wie wir nicht der Sünde verfallen können.
Galater 5,16 (NGÜ NT+PS)
Lasst den Geist Gottes euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgeben.
Ja, wir sollen unser Verhalten vom Geist bestimmen lassen.
Wenn du mit Sünde zu kämpfen hast, denke daran, dass Jesus alles aufgegeben hat, den Weg ans Kreuz gegangen ist Philipper 2,8 und du ewiges Leben hast. Freue dich, weil du mit Gott verbunden bist. Was gibt es Größeres?
Zusammengefasst:
Wenn du mit Sünde kämpfst gibt es nur einen Weg. Lass dich vom Heiligen Geist erfüllen. Bete, Bete in Sprachen, lauf zu Gott und lass nicht zu, dass die Sünde einen Keil zwischen dich und Gott treibt. Es erfordert disziplin in Gebet zu gehen, wenn die Versuchung so groß ist. Aber so kannst du den Kampf mit der Sünde gewinnen.
Lasst uns weiter lesen ab Vers 4
Philipper 3,4–6 (NGÜ NT+PS)
Dabei hätte gerade ich allen Grund, mich auf Vorrechte und Leistungen zu verlassen. Wenn andere meinen, sie könnten auf solche Dinge bauen – ich könnte es noch viel mehr: Ich wurde, wie es das Gesetz des Mose vorschreibt, acht Tage nach meiner Geburt beschnitten. Ich bin meiner Herkunft nach ein Israelit, ein Angehöriger des Stammes Benjamin, ein Hebräer mit rein hebräischen Vorfahren. Meine Treue zum Gesetz zeigte sich darin, dass ich zu den Pharisäern gehörte, und in meinem Eifer, für das Gesetz zu kämpfen, ging ich so weit, dass ich die Gemeinde verfolgte. Ja, was die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit betrifft, war mein Verhalten tadellos.
Paulus macht hier etwas ganz interessantes. Er schreibt in Vers 3 erstmal, dass wir nicht auf unsere eigene Leistungen vertrauen dürfen sondern nur auf Christus und dann erklärt er in den 3 folgenden Versen, dass er jedes Recht hätte, auf seine Leistungen zu vertrauen, weil es kaum jemanden geben kann, der ein perfekteres gesetzliches Leben vorzugeigen hat als er selbst.
Und dennoch versteht Paulus, dass das Halten von Gesetzen nicht ausreichen kann um mit Gott verbunden zu sein.
Ab Vers 7.
Philipper 3,7–9 (NGÜ NT+PS)
Doch genau die Dinge, die ich damals für einen Gewinn hielt, haben mir – wenn ich es von Christus her ansehe – nichts als Verlust gebracht. Mehr noch: Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen ist etwas so unüberbietbar Großes, dass ich, wenn ich mich auf irgendetwas anderes verlassen würde, nur verlieren könnte. Seinetwegen habe ich allem, was mir früher ein Gewinn zu sein schien, den Rücken gekehrt; es ist in meinen Augen nichts anderes als Müll. Denn der Gewinn, nach dem ich strebe, ist Christus; es ist mein tiefster Wunsch, mit ihm verbunden zu sein. Darum will ich nichts mehr wissen von jener Gerechtigkeit, die sich auf das Gesetz gründet und die ich mir durch eigene Leistungen erwerbe. Vielmehr geht es mir um die Gerechtigkeit, die uns durch den Glauben an Christus geschenkt wird – die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und deren Grundlage der Glaube ist.
Diese 3 Verse sind so ehrlich geschrieben. Paulus gesteht, dass er einen Fehler in seinem Denken hatte. Was ihm früher so heilig und wichtig war, ist jetzt nichts anderes als Müll für ihn. Paulus hat die Gnade verstanden.
Er weiß, dass er nichts leisten muss aber möchte auch nicht länger sündigen.
Er sagt: “es ist mein tiefster Wunsch, mit ihm verbunden zu sein”
Freunde das wünsche ich uns allen so sehr. Dass wir jeden Morgen mit Freude aufstehen und sagen: “es ist mein tiefster Wunsch, mit ihm verbunden zu sein”.

Schluss

Am Anfang habe ich euch eine Geschichte von einem Jungen erzählt, der sich nicht vorstellen konnte, dass er einfach so in den Freizeitpark kommen kann. Es war zu unrealistisch um wahr zu sein. Er verschwendete seine ganze Zeit und Energie um Geld zu verdienen, um sich ein Ticket zu leisten. Dieser Aufwand brachte ihm am Ende nichts. Im Gegenteil. Er verlor Zeit mit seinen Freunden und mit seiner Familie um am Ende von dem Geschenk des Bürgermeisters überrascht oder fastt schon enttäuscht zu werden.
Vielleicht hast du durch deine Prägung oder wie auch immer einen Gedanken entwickelt, der dir immer wieder einredet nicht genug zu sein. Dass du immer wieder glaubst du musst etwas an dir verändern, du musst Gesetze befolgen um mit Gott verbunden zu sein. Das ist Falsch. Paulus nennt Prediger dieser Lehre Hunde und Unruhestifter. Weil das wirklich gefährlich ist. Sünde trennt uns von Gott aber die Beziehung zu Gott wird nur durch das Vertrauen auf seine unermesslich großen Gnade hergestellt.
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