Gesandt - Deine Ortsgemeinde - Eine Bewegung oder ein Museum? - Apg 1-1-8

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Notes
Transcript

Einleitung

Was verstehst du unter Kirche/Gemeinde?
wahrscheinlich anders als im 1.Jh
Im Wesentlichen war die Kirche eine Bewegung
Aufgebaut auf Überzeugungen
Jesus der Erlöser
Jesus der Auferstandene
Damit ist er der Herr der Welt
Und rufte alle überall zur Buße auf
Im gr. NT bedeutet Kirche “ekklesia”
Wörlich: Versammlung/Zusammenkunft von Menschen die sich gemeinsam Identiizieren.
ek - “aus”
kaleo - “herausgerufen”
Aus diesem Bösen Weltlauf herausgerufen um jetzt gemeinsam eine Bewegung von Jüngern Jesu zu sein
Im Laufe der Jahre geschah eine schlechte Veränderung:
Kirche wurde zu EINEM Ort.
Kirche wurde zu EINEM Gottesdienst am Sonntag.
Kirche kommt nicht von “ekklesia” sondern “kyriakon” (4.JH) und bedeutet Gotteshaus
Plötzlich nur ein Heiliger Ort, an dem man sich zu religiösen Zwecken versammelt
Dieses Denken veränderte die Beziehung der Menschen zur Kirche/Gemeinde Jesu
Im gesamten dunklen Mittelalter
Kirche
Besuch eines Gebäudes
Beiwohnung einer Veranstaltung
Aber keiner Bewegung der man anghörte
So wurde die Kirche zu einer Institution für:
Dienstleistungen an Menschen
Und: Interessennutzung von Mächtigen Menschen missbraucht
Mit der Reformation gab es ein Umschwung:
Reformatoren wurden erweckt
Unter anderem William Tyndale
einer der wichtigsten englischen Reformatoren
Er war überzeugt:
Das Christentum ist eine Bewegung
Wenn die Bewegung wachsen soll, muss sie die Botschaft verstehen
Sein Lebenswerk: Die erste Übersetzung der Bibel in die normale englische Sprache
Jedes mal, wenn er auf das Wort “ekklesia” stieß, übersetzte er es mit “Versammlung” anstelle von “Kirche”
Er wollte betonen, dass die Kirche kein Haus/Ort ist, wo man hingeht, sondern eine Gemeinschaft von Menschen die Jesus Nachfolgen und daher eine Jesusbewegung sind.
Damalige Kirchenführer wurden wütend
Denn: Er untergrub damit ihre Autorität
Schließlich: Verurteilung als Kätzer, erhängung und verbrennung auf dem Scheiterhaufen.
Als er verbrannt wurde, waren seine letzten aufgezeichneten Worte,
„Herr, öffne dem König von England die Augen.“
Wenn Du eine Kopie der King James Bibel hast, kannst du sehen, dass Gott dieses Gebet erhört hat.
Das ist es aber, was eine Kirche/Gemeinde/Versammlung ist:
Eine Zusammenkunft von Gläubigen als eine Bewegung Jesu Christi
“Die Gefahr der Kirche in jedem Zeitalter besteht darin, dass sie aufhört, eine Bewegung zu sein und stattdessen ein Gebäude wird, an dem Menschen einfach nur hingehen” - Andy Stanley
Bewegungen sind in bewegung.
Bist du Teil der Bewegung?
Bist du in Bewegung?
Diese Frage ist auch an uns gerichtet:
Sind wir als Gemeinde einfach nur eine Institution und ein Gotteshaus, in dem wir ein bis zwei mal erscheinen.
Oder sind wir eine Bewegung?
Lasst uns mal heute im Wort schauen, wie alles angefangen hat:

Hauptteil

Jesus ist von den Toten auferstanden und versammelt seine Nachfolger auf einem Berg:
Apostelgeschichte 1,6 NeÜ
6 Deshalb fragten sie ihn bei nächster Gelegenheit: „Herr, wirst du dann das Reich Israel wiederherstellen?“
In anderen Worten - was kommt als Nächstes?
Apostelgeschichte 1,7–8 (NeÜ)
7 Jesus erwiderte: „Die Zeiten und Fristen dafür hat der Vater selbst festgelegt. Ihr müsst das nicht wissen. 8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, und so meine Zeugen sein...
Zeuge war ein Begriff, der vor Gericht verwendet wurde: Man sagte aus, was man gesehen hatte.
Die Aufgabe eines Zeugen ist es nicht, etwas zu tun, sondern zu sagen was bereits getan wurde.
Apostelgeschichte 1,8–11 NeÜ
8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, und so meine Zeugen sein in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis in den letzten Winkel der Welt.“ 9 Als er das sagte, sahen sie, wie er emporgehoben wurde. Dann verhüllte ihn eine Wolke vor ihren Augen. 10 Als sie nach seinem Weggang immer noch gespannt zum Himmel aufschauten, da standen auf einmal zwei Männer bei ihnen. Sie waren in leuchtendes Weiß gekleidet. 11 „Ihr Männer von Galiläa“, sagten sie, „was steht ihr hier und starrt in den Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel gehen sehen.“
Das muss eine der seltsamsten Szenen überhaupt sein, nicht wahr?
Er gibt ihnen den größten Auftrag, den man sich nur vorstellen kann... und und dann, ohne eine Erklärung oder einen Aktionsplan, geht er.
Hier hat alles angefangen.
2000 Jahre später sind wir hier - mit mehr Christen auf dem Planeten als jede andere religiöse Gruppe, die alle aus einer Gruppe von 12 Fischern, Zimmerleuten und Zöllnern hervorgegangen sind.
Zwei wichtige Punkte über den Start der Bewegung:

1. Die Apostel waren überzeugte Männer

Überzeugt von der Stellvertretung Jesu für die Sünder
Er war nicht nur Prophet sondern Gott selbst
Wir Menschen kreuzigten Ihn, weil wir Rebellen sind, verräterisch, die lieber ihre eigene Bewegung starten als sich Gott zu unterordnen.
Aber wie groß die Ironie:
Unser Mord an Ihn, sein stellvertretender Tod - wurde zur Zahlung die Gott für unsere Schuld annahm - wenn wir sie vor ihm bekennen und diese Erlösung annehmen.
Überzeugt von der Auferstehung Jesu
Mit eigenen Augen haben sie ihn sterben sehen und ihn begraben - mit eigenen Augen haben sie ihn wieder lebend gesehen und angefasst.
Das war Ihr größter Beweis, dass Jesus der ist, der er sagt zu sein.
Der größte Beweis der Gnade und Liebe: Gott der Schöpfer, stirbt für rebellierende Menschen.
Damit waren sie auch Überzeugt, dass es die wichtigeste Botschaft überhaupt mit sich bringt, denn das ist die einzige Hoffnung auf Rettung
Wenn das wahr ist, dann gibt es nur einen Weg - nicht viele
Deshalbt sagte Petrus später in der APG
Apostelgeschichte 4,12 NeÜ
12 In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen. Nur dieser Name ist den Menschen gegeben worden. Durch ihn müssen wir gerettet werden.“
Sie waren überzeugt, dass eben dieses Werk Gottes und diese Tat Gottes und die Person Jesus es wert waren, ihm ihr ganzes Leben hinzugeben - dem alleinigen Gott dem die Ehre und die Herrlichkeit gebührt.
Das bedeutete für sie: Diese Nachricht zu verbreiten bei allen Volksgruppen auf der ganzen Welt.
Sie wurden vor Könige gezerrt, vor Gerichte, wurden verfolgt, gesteinigt, gekreuzigt, den Tieren zum Fraß vorgeworfen und es wurde ein Spektakel aus ihnen gemacht - und doch blieben sie treu bis ans Ende.
Meine Frage an dich: Glaubst du an dieses Zeugnis?
Hat es dich so gefangen genommen, dass du nicht mehr schweigen kannst und du willig bist überall damit hinzugehen und alles dafür aufzugeben?
Wenn nicht, dann bist du noch nicht Teil dieser Bewegung
Bewegungen sind in bewegung. Bist du in bewegung mit dieser Freudenbotschaft?
So etwas wie Glauben am Spielfeldrand gibt es nicht.
Die Apostel wurden von der Freudenbotschaft gefangen genommen - du auch?
Der zweite Punkt:

2. Die Apostel waren Männer der Hingabe

Sie gaben ihre Leiterschaft dem Heiligen Geist ab.
Nochmal, hier handelt es sich um die seltsamste Szene im Neuen Testament.
Nachdem er ihnen den Missionsbefehl erteilt hat, geht er weg.
Niemals war ein wichtigerer Auftrag an eine weniger qualifizierte Gruppe von Menschen gegeben worden wie hier - J.D. Grear
Aber hier der Hinweis: Zurück zu Vers 1:
Apostelgeschichte 1,1 (SLT)
1 Den ersten Bericht (1.Bericht? Lukas. Lukas+Apg ist ein 2 Band-Set vom selben Autor) habe ich verfasst, o Theophilus (Wer ist das? Ein Skeptiker, dem Lukas schreibt), über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren,
„anfing“ impliziert eine Fortsetzung.
Es ist nicht so, dass im Lukasevangelium Jesus gewirkt hat und nun in der Apostelgeschichte die Apostel wirken;
sondern Jesus wirkte in seinem fleischlichen Leib bei Lukas und jetzt durch seinen Leib, die Gemeinde in der Apostelgeschichte.
Er hat die Gemeinde eingeladen, es nicht für ihn zu tun, sondern ihm beizutreten, wenn er es durch sie tut.
Apostelgeschichte 1,8 NeÜ
8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, und so meine Zeugen sein in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis in den letzten Winkel der Welt.“
In Apg 1,8 sagt er ihnen sie sollen “warten” - Auf den Heiligen Geist.
Wo viele denken: „Moment mal?“
Die Menschen sterben ohne das Evangelium zu hören!
Wir müssen uns organisieren!
Bücher schreiben!
Mach eine Leiterschaftskonferenz!“
Aber Jesus versucht ihnen zu zeigen, dass dies nicht etwas ist, das sie für ihn tun können, sondern etwas, das ER durch sie tun wird.
In jedem Kapitel der Apostelgeschichte hat man das Gefühl, dass die Gemeinde einfach dem Geist folgt.
Er ist der wahre Beweger.
Er wirkt in den Menschen hier drüben.
Er bewegt diese Gläubigen in diese Richtung.
Sie haben sich ihm einfach hingegeben/unterworfen!
Hast du dich Ihm schon unterworfen/hingegeben?
Die Apostelgeschichte als Bericht ist eigentlich ein unvollständiger Bericht - es hat kein richtiges Ende.
Paulus ging nach Rom das Evangelium zu predigen und endet im Gefängnis und gewinnt auch da Menschen für das Reich Gottes.
Und dann: “Schnitt” - Ende
Warum?
Weil das erst der Anfang der Bewegung war
Dieser Vers (Apg 1,8) ist Quasi die Gliederung von Lukas zu der Apostelgeschichte:
geographisch-chronologisches Schema (Prinzip Apg1,8 - Weltmissionsplan)
sowohl… als auch… (Prinzip, ist überall gleichzeitig)
- Jerusalem und Judäa (Apg 1,12-8,3)
- Samaria (Halbheiden) (Apg 8,4-12,25)
- Mitelmeerraum (Heiden) (Apg 13,1-21,16)
- Reise nach Rom (letzte Zustand) (Apg 21,17-28,31)
In all diesen Ortschaften haben die Apostel den auferstandenen Christus bezeugt
Sie waren in Jerusalem, Judäa, Samaria und sind am Ende der Apostelgeschichte in Rom angekommen - im Tor zum Ende der Welt und das innerhalb von nur 30 Jahren!
30 Jahre echte Nachfolge und Hingabe.
Und nach der Apostelgeschichte?
Habt ihr euch jemals gefragt was aus ihnen wurde?
Weltkarte
Matthäus:
Diente in Antioch
Leitete eine Jüdisch-Christliche Versammlung
Machte Notizen die genutzt wurden zur erstellung seines Evangeliums
Sein Vermächtnis ist das Evangelium an sich
Markus:
Sammelte und übersetzte Petrus’s Erinnerungen
Schrieb ein Evangelium
Schrieb von Rom
Besuchte und Diente in Alexandria
Lukas:
Reiste mit Paulus in Missionsreisen
Blieb bei Paulus bis zum letzten Ende
Schriebt das Evangelium und die Apostelgeschichte
Reiste in die Region Thebes und starb da
Johannes:
Schrieb sein Evangelium
Schrieb die 3 Briefe
Schrieb die Offenbarung
Lebte in Ephesus
Thomas:
Reiste nach Osten nach Edessa
Reiste bis nach Nord-Indien (manche denken sogar bis nach Süd-Indien)
Starb als Märtyrer in Indien
Wurde in Edessa begraben
Jakobus:
Führte eine Jüdisch-Christliche Versammlung in Jerusalem
wurde getötet durch ein Volksauflauf und durch Steinigung
Märtyrer = Zeuge
Andreas:
Evangelisierte in Griechenland
Bartholomäus:
Diente im östlichen, in der syrisch-sprechenden Welt
Petrus:
Weit gereist in evangelistischer Mission
Diente in Rom als Leiter
Wurde in Neros Zirkus oder Garten kopfüber gekreuzigt - der Fels der Gemeinde.
Paulus:
3 Missionsreisen
Ging sehr wahrscheinlich auf eine Missionsreise nach Spanien
Diente vor allem im Bereich des ägäischen Meeres
Wurde vor Nero geführt
Hingerichtet
Was würde die Christenheit ohne ihr Zeugnis machen?
Es war ihre Überzeugung und ihre Unterwerfung
Es war andererseits Jesu Tod und Auferstehung und die Sendung des Heiligen Geistes, das das ermöglicht hat.
Wenn du Christ bist, dann lebt eben dieser Heilige Geist in dir.
Ich will, dass du jetzt Vers 8 als eine direkte Ansage an dich siehst:
Apostelgeschichte 1,8 (NeÜ)
8 … Aber ihr (Dein Name) werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, und so meine Zeugen sein in Jerusalem (Deine Heimatstadt), in ganz Judäa (Dein Bundesland) und Samarien (Dein unbeliebtestes Land) und bis in den letzten Winkel der Welt (Deine unerreichte Volksgruppe).“
Gott hat alle seine Kinder befähigt Zeugen zu sein.
Der Heilige Geist ist überauß kräftig am Wirken in Lukas und Apg durch Zeichen und Wunder, aber die eine Sache, die er jetzt noch macht, ist Kinder Gottes mit sich selbst zu füllen und sie zu Zeugen von Jesus werden zu lassen.
Ein Beweis, dass du mit dem Heiligen Geist gefüllt bist, ist, dass du nicht anders kannst, als Zeuge von Jesus zu sein.
Verkündest du regelmäßig das Evangelium an andere?

Ausreden

1. “Ich habe nicht das Zeug dazu.”
Doch hast du - du hast den Heiligen Geist in dir
Die Predigt des Petrus in Apostelgeschichte 2: Söhne und Töchter sollen prophezeien.
Propheten waren selten - jetzt sind es alle!
Was im Alten Testament den Helden vorbehalten war, ist heute das Privileg und die Verantwortung aller Gläubigen heute!
Es gibt 2 Überzeugungen, die ein effektiver Zeuge mit sich herumträgt:
1. Der Heilige Geist bereitet die Menschen auf dein Zeugnis vor.
2. Der Heilige Geist benutzt dich um das Wort Gottes auszusprechen. Mehr nicht!
2. “Es ist nicht meine Gabe.”
Ja, es gibt ein paar mit besonderen Verkündigungsfähigkeiten, aber die Verantwortung bleibt doch bei JEDEM Gläubigen Zeuge zu sein.
3. “Ich bin nur Zeuge durch mein vorbildliches Leben”
Einer der schwachsinnigsten Sätze ist der:
“Predige das Evangelium, wenn nötig mit Worten”
Römer 10,14 NeÜ
14 Doch wie sollen sie den anrufen, an den sie nicht glauben? Und wie sollen sie an den glauben, den sie nicht gehört haben? Und wie sollen sie hören, wenn ihnen keiner die Botschaft bringt?
4. “Ich habe keine Zeit.”
“Ich habe keine Zeit für den Dienst in der Gemeinde, weil meine Kinder zum Fussballtraining gebracht werden müssen.”
Warum nicht das Fussballtraining als Dienst, als “Missionsfeld” betrachten?
Währen du deinen Alltag bewältigst.
5. “Ich fühle mich sehr unwohl mit jemandem über Jesus zu reden”
Die Botschaft ist zu wichtig, als dass es nur darum geht, dass du dich immer wohl fühlst.
Wie unwohl hat sich wohl Paulus gefühlt, als er gesteinigt wurde in Lystra?
Zeugen sine ist immer unbequem, aber es ist notwendig!
Es ist es Wert, zu überlegen, wo man arbeiten wird, wo man wohnen wird, u.s.w.
Das bedeutet auch mal aus die Chrisliche Nachbarschafts-Blase auszuziehen.
Am Ende des Tages, nachdem alles Ausreden ausgesprochen wurden zählt eine Frage: Willst du wirklich, dass andere Menschen deinen Jesus kennenlernen?
Not macht erfinderisch,
Wenn du die Not siehst, wirst du Wege finden.
Wenn du keine Not empfindest, frage ich mich, ob du den Glauben wirklich verstanden hast.
Es ist kein technische Herausforderung sondern eine Glaubensherausforderung
Spurgeon: "Wenn Jesus dir wirklich wertvoll ist, wirst du deine gute Nachricht nicht für dich behalten können; Du wirst es deimen Kind ins Ohr flüstern; du wirst es deinem Mann erzählen; du wirst es ernsthaft deinem Freund mitteilen; Dein Herz wird sprechen, und deine Augen werden blitzen, wenn du von seiner süßen Liebe sprichst.”
Corrie ten Boom - “Jeder Christ ist entweder ein Missionar oder ein Missionsfeld”
Weiter sagt Spurgeon:
“Jeder Christ ist entweder ein Missionar oder ein Hochstapler. Entweder man versucht das Reich Christi zu verbreiten, oder man liebt ihn überhaupt nicht.
Es kann nicht sein, dass man Jesus hoch schätzt aber über ihn schweigt. Wenn du Christus wirklich erkannt hast, bist du wie jemand der Honig gefunden hat; du wirst andere auffordern diesen Honig zu probieren: Du musst der hungrigen Menge sagen, dass du Jesus gefunden hast und dass sie ihn auch finden sollen.”
Bewegungen sind in bewegung. Wenn du nicht in bewegung bist, hast du dann Jesus wirklich geschmeckt?
Das also sind die 2 Grundprinzipien die die Bewegung, die Versammlung/Gemeinde gestartet haben.
1. Radikaler, tiefgreifender Glaube über die Person und das Werk Jesu
2. Radikale unterwerfung unter der Führung des Heiligen Geistes, der sie in bewegung brachte.

Was das für uns als Gemeinde bedeutet:

Wir wollen eine Bewegung sein, kein Museum.
Wir sind gewillt groß zu werden, auch hier in Meinerzhagen. Wenn du sagts: “Ich mag keine großen Gemeinden”, dann würdest du die Urgemeinde wahrscheinlich auch nicht mögen, denn schon bei der 1.Predigt wurden mehr als 3000 Menschen getauft.
Und schau erstmal wie viele Gläubige im Himmel versammelt sind.
Wir sind aber auch gewillt, neue “Bewegungen” / Ortsgemeinden zu gründen, damit an anderen Orten das Zeugnis Jesu gehört wird - diese dürfen ruhig besser und größer werden als wir.
Wir sind gewillt, dass sich jeder Jesus und seinem gesendeten Heiligen Geist unterwift und ihm folgt - wo auch immer das hingehen mag.
“Die Gemeinde ist kein Kreuzfahrtschiff, sondern ein Kriegsschiff, ein Flugzeugträger, um Menschen zu senden.” J.D. Greear
Wir wollen nicht einfach nur ein Ort sein, wo Menschen zu Events kommen und sich um sich selbst dreht
Wir wollen ALLE senden
Wir wollen, dass Hauskreise entstehen
Klar ist es schön und angenehm, um sich gegenseitig anzustarren, aber wir glauben, dass Gott jeden Menschen beruft, er ruft dich nie ohne dich auch zu berufen.
Wir wollen, dass Gemeinden entstehen.
Bist du mit an Bord?
Werde Teil dieser Bewegung, teil eines Hauskreises, teil der Jüngerschaft.
Mach dir Pläne wie du ein Zeuge sein kannst, damit du in Bewegung bleibst.

Schluss

Die Gemeinde ist eine Bewegung, die in bewegung sein muss.
nachlässigkeit im christlichen Leben deutet immer darauf hin, dass man die Dringlichkeit der Botschaft nicht mehr wahrnimmt und blind für die Herrlichkeit Jesu geworden ist.
Werde Teil der Mission!
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