Jahreslosung 25
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-vor 6 Jahren ging ein Video durch die Medien
-in Schweiz wollte AMerikaner Traum erfüllen - Drachen fliegen
-doch kurz nach dem Start wird sichtbar: es gibt ein Problem
-der Fluglehrer hatte vergessen die Sicherung zu überprüfen
-sein Begleiter hing nur mit bloßen Händen an ihm und dem Drachen
-3 Minuten lang schwebte er zwischen Himmel und Erde und versuchte sich mit der schönen Aussicht abzulenken
-dann endlich: Bodennähe
-Dinge zu prüfen, gehört zu unserem Alltag dazu
-wichtig, teilweise überlebenswichtig
-im Alltag immer wieder am Prüfen von verschiedenen Dingen
-deutsche sind Meister darin, werden überall geprüft
-auf Arbeit, ob Prozesse verbessert werden können
-Autos werden geprüft, ob sie weiter fahren dürfen
-DIN Normen rund 35.000 in Deutschland, jedes Jahr 2000 neue
-sogar eine DIN-Norm die regelt aus welchen Bestandteilen eine DIN-Norm besteht
-aber prüfen auch selber sehr viel
-prüfen zu Hause, wo wir strom sparen können
-prüfen Produkte, bevor wir sie kaufen (Bewertungen)
-prüfen Menschen denen wir begegnen
-vertrauenswürdig
-Partner suchen
-nicht zuletzt mit Anklang von Schillers GLocke:
“Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.”
-auch die Jahreslosung dreht sich um dieses Thema
-letzte Woche Einführung von verschiedenen Brüdern zu dem Text, heute will ich mit euch noch etwas tiefer einsteigen
-bevor wir das tun: kurze Einführung in den Brief
-grundliegend für das Verständnis
-Gemeinde von paulus gegründet; 2.Missionsreise
-musste nach drei Wochen wegen Aufstand der Juden fliehen; kurz darauf auch aus dem Nachbarort Beröa
-schickt daraufhin Timotheus zurück, um nach dem rechten zu schauen
-bringt gute Botschaft und Paulus verfasst den 1.Brief an die Thessalonicher
-> Paulus schreibt an eine junge Gemeinde mit sehr jungen Christen (nicht unbedingt leibliches alter, aber geistliches Alter)
-vermutlich aus Korinth
-sah wie Gemeinde entstand und wuchs, merkte, welche Dinge er der Gemeinde in Thessaloniki noch sagen musste
-sehr persönlicher Brief, wie von einem Freund
-mit vielen kurzen Anweisungen, wie Leben mit Gott aussehen soll und das Leben miteinander
-gerade in Kapitel 5 deutlich und darin fällt auch unser Predigttext
unsere Kraft 8
unsere Kraft 8
-ich steige ein mit den beiden Versen vor der Jahreslosung
-les nochmal 1.Thessalonicher 5,19-20 (Folie)
Unterdrückt nicht das Wirken des Heiligen Geistes! Verachtet prophetische Aussagen nicht,
-Paulus ist davon überzeugt, dass der Heilige Geist in der Gemeinde am Wirken ist (Folie)
-egal wie kleine und jung die Gemeinde auch sein mag
-jeder hat den heiligen Geist von Gott bekommen, als er sich für ein Leben mit Christus entschied
-gerade bei dem Wirken des Heiligen Geistes finde ich das Bild des Feuers spannend, was immer wieder verwendet wird
-Feuer hat verschiedene Wirkweisen (Folie)
-spendet Licht und Wärme, (Folie) steht gleichzeitit für Liebe und Leidenschaft in Beziehung (Folie)
-hat aber auch zerstörerische Kraft in großem Ausmaß, kann reinigend sein (leutern von Edelmetallen), (Folie) verbreitet sich unglaublich schnell
-genauso wirkt auch der Heilige Geist
-schenkt innere Wärme für geistliches Leben
-leuchtet uns den richtigen Weg
-feuert die Liebe zu Gott an und Leidenschaft in unserer Beziehung
-ist genauso zerstörend und reinigend, wenn er die Dinge aufdeckt in unserem Leben, die gegen Gottes Willen sind
-ganze Gemeinden können im Nu Feuer fangen, wenn sie sich auf sein Wirken einlassen
-sein Wirken ist überlebenswichtig für uns als Gemeinde
-deswegen ermahnt Paulus auch: unterdrückt ihn nicht
(ELB: löscht ihn nicht aus)
-dieses “auslöschen” kann sehr unterschiedlich aussehen
-MacDonald schreibt dazu in seinem Kommentar zum NT:
(Folie)
Kommentar zum Neuen Testament (F. Verschiedene Ermahnungen an die Heiligen (5,12–22))
Den »Geist« auszulöschen bedeutet, sein Werk in unserer Mitte zu verhindern, zu begrenzen oder zu unterdrücken. Die Sünde löscht den Geist aus. Traditionen löschen den Geist aus. Menschliche Regeln und Vorschriften im Gottesdienst löschen den Geist aus. Uneinigkeit löscht den Geist aus. […] Der Geist [wird] immer dann ausgelöscht, wenn sein Dienst im Leben des Einzelnen oder der Gemeinde unterdrückt wird.
(-kleiner Nebengedanke: Paulus motiviert dazu offen zu sein für das Handeln des heiligen Geistes - aber: setzt dennoch Grenzen für Ordnung, wenn Erfahrung mit dem Wirken des heiligen Geistes vorhanden ist -> Korintherbrief 5 Jahre später)
-Paulus geht nun nochmal genauer auf das Wirken ein, welches er meint: prophetische Aussagen (Folie)
-stellt sich die Frage: Was meint er damit?
-nicht das alte Prophetentum aus dem AT (Folie)
-selbst da merken wir: auch andere Menschen sprachen prophetisch, wenn sie den Geist Gottes hatten: Hohepriester und Königem -> bis zur Zeit Jesu (Folie)
-zeigt: es ist wie bei fast allen Geistesgaben im NT
-sind in Grundform bei allen Nachfolgern Jesu vorhanden, aber im Besonderen bei einzelnen, denen der Geist Gottes diese Gabe gibt
-letztendlich kann man es aber ganz einfach formulieren:
-prophetische Aussagen bedeuten: (Folie) offenbartes von Gott weiterzugeben
-die Perspektive Gottes einzunehmen und mit seinen Augen Menschen und Situationen zu beurteilen
-zeigt: es ist eine Gabe: wir könnten das niemals schaffen, wenn Gott sich nicht erniedrigen würde, um uns teilhaben zu lassen an seinen Gedanken
-denn es bedeutet: Menschen im Licht Gottes zu sehen
-das kann am Ende sehr unterschiedlich aussehen
-ist heute nicht unser Thema, aber zum Beispiel zu predigen gehört dazu: wir predigen das, was Gott uns in seinem Wort gezeigt hat und von dem wir glauben, dass er es euch als Gemeinden an diesem Sonntag sagen möchte
-damit kommen wir zur eigentlichen Jahreslosung
(Folie)
unsere Verantwortung 12
unsere Verantwortung 12
prüft aber alles und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt!
-um ehrlich zu sein überrascht dieser Vers ein bisschen
-zumindest, dass er in diesem Brief steht
-wegen dem Alter der Gemeinde - am anfang erwähnt
-Epheserbrief:passt (Paulus 3,5 Jahre gelehrt, 10 Jahre nach Gemeindegründung -> fit, können prüfen)
-> Thessaloniki? vlt zwei/drei Monate her, dass die ersten sich dort bekehrt haben -> und die sollen prüfen?
-Paulus traut es ihnen zu, nicht nur den Leitern, sondern allen, weil er weiß, Gottes Geist wirkt in ihnen allen und befähigt sie
Aber wie kann dieses Prüfen aussehen
-bin in der Vorbereitung auf ein zusammenstellung gestoßen von 7 Gedanken (Folie)
-aus dem Buch “Prüft alles, das Gute behaltet” von Kerstin Wendel (Folie)
angemessene Gesinnung - offene und demütige Einstellung
-Gott selbst kommt uns entgegen und spricht zu uns
-letztendlich reine Gnade, wie unsere ganze Errettung
-entsprechend sollten wir auch darauf reagieren
(Folie)
2. Gemeinsam verantwortung übernehmen
-wie gesagt: Paulus fordert nicht nur die Leiter auf
-hl Geist lebt in uns allen: es geht uns alle an
(Folie)
3. Echtheitstest durch
-Frage: was ist die Kernaussage? Macht sie Jesus groß oder jemand/etwas anderes?
-spannender Weise fallen an der Stelle so gut wie alle anderen Religionen und ihre “Prophetien” heraus
-kleiner Werbeblock: ein Heft, ein buch
-sehr hilfreich, wenn du mehr aus Predigten mitnehmen willst
-Heft hat Platz für freie Notizen, danach einen Teil, wo man die Predigt nochmal tiefer auseinander nimmt und selber verarbeiten kann
-mir fällt es manchmal schwer zu folgen, wenn ich nur zu hör -> für mich sehr hilfreich
-bei dem anderen geht es auch um effektives zuhören, wie könnt ihr mehr mitnehmen
(Folie)
4. “Prophet” selbst im Blick haben
-den, der die botschaft weitergibt
-Paulus sagt: wertschätzend (nicht verachten) und kritisch
-> oft hilft es einen Blick auf das Leben desjenigen zu werfen
-wer einen Ruf hat liederlich zu sein und ein Betrüger, der wird wahrscheinlich kein guter Prophet sein
-oder wie es Jesus gewissermaßen sagt: “An einem Dornenbusch werden keine Trauben wachsen.”
(Folie)
5. Prüfen braucht die Bibel
-wer etwas prüfen will braucht dafür einen Maßstab
-kein besserer als das Wort Gottes selbst
-immer dabei oder noch besser in Kopf und Herz haben
(Folie)
6. Prüfen hilft Konsequenzen zu finden
-prophetische Aussage fordert immer zum Handeln auf
-das gute behaltet, dass böse meidet
-prüfen kann uns helfen zu verstehen, was es mit unserem Leben zu tun hat
-merken: Dinge laufen falsch: konsequent sein und handeln
(Folie)
7. Prüfen rechnet mit Fehlern
-wenn man etwas prüft, rechnet man damit, dass es falsch sein kann
-auch wenn es so ist, entspannt und zuversichtlich weiter gehen
-kein himmlisches Einschreiben, sondern in unserer Verantwortung zu prüfen
-gibt viele Gründen, die Gottes Reden zu uns trüben und verdrehen können
-muss nicht böswillig sein, einfach menschlich
geht um prüfen von Botschaften, aber…:
-die gleichen Punkte können wir übrigens auch auf uns selbst anwenden, wenn wir uns Selbstprüfen
-auch das sollten wir immer wieder tun (Folie)
-richtige Einstellung: korrekturfähig sein (Folie)
-Eigenverantwortung für unser Leben übernehmen, Ziele setzen (Folie)
-Fokus auf Jesus ausrichten (Folie)
-eigenes Leben im Blick haben (Folie)
-braucht die Bibel (Folie)
-richtige Verhaltensweisen umsetzen (nicht nur Vorsätze) (Folie)
-auch wir sind nicht fehlerlos -> eigene Grenzen akzeptieren und vom Wissen anderer Profitieren
wenn Gott spricht, dann hat das Einfluss auf mein Leben
-> dann muss ein Handeln folgen
-> dann muss Veränderung folgen
-> Paulus sagt: das Gute behalten, das schlechte meiden
-das kann ein harter Weg sein
kann bedeuten:
-neue Gewohnheiten -> braucht ca 4 Wochen, bis sie etabliert sind
-Dinge aufgeben, an denen wir hängen, die nicht gut für uns sind (Medien, Serien, Spiele, Bücher, Beziehungen,…)
-einzusehen, dass ich mich falsch gegenüber anderen verhalte
-Buße tun zu müssen, Gott und Menschen um Vergebung zu bitten für das, was ich getan hab
-aber eines macht mir bei dem Ganzen Mut
-Veränderung ist möglich
Paulus geht im Römerbrief auch auf dieses Thema ein und schreibt dazu:
-Römer 12,2 (Folie)
Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt!
-es ist zum einen nochmal eine Anleitung zum Prüfen
-schaut ob es gut ist, Gott gefällt und zum Ziel führt (Jesus groß zu machen in dieser Welt)
-zum Anderen: wir sind es nicht, die die Veränderung bewirken, sondern Gott ist es der in uns wirkt
-wir müssen es nur zulassen
-das er zu uns spricht
-das er uns verändert
-und damit komm ich zum dritten Teil des Textes (Folie)
Unsere Hilfe 5
Unsere Hilfe 5
Gott selbst, der Gott des Friedens, helfe euch, ein Leben zu führen, das in jeder Hinsicht heilig ist. Er bewahre euch völlig nach Geist, Seele und Leib, damit bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus nichts an euch ist, was Tadel verdient. Der, der euch beruft, ist treu. Er wird euch auch ans Ziel bringen.
-vor der Jahreslosung beschreibt Paulus noch eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, die unser Leben mit CHristus prägen sollen
-es geht darum aufeinander und auf uns selbst zu achten
-ganz am ende der Liste kommen nun diese Verse:
Paulus zeigt:
-erste schritt: offen sein, dass Gott uns verändert
-dann spricht paulus eine hilfe zu in diesem Prozess:
(Folie)
-hinter uns steht Gott selbst, der Gott des Friedens (Folie)
-der Gott, bei dem alles vollständig ist
-bei dem nichts fehlt
-der Herr über diesen Vollkommenen zustand ist
-spricht uns seine Hilfe zu ein heiliges Leben zu führen (Folie)
-ein Leben vollständig in seiner Gegenwart und nach seinem Willen
-spricht uns seine Bewahrung zu (Folie)
-nach Geist, Seele und Leib -> also in unserer Gesamtheit
-wovor? vor allem was böse ist und unseren Veränderung verhindert
-wird uns helfen richtig zu prüfen und gute Entscheidungen zu treffefn
-Gott selbst wird uns helfen, bewahren und heiligen, weil er treu ist und zu unserer Berufung als seine Nachfolger steht
-und das ist glaub ich das wichtigste bei dem ganzen Thema
-ja wir sollen prüfen, wachsam sein
-aber: am ende soll nicht das Prüfen unsere Hauptaufgabe sein, wessen aussagen richtig und falsch sind, ob wir selber oder andere Glauben gut genug leben -ob sie wirklich Christen sind
(Folie)
-sondern unsere Hauptaufgabe ist das Vertrauen
-auf einen allmächtigen Gott, der alles in der Hand hat
-der jedes Herz erforscht und weiß, was in jedem Menschen ist
-der an uns arbeitet und unsere Herzen immer mehr verändert damit wir dem, was Jesus gelebt hat auf dieser Erde, immer ähnlicher werden
-der das in uns angefangene Werk mit unserer Rettung von der ewigen Trennung von Gott auch vollenden wird
-viele von euch sind bereits mit Jesus unterwegs
-und für euch gilt das alles, könnt auf die Treue Gottes zählen und auf seine Führung
-vlt sitzt heute hier im Raum oder vor dem Bildschirm auch jemand, der das noch nicht erlebt hat; der noch nicht mit Jesus lebt
-dann sag ich dir: Ich hab heute für dich persönlich eine Botschaft von Gott.
Gott liebt dich. Der Gott, der diese Welt geschaffen hat. Der dich erschaffen hat und dich schon gesehen hat bevor du geboren wurdest.
Dieser Gott will mit dir Beziehung leben. Das war ihm so wichtig, dass er MEnsch wurde, in Jesus Christus, auf der Erde gelebt hat und am Ende für all das gestorben ist, was falsch läuft in deinem Leben. Er hat deine Schuld auf sich genommen und ist dafür gestorben.
JEtzt musst du nur noch ja dazu sagen. Ja zu ihm und seiner Tat. Ihn als deinen Herrn annehmen und du darfst auf ewig mit ihm leben und du darfst erleben, was viele andere hier schon erlebt haben, wird auch dir helfen, dich heiligen und bewahren.
