Die Gemeinde wertschätzen
Heiligkeit und Hoffnung in einer chaotischen Welt • Sermon • Submitted • Presented
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Psalm 136
Psalm 136
Dankt dem Herrn, denn er ist gut –
seine Gnade hört niemals auf!
Dankt ihm, dem Gott über alle Götter –
seine Gnade hört niemals auf!
Mit Weisheit hat er den Himmel geschaffen
Die Erde breitete er über den Meeren aus –
seine Gnade hört niemals auf!
Er hat die großen Lichter geschaffen
Die Sonne, um den Tag zu bestimmen
Mond und Sterne für die Nacht –
seine Gnade hört niemals auf!
Er vergaß uns nicht, als wir unterdrückt wurden
Er befreite uns von Sünde, Schuld und Tod –
seine Gnade hört niemals auf!
Er sorgt für die ganze Schöpfung
Ja, dankt ihm, dem Gott, der im Himmel regiert –
seine Gnade hört niemals auf!
Psalm 134
Psalm 134
Kommt und lobt den Herrn,
alle seine Diener,
die ihr in der dunklen Welt als sein Tempel steht!
Erhebt eure Hände zum Himmel
und preist den Herrn im Gebet!
In uns wohnt der Herr,
der Himmel und Erde geschaffen hat.
Er segne uns mit seinem Frieden!
INTRO
INTRO
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Jahreslosung
Jahreslosung
21 Prüft aber alles und behaltet das Gute.
Kontext wurde zum Teil von David letzte Woche dargestellt.
Neue Predigtreihe
Neue Predigtreihe
Wir werden ab heute ein wenig tiefer in dien 1. Thessalonicherbrief eintauchen - um diesen Brief besser zu verstehen …
Die Predigtreihe:
Heiligkeit und Hoffnung Mitten in einer chaotischen Welt
Das sind zwei zentrale Begriffe in dem Brief, und wir werden uns damit auseinandersetzen um unsere Berufung als Jesus Nachfolger in unsere Welt besser zu verstehen und persönlich für uns anzuwenden.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1) Einleitung in den Brief
1) Einleitung in den Brief
1. Thessalonicher 1,1 (BB)
1 Paulus, Silvanus und Timotheus.
An die Gemeinde der Thessalonicher,
die zu Gott, dem Vater,
und zum Herrn Jesus Christus gehört.
Wir wünschen euch Gnade und Frieden.
Dieser Brief ist sehr wahrscheinlich den ältesten Text des NT.
Es wurde um das Jahr 50-51 geschrieben.
KARTE
Thessaloniki / Thessalonich - Thessaloniki, die Hauptstadt der römischen Provinz Macedonia und Sitz des Statthalters.
Eine wichtige politische Stadt für die Region.
Sie hatte einen Hafen und war eine blühende Handelsstadt, mit einer multikulturellen und multireligiösen Bevölkerung.
Die Situation der Gemeinde war ganz anders als unsere heute:
Es gab noch keine Evangelien, kein Neues Testament. (keine Bergpredigt, keine Gleichnisse) - Was die Menschen über Jesus wussten, war nur das, was ihnen mündlich überliefert wurde.
Kein Römerbrief oder sonst andere Briefe.
Kein Offenbarung des Johannes.
Das einzige, was die Menschen hatten, waren die Schriften des Alten Testaments. Und das hatten die Menschen nicht Zuhause oder auf de Handy, sondern nur die Rollen in der Synagoge.
Im Bezug auf “prophetische Rede” - Es gab kein Text womit jemand sagen konnte: “Aber hier, steht geschrieben, wie du leben sollst.”
Um so wichtiger den Rat der Jahreslosung im Bezug auf prophetische Rede - Prüft alles, und behaltet das Gute.
Es gibt keine Ämter oder kirchlichen Strukturen.
Die Zerstörung Jerusalems ist noch ausserhalb jeder Vorstellungskraft.
Wir können uns in der Situation nicht wirklich hineindenken.
Entstehung der Gemeinde in Thessaloniki
Entstehung der Gemeinde in Thessaloniki
Das ist eine interessante Geschichte, und wir lesen sie kurz
Apostelgeschichte 17,1–10 (BB)
1 Über Amphipolis und Apollonia kamen Paulus und Silas nach Thessalonich.
Dort gab es eine jüdische Synagoge.
2 Wie gewohnt ging Paulus dorthin.
An drei Sabbaten sprach er mit den Versammelten
über die Heilige Schrift.
3 Er legte sie aus und zeigte so:
»Der Christus musste leiden
und danach von den Toten auferstehen.
Jesus , den ich euch verkünde,
ist dieser Christus.«
–––
4 Einige Juden ließen sich überzeugen
und schlossen sich Paulus und Silas an.
Dazu kamen viele Griechen, die an den Gott Israels glaubten.
Unter ihnen waren auch etliche einflussreiche Frauen.
5 Die übrigen Juden missgönnten ihnen diesen Erfolg.
Sie holten sich eine Handvoll übler Kerle,
die sich auf dem Marktplatz herumtrieben.
Mit deren Hilfe wiegelten sie das Volk auf
und brachten die ganze Stadt in Aufruhr.
Dann zogen sie zum Haus des Jason.
–––
Sie waren auf der Suche nach Paulus und Silas,
um sie vor die Volksversammlung zu stellen.
6 Aber sie trafen die beiden nicht an.
Da schleppten sie Jason und einige Brüder vor die Stadtobersten und schrien:
»Diese Leute versetzen die ganze Welt in Aufruhr.
Und jetzt sind sie hier bei uns aufgetaucht!
7 Jason hat sie bei sich aufgenommen.
Allesamt verstoßen sie gegen die Gesetze des Kaisers.
Sie behaupten, dass ein anderer König ist – Jesus.«
–––
8 Als die Stadtobersten und die Volksmenge das hörten,
waren sie empört.
9 Jason und die anderen mussten eine Bürgschaft hinterlegen,
dann ließ man sie wieder frei.
10 Noch in derselben Nacht
schickten die Brüder und Schwestern
Paulus und Silas nach Beröa.
Paulus war dort nur 3 Wochen und musste weg wegen Anfeindungen.
Eine sehr kurze Bibelschule für eine Gemeinde …
Die Gemeinde vom Vater und Jesus
Die Gemeinde vom Vater und Jesus
Dass eine Gemeinde so schnell entsteht, und dass Menschen das eigene Leben und den eigenen Ruf in der Stadt aufs Spiel setzen, um diese beiden fremden Prediger zu schützen und befreien … das ist alles anders als selbstverständlich …
Nicht umsonst beginnt Paulus den Brief so:
1. Thessalonicher 1,1 (BB)
1 Paulus, Silvanus und Timotheus.
An die Gemeinde der Thessalonicher,
die zu Gott, dem Vater,
und zum Herrn Jesus Christus gehört.
Wir wünschen euch Gnade und Frieden.
Die Gemeinde hat ihre Identität in Gott, dem Vater, und im Jesus Christus -
Paulus wusste, dass das was in Thessaloniki standen ist, war nicht das Ergebnis von seine guten Predigten allein, auch nicht allein von seiner guten Argumentation mit den Schriften des AT - das war das Werk des Heiligen Geistes (Dazu schreibt er noch später)
Die Gemeinde ist nicht mein Projekt,
nicht mein Besitz,
nicht mein Ort der Verwirklichung.
Jeder soll in der Lage zu sein zu sagen: „meine Gemeinde” mein Zuhause - Verantwortung zu übernehmen.
Wir stehen in der Gefahr… „mein Besitzt”.
Es ist die Gemeinde Gottes.
Achten, wie er die Dinge lenkt.
2) Heiligkeit und Hoffnung
2) Heiligkeit und Hoffnung
In diesem Brief … setzt Paulus Schwerpunkte auf_
Heiligkeit (Glaube/Liebe)
Heiligkeit (Glaube/Liebe)
ein Wort, das für viele Menschen kaum eine Bedeutung hat -
Wir werden im Laufe des Briefes sehen:
Heiligkeit bedeutet
das tägliche Leben in der Liebe Gott und zu den Menschen zu gestalten.
Eine Art Teilhabe an der Welt auf eine radikal neue und andere Weise - von Glaube, Liebe und Hoffnung gekennzeichnet.
Hoffnung - das was ewig ist, Platz in der Gegenwart findet.
Ermutigungen, die immer wieder vorkommt:
“Ihr sollt noch Fortschritte im Glauben machen”
“Bemüht euch und ein ordentliches Leben zu führen.” (4,10)
Und was das bedeutet … werden wir noch schauen.
3) Worte der Wertschätzung
3) Worte der Wertschätzung
Aber bevor wir in den ganzen Themen einsteigen … möchte ich mit euch noch kurz die Verse 2-3 schauen:
Paulus schreibt hier Worte der Wertschätzung an die Gemeinde
1. Thessalonicher 1,2–3 (BB)
2 Jedes Mal, wenn wir im Gebet an euch denken,
danken wir Gott für euch alle.
3 Vor Gott, unserem Vater,
müssen wir immer wieder an euch denken:
daran, wie ihr euren Glauben in die Tat umsetzt.
Wie sehr euer Wirken von der Liebe bestimmt ist.
Und wie unerschütterlich ihr an der Hoffnung
auf unseren Herrn Jesus Christus festhaltet.
Paulus - wenn er im Gebet an die Menschen in Thessalonicher denken “muss” —
das erste was sein Herz erfüllt … ist Dankbarkeit.
Paulus beginnt den Brief mit einem Dankgebet für die Gemeinde.
Voller Freude würdigt er die Menschen:
ihren Glauben und ihre guten Werke.
Wie sehr sie von der Liebe bestimmt sind.
und von ihrer Hoffnung.
Dankbarkeit für das was Gott tut … und
Worte der Wertschätzung und der Ermutigung sind für ihn von großer Bedeutung.
Wie sieht es bei mir aus?
Finde ich Dankbarkeit und Worte der Wertschätzung, wenn ich an meine Gemeinde denke … wenn ich an einzelnen Menschen denke?
Können wir auch, wenn wir unsere Gemeinde betrachten, dankbar auf das schauen, was Christus in uns und durch uns wirkt?
Wenn ja…. wie drucken wir unseren unsere Wertschätzung aus?
Lassen wir sie durch unsere Worte und Taten spüren, dass sie uns wichtig sind und wir ihre Treue im Glauben schätzen?
Was können wir praktisch tun, um diese Wertschätzung auszudrucken?
Warum ist das manchmal so schwierig?
Meisten, beschäftig uns, das was uns an der Gemeinschaft stört … die “falsche Art und Weise” wie die anderen ihr Leben führen.
Mit Dankbarkeit für die Menschen, die da sind … die Gott an unserer Seite gestellt hat, um mit uns den Weg des Glaubens zu gehen, um uns von einander formen zu lassen … das ist eine geistliche Disziplin …
Wir sollten lernen, bewusst und absichtlich, einander wertschätzen.
Letzte Woche nach dem Kirchenkaffe … eine Person hat ganz spontan zu eine andere gesagt: “Schön dass du da bist, und dies tut”
Diese Haltung zeigt eine geistliche Reife.
Es gibt das Sprichtwort:
Nichts gesagt ist genug gelobt!
Sehr oft machen wir das wirklich so, oder?
Vielleicht nicht mit fremden …
aber in der Familie?
mit de Kindern?
Geschwister?
—- Wenn die Routine unsere Wertschätzung zum schweigen bringt.
Ich bin oft sehr schlecht daran.
Als Jesus sich von Johannes taufen liess … und aus dem Wasser raus kam. Hörten alle eine Stimme:
Lukas 3,22 (BB)
22 »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«
Worte der Wertschätzung direkt vom Vater.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
Die Herausforderung der Woche für dich und für mich:
Versuche jeden Tag, wenn du betest … dankbar für deine Gemeinde, für deine Glaubensgeschwister zu beten.
MAIN POINT
MAIN POINT
Wertschätzung kann man üben - der Beste Anfang ist im Gebet.
Lass Gott dein Herz so erfüllen … mit derselben Wertschätzung, die er über seine Menschen hat …
Lass es zu eine Gewohnheit werden … Worte der Wertschätzung zu äußern.
Und auch, wenn wir schwierigen Dinge mit jemand sprechen müssen … oder wenn jemand uns nervt … bevor wir mit der Person sprechen … eine gute Übung wäre
“sich Gedanken zu machen,
was sehe ich
[was sieht Gott]
als Gutes …
als Wertvolles in der Person?”
Warum ist das wichtig?
Warum ist das wichtig?
Diese Haltung
kann einiges in unserer Mitte heilen.
Vorurteile entkräften.
Böse Gedanken zerstören
falsche Meinungen verwandeln
Neue Perspektiven öffnen.
Das Werk des Heiligen Geistes in einander sehen.
und bei den anderen:
Das tut gut,
motiviert und
löst neue kreative Energie aus.
befreit
öffnet das Herz.
entwaffnet
WIR
WIR
Eine gemeinsame Vision/Ziel anbieten.
Wie würde unser Leben, unsere Kirche und sogar unsere Welt aussehen, wenn wir nun das was Gott uns sagt anwenden?.
Veränderung inspirieren.
Wertschätzung für ein Engagement in unserer Gemeinde:
Gottesdienst (Musik, Moderation, Predigt, Kaffee, Putzen, Technik, Kommunikation, Dekoration, Begrüßung)
Kinderarbeit (KiGo, Kindergruppen)
Verwaltung (Gemeindeleitung, Kasse, Spenden)
Seelsorge (Gebet, Besuchsdienst, Gespräche, Geburtstagskarten)
Praktische Hilfe (Garten, Umbau, Hilfe bei anderen, Kochen)
Gruppen (Frauen, Männer, Hauskreise, BU)
Besucher … allgemein
Schön, dass du da bist.
Schön, dass du dich investierst
Wir sind dankbar, dass Gott sein werk in uns macht.
Dass er uns Kraft gibt, einander zu ertragen … zu lieben
einander zu begegnen, als seine geliebte Kinder.
Amen
Psalm 133
Psalm 133
Seht, wie gut und wohltuend es ist,
wenn Menschen in Einheit zusammenleben –
als Brüder und Schwestern.
Wenn sie alles teilen: Essen, Geld, Sorgen und Freuden.
Das ist wie der Duft eines kostbaren Parfüms,
wie der Tau, der am Morgen auf der Wiese liegt.
Gott will uns immer beschenken –
hier, jetzt und weit über das hinaus,
was wir uns vorstellen können.
Lied: Einander begegnen
SEGEN
SEGEN
Möge unser Vater im Himmel,
dein Glaube stärken und dich ermutigen,
Liebe zu leben,
Hoffnung zu schenken
und die Schönheit der Gemeinschaft zu erkennen.
Amein
