Biblische Leiterschaft und Machtmissbrauch

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1. Petrus 5,1–7 “Eure Ältesten ermahne ich, als Mitältester und Zeuge der Leiden Christi, der auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird: Weidet die euch anvertraute Herde Gottes, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern mit Hingabe; seid nicht Beherrscher der Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde! Wenn dann der oberste Hirt erscheint, werdet ihr den nie verwelkenden Kranz der Herrlichkeit empfangen. Sodann, ihr Jüngeren: Ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt Stolzen entgegen, Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist! Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch!”

Was ist Biblische Leiterschaft?:

Biblische Leiterschaft wird als Dienst verstanden.

Zentrale Aspekte:

Dienen statt Herrschen: Ein biblischer Leiter ist in erster Linie ein Diener. Jesus selbst sagte: „Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener“ (Matthäus 20:26). Leiterschaft bedeutet, anderen zu dienen und ihre Bedürfnisse über die eigenen zu stellen
Vorbild sein: Ein Leiter soll ein Vorbild im Glauben und im Verhalten sein. Paulus ermutigte Timotheus, ein Vorbild in Wort, Wandel, Liebe, Glauben und Reinheit zu sein (1. Timotheus 4:12)
Demütig und lernbereit: Biblische Leiter sind demütig und bereit, von Gott und anderen zu lernen. Sie erkennen ihre eigenen Schwächen und suchen ständig nach Gottes Weisheit (Jakobus 1:5)
Führung durch Liebe: Liebe ist das zentrale Element der biblischen Leiterschaft. Ein Leiter soll seine Herde lieben und sich um sie kümmern, ähnlich wie ein Hirte seine Schafe (Johannes 10:11-15)
Verantwortung und Rechenschaft: Biblische Leiter sind sich ihrer Verantwortung bewusst und bereit, Rechenschaft abzulegen. Sie wissen, dass sie letztlich Gott gegenüber verantwortlich sind (Hebräer 13:17)
Auch wenn diese Texte meist an Hirten/Älteste/Leiter geschrieben wurden, die einer Gemeinde vorstehen, so gelten die Prinzipien für alle, die in einer Leitenden verantwortung stehen. Vor allem das Thema Machtmissbrauch. Dies gilt eigentlich für jeden einzelnen im umgang miteinander.

Was sind die Kriterien für gute Hirten?

1. Timotheus 3,2–7“Deshalb soll der Bischof untadelig, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen sein, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er muss seinem eigenen Haus gut vorstehen, seine Kinder in Gehorsam und allem Anstand erziehen. Wenn einer seinem eigenen Haus nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen? Er darf kein Neubekehrter sein, damit er nicht hochmütig wird und dem Gericht des Teufels verfällt. Er muss aber auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät.”
Titus 1,6–9 “wenn einer unbescholten und Mann einer einzigen Frau ist, mit gläubigen Kindern, die nicht unter dem Vorwurf der Liederlichkeit stehen oder ungehorsam sind. Denn der Bischof muss unbescholten sein als Haushalter Gottes, nicht überheblich und jähzornig, kein Trinker, nicht gewalttätig, nicht habgierig, sondern gastfreundlich, das Gute liebend; besonnen, gerecht, fromm und beherrscht, einer, der sich an das zuverlässige Wort hält, das der Lehre entspricht, damit er in der Lage ist, in der gesunden Lehre zu unterweisen und die Widersprechenden zu überführen.”
Solche Hirten sollen geehrt und geachtet, geliebt werden, um ihres Werkes willen. 1. Thessalonicher 5,12–13 “Wir bitten euch, Brüder und Schwestern: Erkennt die an, die sich unter euch mühen und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen! Achtet sie äußerst hoch in Liebe wegen ihres Wirkens! Haltet Frieden untereinander!”

Gottes Wort über schlechte Hirten:

Ezechiel 34,1–10 “Das Wort des Herrn erging an mich: Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet und sag zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der Herr: Weh den Hirten Israels, die sich selbst geweidet haben! Müssen die Hirten nicht die Schafe weiden? Das Fett verzehrt ihr und mit der Wolle kleidet ihr euch. Das Mastvieh schlachtet ihr, die Schafe aber weidet ihr nicht. Die Schwachen habt ihr nicht gestärkt, das Kranke habt ihr nicht geheilt, das Verletzte habt ihr nicht verbunden, das Vertriebene habt ihr nicht zurückgeholt, das Verlorene habt ihr nicht gesucht; mit Härte habt ihr sie niedergetreten und mit Gewalt. Und weil kein Hirt da war, zerstreuten sie sich und sie wurden zum Fraß für alles Getier des Feldes, als sie zerstreut waren. Meine Schafe irren auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel umher und über die ganze Erdoberfläche sind meine Schafe zerstreut. Doch da ist keiner, der fragt, und da ist keiner, der auf die Suche geht. Darum, Hirten, hört das Wort …”

Was sind die Aufgaben eines Pastors?

Vorstehen: Wie ein Vater seinem Haus und muss die Gemeinde führen, darauf wachen, dass die Lehren gesund sind und dass die Gemeinde nicht in Sünde oder unordnung (Organisation des Gemeindelebens) lebt.
Hüten: und Nahrung geben (Geistlich) Jesus zu Petrus “Weide meine Lämmer” (Johannes 21,15-17)
Verantworltich: für jede Seele und darüber zu wachen (Hebräer 13,17)
Wort Predigen: überführen, zurechtweisen (mit Liebe aber wenn nötig auch “scharf” (2 Tim 2,24-25; Titus 1,13; Psalm 23,4), ermahnen (auch bei widerspruch) (2 Timotheus 4,2, Titus 1,5-9)
Verteidigen: Von stimmen von außen (2 Timotheus 2,15)
Mutig Schützen: Johannes 10,11-13
All das, freiwillig und gerne mit würdigen Ernst und Freude. 1 Petrus 5,2 ; 1. Timotheus 3,4; Hebräer 13,17
Vorbild: Das Wort auf sich selbst anwenden und vorbild sein in Liebe, Wort Wandel Glaube Keuschheit 1 Petr 5,3; 1 tim. 5,3Ein Hirte der Gemeinde ist kein Herrscher, der über allen steht. Er steht wie wir alle unter dem Wort und ist ein Bruder und Bruder unter der selben Autorität Christi. Er zeigt, wie man gehorsam ist, indem er ein Vorbild ist.
Das Ziel eines Hirten ist, dass die Gemeinde in ihrer heiligung vorwärts kommt. Für jeden einzelnen. Die Vollendung der heiligen, zur auferbauung der Gemeinde. Mündigkeit der einzelnen Seelen.
- Epheser 4,11–15“Und er setzte die einen als Apostel ein, andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zuzurüsten, für den Aufbau des Leibes Christi, bis wir alle zur Einheit im Glauben und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollkommenen Menschen, zur vollen Größe, die der Fülle Christi entspricht. Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, geschaukelt und getrieben von jedem Widerstreit der Lehrmeinungen, im Würfelspiel der Menschen, in Verschlagenheit, die in die Irre führt. Wir aber wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn hin wachsen. Er, Christus, ist das Haupt.”
Wie steht es bei uns?

Welche Autorität hat ein Ältester oder Pastor?:

(Prinzipien für Kinderstundenleiter, Jungscharleiter oder Jugendleiter können wo Sinnvoll berücksichtigt werden)
Göttliche Berufung: Die Autorität eines biblischen Leiters kommt von Gott. Sie sind berufen, die Gemeinde zu leiten und zu schützen (Apostelgeschichte 20:28)
Leitung durch das Wort Gottes: Die Bibel ist die höchste Autorität, und biblische Leiter müssen ihre Entscheidungen und Lehren daran messen. Ihre Autorität ist also abgeleitet und nicht absolut (2. Timotheus 3:16-17)
Gemeinschaftliche Leitung: Im Neuen Testament wird oft von einer pluralen Leiterschaft gesprochen, bei der mehrere Älteste gemeinsam die Gemeinde leiten. Dies fördert Verantwortlichkeit und verhindert Machtmissbrauch (Titus 1:5-9)
Ich würde sogar soweit gehen, dass ein Hirte keine Autorität hat, aus sich selbst heraus. Allein die berufung und das Wort Gottes. Alles ist von Christus und für Christus geschaffen. Die gemeinde und jeder Christ gehören ihm. Alle Gewalt ist unter der Herrschaft Jesu und jede Autorität ist von Jesus gegeben. Die Autorität eine Ältesten ist geliehen von Christus. Der Maßstab ist also Christus, das Amt muss also nach seinen Anweisungen erfolgen gemäß der Schrift, weil Jesus der Oberhirte ist! Pastoren sind Verwalter des Eigentums Gottes!
Das heißt konkret: Wenn ein Leiter zu dir kommt, ohne dass er “die Bibel in der Hand hält”, dann kommt er ohne Autorität.
Er hat nichts darin zu suchen:
- Wir du dich kleidest
- Wo und wie du deine Freizeit verbringst
- Was du isst/trinkst, wieviel du isst/trinkst
—> Das sind Themen, in denen Gott DIR verantwortung übertragen hat, da hat keiner seine Nase reinzustecken.
—> AUSSER: Es handelt sich um ein Sündhaftes verhalten, was Korrektur von dem eingesetzten “Hirten” brauch, dann kommt er aber mit der Bibel in der Hand und dann kommt er mit Autorität. In einer gemeinde geht es nicht um den Pastor, sondern um Christus und seine Ehre. Wehe dem, der über seine Herde Herrscht!
Müssen wir einem Pastor “Gehorsam” sein, wenn er etwas verlangt was nicht mit Autorität der Schrift erklärbar ist? - Nein

Ab wann haben wir es mit Machtmissbrauch zu tun?:

Manipulation und Kontrolle (Herrschen): Wenn Leiter ihre Position nutzen, um andere zu manipulieren oder zu kontrollieren, oft unter dem Deckmantel geistlicher Autorität
Fehlende Transparenz (eigenmächtig): Wenn Entscheidungen ohne Rücksprache oder Transparenz getroffen werden und die Gemeinde keine Möglichkeit hat, Fragen zu stellen oder Feedback zu geben
Unterdrückung von Kritik (keine Korrektur möglich): Wenn Leiter Kritik unterdrücken oder Kritiker mundtot machen, um ihre Position zu schützen
Missbrauch biblischer Lehren: Wenn biblische Lehren verdreht oder missbraucht werden, um Macht oder Kontrolle zu rechtfertigen
Unangemessene Strafen (Herrschen): Wenn Leiter unangemessene Strafen oder Disziplinarmaßnahmen verhängen, um Gehorsam zu erzwingen
Diese Anzeichen können helfen, Machtmissbrauch zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu verhindern. Es ist wichtig, dass Gemeinden Mechanismen zur Rechenschaftspflicht und Transparenz haben, um solchen Missbrauch zu verhindern.
Kurz: Sobald er die ihm anvertraute Autorität verlässt! (Berufung und Schrift)
Wie seht ihr das Thema? Was könnte praktisch Machtmissbrauch sein? Habt ihr sowas schon erlebt?
—> Taufe ablehnen?
—> Entgegen Biblischen Grundsätzen handeln?
—> Glaubensgrundsätze der Gemeinde über den Haufen werfen? - Obwohl sie Biblisch sind?
Macht kann auch missbraucht werden, wenn der Verantwortung nicht nachgekommen wird und die Autorität der Schrift nicht genutzt wird:
- Es werden aktuelle Themen gemieden, aus Angst, dass die Gemeinde angegriffen wird. - Homosexualität? Abtreibung? Feminismus?
Martin Luther sagte:„Wenn ich auch mit der lautesten Stimme und klarsten Darlegung jedes Stück der Wahrheit Gottes bekenne mit Ausnahme genau jenes kleinen Punktes, den die Welt und der Teufel im Moment angreifen, dann bezeuge ich nicht Christus, wie lautstark auch immer ich mich zu ihm bekenne. Wo der Kampf tobt, dort wird die Treue des Soldaten bewiesen, und standhaft zu sein auf allen Schlachtfeldern außer diesem, ist Flucht und Schande“
Ein Hirte Missbraucht seine Macht, indem er sie nur so einsetzt wir er es will, nicht aber wie Gott es will. Wenn er lediglich das sagt was für ihn “gemütlich” ist und es nie auf aktuelle Themen anwendet bzw. Themen aus dem Evangelium weg lässt.
Werden Sünden klar benannt und aufgedeckt?
Wird Hölle und Verdammnis genauso gepredigt wie Himmel und ewiges Leben? Bedenken wir, dass in der ganzen Bibel Jesus am meisten über den Ewigen Tod gesprochen hat als alle andere vor oder nach ihm.

Was können/müssen wir tun, wenn Machtmissbrauch vorherrscht?:

Letztendlich darf diese Situation nicht akzeptiert werden. Der Missstand muss sofort aufgedeckt werden und “Maßnahmen” müssen eingeleitet werden. Im Biblischen kontext nennt man dies Gemeindezucht. Da Machtmissbrauch eine so schwerwiegende Sünde ist, ist selbst im Fall von Buße ein weiteres tragen des Amtes nicht zu empfehlen, da diese Person nicht mehr den Maßstäben Gottes entspricht. Es ist die Pflicht der Gemeinde darauf zu achten, dass der Leiter einer Gemeinde der Berufung entspricht und wenn dem nicht so ist, muss dies angesprochen werden! Dadurch verhindern wir, dass sich der Pastor versündigt.
Matthäus 18,15–20 “Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
1. Timotheus 5,20“Diejenigen, die sich verfehlen, weise in Gegenwart aller zurecht, damit auch die anderen sich fürchten!”
Beispiel: Paulus ermahnt Archippus Kolosser 4,17 “Sagt dem Archippus: Achte auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllst!” (Öffentlich)
1. Korinther 5,1–13 “Allgemein hört man von Unzucht unter euch, und zwar von Unzucht, wie sie nicht einmal unter den Heiden vorkommt, dass nämlich einer mit der Frau seines Vaters lebt. Und da macht ihr euch noch wichtig, statt traurig zu werden und den aus eurer Mitte zu stoßen, der so etwas getan hat. Was mich angeht, so habe ich – leiblich zwar abwesend, geistig aber anwesend – mein Urteil über den, der sich so vergangen hat, schon jetzt gefällt, als ob ich persönlich anwesend wäre: Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn, diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird. Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid! Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden. Lasst uns also das Fest nicht mit dem…”
Galater 6,1 “Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch sich zu einer Verfehlung hinreißen lässt, so sollt ihr, die ihr vom Geist erfüllt seid, ihn im Geist der Sanftmut zurechtweisen. Doch gib Acht, dass du nicht selbst in Versuchung gerätst!”
Titus 3,10 “Wenn du einen, der falsche Lehren vertritt, einmal und ein zweites Mal ermahnt hast, so meide ihn!” In all dem, müssen wir trotzdem eine vergebende Haltung haben und dem Menschen verzeihen.
Außerdem sind wir verpflichtet, unsere Pastoren, Älteste, Leiter usw. zu schützen. Sie stehen unter dem Schutz der Gemeinde.
1. Timotheus 5,19 “Nimm gegen einen Ältesten keine Klage an, außer wenn zwei oder drei Zeugen sie bekräftigen!”
1. Petrus 4,8 “Vor allem haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.”
Nicht jede Kleinigkeit sollte zur Anklage führen, soweit es wirklich eine “Kleinigkeit” ist. Eine große Sünde darf nicht bedeckt werden.
Wenn jemand den Hirten der Gemeinde anklagt ist die erste Frage: “Wo sind deine Zeugen?” - Wenn es keine gibt, dürfen wir dem nicht glauben und müssen ihn verteidigen. Hirten stehen besonders im Fokus und unter dem Angeriff des Satans und der Wölfe!
In all dem. Lasst uns Barmherzig sein. Fehler passieren. Auch Hirten passieren fehler. Wenn es bei einzelne Fehler bleibt, seid Barmherzig und vergebt. Wenn immer und immer wieder das gleiche passiert, ermahnt in Barmherzigkeit und Liebe. Wenn es keine Korrektur gibt, handelt weiter in Gnade, Liebe und Barmherzigkeit. Auch wir sind Menschen und haben Fehler. Deswegen nicht von Oben herab, sondern aus Demut heraus. Jedoch klare Schritte gemäß dem Wort Gottes.
Schlussausrichtung:
Jesus ist der Wunderbare Oberhirte, dem alle anderen Hirten unterstehen. Auf ihn dürfen wir unser Herz ausrichten, auf ihn dürfen wir blicken und dort werden wir niemals enttäuscht. In ihm finden wir eine unerschütterliche Zuflucht. Er ist für uns da, egal wie sich der Hirte der Gemeinde verhält oder wie Fehlbar dieser Mensch auch sein mag. Jesus ist Gott und er steht darüber, dass darf uns ein Wunderbarer Trost sein. Er ist unsere Hoffnung. Er bringt uns ans Ziel. Jesus gebraucht dafür “Unterhirten”. Doch wenn es eine gibt, er versorgt uns, denn wir sind sein.
Psalm 23 “Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn für lange Zeiten.”
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