Liebe zur Welt
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Die Entscheidung für das Licht
Die Entscheidung für das Licht
Der Wandel in der Heiligung – Bewahrung liebevoller Beziehungen (2,12-17)
1. Johannes 2,15–17
1. Johannes 2,15–17
Einleitung:
Einleitung:
Stellt euch vor, wir befinden uns im alten Rom, wo das Reich voller Pracht, Macht und Vergnügen war. Menschen lebten in großen Villen, feierten berauschende Feste und beteten viele Götter an. Doch unter all dieser Fassade gab es auch das Licht - die ergreifenden Botschaften der frühen Christen, die gegen den Strom schwammen. Sie entschieden sich, die Schatten der Welt zu verlassen und dem Licht der Liebe und Wahrheit zu folgen, auch wenn das bedeutete, ihr Leben zu riskieren. Diese Entscheidung war eine radikale Ablehnung der Welt, die ihnen alles anbot, aber keine wahre Erfüllung geben konnte. Ihre Wahl, das Licht zu wählen, inspirierte Generationen und führt uns heute noch dazu, die Fragen zu stellen: Wo stehe ich? Was wähle ich?
In der Einleitung zu dem Brief haben wir gesehen, dass die Apostel das Evangelium von Jesus an diesen Gemeinden verkündet haben. Dies hat Gott gebraucht, um die Gemeinden zum Glauben zu führen und so in Gemeinschaft mit dem Sohn und dem Vater, gemeinsam mit den Aposteln hineinzunehmen, mit dem Ziel einer vollkommenen Freude und der Gewissheit ihres Heils.
Johannes hat uns bisher folgendes deutlich gemacht:
- Erkennt ihr, dass ihr Sünder seid, die Gnade brauchen?
- Liebt ihr Gott und strebt danach seinem Wort Gehorsam zu sein?
- Das sind zwei Auswirkungen die Gottes Licht auf unser Leben haben und Wesensmerkmale, dass ihr Kinder Gottes seid!
Das letzte Mal haben wir uns damit beschäftigt, dass Johannes ganz seelsorgerisch aufbereitet hat, dass wir nicht voneinander erwarten können, perfekt zu sein. Jeder von uns befindet sich auf einem anderen Stand im Glauben als Kind, Vater oder Jüngling.
Johannes geht nun über zu einem Thema was auch unseren nächsten Prüfstein bildet. “Liebt nicht die Welt”
Ganz wichtig hierbei ist, es geht nicht in erster Linie um Filme, Alkohol, Tanzen oder moderne Musik. Es geht nicht darum, was wir als “Weltlich” betiteln, denn das ist sehr subjektiv und jeder hat seine Meinung. In diesem Text geht es nicht darum, anderen irgendwelche Lasten aufzuladen oder die Splitter unserer Geschwister rauszuziehen.
Hier in dem Text geht es um unsere Persönliche Einstellung gegenüber der Welt und Gott. Es geht darum, dass wir unseren Balken im Auge erkennen. Was vom beidem wird von uns geliebt? Genau damit werden wir uns auseinandersetzen. Aber.
- Was ist mit Liebe gemeint?
- Was ist mit Welt gemeint?
- Was ist in der Welt?
- Was sind die Folgen?
Hauptteil:
Hauptteil:
1. Liebe Nicht die Welt
1. Liebe Nicht die Welt
1. Johannes 2,15 “Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, in dem ist die Liebe des Vaters nicht.”
Was bedeutet denn Welt? Im biblischen Kontext kann dieser einfache Begriff viele Bedeutungen haben. Das griechische Wort Kosmos kann zum einen mit Welt oder auch Schmuck übersetzt werden.
Aufgrund der Zeit kann ich nur eine Zusammenfassung geben:
Die Welt kann in unserem Vers bezeichnen:
- Schöpfung
- Gruppierung von Menschen
- Anti Göttliches System, eine Geistliche Welt
Wenn wir es hier mit der Schöpfung zu tun haben, wäre das schon komisch, oder? Zum einen haben wir den Auftrag die Schöpfung zu bewahren, zum anderen dürfen wir diese aber nicht Lieben? Gott hat die Welt mit Liebe geschaffen und uns zur Verwaltung gegeben und wir dürfen diese Genießen.
Das kann es schonmal nicht sein....Welt als eine Gruppierung von Menschen? Johannes 3,16 Haben nicht auch wir den Auftrag unsere nächsten zu Lieben? Macht also auch keinen Sinn. Bleibt nur noch das System, eine geistliche Welt.
In dem Weltsystem geht es darum, dass es sich um die Gedankenwelt der Menschen handelt, die Gott ablehnen. Solche Menschen verwenden die Schöpfung gegen den Willen Gottes. Sie Missbrauchen die Schöpfung zu seiner Unehre. Dieses System hat einen "Fürsten". Dies ist der Satan. “Der Böse, den die Gläubigen überwunden haben” Letztendlich ist es so, dass der Satan sich eine Welt aufbaut, die permanent gegen Gott rebelliert.
Es ist wichtig zu verstehen, wenn die Bibel den Satan als den Fürsten der Welt bezeichnet, dann ist damit nicht die Schöpfung gemeint. Sondern dieses Rebellische Weltsystem, dass sich gegen Gott auflehnt. Darüber herrscht er, darüber hat er macht, über Menschen die in der Finsternis dieser Welt leben und verblendet sind! Unser Herr und Gott herrscht und regiert die Schöpfung. Johannes will jetzt klar machen, wie unser Verhältnis zur Welt ist.
Was bedeutet es die Welt zu Lieben?
Die Welt zu Lieben bedeutet ihr zu dienen und sich der Welt Selbstlos hinzugeben. Es bedeutet zudem, dass man sich mit den Werten der Welt Identifizieren kann. Den Gläubigen sagt er deswegen “Liebt nicht die Welt”: Agapate = Befehlsform im Präsens = Wir sollen beständig nicht die Welt Lieben, noch was in ihr ist.
Damals gab es eben falsche Propheten oder Anti Christen, Menschen in dieser Welt, die eine Philosophische Lehre verbreiteten, wo es nur darum geht seinen Empfindungen und Bedürfnissen zu folgen. Sie waren der Meinung, unsere Taten haben keinen Einfluss auf unseren Geist.
Sinngemäß - “Wie du lebst, spielt keinerlei Rolle, weil der Geist durch den Leib nicht verunreinigt werden kann.” In Götzendienst und Unzucht zu leben bezeugt, dass wir Gott nicht lieben, das wird völlig außen vorgelassen.
Gott ist Licht und im Licht zu leben bedeutet Gott zu Lieben. Gott zu Lieben beweist sich darin, dass wir das Lieben, was er liebt. Zum Beispiel unsere Glaubensgeschwister. Wer Gott liebt, hasst das Böse. Wenn du die Welt liebst, kennst du Gott nicht. Wenn du die Dinge in der Welt liebst, Dann ist Gott nicht dein Vater. Denn sein Wesen wiederspricht dem, was du liebst. Es ist nicht von Gott.
Die These die Johannes in diesem Vers aufstellt ist: “Du bist, was du Liebst” —> Anhand dessen, was wir lieben, wird sich zeigen, wer wir sind. Lieben wir Gott? Dann sind wir seine Kinder! Es ist eine Frage unserer Identität und unseres Wesens.
Sind wir Kinder Gottes? Dann streben wir danach Gehorsam zu sein und die Liebe zum Vater hilft uns dabei die Welt zu Überwinden. Wenn Gott uns die Frage stellt, Wie sehr liebst du mich? Bist du bereit dein Liebstes für mich zu geben? - Lasst uns da an Abraham denken und das Opfer seines geliebten Sohnes..... Lieben wir die Welt? Dann sind wir Feinde Gottes. Wir können nicht Gott Lieben und die Welt. Wir können nicht 2 Herren dienen, wie in Matthäus 6,24
Seit je her ist das Thema von Licht und Finsternis vorhanden. Gott hat das Licht von der Finsternis getrennt. Genauso sind wir als Christen herausgefordert nicht die Finsternis zu lieben. Wir können nicht mit der Finsternis Sympatisieren und sagen „Abtreibung ist gut”, Weil Gott Licht ist, lasst uns Licht in der Finsternis sein, wie Jesus uns berufen hat. “Ihr seid nicht von der Welt, ihr seid aber in der Welt” - Johannes 17 und in der Welt, ja selbst in diesem gottlosen System ist unsere Aufgabe als Lichter des Evangeliums zu leuchten, damit alle Menschen sehen und erkennen, dass es Gott gibt.
An der Liebe wird man Gott in uns erkennen. Durch die Liebe leuchten wir wie eine Taschenlampe in die Finsternis hinein. Doch was genau sind denn diese “Werte der Welt”? Was genau ist in der Welt?
2. Lust und Hochmut kennt der Vater nicht
2. Lust und Hochmut kennt der Vater nicht
1. Johannes 2,16 “Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.”
Dieser Vers gibt uns eine Antwort darauf, was “in der Welt ist”. Die Welt ist Charakterisiert durch 3 Punkte und wir wollen uns diese anschauen:
2.1 Begierde des Fleisches
2.1 Begierde des Fleisches
Das Wort Begierde = Epitymia wird hier in dem Kontext Negativ behaftet. Jeder hat das Verlangen nach Nahrung, Liebe, Wärme, Beziehungen usw. Bei den Begierden des Fleisches geht es um unsere natürlichen Begierden, die Gott von Grund auf in uns hineingelegt hat und stillen will. Begierde ist es dann, wenn wir darin die Erfüllung suchen. Eine falsche Abhängigkeit. Das äußert sich darin, wenn essen zum fressen wird. Trinken zum saufen. Sexualität zur Unzucht. Usw.
Die Begierde hält den Menschen bei sich selbst fest und suggeriert eine Lebenserfüllung durch „ichhaftes” Ansichreißen. Der Mensch ist als Anbetungswesen geschaffen und von Gott abhängig. Wenn der Mensch nun anfängt in der Welt diese Begierden zu stillen, ein “ICH” zentriertes Leben zu führen, betreibt er Götzendienst... Gott will, dass wir von ihm Abhängig sind und aus dieser Abhängigkeit zu ihm leben.
Beispiel:
...Weshalb machen wir eigentlich unseren Dienst?... Geht es wirklich darum Gott zu verherrlichen, mit ihm in Gemeinschaft zu Leben, weil ich ihn liebe? Oder geht es vielleicht doch darum, dass ich mich “Religiös” Geistlich gut fühle und versuche so mein Fleisch zu befriedigen. Manchmal ist es ein schmaler Grad von Gottedienst zu Götzendienst. Selbst der Dienst kann ein Götze sein, wenn ich darin die Erfüllung meines Lebens suche. Dann ist es eine falsche Abhängigkeit, Dient dem Herrn aus Liebe zu ihm, zu seiner Anbetung.
2.2 Begierde der Augen
2.2 Begierde der Augen
Es heißt ja, “Die Augen sind das Fenster zur Seele.” Die Begierde des Fleisches schlummern erstmal und müssen geweckt werden. Dies geschieht durch die Augen. “Augen” sind hier eine Metapher. Die Augen sind nicht nur Organe der Wahrnehmung, sondern auch Träger von Emotionen und Sitz des Begehrens. Im biblischen Kontext wird die „Begierde der Augen” als eine Form des Götzendienstes und der geistlichen Untreue gegenüber Gott betrachtet. Diese “Augen” benutzt der Satan, um uns zu Fall zu bringen, in dem er wie eben schon gesagt, ein System baut, das die Begierden reizt durch äußerliche Einflüsse.
Illustration:
Illustration:
Die Geschichte von David zeigt uns perfekt die Gefahren der Augenbegierde. Als David Bathseba erblickte, wurde er von seinen Augen überwältigt und traf eine schlechte Entscheidung. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass das, was wir sehen, oft unsere Gedanken und letztlich auch unsere Taten beeinflusst. Wir müssen vorsichtig sein, was wir anschauen und darauf achten, dass wir uns nicht von den flüchtigen Dingen dieser Welt täuschen lassen.
Vielmehr wird jeder von seiner eigenen Begierde in Versuchung geführt, die ihn lockt und fängt. Jakobus 1,14
Bei aller Sünde dürfen wir nicht nach den Schuldigen ausserhalb von uns suchen. In erster Linie müssen wir unser Herz prüfen, denn alle Sünde entspringt von dort. Markus 7,21–23 “Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.”
ALLGEMEIN ZU BEIDEM
Die Gnosis lehrt: “Der Geist ist gefangen im Fleisch, der Geist ist gut und das Fleisch ist böse. Wenn du nun zur befriedigung deines Fleisches lebst, hat dies keine Auswirkung auf deinen Geist.” Das ist eine elende Lüge! Vertrau nicht auf irgendwelche Phylosophischen Lehren die dir Matsch als Gold verkaufen wollen, diesen Dreck…. Entferne ihn aus deinem Leben.
Menschen die dir erzählen, sie kommen durch die Gnosis näher zu Jesus.... Ermahne sie Streng! Paulus warnt uns in Kolosser nicht umsonst vor Philosophie und sich davon fern zu halten!
Jede Sucht in deinem Leben ist hier mit eingeschlossen. Alkohol, Cannabis oder was auch immer in der Gesellschaft als Gut und Erfüllend angesehen wird. Doch nicht nur Süchte, sondern jegliche Abhängigkeiten, die sich anstelle Jesu setzen. Christus ist das Zentrum unserer Erfüllung und alle Bedürfnisse werden bei ihm und von ihm aus gestillt! Denn er ist es, der sein Leben für dich gegeben hat, damit deine Beziehung zu Gott wieder hergestellt sein kann und du wirklich mit Gott, in seiner Anbetung leben kannst! Er ist die Quelle echten Lebens, weil er das Leben selbst ist!
Wenn du jedoch der Überzeugung sein solltest, dass dieser Dreck gut für dich sein sollte. Prüf bitte dein Herz. Was Liebst du? Gott oder die Welt? Unser Text ist eindeutig. Lieben wir die Welt, so ist die Liebe des Vaters nicht in uns... - Konkret, bist du dann wiedergeboren? Nein, denn diese Sachen sind dein Gott, in ihre Abhängigkeit begibst du dich und leider.... wollen dich diese Dinge Zerstören.
Die Frage ist nun, wie kommen wir raus aus diesem Teufelskreis? Epheser 4,23–24 “und lasst euch erneuern durch den Geist in eurem Denken! Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit!” Letztendlich sind es doch die Lügen des Satans, die uns gefangen nehmen möchten ABER.
2. Korinther 10,4–5 “Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, sodass es Christus gehorcht;”
Lasst uns die Lügen Satans mit der Wahrheit Gottes bekämpfen!
Wenn euch der Satan weiß machen will, dass die Sünde zu mächtig sei, dann macht euch neu bewusst, dass Jesus die Sünde besiegt hat und dass ihr durch den Glauben nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde steht. Bekämpft die Lügen mit der Wahrheit! Stellt euch vielmehr die Frage, was verspreche ich mir eigentlich von dieser Sünde? Was soll sie mir geben, was der Herr mir nicht geben kann?
2.3 Hochmut des Lebens
2.3 Hochmut des Lebens
Hochmut des Lebens wurde in anderen Übersetzungen mit “Prahlen mit dem Besitz” oder “Geltungsdrang” Übersetzt. Es geht darum, dass man etwas in dieser Welt sein möchte. Man will die Anerkennung von Menschen, nicht von Gott und alles ist auf einen selbst ausgerichtet. Wir sind das Zentrum des Universums, wir sind Gott. Das ist letztendlich das Ziel der Begierden.
Eines müssen wir jedoch lernen. Wer hoch hinaus will muss auch bereit sein tief zu fallen, denn was ist, wenn all das was wir Begehren fort ist? Was bleibt dann noch übrig? Was hat ewigen Bestand? Denken wir mal an König Saul: Er errichtet ein Denkmal um Anerkennung vom Volk zu bekommen, anstatt demütig zu sein. Im Gegensatz dazu zeigt David Demut, indem er vor der Bundeslade tanzte und sagte “Er will noch geringer werden”
All diese Eigenschaften sagt Johannes „ist nicht vom Vater, sondern von der Welt”. Anders gesagt, es ist keine Gesinnung, die sich bei Gott finden lässt und soll somit auch keine Gesinnung von seinen Kindern sein.
Lasst uns also an der Hand Gottes bleiben und uns in seine Abhängigkeit begeben, denn er will uns alles stillen. Er ist El Shaddai, der Allgenügsame, der uns versorgen will! Ihr Lieben, Adam und Eva wurden in diesen Bereichen versucht, sie sind gefallen. Jesus wurde in denselben Bereichen versucht, aber der Satan konnte keine Anklage an ihm finden! Er hat nicht gesündigt! Er hat dieses Weltsystem des Satans besiegt, für dich und für mich. “seid ihr in Christus, so habt ihr Überwunden! Besiegt das Böse mit dem Guten! Besiegt die Lügen mit der Wahrheit.
1 John 5:4 “Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.”
Von Jesus selbst lernen wir folgendes: Markus 10,44–45 “und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.”
Jesus ist für alles gestorben, damit wir aus Glauben leben können. Lebt durch den Geist und ihr werdet die Werke des Fleisches nicht tun.
Nun kennen wir das System des Satans. Er will unser verlangen missbrauchen zur Sünde, indem er unsere Begierden reizt durch unsere Wahrnehmungen, die einen Einfluss auf unsere Gedanken nehmen können. Werkzeuge dafür sind die Medien, Werbung und vieles Mehr, welche durch Menschen erzeugt werden die sich in der Finsternis befinden. Es ist nicht mal ihr böswilliges Ziel uns gezielt anzugreifen, doch sind diese Menschen verblendet von der Finsternis und der Satan missbraucht das. Er will uns betäuben sodass wir auf die Flüchtigen, vermeintlichen Freuden dieser Welt anspringen und darin Erfüllung suchen, sodass wir uns selbst anbeten anstelle von Gott. Wir können dem nicht entfliehen, denn diese Einflüsse sind überall in unserem Alltag, doch wir können kämpfen und in dem Sieg Christi Triumphieren! Satans Vorgehensweise ist immer gleich. Mit diesem Wissen bleibt noch eins zu sagen.
3. Wähle das Ewige
3. Wähle das Ewige
1. Johannes 2,17 “Die Welt vergeht und ihre Begierde; wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.”
Dieses System des Satans wird vergehen. Der Herr kommt wieder und wird die alte Schöpfung vernichten und alle die an ihn glauben zu sich holen, auf die neue Erde, wo es keine Sünde und kein Leid mehr geben wird. Der Satan wird in die Hölle geworfen und mit ihm alles was oder wer nicht in Christus ist. Der Text fordert uns schlussendlich heraus uns selbst zu prüfen.
Wenn ich auf mein Leben schaue, wovon wird es geprägt? Von meinen Begierden oder von Gott? Ihr Lieben, Weil Gott Licht ist, so lasst auch uns im Licht wandeln. Entscheidet euch Tag für Tag dafür. Die Entscheidung für das Licht ist eine Entscheidung für das Ewige. Der Text stellt uns die Frage: Wie sind deine Prioritäten? Wo suchst du nach Erfüllung? Wie stehst du zum Wort Gottes und zu seinen Wahrheiten?
Römer 12:1 “Ich ermahne euch also, Brüder und Schwestern, kraft der Barmherzigkeit Gottes, eure Leiber als lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen – als euren geistigen Gottesdienst.”
Ist dein ganzes Leben ein Gottesdienst? Stellst du alles unter seiner Herrschaft? Mein Lieber Bruder, meine Liebe Schwester. Du kannst deine Finanzen planen - zu Ehre Gottes, du kannst Staubsaugen - zu Ehre Gottes, du kannst entspannen und Urlaub machen - zur Ehre Gottes. - Gemeinsam mit ihm! Wo ist dein Herz? Bei Gott oder bei deinen begierden? Die Antwort auf diese Frage hat Ewigkeitswert. Und sei Froh! Du bist bei all diesen Fragen nicht alleine. Ist Jesus dein Herr und Retter? Dann wohnt der Heilige Geist in dir und wird dich ans Ziel bringen! Du bist nicht allein! Kämpfe diesen Krieg mit Gott dem Allmächtigen! Und denke immer daran:
1. Johannes 2,2 “Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.”
Schluss:
Schluss:
“Jeder Mensch liebt. Das ist etwas, was Menschen ununterbrochen jeden Tag tun, an jedem Ort und in jeder Situation. Es kommt nie vor, dass du nicht liebst. Es steckt in jeder Faser deines Seins. So wurdest du von Gott erschaffen. Warum hat Er dich erschaffen, um zu lieben? Warum ist das ein so wesentlicher Bestandteil dessen, was du bist? Gott erschuf den Menschen mit dieser Fähigkeit, um in einer zutiefst liebenden, das Herz beherrschenden, Motivation erzeugenden, Ihn verehrenden, zur Freude anregenden Beziehung zu Ihm zu leben. Die Fähigkeit des Menschen, zu lieben, wurde auf Gott hin erschaffen. Dein Wunsch, zu lieben, war dazu gedacht, dich zu Ihm zu ziehen. Dein Herz wurde so erschaffen, dass du dich nach Liebe sehnst, und diese Sehnsucht sollte ihre endgültige und vollständige Erfüllung in Ihm finden...
… Doch leider kam die Sünde in die Welt… Trennung von Gott als Folge… Gott aber...
...Gott, der die Liebe ist, hat Seinen Sohn gesandt, um das unübertreffbare Opfer der Liebe zu bringen, damit wir Menschen würden, die Ihn so lieben, wie wir noch nie zuvor geliebt haben. In Seiner Liebe überschüttet Er uns mit Liebe, die nicht einmal an unserem lieblosesten Tag aufhört. Und durch die Gnade verwandelt Er unsere Herzen, so dass wir in zunehmendem Maß in der Lage sind, die höchste Liebe unserer Herzen für Ihn und für Ihn allein aufzubewahren. Danke Gott für das Geschenk Seiner rettenden Liebe und bitte Ihn, Er möge dich von der Liebe zur Welt befreien, um Ihn mehr zu lieben.”
Paul David Tripp, Jeden Morgen neue Gnade
