Grundlagen für den Botschafter Gottes
Wort-Club • Sermon • Submitted • Presented
0 ratings
· 19 viewsNotes
Transcript
Zwei Punkte sind wichtig als Grundlage zum Dienst der Wort-Verkündigung:
1. Die Botschaft und der Botschafter
1. Die Botschaft und der Botschafter
16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören.
Zu diesem Vers hat Dallas Willard einmal Folgendes gesagt:
Als junger Prediger in Ausbildung sagte der Herr zu mir: Versuche niemals, Gelegenheit zum Predigen zu finden, sondern strebe danach, etwas zu sagen zu haben.
Der Herr lehrte mich, mich darauf zu konzentrieren, mit ihm zu leben und mit ihm zu rechnen, dass er es wirksam macht.
Das ist die Quelle der Befreiung, der Ruhe und der Kraft für unsere Arbeit in unseren Gemeinden und in unserem Umfeld.
Lasst dieses lebendige Wasser fließen, konzentriert euch darauf, es in euch aufzunehmen.
Grundlegend für die Verkündigung ist also, dass wir Männer sind, die mit Gott leben, die nicht nur intellektuell (oder mithilfe von ChatGPT) wahre Aussagen über Gott und das Christenleben machen kann, sondern Leute, die die Botschaft, die sie weitergeben, zuerst am eigenen Leib erfahren haben. Sie haben Gottes Reden erlebt und haben sich seinem Reden nicht widersetzt (jedenfalls nicht auf Dauer), sondern (ein Stück weit) Gehorsam gelernt.
Wenn wir mit dieser Haltung die Bibel lesen, wird Gott uns immer wieder Dinge groß werden lassen, die wir dann - mehr oder weniger gut strukturiert und ausgearbeitet - auch weitergeben können, sofern wir bereit sind, sie auch selbst anzuwenden.
2. Bitten - empfangen - weitergeben
2. Bitten - empfangen - weitergeben
5 Und er sprach zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hätte und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Freund, leihe mir drei Brote, 6 denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann! 7 und jener würde von innen antworten und sagen: Mache mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen, und meine Kinder sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben! 8 – ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.
9 Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 10 Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
11 Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn er ihn um einen Fisch bittet, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange? 12 Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!
Und der Parallelvers im Matthäusevangelium:
11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Wir müssen verstehen, dass wir solche sind, die selbst nichts produzieren können, sondern die aus Gottes Hand nehmen, was sie austeilen. Wir müssen unsere absolute Abhängigkeit verstehen, wenn es um geistliche Frucht geht und entsprechend beten lernen.
