Jakobus Teil 3
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Jakobus 1, 19-27
Jakobus 1, 19-27
Was für en Start in die Serie von Jakobusbrief womer da hend deffe erläbe… Wär prüeft wird de daff sich freue… mer hend mim Thomas verschiedeni Arte vor Prüefig agluegt
De Wiedersacher wet verhindere das du dis Läbe ganz Gott weisch…
Hiegab zu Gott z verhindere das seg em Wiedersacher sini ufgab nummer 1
Will die grösti Waffe gäge sünd isch d Liebi zu Gott…
De Chrigel Inniger hed üs denn letsch wuche verzellt wie das de Tüfel üs immer wieder zum Aff mache wet und wie mier immer wieder drie keiend mer üs vo üsem Sälbstsüchtige sie immer wieder Gfange neh lönd… hüt Gömer wieter id Verse 19-27 wos nümm um Versuechig gad aber aknüpft ans loslah vor Sälbstsucht… Mer starten im
Liebe Freunde, seid schnell bereit, zuzuhören, aber lasst euch Zeit, ehe ihr redet oder zornig werdet. Denn menschlicher Zorn kann niemals etwas hervorbringen, das in Gottes Augen gerecht ist.
Rede isch silber schwiege isch Gold… Oder eher rede isch Ok aber zuelose hed priorität…
Wie schnell tendieremer dezue zum anderne z verzelle wie das mier denkend das öppis richtig isch… Eini vo de zerstörenste Arte mitenand umzgah isch wenn zwei Persone mit re gägesätzliche Überzügig ufenandträffend und beidi nu z Ziel verfolgend mis Gägeüber muen mini Meinig verstah und bestefalls überneh…
D Ufforderig bliebt eigetli di glichi… lueg wägg vo dier! Lahn los vo dinem Stolz das das was du z säge hesch so vill wichtiger isch als das was di ander person dier jetz gad seit… gestahn dier ih das du no vill z lärne hesch und trau dinem Gsprächspartner zue daser dier öppis vo wärt chan wieter geh…
Sig schnell zum Lose parat meint nid, brings nu schnell hinder die dasd denn du chasch verzelle wies würkli isch sondern das schnell meint mit Ifer und Hiegab… erwartigsvoll zuelose… wievill zwüschemenschlichi konflikt könntemer elliminiere wemer eifach mal würend lose und probiere z verstah anstat scho gad druf z antworte… en grossteil vo de Usenandersetzige woni mir Silvana han würend sich verhindere lah weni eifach mal wür schwiege und lose wür…
nid nur uf das was sie z säge hed sondern au was Gott z säge hed… vilicht kennsch die Unterhaltige ir Familie, re Fründschaft oder uf de Arbeit oder susch eswo wome sich driesteigeret in igedöppis wo eigetli doch gar nid so schlimm wär… oft gads in dene Unterhaltige gar nümm um das wome eigetli disskutiert hed sondern es gad jetz vill meh drumm dasi mi schlecht bhandlet, z wenig verstande, nid ernstgnoh etc. fühle…
vilicht hesch gad sone unterhaltig vor Auge… jetz überleg der was dases für en unterschied gmacht hätti wenn du die i demm Moment gäge dine Stolz wod hesch müesse verteidige, gäge dini Stimm wo no umbedingt muen ghört wärde entschiede hätsch und ifrig und hiegäbigsvoll zueglosst hätsch…
Wenn de Grund warumm mer wieter reden isch dasmer z Gfühl hend du hesch mi immernoni richtig verstande, i fühle mi Missverstande und denn schüssemer drie mit ganz villne wort womer machend zum üsi Ehr z verteidige zum üsi Überzügig z verteidige mer hend z gfühl da mueni doch für mis Rächt istah… und denn wird en Unterhaltig schnell ghässig… me wird Zornig… usem affekt z handle oder z rede heisst i han kei Ziet kah zum erstend dena z frage isches ächt würkli so gmeint wienis jetz gad verstande han und zweitens nimmts d Ziet wos brucht uf das z Lose was Gott z säge hed… so fest i mi denn isetze und verbüge s wird nüt debie usecho wo in Gottes Auge grächt isch…
Letsch Wuche hemmer kört alles was guet und Vollkomme isch kunnt vo obe… nid us mier sondern inere direkte abhängigkeit dasi zersch empfänger wärde und ersch denn chan wieter gäh… Du us dier chasch nüt hervorbringe wo guet oder volkomme wär…
Trennt euch deshalb von allem Schlechten und Bösen in eurem Leben und nehmt die Botschaft Gottes, die er euch gegeben hat, demütig an, denn sie hat die Kraft, eure Seelen zu retten.
Ufd Botschaft vo Gott uf sies gschriebene und gredte wort söllemer ifrig und hiegäbigsvoll lose… mit Demuet ahneh heisst i gsestahn mier ih das nu Gott unfählbar isch! Also isches nid nu es zwüschemenschlichs prinzip wo üs da Vorgstellt wird sondern au en Ratschlag wie üsi Bezüchig zu Gott söll usgseh…
Mine besti Fründ hed e Ziet kah woner immer weider en Satz gseit hed wo sich bi mier kli ibrennt hed… de heisst get over yourselfe… also sovill wie kumm über die hinwägg, nimm di nid so wichtig, lahn mal dini Sälbstsucht en moment pause mache…
Zumms Bild vo letschmal ufzneh und mit kli Humor… Lahn los du dumme Aff… Lahn los vor Illusion du chöntsch die Sälber versorge, vor Angst du chömisch z Kurz, vom übermuet das du scho wüssisch wies gad, vom Hochmuet du hägisch meh begriffe… und begib die id Freiheit wo Gott für die i sinere guete Botschaft parat hed… Verbring meh Ziet im Lose als bim rede… Das däff i no ganz fest lärne, gäll Silvana!
Jetz nämemer üs ja mindistens am Sunntig amel Ziet zum uf Gottes Wort z lose… denn losemer doch wases als negsts seit…
Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht in einem Spiegel betrachtet. Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war. Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineinschaut und darin bleibt, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird glückselig sein in seinem Tun.
Wär vo eu hed dä Morge in Spiegel gluegt? Was machemer wemer in Spiegel luegend? Mer bringen in Ornig wasmer gsehnd das nid stimmig isch oder?
Was üs de Text da seit isch eigetli nüt anders als… he ds Wort Gottes isch wie en spiegel wo dier z eine oder z andere wird uffalle wo nid so schön isch an dier… ignoriers nid eifach sondern brings in Ornig… S isch sälbstbetrug wenn du am Sunntig morge in Gottesdienst gasch und dus vilicht sogar spannend findsch aber sich i dinem Läbe nüt tuet… es isch sälbstbetrug wenn du zwar dini täglichi stilli Ziet machsch aber sich i dinem Läbe nüt veränderet…
I weis nid wies dier gange isch letsch wuche, vorletsch wuche womer über versuechig und prüefig gredet hend… ob das iskalt an dier verbie gange isch oder ob du die da oder dött entlarft gfühlt hesch… wies der gad wenns hüt heisst sig en ifrige hiegäbigsvolle zuehörer und en wohlüberleite redner… i persönlich fühle mie ertappt in vilerlei hinsicht… und i wet öppis ändere… i wärd wieder drie keie und s wird wieder die Situation geh woni mi mir Silvana in öppis inesteigere wos nuno drumm gad mie sälber z verteidige… woni z gfühl wärd ha jetz mueni mier zu minem eigene Rächt verhälfe… was aber unter keine umständ daf passiere isch dases mier gliechgültig isch… weni mim Wort Gottes konfrontiert bin und mier öppis ufzeigt wird was nid im Bild Gottes isch i minem Läbe wetti alles dra setze das in Ornig z rücke… punkt eins dasi mi nid sälber belüge aber punkt zwei no vill wichtiger das Gott dur mis sie daf verehrt wärde!
De Christof hed hed üs de spiegel hieghebt wo dasmer immer weider ind Falle tappend… frag die sälber was hed das mid dinere letste Wuche gmacht? Welere versuechig hesch gwapneter chönne entgägetrette wo hani minere Sälbstsucht chönne wiederstah? oder hesch scho lang wieder vergässe waser verzellt hed? Und was mid de Predigt vom Thomas vor zwei Wuche… isches zvill verlangt die z Frage was das hange blibe isch? wo hesch uf versuechig mit Liebi chönne antowrte? oder d Predigt zur Jahreslosig wie oft hesch sithär de Heilig Geist unterdrückt? dafi di frage… vom Start zum Vater unser im letste Jahr bis zum abschlüsse vor Bergpredigt letschjahr wie hed sich dis Läbe veränderet?
Und da hani nonig gfragt nach demm wo dier in dinere persönlich stilli Ziet mit Gott bewusst worde und dis Läbe nachhaltig veränderet hed… jetz chönntemer säge huch das isch jetz aber gad kli brutal denn sötti villicht weniger uf Gottes Wort lose wenis heisst dasi au öppis söt umsetze…
Isch der schomal ufgfalle wie Oft das du am Tag in Spiegel luegsch? Durd regelmässigkeit vom drieluege und vom immer weider klinikeite korrigiere wirds erträglich wills nümm die reisige veränderige sind sondern klinikeite… du muesch nid es komplett umstyling mache aber die störend harsträne ufd Ziete, de Pickel usdrucke oder das häärli abrasiere… und weisch s isch au nid immer so das du gad öppis erkennsch wo du chasch id ornig bringe… weder bim in Spiegel luege no bim is Wort Gottes z luege no bim uf Gott lose… mängisch isches unbeidruckend und ohni veränderigsbedarf und mängisch isches au es Stune über Gott… mängisch luegi in spiegel und han eifach freud a de Kleiderkombi woni gwählt han und mängisch luegi id Bible oder nimi mer Ziet mit Gott und bin eifach begeisteret vo demm Wie Gott alles usgwählt und igrichtet hed…
Letsch wuche simmer gfragt worde weli vo dene Zwei Persone im Galater 5 mier wend sie…
Neues Leben Gal 5
Unzucht, unreine Gedanken, Vergnügungssucht, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zorn, selbstsüchtigen Ehrgeiz, Spaltungen, selbstgerechte Abgrenzung gegen andere Gruppen, Neid, Trunkenheit, ausschweifenden Lebenswandel und dergleichen mehr.
oder
Neues Leben Gal 5
Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Und i wet die hüt Frage weles Fäld das du gärn wärsch?
Im Matthäus 13 verzellt Jesus es Gliechnis woner später sine Jünger no gnauer erklärt…
Hört ihr nun das Gleichnis vom Sämann. Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist. Der aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; wenn nun Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoß. Der aber in die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört; und die Sorge der Welt und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht trägt; und der eine bringt hervor hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.
Was machts mid mier weni uf Gottes Wort iefrig und hiegäbigsvoll lose? Das Gliechniss isch nid nur muetspendend zum erkläre warumm das mini Wort nid immer so akömend wieni mier das wünsche sondern s rüeft üs au ind verantwortig mid de Frag wenn du empfänger bisch, wenn du körsch ,was für en Hörer wetsch sie?
Wägrand? Steinige undergrund? Dornegstrüpp? gueti Ärde?
Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineinschaut und darin bleibt, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird glückselig sein in seinem Tun.
Kontinuität im hieluege, stune, tue.
Wenn ihr behauptet, Gott zu dienen, aber eure Zunge nicht im Zaum halten könnt, betrügt ihr euch nur selbst, und euer Dienst für Gott ist wertlos.
De Vers grieft nomal die vorherige uf und ermahnt mit nachdruck gib acht uf das wo du seisch… und es bliebt em Verfasser vom Jakobus wichtig so dasers im Kapitel 3 denn nomal ufnimmt…
und i wets au nomal ufneh mit me Biespil wo nid igedwie theologisch isch aber so guet ufzeigt wie das Gott de Mensch gschaffe hed… Warschinnli hesch das au schomal eswo kört…
Stell der vor du hesch en wunder schöne Tag planet… Mim Auto uf Bärn en spaziergang i de Altstadt… kli entschleunige kli Qualitätsziet mit dinem Lieblingsmensch… ds Kaffee wo du scho weisch in welere rösterei das dus wetsch neh schmecksch quasi scho i de Nase, d Sunne schient es isch die perfekti Themperatur… Jetz bisch du ufem Wäg dött hie scho voll ir entspannig in einere Rueh stahsch du da igangs Bärn a de Rote Ample… wo du hiegfahre bisch isch si gad vo grüen uf Orangsch gsprunge aber will du hüt Ziet mitbracht hesch und kein grund fürs jufle gsehsch hesch in einere Rueh abbremst und gwartet bis sie Rot isch… und jetz sitzisch da gnüssisch d Music im Radio eine vo dine Lieblingslieder und ufzmal wird die Ampla grüen… du bisch gliechzietigi am Mitsinge wie in gedanke scho bim faine Kaffee und drumm fahrsch nid i de erstemögliche Sekunde los da chunnt d Stimm vom Biefahrersitz… “Es isch imfall grüen.” Was du jetz körsch das chann ganz unterschiedlich sie… tusch doch gad schnell mit dinem Sitznachbar us wie die Situation wieter gad…
De Schulz vo Thun stellt üs es Kommunikationsmodell ds sogenannte Vier-Ohren-Modell vor… woner seit kommunkation gaht wiet über das use was ds Gseite betrifft… Wie das “es isch imfall Grüen” bim Hörer achunnt chunnt äbe druf ah mit welem ohr daser jetz gad lost… Er chan ufem Sachohr verstah i ha di welle informiere das d Ample jetz uf grüen gschalte hed … Er chan aber au ufem Apellohr verstah jetz fahr entli los, oder ufem bezüchigsohr du bisch en unufmerksahme Autofahrer, oder ufem Selbstoffebahrigsohr du bischmer hüt eifach z langsam… gnau gleich chan “d Ample isch imfall grüen” au uf unterschiedlichsti Arte gmeint sie… je nach demm wieni jetz ufnime was das da gseit worde isch hemmer usere grosse Vorfreud und re rueh jetz Stress… i fühle mi aklagt, blossgstellt, umekommandiert oder anders…
ifrig und hiegäbigsvoll zuelose heisst i demm moment, egal was das im erste affekt in mier usglöst hed i nime mier d Ziet zum miere d Frag stelle heds ächt mis Gägeüber gnau so gmeint wieni das jetz verstande han… isches würkli es Verurteile vo mine fahrkünst en persönliche Agriff oder chönnts au als liebevoll als Hiewies denkt sie… wenimer die Ziet nime, denn wärdi au nid hässig und vorallem schüssi nid miderer Antowrt entgäge wo ds Potentjal treit weider missverstande z wärde und üs de Tag z ruiniere wilmer ufzmal beidi hässig ufenand sind wilmer denkend de ander stellt mi bloss und verurteilt mi nu… aber nid nu de empfenger vo de Wort tuet sich guet dra i dere Situation de Jakobusbrief zur hilf z neh… weni nemli langsam zum rede bin halti vilicht zersch inne und überlegge wie sägi das jetz dasi minem gägeüber chan hälfe das so z verstah wienis meine…
Weisch was i demm moment passiert wo sich die Person das bim grüene liecht überleit? Die Fahrendi Person heds mitlerwiele sälber begriffe isch losgfahre und es hed kei missversändnis und kein krieg geh… Ds Lieblingslied chunnt gad in Reffrain und ds Kaffee scho es stükli nächer…
I weis das isch jetz nid d Alltagssituation mid de Rote Ample aber üses alltägliche mitenand tuet so guet dra wemer zersch denkend denn reden sig das wärend i d Unterhaltig starte oder indämm i uf öppis antworte woni möglicherwies so verstande han wies gar nid gmeint gsie isch!
und so bliebt üs für hüt no ein Vers im Kapitel 1
Rein und vorbildlich Gott, unserem Vater, zu dienen bedeutet, dass wir uns um die Sorgen der Waisen und Witwen kümmern und uns nicht von der Welt verderben lassen.
Mit anderne Wort dini sälbstverwürklichung isch zweitrangig… lahn Gott für die sorge und setz dini Ressource für anderi ih… Lah di nid iwikle vo gsellschaftliche Moralitäte vom übermuet sälber z chönne, demüetig die vor Gott und dien dinem Mitmensch! Du muesch nid d Wält ufe Kopf stelle aber d Not i dinem Umfäld söll di nid unberüert lah… mit ganz simple unverruckte Sache wo die eini schwirigi Ufgab vorusgaht vom Loslah vo üsere Sälbstsucht und inere Hiegab endet wo Jesus ähnlich isch…
I wünsche dier en gsägnete Sunntig!
