Tischabendmahl Gründonnerstag 2019
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Tischabendmahl Gründonnerstag 2019
Tischabendmahl Gründonnerstag 2019
Musik zum Eingang
Begrüßung
Willkommen zur Mahlfeier am Gründonnerstag.
Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4)
Wir sind zusammen, um Brot und Wein zu teilen und um an das erste Abendmahl zu erinnern. Wir kommen aus der Unruhe dieser Tage und gehen auf den Tag der Kreuzigung zu. Wir kommen und wissen, dass wir viel zu oft auf dem beharren, was uns zusteht, und zu wenig auf das schauen, was Gott und andere Menschen uns schenken. Viel zu oft nehmen wir - ohne Rücksicht auf die anderen; und viel zu wenig schauen wir auf das, was wir geben können an Zeit, Aufmerksamkeit, an einer helfenden Hand oder einem liebevollen Wort.
So sehnen wir uns nach Zuspruch und Vergebung und vertrauen auf Gottes vorbehaltlose Liebe.
Wie damals am Abend vor seiner Kreuzigung, lädt Jesus Christus heute an seinen Tisch, schenkt uns im Schatten des Todes Anteil an seinem Leben.
In seiner Geistesgegenwart bekommen wir zu hören und zu schmecken, was trotz Schrecken, Schuld und Tod hoffen lässt.
So lasst uns GOTT in einem Moment der Stille hinhalten, was wir mitbringen an Lebenslast und Lebenslust.
Stille
Gebet
Du großer Gott des Himmels, du bist in unser Elend und in unsere Gebrochenheit gekommen. In dieser Nacht hast du in deinem Sohn unsere Todesangst ausgehalten. So gedenken wir heute deiner Treue zu uns. Wir trösten uns, dass Jesus Christus in Brot und Wein unter uns ist und bleibt. Lass heute auch uns bei ihm bleiben und aushalten. Erhöre uns durch ihn, der unser Leben vom Tode befreit und mit dir und dem Heiligen Geist lebt in Ewigkeit. AMEN
Friedensgruß
GOTTES Friede sei mit Euch. Friede sei mit dir.
Psalm 111
Halleluja! Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen im Rate der Frommen und in der Gemeinde.
Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.
Was er tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.
Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt ewig an seinen Bund.
Er läßt verkündigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, daß er ihnen gebe das Erbe der Heiden.
Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Ordnungen sind beständig.
Sie stehen fest für immer und ewig; sie sind recht und verläßlich.
Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund ewig bleiben soll.
Heilig und erhaben ist sein Name. Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.
Klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.
Lied 98,1-3 Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt
Evangelium Johannes 13,1-17
1 Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater. Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.
2 Und nach dem Abendessen – als schon der Teufel dem Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, ins Herz gegeben hatte, dass er ihn verriete;
3 Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging –
4 da stand er vom Mahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich.
5 Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und zu trocknen mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.
6 Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße?
7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.
8 Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir.
9 Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!
10 Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.
11 Denn er wusste, wer ihn verraten würde; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.
12 Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe?
13 Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin’s auch.
14 Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen.
15 Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Gesandte nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
17 Wenn ihr dies wisst – selig seid ihr, wenn ihr’s tut.
Lied KAA 091,1-5 Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
Andacht
Liebe Gemeinde,
wisst ihr, was ich euch getan habe, fragt Jesus.
Die Füße hat er ihnen gewaschen. Das hat er getan. Auf den Knien. Wie ein Diener, wie ein Knecht.
Da sitzen die Jünger – die einen mit sauberen, die anderen noch mit schmutzigen Füßen. Da sitzen sie und schauen, beschämt, verwirrt, besorgt. Sie sagen kein Wort. Bald werden sie den Raum verlassen und ganz verstummen.
Die Frage bleibt: Wisst ihr, was ich euch getan habe? Begreift ihr es?
Wir schauen auf Christus am Kreuz, sehen Brot und Kelch auf dem Altar – zum Greifen nah. Wir sitzen hier am Tisch und sehen all das und hören die Worte und wissen, es ist der Gründonnerstag.
Doch was hat diese ganze Geschichte mit mir zu tun?
Begreife ich, was Jesus getan hat?
Vielleicht, liebe Gemeinde, beginnt alles damit, erst einmal zu schauen, nur Zuschauerin, Zuschauer zu sein.
Wir schauen uns an, was da geschieht.
(Karte hochhalten)
Zum Greifen nah und in Farbe.
Diese Geschichte hat Hand und Fuß, Schmutz und Staub, Wasser und Tuch, Männerhaut und Männermuskeln, Licht und Dunkel.
So schaut es aus, wenn ein Fest zu Ende geht. Spätabends. Sie haben gegessen und getrunken, Pessach gefeiert. Es ist Nacht geworden.
Nacht ist es in der Geschichte vom ersten Passah-Mahl in Ägypten vor der Flucht und Befreiung. Und Nacht ist es in der Geschichte vom letzten Abendmahl...
Der Hintergrund ist Nacht.
Aber sie haben ein weißes Tischtuch aufgelegt.
Im Vordergrund – vor dem Tisch, wie auf einer Bühne, im Hellen: Jesus und Petrus.
Hier geschieht etwas Handfestes und Gewöhnliches und dennoch Unbegreifliches.
So ist es oft bei Jesus.
Aus unten wird oben – erniedrigt, erhöht. Der Lehrer dient dem Schüler. Der Rabbi dem Jünger. So und nicht anders ist Gott bei den Menschen.
Jesus kniet am Boden, er hat sein Obergewand ausgezogen, kniet auf dem roten Stoff und schaut nach unten. Mit zwei starken Händen hält er den nassen Fuß von Petrus. Er hat Staub und Dreck abgewaschen. Jesus weiß, was er tut. Er ist ganz bei der Sache – ganz bei Petrus und ganz bei sich. Kraftvoll, liebevoll trocknet er den Fuß mit dem Schürzen-Tuch ab. Petrus überlässt Jesus den Fuß, er gibt Gewicht ab, er überlässt sich selbst Jesus. Sein zweiter Fuß steht noch im Wasser und wartet.
Der ungeduldige Petrus ist ungewohnt still. Jesus auch. Er redet nicht, er tut. Schlicht und einfach. Hand und Fuß, Wasser und Tuch.
So einfach wie Brot und Kelch.
Schmecken und sehen.
Hautnah.
Herznah.
Die Diskussionen sind verklungen. Petrus hatte sich gewehrt, er wollte nicht.
Herr, du wäschst mir die Füße? Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen!
Aber Jesus bleibt dabei, sehr klar: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. Und da will Petrus auf einmal noch mehr – Hals über Kopf, mit Haut und Haar, alles soll Jesus waschen. Total. Wieder hat Petrus nichts begriffen. Es reicht das Wenige: die Füße, das Zeichen. Es reicht ein Bissen Brot, ein Schluck aus dem Kelch.
Petrus sitzt da, den Blick gesenkt – so wie Jesus.
Ganz still. Du könntest hören, wie sich der Fuß im Wasser bewegt. Keiner sagt ein Wort.
Sie sind ganz bei der Sache.
Jesus ist ganz bei ihm. Petrus ist ganz bei Jesus.
Und dieses Beieinandersein und „Ganz-bei-sich“ und „ganz- bei-Jesus-sein“ – darauf wird es ankommen, wenn alles durcheinander geraten und auseinander brechen wird...
Darauf wird es ankommen – für uns Gründonnerstagmenschen in einer durcheinandergeratenen, unbegreiflichen Welt.
Petrus hat die Stirn geneigt, in Falten, ernst. Er greift nicht ein, trocknet den Fuß nicht selbst ab.
Alles eigene Tun hat er abgelegt, aus der Hand gegeben.
Er begreift nicht, aber er lässt geschehen.
Die Hände gefaltet. Wie zum Gebet.
Ich schaue auf die gefalteten Hände des Petrus.
Begreift ihr, was ich euch getan habe?
Wie können wir je begreifen?
Vielleicht, liebe Gemeinde, ist Beten der einzige Weg.
Wenn wir uns und unser Wollen und Tun loslassen und uns ganz in seine Hände begeben.
Ich schaue auf die gefalteten Hände des Petrus.
Diese Hände haben Netze gehalten, Ruder und Segel, sie haben schwer gearbeitet, Ähren gerauft und Fische verteilt. Bald werden sie nach einem Schwert greifen und in wenigen bitterlichen Stunden Tränen aus dem Gesicht wischen.
Und am dritten Tag werden sie ein leeres weißes Leichen-Tuch berühren – und nichts begreifen.
Ich schaue auf die gefalteten Hände des Petrus.
Ich bete zu Gott: Lass mich nicht allein. Schenke mir deine Nähe. Stärke unser Zusammenkommen in deinem Namen.
Und die anderen Jünger?
Nicht alle sind zu sehen. Aber sie sind alle da. Noch.
An den beiden Tischenden: Judas, links – und Johannes, rechts.
Johannes im Lichtschein – er schaut mit seinem schönem Gesicht dem Petrus über die Schulter. Will ganz nah dabei sein. Sein Gesicht und Blick bilden mit dem großen Petrus-Kopf eine Diagonale hin zu Jesus.
Die andere Diagonale zu Jesus ist der Blick des Judas.
Er sitzt Jesus im Rücken. Den Beutel mit den Silberlingen vor sich auf dem Tisch. Wir wissen: Er wird Jesus verraten und verkaufen. Aber das werden sie im Grunde alle tun.
Und Jesus wäscht ihnen die Füße. Ohne Ausnahme.
Mit allen teilt er Brot und Kelch. Ohne Ausnahme.
Für alle wird er sterben.
Begreift ihr, was ich euch getan habe?
Wie können wir je begreifen?
Judas löst die Riemen seiner Sandalen.
Auch er liebt Jesus. Wie Johannes, wie Maria Magdalena, wie Petrus, wie sie alle... Auch er will Jesus nahe sein. Seinem Meister und Messias.
Aber Judas fällt es wie Petrus schwer, die Dinge einfach geschehen zu lassen. Jesus zu vertrauen.
Er begreift den Weg nicht, den Jesus geht, diesen ganz und gar gewaltlosen Weg.
Judas sieht nur eine Lösung: Er selbst muss ins Geschehen eingreifen. Er will handeln und einschreiten.
Ich schaue auf den Fuß von Judas. Er öffnet die Sandale. Bereit für den nächsten Schritt. Er wird den falschen Weg gehen. Aber gerade so wird geschehen, was Gott geschehen lässt. Seine Leidenschaft für uns.
Ich schaue auf den Fuß von Judas.
Was ist richtig, was ist falsch?
Ich bete zu Gott: Führe uns auf dem Weg des Friedens. Besänftige und versöhne uns in dieser wirren Welt. Lass uns deine Liebe leben und zeigen.
Der Fuß von Judas. Die Hände von Petrus.
Begreift ihr, was ich euch getan habe?
Das sagt Jesus zu allen. Wir sind auch dabei. An seinem Tisch. Wie Petrus und wie Judas und wie die anderen.
Vielleicht sind wir die anderen, die mehr im Hintergrund sind. Die beobachten, was geschieht. Einer macht große Augen. Ein anderer stützt den Kopf verzweifelt in beide Hände. Zwei trösten und halten sich.
Sie verschwinden fast im Dunkel.
So wird es bald sein. Karfreitag wird sich alles verfinstern.
Dennoch – in diesem Bild und in dieser Geschichte ist Licht. Es geht von Jesus aus. Der Heiligenschein beleuchtet den Moment.
Was Jesus tut, wirft ein neues Licht auf die Welt. Was da geschieht und geschehen wird, verstört und verwandelt die scheinbar unumstößlichen Machtverhältnisse.
Sogar die Macht des Todes. Jesus wendet sich den Menschenkindern zu – hingebungsvoll, auf revolutionär zärtliche Weise. Kein oben und unten mehr. Ein leuchtendes Beispiel.
Begreift ihr, was ich euch getan habe?
Schauen wir auf das Licht des Gründonnerstags.
Schauen wir auf Christus.
Amen.
EG 221,1-3 Das sollt ihr Jesu Jünger nie vergessen
Fürbitte
Barmherziger Vater, in deine Hände hat Jesus seinen Geist gelegt. So können wir voll Vertrauen auch uns und unsere Bitten in deine Hände geben.
Wir bitten dich für alle, die in ihrem Leben keinen Weg mehr erkennen können, für die, die immer nur die breiten Wege gehen wollen und für die, die ihren Weg alleine gehen müssen. Wir bitten dich für alle, die von Ängsten beherrscht werden, für die, welche die Angst anderer Menschen nicht erkennen und für die, die in ihrer Angst alleine sind.
Wir bitten dich für alle, die vergeblich auf die Hilfe anderer Menschen warten, für die, die sich und anderen nicht eingestehen können, dass sie Hilfe brauchen und für die, die nicht sehen, wenn Menschen Beistand benötigen.
Wir bitten dich für alle, die keinen Ausweg mehr sehen und vor dem Nichts stehen, für die, die den Mut zu einem Neuanfang verloren haben und für die, die die leeren Hände eines Hoffnungslosen übersehen.
Wir bitten dich für alle, die nur ihren eigenen Willen gelten lassen, für die, die in ihrem Leben deinen Willen nicht entdecken können und für die, die jede Orientierung in ihrem Leben verloren haben.
Wir bitten dich für alle, deren Einsamkeit niemand bemerkt, für die, die einander missverstehen und für die, die nur sich selbst sehen können.
Wir bitten dich für alle, die nicht mehr die Kraft haben, den Versuchungen zu widerstehen, für die, die Versuchungen nicht mehr erkennen können und für die, die andere Menschen in Versuchung führen.
Wir bitten dich für alle, die sich nicht mehr trauen, eigene Schwächen zu zeigen, für die, die die eigenen Schwächen nicht mehr erkennen können und für die, die die Schwächen anderer Menschen auszunutzen versuchen.
Darum bitten wir dich durch deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn, der bis in den Tod hinein dir alle seine Bitten anvertraut hat.
Amen.
Lied: EG 220 Herr, du wollest uns bereiten
Gebet
Herr, du wollest uns bereiten
zu deines Mahles Seligkeiten;
sei mitten unter uns, o Gott!
Laß uns, Leben zu empfahen,
mit glaubensvollem Herzen nahen
und sprich uns los von Sünd und Tod.
Wir sind, o Jesu, dein;
dein laß uns ewig sein!
Amen, Amen.
Anbetung dir! Einst feiern wir
das große Abendmahl mit dir.
Gabenbereitung
GOTT, wir singen Dein Lob...
Lass uns das Brot zum Brot des Lebens werden
GOTT, wir singen Dein Lob...
Lass uns den Kelch zum Kelch des Heils werden.
Wie die Körner und die Trauben...
So lass alle, die Dich suchen, versammelt werden
von den Enden der Erde in Deinem Reich.
Präfation
Es ist gut, himmlischer Vater, dir zu danken. Du hast uns deinen Sohn gesandt. Im Wissen um seinen letzten, einsamen Lebensweg macht er uns Menschen das Geschenk der Gemeinschaft. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ – das ist keine Aufforderung, sondern eine Einladung: Als Mensch unter Menschen anzunehmen und aufgenommen zu sein. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ – das ist auch sein Versprechen immer die Mitte unserer Gemeinschaft zu sein. In Brot und Wein kommt er uns nahe. Sie werden uns zu Zeichen der lebendigen Gegenwart. Darum loben wir dich mit allen, die dir vertrauen und auf dich hoffen:
Lied: Heilig Heilig Heilig
Heilig, heilig, heilig
ist der Herr Zebaoth;
alle Lande sind seiner Ehre voll.
Hosianna in der Höhe.
Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn.
Hosianna in der Höhe.
Epiklese
Komm, Heiliger Geist GOTTES, schenk uns Anteil an dem Leben, das in Christus Jesus erschienen ist, wenn wir in seinem Namen das Brot des Lebens teilen und aus dem Kelch des Heils trinken.
Einsetzungsworte: 1. Kor 11, 23b-24:
Alle: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten
ward, nahm er das Brot, dankte und brach´s
und sprach: Nehmt und esst! Das ist mein Leib,
der für euch gegeben wird; das tut zu meinem
Gedächtnis!
Christuslob: Geheimnis des Glaubens
alle Dein Leben und Deinen Tod, Jesus Christus,
verkünden wir und deine Auferstehung
preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.
Vaterunser
Austeilung/Brot
Schmeckt und sehet, wie freundlich GOTT ist.
Lasst uns das Brot des Lebens teilen!
Wir reichen es weiter mit den Worten:
Christi Leib für dich gegeben.
Der andere kann es mit Amen bestätigen.
Gedanken zum Mahl
Er,
der Gekreuzigte und Auferstandene,
gibt sich für uns hin,
in Brot und Wein
verbindet sich mit uns
und gibt uns Anteil
an seiner Lebenskraft.
Abendmahl
ist Verbundenheit mit Jesus -
ist etwas ganz tief in uns.
In unserem Denken und Fühlen.
in unserem Tun.
Mit Jesus.
Abendmahl
ist Verbundenheit mit Jesus -
ist aber auch etwas in uns,
das nach außen drängt.
Mit Jesus.
Zu den Mitmenschen an unserer Seite.
Abendmahl
ist Verbundenheit mit Jesus,
so wie Er sie will -
ist Geschenk und Auftrag.
Ist Empfangen und Hingeben.
Ist Kraft für andere.
Einsetzungsworte/Kelchwort :
Alle: Desgleichen nahm er auch den Kelch nach
dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der
neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr
daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.
Austeilung/Wein
Im Horizont des Reiches Gottes
lasst uns aus dem Kelch des Heils trinken.
Wir reichen es weiter mit den Worten:
Christi Blut für dich vergossen.
Der andere kann es mit Amen bestätigen.
GEBET NACH DEM MAHL
Jesus Christus, wir loben und preisen dich.
Wir danken dir für Brot und Kelch.
Wir danken dir für das Zusammensein.
Wir danken dir für das Geheimnis deiner Nähe.
Lass uns dein Licht in unseren Herzen tragen – und hinaus,
wenn es finster wird in der Welt.
Amen.
Lied: EG 79,1-4
Segen
