Predigt (unbenannt) (3)
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Aus Gnade und nicht aus Werken
Aus Gnade und nicht aus Werken
Was kannst du Gott vorzeigen?
Epheser 2, 8-9
Elberfelder 1985 Kapitel 2
8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.
Bedeutet, Jesus hat die Werke getan.
Selbst die, welche du meinst, es sind deine guten Werke.
Sind sie es nicht, denn es ist Jesus Christus in dir, der diese Werke vollbringt.
Was also, kannst du Gott vorweisen?
Gnade, aus Gnade seid ihr, bist du gerettet!
Bedeutet das, dass wir, dass ich nichts mehr machen muss?
Und hier kommt meist ein naja, aber…
Und eigentlich müsste es heißen, ja genau, ich muss nichts mehr machen!
Beziehungsweise ich kann nichts mehr machen!
Lasst mich das verdeutlichen:
Als du verliebt warst und deiner Freundin gefallen wolltest, hast du die Pflicht erfüllt oder ? Klingt ein wenig seltsam nicht wahr?
Man hat es doch freiwillig gemacht.
Und dann kam endlich der Befreiungsschlag, die Unterschrift beim Standesamt, endlich darf ich so sein, wie ich bin, die kann nicht mehr weg.
Ich tue das was ich will…
Warum haben wir eine Verbindung von der Aussage „Ich kann tun was ich will, zu, es muss etwas schlechtes sein?“
Sind wir uns bewusst, dass wir, du und ich, zu Christus gehören?
Hast du dich für Christus entschieden?
Du hast ja gesagt und durch die Taufe deine Unterschrift geleistet.
Hast du den Heiligen Geist empfangen?
Oder hast du nach der Taufe wieder weiter dich deinem „Versuchen Gott zu gefallen“ gewidmet?
Gott zu gefallen ist nicht möglich, wenn man nicht seinen Geist hat! (Röm. 8,8-9)
Deine Leistung vor Gott zu bringen?
Endlich kann ich das tun, was ich will!
Bedeutet, mein Wollen, ist durch den Geist, der in mir wohnt, gesteuert!
Gott schenkt das Wollen und das Vollbringen.
Wenn es für dich immer noch anstrengend ist, wenn du immer noch gegen deinen Willen kämpfen musst, dann bitte um Gott um seinen Geist, damit er dich erfüllt!
Es bedeutet nicht, dass wir dann keine Fehler machen werden, sondern unser Wollen wird unser Leben bestimmen.
Paulus trifft die Aussage, das Gute das ich will…
Paulus wird vom Geist geleitet und möchte das diesen Willen in die Tat umsetzten, jedoch gelingt es ihm nicht immer.
Das Wollen soll mein Leben bestimmen!
Natürlich wäre es super schön, wenn beides ineinander greifen würde.
Doch es soll mich nicht aus der Bahn werfen, wenn es nicht gelingt.
Ich bleibe weiter dran und mache mich nicht selbst fertig.
Mache mir kein schlechtes Gewissen.
Denn es ist genau das, was Satan möchte.
Adam und Eva verstecken sich, weil sich sich schämen. Sie haben ein schlechtes Gewissen.
Ich kann und darf zu Gott kommen, der mich durch und durch kennt!
Er kennt mein Leben von Beginn bis zum Ende.
Daher darf ich dankbar zu ihm kommen und mich bei ihm bedanken, dass er mich erlöst hat und mir alle meine Sünden vergeben hat!
Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Elberfelder Bibel (Eph 2,10). (2016). SCM R. Brockhaus; Christliche Verlagsgesellschaft.
Oder bin ich interessiert daran, dass es meinem Gegenüber gut geht?
