Predigt Jermia 29,1-14

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Über die Wegführung in das Exil. und die Zusagen Gottes für sein Volk und uns heute. Wie können wir heute das beste der Stadt suchen. Das Beste für unsere nächsten suchen? In all unserem Leid und Versagen.

Notes
Transcript

Was war passiert?

Oder aus der Drohung folgt die Konsequenz!
Wie geht es euch was wisst ihr noch von den ersten 4 Versen, die überfliegt man schnell, aber auch hier steckt schon einiges:
Jeremia 29,1–4 (SLT)
Und dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem an den Überrest der Ältesten der Weggeführten sandte, sowie an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte, nachdem der König Jechonja mit der Königin, mit den Kämmerern und Fürsten von Juda und Jerusalem, auch mit den Schmieden und Schlossern Jerusalem verlassen hatte. Durch die Hand Eleasars, des Sohnes Schaphans, und Gemarjas, den Sohn Hilkias, die Zedekia, der König von Juda, nach Babel zu Nebukadnezar, dem König von Babel, gesandt hatte, ließ Jeremia sagen:
Nachdem die sogenannten Neubabylonier unter dem damaligen Kronprinzen (und alsbaldigen Großkönig) Nebukadnezar II. in der Schlacht von Karkemisch 605 v. Chr. die Ägypter unter Pharao Necho geschlagen hatten (Jer 46,2), wurde Juda ebenso wie die übrigen Kleinstaaten der Levante ein babylonischer Vasall. Im Gefolge eines Aufstands von Jojachins Vater Jojakim (609-598 v. Chr.) gegen die Fremdherrschaft belagerten babylonische Truppen unter Nebukadnezar 598/7 v. Chr. Jerusalem. Anscheinend ist Jojakim während der Belagerung verstorben, so dass sein Sohn Jojachin ihm auf dem Thron folgte (mit gerade mal 18J.).
Über ihn heist es wie über alle Könige nach Josia (2. Könige 24,9): “Er tat aber, was böse war in den Augen des Herrn, ganz wie es sein Vater getan hatte.” Und 2. Chronik 36,9: “Es war nach 8 Jahren, daß Jehojachin König wurde, und er regierte drei Monate und zehn Tage lang in Jerusalem. Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn.” Nach diesen drei Monaten im Amt ergab er sich im März 597 v. Chr. und ersparte so der Stadt einstweilen die Zerstörung. Jojachin wurde nach Babylon verschleppt, begleitet von Mitgliedern seines Hofstaats und zahlreichen Angehörigen der gehobenen Schichten Judas (einflussreiche Familien, Gebildete, Tempelpersonal, Offiziere, qualifizierte Handwerker). Weiter plünderten die Babylonier Jerusalem und raubten namentlich die Schätze des Tempels und des Königspalastes. Als neuen König setzte Nebukadnezar seinen Wunschkandidaten, den 21jährigen Mattanja, ein, dem er den Namen Zedekia gab (2Kön 24,10-17; Jer 37,1; Ez 17,12-14). Damit folgte der grade mal 18. Jährige König Jojachin der Anweisung des Jeremia, ganz im Gegenteil zu dessen Nachfolger:
Jeremia 27,12–15 (SLT)
Und ich redete mit Zedekia, dem König von Juda, entsprechend allen diesen Worten und sprach: Bringt euren Nacken unter das Joch des Königs von Babel und dient ihm und seinem Volk, so sollt ihr leben! Warum wollt ihr sterben, du und dein Volk, durch Schwert, durch Hungersnot und Pest, wie es der Herr dem Volk angedroht hat, das dem König von Babel nicht dienen will? Hört doch nicht auf die Worte der Propheten, die zu euch sagen: »Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen!«, denn sie weissagen euch Lügen! Denn ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr, sondern sie weissagen Lüge in meinem Namen, damit ich euch vertreibe und ihr umkommt samt euren Propheten, die euch weissagen!
Doch gab es im Volk offensichtlich Kräfte, die diesen König nicht anerkannten und öffentlich die Rückkehr Jojachins erhofften (Jer 28,4).
All das hatte Jeremia voraus gesagt, und nun da das Exil Realität geworden war schrieb er an die Vertriebenen. Gott spricht durch Ihn und zwar zu allen vertrieben: Jer29,4
Jeremia 29,4 (SLT)
So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe
ER macht unmissverständlich klar:
Das geht an ALLE -> nicht nur an die Könige, die Priester
ICH der HERR habe euch weggeführt
und es geht noch weiter
Sein Bund besteht noch
ER will Hoffnung geben
Gott der Sie so oft ermahnt und gewarnt hat muss Wort halten - er kann sich nicht untreu sein, nun folgen die Konsequenzen und dennoch ist er im nächsten Moment der selbe barmherzige liebende und Eifernde Gott! Jeder der Kinder hat wird das vielleicht kennen - nach der gefühlt hundertsten (letzten) Ermahnung muss dann auch die Konsequenz folgen - und machmal gereut es einem dabei und man würde es doch gern ersparen - aber das geht nicht mehr. Und hier ist Gott der Vater der sich in der Strafe, doch auch liebend und gnädig erweist, Er will seinem Volk Hoffnung geben und hat gutes für Sie im Sinne.
Das galt übrigens auch für König Jojachin, nach dem er 37 Jahre im babylonischen Gefängnis verbringen musste wurde er mit 55 J. begnadigt und bekam eine ehrenhafte Stellung, er durfte täglich an des Königs Tische sitzen..
Schauen wir uns das mal genauer an:

Was (nur) Tun? - Was verlangt Gott?

Was Gott da verlangt klingt erstmal erstaunlich, ganz im Gegensatz zu dem was man erwarten würde und zu dem was die selbst ernannten Propheten verkündigen:
Baut Häuser
Heiratet
such euren Kindern Frauen
Bekommt Kinder
BETET - nicht etwa für euch - für euren Wohl(-stand) sondern
Für die Stadt
Für das Land
im Urtext steht hier SHALOM -> Also für den Frieden, für das Heil der Stadt / des Landes
Denn klar, das eigene Wohl(-ergehen) = das der Stadt
Vertraut auch Gott, von ganzem Herzen -> 70Jahre lang (Daniel 9,2–3 )!
Beneidet nicht eure Brüder die in Jerusalem verbleiben sind Aus der Perspektive der vertriebenen kann es ja so gewirkt haben, als wären die zurückgebliebenen gesegnet - und sie selbst verloren - das Gegenteil ist der Fall
Hört nicht auf falsche Propheten
nicht auf ihre Träume und auch nicht auf das was IHR euch erträumet
UND: Nehmt keine Abkürzungen! Es geht nicht anders! Es muss sein! ICH der HERR kenne euch - ich sehe was im Herzen ist! 1. Chronik 29,17“Ich weiß, mein Gott, daß du das Herz prüfst, und an Aufrichtigkeit hast du Wohlgefallen…” 1. Samuel 16,7 “…Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an!”

Warum das Ganze?

Gott will sein Volk wahrhaftig zurückgewinnen Wir haben gelesen wie Sie Tag ein, Tag aus - anderen Göttern nachliefen, - in Ungerechtigkeit und Korruption lebten. - Mache opferten sogar ihre Kinder im Feuer (Bräuche der Ammoniter). Und danach gingen Sie in den Tempel Gottes und meinten im Reinen mit sich und er Welt zu sein. Aber Gott sieht ihre Herzen !!!
Jeremia 17,9–10 (SLT)
Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten.
Es muss Ihn doch zerreißen, vor Wut, Trauer, Eifer, Zorn ….
Und dann ist es doch umso Erstaunlicher wie er Reagiert:
Er will Ihre Herzen zurückgewinnen!
Er will echte Beziehung, keinen blinden Gehorsam
Erkenntnis des eigenen Unvermögens / Scheiterns -> der Sündhaftigkeit
Denn das bedeutet echte Abhängigkeit und daraus:
Echte Hoffnung
Echte Perspektive
Wir können nur ganz oder garnicht bei Gott sein. Das heist nicht alles richtig zu machen, das kann niemand! Aber im Herzen danach zu streben, nach Ihm zu fragen, Ihn zu suchen. von ganzem Herzen - darum suchen, ringen, eifern Vor kurzem erst haben wir aus Off3,14 gehört: “…Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst! “
Genau darum ginge es auch schon damals, aufrichtige echte Beziehung. Gott will und wollte nie das Gericht, den Untergang seine Volkes. Die Strafe folgt aus Liebe. Sind wir mal ehrlich - manche Dinge lernen wir doch NUR im Leid. Im Guten wie im Schlechten. Wisst Ihr, ich glaube kein Mensch kann einen anderen Menschen wirklich ändern, außer dieser will das selbst. Und auch hier: Wie oft habt ihr versucht euch, etwas an euch zu ändern?
Nochmal Jeremia 17,9–10, jetzt nach Luther: „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?“
Ich glaube fest, Gott kann das, er kann uns verändern, nachhaltig - wenn wir es zulassen!
Hebräer 12,5–6 (SLT)
»Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.«
[ggf. die Geschichte mit dem jäger…]
Gott hält seine Zusagen, seine Versprechen, immer. Er lässt sich finden, immer. Schon bei Adam Genesis 3,9 “Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du?” Es liegt an uns! Wir müssen es wollen. Jeremia 29,14 “und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr..” —> Das gilt UNS

Was bedeutet das heute?!

Das Exil - betrifft uns das?
Jeder wir Phasen kennen in den wir durch dunkle Täler gehen und auch Zeiten des Exils, wo wir nicht da sein können wo wir wollen. Nicht tun oder beeinflussen können was wir wollen.
Ich glaube aber das Bild ist größer. Schaut in unser Welt, in unser Land, in unsere Kirche Ist Sie nicht auch irgendwie im Exil? Entfernt von da wo wir eigentlich sein sollten? Machtlos über so vieles?
Was träumen WIR uns? WIR als einzelne, als Gemeinde, als Stadt, als Kirche, als Land?
Wo sind Ihre und unsere Träume mit dem Wort Gottes zu vereinbaren?
Wo schon nur noch Zeitgeist, kulturelle Anpassung?
Wie ist das mit uns bestellt?
Gott sieht unsere Herzen, da müssen wir nichts vorspielen. Nein das könnten wir garnicht..
Was für Stimmen sind es auf die wir hören, nach denen wir unser Leben ausrichten? Die ständig um uns werben? Die uns die Zeit und Hoffnung stehlen wollen?
Willst du etwa wirklich Kinder in diese Gottverlassene Welt setzen?
Lohnt es sich den noch in Menschen zu investieren? Auf der Arbeit, in der Familie, im weiteren Umfeld? Ist doch eh alles verloren.
Oder mein Liebster Ausspruch: Was soll ich denn schon ändern?
Jedem das seine, leben und leben lassen
Liebe für alle, Hass für keinen. Klingt doch gut oder? Woher soll diese Liebe kommen und wer bestimmt was gut ist, dem nächsten nützlich und wo sind die Grenzen?
Hört Ihr es? das sind die Falschen Propheten die zu uns reden. Und ich habe jetzt nur so ein paar Beispiele aufgeführt, noch keine verrückten Nachrichten oder Youtube Videos zitiert.
Aber Gott sag zu uns, zu dir zum mir:
WIR sind das Salz der Erde WIR sind das LICHT
WIR sind berufen
Jeremias Worte gelten uns heute noch genauso wie damals!!
Wir sollen nicht etwas der Welt fliehen, uns abkapseln. Nein, wir sind in sie gestellt oder wie es im schwäbischen heißt: hineingesät.
All die Anweisungen die Jeremia dem Volk in Babylon gab gelten genauso auch für uns. Abgesehen von den 70 Jahren… darauf komme ich gleich noch
Ja, es wird für so vieles auch hier keine schnell Lösung geben und dennoch sollen wir gehorsam sein:
Apostelgeschichte 6,4 / 1. Thessalonicher 5,16-18 (beharrlich im Gebet…) “wir aber wollen beständig im Gebet und im Dienst des Wortes bleiben!”
Das heisst auch heute noch sollen wir langfristig - bedenkt doch: 70 Jahre, das war damals mindestens eine Generation - realistisch zwei Generationen… Also langfristig in Land / Stadt, Menschen investieren.
Stellt euch vor die im Exil lebenden hätten Trübsal geblasen und Ihren Kindern nicht mehr von Gott und seiner Verheißung berichtet. Sie den lehren der Babylonier und ihre Götzendienste überlassen? Was für eine Generation wäre da herangewachsen?
Gott wünscht sich klar, dass auch die folgende Generation und deren folgende von Ihm hört, ihn findet. Das liegt an uns.
Was tun wir dafür das die aktuelle und auch die kommende Generation Ihn findet und nicht nur an Ihren träumen klebt? Was für eine Generation wächst da grade heran?
Noch vor ein paar Wochen habe ich in einer Predigt gehört wie schon die Sozialisten in der DDR versuchten Gott auszuklammern. Bei Erntefest - Erntedank war es ja nicht, gab es Parolen wie “Ohne Gott und Sonnenschein, holen wir die Ernte ein”. Zugegeben dieser Slogan ist , Gott sei Dank, überholt. Aber mit KI, Wissenschaft und der Selbstverwirklichung als oberstes Ziel ist uns doch alles möglich. Und wenn jemand daran scheitert, na dann ist er vor allem selbst schuld daran.
Das sind doch unsere neuen Lebenslügen?!
Wir leben in einem Paradies, in dem Gott scheinbar unnötig geworden ist. Und wenn einer doch glaubt, dann doch bitte moderat, für sich selbst. Angepasst an die Gesellschaft, nicht anstrengend oder gar anstößig an moderne Ideale. Bitte ohne Konsequenzen für das Leben von anderen. Aber Gott will uns Ganz, unsere Herzen ohne wenn und aber.

Was sagt Gott hier durch Jeremia konkret:

Gott überfährt uns aber nicht einfach. Lasst uns schauen, Er sagt uns wie das gehen kann:
V5: Achtet auf eure Bedürfnisse
Jeremia 29,5 “Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und eßt ihre Früchte;”
V6: Gottesfurcht für uns und die nächste generation
Jeremia 29,6 “nehmt Frauen und zeugt Söhne und Töchter; und nehmt Frauen für eure Söhne, und eure Töchter gebt Männern zur Frau, damit sie Söhne und Töchter gebären, damit ihr euch mehrt und eure Zahl nicht abnimmt!”
V7: Seid gute (Mit-) Bürger - Vorbilder
Jeremia 29,7 “Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben!”
V8-9: Glaubt Gott -> Kennt seine Worte - nicht irgendwelche Gerüchte Lebt nicht in Rebellion
Jeremia 29,8–9 “Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Laßt euch nicht täuschen von euren Propheten, die unter euch sind, noch von euren Wahrsagern; hört auch nicht auf eure Träume, die ihr euch träumen laßt! Denn sie weissagen euch falsch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt!, spricht der Herr.”
V10-11: Seine Verheißungen gelten -> Glaube ich das -> Lebe ich danach?
Jeremia 29,10–11 “Fürwahr, so spricht der Herr: Wenn die 70 Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort, euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen. Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.”
Der Herr Verwirft uns nicht, Er will uns retten - VGL Bergpredigt:
Matthäus 5,29 “Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.”
Reiß es aus was dich von Gott wegbringt - Gott will dich retten
Jeremia 29,11–14 SLT
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, zu denen ich euch verstoßen habe, spricht der Herr; und ich werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe.
Der Herr ist für uns - egal wie Dunkel und Gottverlassen es scheint
Wir sind berufen zu ewiger Hoffnung!
Er will seinen Segen geben
Und ER spricht zu uns - auch heute - hören wir Ihn?
Er kennt unser Not, unsere Leiden - alle
Gott macht nichts zur Hälfte

Was heist es nun das beste der Stadt / Land zu suchen?

Nicht dem Zeitgeist zu folgen Stellt euch vor was das in Babylon bedeutet hätte
Klar nach Jesu Vorbild handeln. Nächstenliebe und dennoch klar Stellung beziehend
Unser Leben als Predigt In unsere Herzen geschrieben, erkannt und gelesen von jedermann (2. Kor 3,2) Wo wir Gott nicht verkündigen, wo soll da Gottes Reich entstehen? 2. Timotheus 4,2 “Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!”
Als Christen nicht absondern, sondern unter das Volk gehen und ihm dienen.
BETEN: betet für Sie, ohne wenn und aber..
Seit frohen Mutes, guter Hoffnung, denn unsere Hoffnung lebt!
Wir können Licht sein im Dunkel, nicht aus uns, sondern weil Er durch uns scheint!
Jeremia 29,11 “Denn ich, ICH weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.”
Ist es euch aufgefallen?
Im Hebr. steht hier Ich, ICH kenne…
-> Es sind Gottes Gedanken und Pläne für uns nicht unsere Gedanken und Pläne für Ihn
Gott will mit dir etwas bewirken.
Das ist mir vor gut einem Jahr nochmal so richtig bewusst geworden, als ein Pastor bei der Einsegnung seines Sohnes in den Pastoralen Dienst sagte: “Mach bitte nicht den selben Fehler wie ich und mach deinen Dienst für Jesus.
Nein, mach es nicht für Ihn - mach es mit Ihm!”
Seht ihr den unterschied?
Denn ich, ICH weiß, spricht der Herr, was für Gedanken ich über euch habe..
Ermutig einander - der Brief Jeremias kann auch hier Vorbild sein: Wenn wir uns nicht sehen können, nicht sprechen können - so schreibt einander doch. Wie wertvoll ist ein persönlich geschriebenes Wort, eine pers. Ermutigung, ein liebevoller Rat! Das hat Bestand, immer und immer wieder, wenns sein muss 70 Jahre und mehr.. Zwischen Jerusalem und Babylon waren es je nach Route zw. 800-1000km
Es ist Weise, das Best aus einer Situation zu machen, statt alles Wegzuwerfen, weil wir nicht genau das bekommen, was WIR erwarten, erträumen. (VGL. mit einem trotzigen Kind….)
Wenn dem Herrn die Erde gehört (Ps 24,1), dann sind seine Kinder, wo sie auch hingehen, nicht fort aus dem Land ihres Vaters Zitat Wilhelm Schneider
Lasst uns mit ganzem Herzen da einbringen, wo wir grade sind: Auf der Arbeit, im Verein, etc. als Christ, nicht still und leise, aber von ganzem Herzen..
Lasst uns beten, mehr denn je
Letztlich haben wir Verantwortung für unsere Mitmenschen
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