Was ist wichtig?

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Notes
Transcript

Musik zum Eingang

Orgel

Begrüßung

Guten Morgen und herzlich Willkommen an alle an diesem schönen Sonntag
Ich hoffe, ihr habt alle den Weg gut hierher gefunden
Wir dürfen heute Gottesdienst feiern an dem Sonntag Estomihi - Was “Sei mir” bedeutet und darauf anspielt, dass Gott für uns ein fester Grund sein soll
Das “Sei mir” kommt aus Psalm 31, den wir nachher noch gemeinsam sprechen werden. Vielleicht findet ihr es ja wieder und dann erklärt sich der Kontext auch ein wenig

Wochenspruch

Der Wochenspruch für diese Woche kommt aus Lukas 18:31
Luke 18:31 BB
Wir ziehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird alles in Erfüllung gehen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben.
Jesus möchte das tun, was ihm aufgetragen wurde
Jesus folgt seiner Berufung und er lädt uns ein, ihm zu folgen
Sodass wir gemeinsam losziehen und gemeinsam unterwegs sind
Sodass wir nicht auf uns allein gestellt sind, sondern gemeinsam mit Jesus unterwegs sein dürfen

Votum

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Eingangslied

Wir singen zu Beginn von Gottes Anwesenheit das Lied Nummer 165 - Gott ist gegenwärtig - Die Strophen 1, 2 und 6

Psalmgebet

Wir möchten jetzt gemeinsam den Psalm 31 - Nummer 716 lesen
Und hier findet sich der Name dieses Sonntags wieder “Estomihi” - Sei mir
Wer möchte, darf gerne dazu aufstehen
Wir sprechen ihn gemeinsam
Herr, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden,
errette mich durch deine Gerechtigkeit!
Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends!
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!
Denn du bist mein Fels und meine Burg,
und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.
Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten;
denn du bist meine Stärke
In deine Hände befehle ich meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte,
dass du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not
Und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes;
du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott!
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Errette mich von der Hand meiner Feinde
und von denen, die mich verfolgen
Lass leuchten dein Antlitz über deinem Knecht;
hilf mir durch deine Güte!

Ehr sei dem Vater

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar. Und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen

Eingangsgebet

Herr, ich möchte dir danken, dass wir hier heute zusammen kommen dürfen, dass wir gemeinsam dich loben und preisen dürfen. Du siehst uns so wie wir sind. Du siehst, woher wir kommen und wohin wir wieder gehen werden. Zeige uns deinen Weg. Zeige uns dein Wort. Zeige uns auch das auf, was uns von dir und deinem Wort ablenkt. Zeige uns das auf, was uns jeden Tag ablenkt von dir, von unseren Bekannten und von unserer Familie. Gebe uns Kraft und Raum, um auszusortieren und unseren Blick und unsere Zeit wieder auf die wichtigen Dinge zu richten.
Alles das, was uns bewegt. Alles das, was uns momentan ablenkt. Und alles das, was in unserem Leben geschieht, bringen wir jetzt in der Stille vor dich.

Stilles Gebet

Herr ich danke dir, dass du uns hörst. Mitten im Lärm und in der Stille. Amen.

Schriftlesung

Isaiah 32:15–18 BB
15 So wird es bleiben, bis der Geist aus der Höhe über uns kommt. Dann wird die Wüste zu fruchtbarem Land. Das ist so dicht bewachsen wie ein Wald. 16 Im ganzen Land herrschen Recht und Gerechtigkeit: Das Recht ist in der Wüste zu Hause und die Gerechtigkeit im fruchtbaren Land. 17 Die Gerechtigkeit sorgt für Frieden, sie bringt Ruhe und Sicherheit für alle Zeiten. 18 Dann wohnt mein Volk an einem Ort des Friedens, es lebt in Sicherheit und sorgloser Ruhe.

Lobpreisteam

Ich trau auf Gott
Über Alle Welt
Noch Nie

Predigt

Geschwister! Es ist eine Liebe, die vielleicht am besten so beschrieben werden kann:
Wenn sie sich mein Ladekabel ausleihen möchten, geht das natürlich gar nicht. Aber wenn sie eine Niere brauchen, würde ich sofort eine abgeben.
Mal gut, mal schlecht. Mal hat man sie gerne und mal nerven sie. Ich denke, dass alle, die Geschwister haben, wissen, dass man sich mit seinen Geschwistern mal mehr und mal weniger gut versteht. Und dass man manchmal genau einen Nerv trifft. Und genau einen Nerv trifft eine jüngere Schwester bei ihrer älteren in der Geschichte, die wir uns heute anschauen möchten.
Luke 10:38–42 BB
38 Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf. Dort nahm ihn eine Frau als Gast bei sich auf. Ihr Name war Marta. 39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Die setzte sich zu Füßen des Herrn nieder und hörte ihm zu. 40 Aber Marta war ganz davon in Anspruch genommen, sie zu bewirten. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, macht es dir nichts aus, dass meine Schwester mich alles allein machen lässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!« 41 Aber der Herr antwortete: »Marta, Marta! Du bist so besorgt und machst dir Gedanken um so vieles. 42 Aber nur eines ist notwendig: Maria hat das Bessere gewählt, das wird ihr niemand mehr wegnehmen.«
Eine kurze Geschichte
Eine Annekdote über die Reisen von Jesus, die in der Sammlung an Geschichten, die Lukas hier zusammenbringt, fast schon untergehen kann.
Jesus befindet sich auf dem Weg nach Jerusalem und auf dem Weg dorthin geschehen ganz unterschiedliche Geschichten
Und Lukas hat diese Geschichten genommen, sortiert und alles in sein Evangelium aufgeschrieben, was wichtig ist
Und einer dieser Geschichten ist ein kleiner Streit zwischen den zwei Schwestern Martha und Maria
Martha und Maria sind gute Freundinnen von Jesus
Er besucht sie häufiger und sieht sie auch als gute Freunde an
Und das Bild, das hier weitergegeben wird, ist ein weit verbreitetes Bild
2 Geschwister, die sehr unterschiedlich sind
Die Eine, die verantwortungsbewusst ist und sich um alles kümmert und
Die Andere, die lieber bei den Gästen ist und sich mit ihnen unterhält
Wir können uns recht leicht mit einer der beiden Rollen identifizieren
Bin ich der, der verantwortungsbewusst im Hintergrund bin, oder bin ich eher der, der direkt bei den Gästen ist
Luke 10:38 BB
38 Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf. Dort nahm ihn eine Frau als Gast bei sich auf. Ihr Name war Marta.
Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem
Er zieht von Ortschaft zu Ortschaft
Er erzählt den Leuten von dem, was er getan hat. Was passieren wird.
Er möchte alle erreichen
Also zieht er in ein weiteres Dorf
Und dort wird er in ein Haus eingeladen
Martha und Maria waren mit Jesus gut befreundet
Also hat er die Gelegenheit direkt genutzt, um sich wieder mit alten Bekannten zu treffen und mit ihnen zu essen
Die lange Reise macht müde und er hat Hunger
Es kommt also sehr geschickt, dass er in einem Haus Pause machen kann
Und das bereitet die Geschichte vor
Eine Geschichte, die so in jedem Haus stattfinden kann
Bei uns heute genauso wie damals
Luke 10:39 BB
39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Die setzte sich zu Füßen des Herrn nieder und hörte ihm zu.
Eine Geschichte, die zwischen 2 Schwestern ausgehandelt wird
Die eine Schwester Marta. Ihr, bzw. ihrer Familie gehörte das Haus
Sie ist verantwortlich dafür, dass Jesus vorbei schaut
Sie ist sich ihrer Aufgabe bewusst
Sie wirkt auf mich so, als wäre sie eine sehr pflichtbewusste frei
Denn, wenn man jemand zu sich aufnimmt, kann man natürlich nicht nur die Türe aufmachen
Es gehört sich, dass man ihm auch etwas gibt zum Abend essen
Es braucht eine gute Atmosphäre
Das Haus muss aufgeräumt sein
Und dann gibt es noch die andere Schwester
Schwester Maria
Ihr gehört das Haus nicht
Sie ist nicht in der Verantwortung
Stattdessen setzt sie sich mitten unter die Gäste und hört zu
Etwas, das nicht selbstverständlich ist
Etwas, das gegen jede Norm geht
Wir befinden uns hier in einer Zeit, die etwas ander ist, als unsere Zeit heute
Eine Frau setzt sich nicht einfach unter eine Gesellschaft von Männern und hört zu
Sie kann vielleicht ein paar Sätze oder Worte mitbekommen, während sie sich um die Männer kümmert
Aber sich einfach dazu zu setzen, ist nicht das, was man normalerweise macht
Maria hatte Mut
Sie hatte Mut, die gesellschaftliche Norm, in Frage zu stellen
Sie setzt sich zu den anderen und hört zu
Luke 10:40 BB
40 Aber Marta war ganz davon in Anspruch genommen, sie zu bewirten. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, macht es dir nichts aus, dass meine Schwester mich alles allein machen lässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!«
Die verantwortungsvolle Marta hingegen hatte keine Zeit, um Jesus zuzuhören
Sie musste aufräumen, kochen, servieren
Die Gäste wollen schließlich auch versorgt sein
Also tut sie auch das, was man eigentlich von ihr erwartet
Und wozu ich mich wahrscheinlich auch berufen gefühlt hätte
Aufräumen, Platz für Jacken machen, Schuhe ordentlich hinstellen, Chaos in die Schränke stopfen, staubsaugen, staub wischen, Bad putzen, Seife auffüllen, Mülleimer leeren, Abwasch erledigen, Essen einkaufen, Getränke bereitstellen, Kaffee kochen, dekorieren, durchlüften, Haare richten, Haustiere beruhigen und so tun als wäre alles mühelos gewesen!
Da ist doch nichts schlimmes dabei
Alles so wie es sich gehört
Und das alles, während alle anderen im Haus, die eigentlich helfen könnten, einfach da sitzen und nichts tun
Die anderen, die nicht helfen sind doch eigentlich das Problem
Warum sollte meine Schwester dasitzen dürfen und zuhören, während ich mich krumm schufte
Also geht sie zu dem, der verantwortlich für das Ganze ist und stellt ihm das Problem dar
Sie ist ganz aufgebracht
Sie fühlt sich alleine gelassen
Wer kennt das nicht?
Wer kennt diese Situation nicht, wenn man sich einfach nur Hilfe wünscht, aber man fühlt sich absolut allein gelassen
Und ganz aufgebracht geht sie zu Jesus hin und haut ihre Schwester in die Pfanne
Was fällt ihr denn ein?
Und ich muss wieder betonen
Ich verstehe sie
Und irgendwo hat sie auch Recht
DIREKT DAVOR erzählt Jesus eine Geschichte, in der er einen Mann dafür lobt, als er sich um einen Verletzten kümmert
Martha tut eigentlich das richtige
Martha tut das, was man von ihr erwarten könnte
Jesus dienen
Aber Lukas hat diese zwei Geschichten nicht ohne Grund direkt nacheinander angeordnet, als er sein Evangelium geschrieben hat
Es geht eben nicht NUR bzw. AUSSCHLIEßLICH darum zu dienen
Der Auftrag zu dienen wird ergänzt
Ergänzt durch den folgenden Vers
Was antwortet Jesus also?
Luke 10:41 BB
41 Aber der Herr antwortete: »Marta, Marta! Du bist so besorgt und machst dir Gedanken um so vieles.
Marta, Marta
Eine Wiederholung ihres Namens
Er spricht einfühlsam mit ihr
Er versteht sie
Er sieht sie und merkt, dass sie sich Sorgen macht
Jesus geht einfühlsam mit Marta um
Er geht auf sie ein
Er holt sie ab, wo sie ist
Er sieht ihre Sorgen
Er sieht ihren Stress
Er sieht ihren Balast
Er sieht die ganzen Gedanken, die sie hat
Er sieht nicht einfach darüber hinweg
Er spricht sie und ihre Sorgen an
Häufig wird es bei dieser Geschichte so dargestellt, als würde Marta hier einen riesigen Fehler machen
Als hätte sie gar nichts verstanden
Als läge sie komplett falsch
Als wäre es nicht in Ordnung, was sie tut und getan hat
Aber ich glaube nicht, dass das hier unbedingt gemeint ist
Jesus wirft ihr nicht vor, dass sie dumm ist
Jesus wirft ihr nicht vor, dass sie etwas wirklich schlecht gemacht hat
Jesus spricht sie liebevoll auf die Situation, in der sie sich befindet, an
Luke 10:42 BB
42 Aber nur eines ist notwendig: Maria hat das Bessere gewählt, das wird ihr niemand mehr wegnehmen.«
Jesus zeigt den Unterschied auf
Er sagt nicht, dass das was Marta tut, absolut falsch ist
Er blamiert sie nicht
Er geht nicht über sie hinweg
Jesus zeigt auf, dass das, was Marta tut, wieder vergehen wird
Wenn Jesus und seine Jünger gehen, ist es wieder unordentlich im Haus
Es muss wieder geputzt werden
Es muss wieder aufgeräumt werden
Es muss wieder Staub gewischt werden
Das Bad muss wieder geputzt werden
Der Abwasch muss wieder erledigt werden
Es muss wieder eingekauft werden
Es muss wieder gelüftet werden
Die Haustiere sind wieder auf 180
Alles ist wieder beim Alten
Die Arbeit muss wiederholt werden
Als hätte man nicht aufgeräumt
Ich denke ihr kennt es auch, dass die Spülmaschine IMMER voll ist
Spülmaschine ausräumen ist das Gegenteil von dem, was Jesus verspricht
“Niemand kann es ihr weg nehmen”
Die leere Spülmaschine wird mir in wenigen Sekunden weg genommen
Es muss auch bald wieder neu gekocht werden
Natürlich muss all das auch getan werden
Ich kann nicht nur meine Spülmaschine immer voll lassen
Ich muss wieder kochen, um genug Essen zu haben
Aber was ist meine Motivation dahinter
Was ist das Why behind the What?
Warum koche ich, warum räume ich auf, warum kann ich nicht Teil der Gemeinschaft sein?
Mache ich es, weil ich es tun muss, dass es allen anderen besser geht
Oder mache ich es, weil ich der Gemeinschaft dienen möchte
Liegt mein Fokus auf dem, was ich genau tue
Oder liegt mein Fokus auf dem, was ich dadurch auslöse
Beim barmherzigen Samariter war das Resultat, dass ein Mensch lebensnotwendige Versorgung bekommt
Hier war das Resultat, dass Marta nicht Teil der Gemeinschaft sein kann
Und der Gegensatz
Was soll das sein?
Was ist das Bessere?
Was ist der gute Teil?
Das Bessere ist das, was niemand weg nehmen kann
Worte, Beziehung, Gemeinschaft
Die gemeinsame Zeit mit Jesus und seinen Freunden kann niemand mehr weg nehmen
Sie bleibt für immert
Es ist Jesu Einladung, dass auch wir seiner Gemeinschaft folgen können
Eine Gemeinschaft in der wir nie mehr alleine sein werden
Und es ist auch gleichzeitig eine Aufforderung diese Gemeinschaft wahrzunehmen und mit anderen zu teilen

Fazit

Als Lukas diesen Abschnitt verfasst hat, hat er die Geschichten nicht nur irgendwie zusammen geworfen, sondern er hat sie so zusammengefasst, sodass wir besser verstehen können, was er meint
Es ist kein zufällig zusammengeworfener Abschnitt, sondern ein gut zusammengestellter Abschnitt
Und der Abschnitt, in dem wir uns befinden, lädt uns dazu ein, darüber nachzudenken, wie unser Glaube im Alltag aussieht
Nicht nur die Geschichte über Maria und Martha, sondern auch der Kontext drum herum
Direkt davor erzählt Jesus die Geschichte vom barmherzigen Samariter
Eine Geschichte, durch die uns Jesus dazu auffordert, anderen zu helfen - ob wir sie kennen oder nicht - oder vielleicht sogar unseren politischen Meinungen nicht übereinstimmen
Eine Geschichte, in der ein Mensch einem anderen hilft, weil er Mensch ist
Und dann kommt unser Text
Die Geschichte von Martha und Maria
Eine Geschichte, die uns zeigt, dass es beim Dienen um mehr geht, als nur die ganze Zeit zu dienen
Der Akt des Dienens ist nicht das Problem
Es ist kein Problem, dass Martha die Jünger und Jesus gastfreundlich empfangen möchte
Das Problem ist vielmehr, dass Martha sich komplett auf das Dienen fokussiert
Sie verliert die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen
Sie verliert die Beziehungen zu den anderen aus den Augen
Sie verliert die Worte Jesu aus den Augen
Die Worte, die Leben bringen
Die Worte, die wirklich wichtig sind
Martha wär so gern dabei gewesen
Doch sie hatte viel zu viel zu tun
Sie wollte später weiter reden
Da draußen brauchten sie sie jetzt
Die Situation wurde unterschätzt
Und vielleicht hing auch ihr Leben davon ab
Sie wusste es war Jesus ernst, er wollte sie hier grad nicht entbehren
Nur keine Angst, sie blieb nicht allzu lange fern
Martha dachte, dass sie alles selbst in die Hand nehmen musste
Sie muss für alles sorgen
Aber sie ist es nicht, die sich um alles sorgen muss
Denn Jesus musste nur noch kurz die Welt retten
Und nach unserem Abschnitt erklärt Jesus den Jüngern wie man betet
Wie die Beziehung mit Gott, dem himmlischen Vater aussehen sollte
Wir sollen uns auf die wichtigen Dinge im Leben fokussieren
Die Beziehung zu anderen
Zu denen, die wir kennen
Zu denen, die wir nicht kennen
Dass wir dabei gegenseitig vorgehen
Lasst uns diesen Sonntag als Anlass nehmen, unsere Beziehungen wertzuschätzen
Vielleicht fällt euch ganz spezifisch eine Person ein, auf die ihr diese Woche zugehen möchtet
Eine Person mit der ihr die Beziehung stärken möchtet
Eine Person, der ihr für eure Beziehung danken möchtet
Einem Menschen in einer Art und Weise dienen, die die Beziehung stärkt
Die das Miteinander stärkt
Das zweite wichtige ist die Beziehung zu Gott
Jesus nachzufolgen und zu ehren
Jesus zu dienen
So wie es die Beziehung zu ihm stärkt
Den Dienst nicht zu kurz kommen lassen
Sich aber auch nicht übernehmen
Das richtige Maß zu finden
Denn diese Dinge kann uns niemand nehmen - Von jetzt bis in die Ewigkeit

Gemeindelied

Und jetzt können wir gemeinsam singen, dass Gott bei uns ist, dass wir im Nahe sein dürfen und er sich uns annimmt, dass er das ist, was zählt
Mit der Nummer 369 - Wer nur den lieben Gott lässt walten - Dist Strophen 1 bis 4

Fürbittengebet

Vater Unser

Vater Unser im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Abkündigungen

Die Ankündigungen zu den Veranstaltungen in Dusslingen, könnt ihr den Folien entnehmen, die hier an die Wand geworfen wird.
Und jetzt bitte ich euch, euch zu erheben:
Als Gemeinde sind wir traurig, dass ein Gemeindemitglied verstorben ist.
Frau Anneliese Funk ist am 23. Februar 2025 im Alter von 99 Jahren verstorben.
Der Trauergottesdienst mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof war am vergangenen Donnerstag, 27. Februar.
Gemeinsam mit den Angehörigen von Frau Funk sind wir als Gemeinde traurig.
Wir lassen uns von Jesus bewusst im und durch den Glauben in der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten trösten:
Jesus Christus spricht: “Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.”

Gemeindelied

Und wir singen zum Ende des Gottesdienstes Gott ein Lob zu mit dem Lied Nummer 331 - Großer Gott wir loben dich - Die Strophen 1, 2 und 4

Segen

Gott möchte euch für diese Woche seinen Segen zusprechen und ihr dürft dazu gerne aufstehen
Der Herr denkt an uns und segnet uns Er segnet das Haus Israel, er segnet das Haus Aaron. Er segnet, die den Herrn fürchten, die Kleinen und die Großen Der Herr segne euch je mehr und mehr, euch und eure Kinder! Ihr seid die Gesegneten des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Musik zum Ausgang

The Chosen
Season 4 - Episode 5
34:18 - 43:03
35:06 - 41:55
 
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