Gott fürchten?
Gott und ich • Sermon • Submitted • Presented
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· 12 viewsFear is something every person experiences. It isn't a nice feeling, it is a negative emotion. So why does the Bible speak positively about fearing God and use that expression as a compliment? Every person fears God in one way or another. Our main text in Luke 8:22-37, shows us 3 different types of Fear of God. Fear that separates us from God. Fear that terrorises us. And a Fear of God that saves, that leads us to reverence and worship. THAT is the biblical fear of God we should have.
Notes
Transcript
Wer hat schonmal so richtig ANGST gehabt? So richtige Furcht?
Was ist das für ein Gefühl? Angenehm? Ich denke eher nicht, oder?
Wir bekommen Angst oder Furcht, in Momenten in denen wir das Gefühl haben, dass unsere Sicherheit, unser Wille und unser Wohlbefinden bedroht wird.
Wir bekommen Furcht wenn wir im Auto mitfahren und der Fahrer unvernünftige Überholmanöver probiert bei hoher Geschwindigkeit. Vorallem, iwr haben es nicht in der Hand und wer weiß was passiert?
Wir bekommen Furcht wenn wir Nachts alleine Zuhause sind und wir irgendwelche fremde Geräusche hören.
Wir bekommen Furcht wenn unsere Arbeitsstelle bedroht wird und wir das Gefühl haben, dass es nichts gibt was ich tun kann um die Situation zu drehen.
Wir bekommen Furcht wenn jemand uns ausraubt. Wenn wir nachhause kommen und sehen, dass jemand in unsere Wohnung eingebrochen ist und Dinge mitgenommen hat.
Es ist kein schönes Gefühl. Es ist nicht angenehm.
Wieso dann, fordert die Bibel uns auf, Gott zu fürchten? Wieso verwendet die Bibel “Gottesfurcht” als Kompliment wenn es über Menschen spricht?
Ich möchte heute eine Passage als Haupttext nehmen, um uns zu helfen zu verstehen, was die Bibel zu Furcht vor Gott zu sagen hat. Wie biblische Gottesfurcht aussieht und was die folgen sind von einer unbiblischen Gottesfurcht.
Jesus stillt den Sturm
Mt 8,23–27; Mk 4,35–41; Ps 107,23–31; 89,10
22 Und es geschah an einem der Tage, dass er und seine Jünger in ein Schiff stiegen; und er sprach zu ihnen: Lasst uns ans andere Ufer des Sees fahren! Und sie fuhren ab. 23 Auf der Fahrt aber schlief er ein. Da fiel ein Sturmwind auf den See, und [das Schiff] füllte sich, und sie waren in Gefahr. 24 Da traten sie hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber stand auf und befahl dem Wind und den Wasserwogen; und sie legten sich, und es wurde still. 25 Da sprach er zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten und verwunderten sich und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser befiehlt und sie ihm gehorsam sind?
Heilung eines Besessenen
26 Und sie fuhren in das Gebiet der Gadarener, das Galiläa gegenüberliegt. 27 Und als er ans Land gestiegen war, kam ihm ein Besessener aus der Stadt entgegen, der seit langer Zeit Dämonen hatte und keine Kleider mehr trug und sich auch in keinem Haus aufhielt, sondern in den Gräbern. 28 Als er aber Jesus sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht! 29 Denn Er hatte dem unreinen Geist geboten, von dem Menschen auszufahren; denn der hatte ihn schon lange Zeit in seiner Gewalt, und man hatte ihn mit Ketten gebunden und mit Fußfesseln verwahrt, aber er zerriss die Fesseln und wurde von dem Dämon in die Einöde getrieben.
30 Jesus aber fragte ihn und sprach: Wie heißt du? Er sprach: Legion! Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren. 31 Und er bat ihn, er möge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren. 32 Es war aber dort eine große Schweineherde an dem Berg zur Weide, und sie baten ihn, dass er ihnen erlaube, in jene zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. 33 Da fuhren die Dämonen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See und ertrank.
34 Als aber die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und gingen hin und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land. 35 Da gingen sie hinaus, um zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen, und sie fürchteten sich. 36 Die aber, welche es gesehen hatten, erzählten ihnen auch, wie der Besessene gerettet worden war. 37 Da bat ihn die ganze Volksmenge aus der umliegenden Gegend der Gadarener, von ihnen wegzugehen; denn es hatte sie eine große Furcht ergriffen. Er aber stieg in das Schiff und kehrte zurück.
Lukas 8:22-37
In dieser Passage (ca. 15 Versen) kommt das Wort “Furcht” in allen seinen Formen (im griechischen - PHOBEO) 8 mal vor.
Die Jünger fürchteten sich vor dem Sturm welches drohte ihr Boot zu versenken.
Die Jünger fürchteten sich vor Jesus als sie sahen, wie er den Sturm mit einem Wort stillte.
Die Gadarener fürchteten sich vor dem nachten, gewaltätigen, besessenen Mann und haben alles versucht um ihn zu bändigen.
Die Dämonen fürchteten sich als sie Jesus von weitem sahen und schrieen vor Furcht.
Die Schweinehirten fürchteten sich so sehr, als ihre Schweine den Bach runter gingen, dass sie in die Stadt flohen.
Die Menschen kamen aus der Stadt und fürchteten sich als sie den Mann sahen der ihre Region terrorisierte, jetzt aber klar im Kopf, bekleidet und ruhig bei Jesus sitzen.
In einem Abschnitt...am selben Tag:
Der gleiche Jesus.
Derselbe Gott.
Das gleiche Wort “Furcht”.
Also die gleiche Furcht vor diesem Gott.
Doch sehr unterschiedliche Auswirkung dieser Furcht.
Unser Thema heute ist “Gott fürchten?”, aber was ist damit gemeint? Soll man Gott fürchten? Wie soll sich diese Furcht sich auswirken in meinem Leben? Wie sieht das aus?
Um das heute zu besprechen, möchte ich diese Geschichte mit euch zusammen verarbeiten um diese Fragen zu beantworten.
1. EINE FURCHT DIE TRENNT
1. EINE FURCHT DIE TRENNT
Lass uns mal diese Geschichte nochmal rückgängig verfolgen…
34 Als aber die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und gingen hin und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land. 35 Da gingen sie hinaus, um zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen, und sie fürchteten sich. 36 Die aber, welche es gesehen hatten, erzählten ihnen auch, wie der Besessene gerettet worden war. 37 Da bat ihn die ganze Volksmenge aus der umliegenden Gegend der Gadarener, von ihnen wegzugehen; denn es hatte sie eine große Furcht ergriffen. Er aber stieg in das Schiff und kehrte zurück.
Lukas 8:22-37
Stell dir vor mit was für einem Terror diese Menschen gelebt haben. Sie waren nicht sicher, ihre Kinder waren nicht sicher, sie konnten nicht ungestört ans Ufer vom See Genezareth…vor Angst, vor Furcht vor diesem Mann.
Er lebte in den Höhlen/Gräber, wo die Leichen waren.
Er lief nackt um die Gegend und hat die Menschen angegriffen.
Sie versuchten ihn mit Ketten zu fesseln, doch er hatte so eine übernatürliche Kraft (wegen den Dämonen in ihm), dass er diese Ketter brechen konnte. Sie hatten (vermutlich) Jahrelang diese Furcht.
Gleichzeitig, haben Sie als Juden, das Gesetz Mose gebrochen.
Sie hielten Schweine was im Gesetz strengst verboten war.
Sie machten vermutlich großes Geschäft, großes Geld mit dem Schweinehandel besonders weil viele Griechen in der Region lebten und Schweine gegessen und ihren Göttern geopfert haben.
Es war ein lukratives Geschäft, aber total in Rebellion gegen das Gesetz Gottes.
Und hier sind wir wieder bei dem Thema vor 2 Wochen…”GRÜNDE FÜR GOTT”…in dieser (sehr langen) Predigt, ging es darum, dass den Menschen es nicht an Beweisen oder Gründe fehlt an Gott zu glauben, sondern sie möchten ihrem EIGENEN Willen nachgehen, im Prinzip selbst Gott sein in ihrem Leben…und DESHALB nichts mit Gott zu tun haben möchten. Und sie ehren ihn also nicht als Gott und Gott überlässt sie Ihren eigenen Begierden und Sünden…das ist sein Gericht über sie…
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; 20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine iEntschuldigung haben.
21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. 24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Römer 1:18-25
Wir haben das anhand des Beispiel von Jona betrachtet…er kannte Gott…er wusste Gottes Willen…es passte ihm aber nicht und er lief weg von Gott…hinab zum Hafen, hinab ins Boot, hinab ins Unterste vom Boot, er schlief ohne das Gericht Gottes über ihm zu bemerken, hinab ins Meer und hinab ins Bauch des Fisches was er in seinem Bußgebet “Scheol” nannte…also praktisch Hölle.
Paulus in Römer 1 und 2 beschreibt diese Spirale nach unten in die Sünde…und genau das ist hier bei den Gadarener passiert.
Sie kannten Gott.
Sie kannten das Gebot Gottes.
Aber sie ehrten ihn nicht als Gott.
Sie wollten IHR DING durchziehen.
Sie nahmen in Kauf, dass sie unter das Gericht Gottes kommen…ich weiß es nicht…aber vielleicht war sogar dieser Besessener ein Teil dieses Gerichts?
Aber so wie es oft bei uns ist, wir haben lieber das was WIR wollen.
Und so gut wie Gott ist...Er kommt trotzdem in ihre Mitte.
Trotz der Rebellion, trotz der Verachtung und trotz der Sünde.
SO IST JESUS!
Er kommt dahin und er hilft ihnen mit ihrem großen Problem.
Er offenbart sich und seine Macht, wie wir letzte Woche schon gehört haben.
Sie waren frei von diesem Besessenen und seine Dämonen.
Das hat sie aber mit Furcht erfüllt.
Ich kann’s verstehen, aus Sicht der Hirten, die hilflos zuschauten wie Dämonen in ihre Schweine einfuhren und diese unkontrolliert über die Klippe rannten und starben…ich mein 2000 Schweine, in einem Moment, dieses Geschrei, dieses Geräusch, musste wirklich heftig gewesen sein.
Und diese Furcht ist nachvollziehbar. Aber was ist mit den anderen?
Sie haben die Macht Jesu gesehen. Und haben Furcht bekommen.
Aber die Menschen aus der Stadt?
Sie haben auch Jesu Macht erkannt und bekamen auch Furcht, als sie sahen wie still dieser Mann geworden ist.
Wie er bei Sinnen da saß, gekleidet...alles war ruhig.
DAS war der Moment das sie Furcht bekamen.
Denn auch SIE haben die Macht Christi gesehen.
Diese Furcht hat sie aber von Jesus getrennt.
Da bat ihn die ganze Volksmenge aus der umliegenden Gegend der Gadarener, von ihnen wegzugehen; denn es hatte sie eine große Furcht ergriffen. Er aber stieg in das Schiff und kehrte zurück.
Lukas 8:37
Diese Menschen haben die Macht Gottes erkannt, wollten ihn aber nicht als Gott haben…wie Paulus in Römer 1 sagt…weil sie wussten, wenn Jesus bleibt, bedeutet das, dass wir alle unsere Schweine verlieren.
Wenn wir nach SEINEM Willen jetzt leben würden, müssen wir unser Wille aufgeben…und dieser Preis war ihnen zu hoch.
Diese Furcht führt sie dazu, den Kopf in den Sand zu stecken. Ich möchte diesen Gott nicht sehen, nicht glauben, nicht an ihn denken.
Sie baten Jesus sie zu verlassen.
Am liebsten ihn nicht sehen.
Am liebsten an ihn nie denken.
Am liebsten gebe es ihn nicht.
Augen zu und weiter so tun als würde er nicht existieren.
Aber wie in Römer 1, Gottes Macht und Wesen ihnen offenbar ist, dass allein durch nachdenken ihn erkennen müssen, sodass sie KEINE Entschuldigung haben…genau SO lässt Jesus den Mann dort, der in den 10 umliegenden Städten predigt was Jesus in seinem Leben getan hat.
So das sie keine Entschuldigung haben.
Es gibt eine weitere Furcht vor Gott und seiner Macht.
2. EINE FURCHT DIE TERRORISIERT
2. EINE FURCHT DIE TERRORISIERT
Wir sehen als Jesus erst ans Ufer angekommen war…
Als er aber Jesus sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht! 29 Denn Er hatte dem unreinen Geist geboten, von dem Menschen auszufahren; denn der hatte ihn schon lange Zeit in seiner Gewalt, und man hatte ihn mit Ketten gebunden und mit Fußfesseln verwahrt, aber er zerriss die Fesseln und wurde von dem Dämon in die Einöde getrieben.
30 Jesus aber fragte ihn und sprach: Wie heißt du? Er sprach: Legion! Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren. 31 Und er bat ihn, er möge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren.
Lukas 8:28-31
Es gibt eine andere Furcht…und zwar Terror.
Diese Dämonen die diesen Mann gequält haben, sie kannten Jesus sehr wohl.
Sie wussten mit wem sie es zu tun hatten.
Sie wussten auch, dass dieser Jesus allmächtig ist und das sie in Rebellion gegen ihn sind.
Anders wie Menschen die Paulus in Römer 1 beschreibt…die nicht an Gott glauben wollen…diese können Gottes Existenz nicht leugnen. Und das terrorisiert sie.
Das Problem ist, dass es um mehr geht als zu glauben, dass Gott existiert.
Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es – und zittern!
Jakobus 2:19
Und hier sehen wir das in der Tat.
Sie sehen Jesus und schreien, und schmeißen sich hin auf den Boden, erkennen ihn als Sohn Gottes an aber tun jetzt keine Buße, bitten nicht um Verzeihung oder ändern sich nicht…sondern hoffen auf eine Vertagung ihres endgültigen Gerichts.
Ich glaube nicht dass Dämonen überhaupt in der Lage sind Buße zu tun…aber wisst ihr was…es gibt genug Menschen die genau dieselbe Reaktion auf Gott haben.
“Ja. Ich glaube an Gott, aber ich bin sauer auf ihn, weil er meinen Vorstellungen nicht entspricht, oder weil er mich enttäuscht hat, weil er meine Mutter nicht geheilt hat oder weil er mein Kind nicht geheilt hat.”
Es gibt solche Momente.
Als ich kürzlich in Australien war hat ein alter Freund mir erzählt wie er und seine Frau deren 2 jährige Tochter verloren haben und dass seine Frau, die Christ ist und an Gott glaubt, Gott nicht verzeihen möchte, dass er sie nicht geheilt hat.
Bei manchen artet es aus mit solchen Aussagen wie “Wenn ich Gott sehe, dann frage ich was das soll, mit Krebs in Kinder und Naturkatastrophen!”
“Ja. Ich glaube an Gott, aber ich will mein Leben leben. Ich weiß dass mein Leben seinem Leben nicht entspricht aber ich mach trotzdem mein Ding!”
14 Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt.
15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, 16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?
Offenbarung 6:14-17
Diese Menschen, die Gott kennen, die Gott aber nicht gedient haben…die lieber sterben würden als sich zu ihm zu wenden.
Sie wissen, dass es Gott gibt, ehren ihn aber nicht als Gott und deshalb…wieder…Römer 1…Gottes Macht und Wesen ihnen offenbar ist, sie haben KEINE Entschuldigung…sie befinden sich unter dem Gericht Gottes und sind ihren Begierden und Sünden ausgeliefert.
Es gibt dann auch aber in dieser Kategorie Menschen die wissen, dass es Gott gibt, an ihn Glauben, wissen auch das sie Sünder sind und deswegen in Terror leben…
“Ja ich glaube, dass es Gott gibt. Aber er kann jemanden wie mich nicht retten!”
Sie versuchen gut genug zu sein, aus eigener Kraft und merken wie kurz sie kommen jedes Mal sie sich diesem Gott nähern…das erfüllt sie mit Terror und Verzweiflung, dass es eh nichts gibt was sie tun können um sich zu retten…und wie diese Dämonen die aus dem Besessenen gesprochen haben, vertagen sie einfach das was sie als eh unausweichlich sehen.
Die Bibel gibt diesen Menschen Recht…es gibt nichts was DU tun kannst um dich selbst zu retten, und es SOLL dich in Furcht versetzen wenn du die Macht und Heiligkeit Gottes erblickst…ABER…es gibt ein großes ABER…
3. EINE FURCHT DIE RETTET
3. EINE FURCHT DIE RETTET
Wir kehren zum allerersten Ereignis in unserem Bibeltext zurück…
Und es geschah an einem der Tage, dass er und seine Jünger in ein Schiff stiegen; und er sprach zu ihnen: Lasst uns ans andere Ufer des Sees fahren! Und sie fuhren ab. 23 Auf der Fahrt aber schlief er ein. Da fiel ein Sturmwind auf den See, und [das Schiff] füllte sich, und sie waren in Gefahr. 24 Da traten sie hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber stand auf und befahl dem Wind und den Wasserwogen; und sie legten sich, und es wurde still. 25 Da sprach er zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten und verwunderten sich und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser befiehlt und sie ihm gehorsam sind?
Lukas 8:22-25
Interessant oder?
Die Jünger hatten Angst. Sie fürchteten sich sehr vor den Wellen und dem Wind. Dieser Sturm war , er war Wild und er war so gewaltig, dass diese erfahrene Seeleute panische Angst hatten und sich sicher waren dass sie unter gehen.
Sie schreien zu Jesus. Jesus stillt den Sturm. Und JETZT fürchteten sie sich erst recht. WARUM?
In Ihrem schrecklichsten Moment der Furcht, wo sie wussten dass sie unter gehen…kamen die Jünger Jesu auf die Idee sich an ihn zu wenden.
Sie kamen auf die Idee seinen Namen anzurufen.
Und Jesus steht auf.
Und Jesus sagt ein Wort.
Und es wird Still.
Nicht nur der Sturm verschwindet in einem Moment, sondern auch das Wasser wird still wie Glas in einem Moment.
Keine Wellen, keine Wogen.
Weil ER ein Wort gesprochen hat.
Und plötzlich wieder dieses Wort “Furcht.”
Vor paar Sekunden haben sich die Jünger vor den Umgebungen und vor den Umständen gefürchtet, vor dem Sturm und die Wellen und dem Tod. Jetzt fürchteten sie JESUS.
Es geht heute um “Gott fürchten”.
Aber wie?
Haben wir Grund Gott zu fürchten? Absolut, keine Frage.
Wir alle sind Sünder die gegen diesen Allmächtigen, Heiligen, Souveränen Gott gesündigt haben.
Und er weiß es ganz genau…denn er ist allwissend.
Und wir haben an sich keine Chance, denn er ist vollkommen gerecht!
Wir haben einen sehr SEHR guten Grund FURCHT zu haben!
Und es ist logisch, dass diese Furcht uns mit Terror erfüllt. Und es ist logisch, dass diese Furcht uns von Gott trennt.
WÄRE ER NICHT DER GOTT DER ER IST!
Die Jünger haben schon genug von Jesus gehört, sie haben genug von Jesus gesehen und sie haben genug mit Jesus erlebt, um auf die Idee zu kommen, ihn um Hilfe zu bitten. Sie wussten nicht WIE, aber wussten genug über ihn um sein Namen in diesem Moment des Untergangs zu rufen.
Jesus stillt den Sturm in einem Moment und sie fürchten ihn. Aber nicht SO wie sie gerade eben den Sturm gefürchtet haben. Sondern, Sie aber fürchteten und verwunderten sich… das ist eine ANDERE Furcht.
Die Jünger sehen in einem Moment wie furchtbar Mächtig er ist und gleichzeitig wie GUT er ist.
Diese Furcht bewegt sie nicht zur Trennung. Nicht zum Terror.
Sondern zur Anbetung.
1000 Jahre zuvor beschreibt es David so…
9 O Herr, Gott der Heerscharen, wer ist mächtig wie du, Herr?
Und deine Treue ist um dich her!
10 Du beherrschst das ungestüme Meer; wenn sich seine Wogen erheben, so stillst du sie.
Psalm 89:9-10
Sie haben verstanden, dass dieser Mächtiger, ALLMÄCHTIGER Gott…nicht nur Heilig, nicht nur Gerecht, nicht nur allwissend, nicht nur allmächtig ist, sondern er ist auf ihrer Seite…er ist freundlich gesinnt Ihnen gegenüber, er liebt sie.
Diese Furcht ist die welche wir haben sollen!
Dass umso mehr wir mit Gott erleben, umso mehr Gott sich uns offenbart (wie wir letzte Woche gehört haben), umso mehr wir ins stauenen kommen…das DIESER Gott…mit DIESER Macht uns liebt.
4 Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, 5 da hat er uns – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit – errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, 6 den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, 7 damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.
Titus 3:4-7
Das zu wissen, verändert einen.
Das bewegt zu einem Leben wo ich nach dem Willen diesen Gottes leben WILL…weil ich das richtige Bild von ihm habe und in dem Verhältnis auch das richtige Bild von mir selbst habe.
Glaubwürdig ist das Wort, und ich will, dass du dies mit allem Nachdruck bekräftigst, damit die, welche an Gott gläubig wurden, darauf bedacht sind, eifrig gute Werke zu tun. Dies ist gut und nützlich für die Menschen.
Titus 3:8
Jakobus sagt auch:
Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es – und zittern! 20 Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne die Werke tot ist?
Jakobus 2:19-20
Das ist warum Salomo uns in Sprüche sagt:
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht.
Sprüche 9:9
Wenn ich weiß wer Gott ist und was er für mich getan hat und wer ich bin in Verhältnis zu ihm und beginne mein Leben nach seinem Willen zu leben, meine Entscheidungen nach seinem Willen zu treffen…beginne das Leben aus seiner Perspektive anzuschauen…da kommt echte Weisheit…aus der Furcht Gottes.
Weil ich weiß mit wem ich zu tun habe.
Conclusion
Conclusion
Furcht Gottes hat jeder Mensch.
Die Frage ist nur was für eine Furcht.
Es gibt Furcht die trennt.
Es gibt die Furcht die terrorisiert.
Es gibt aber die Furcht die rettet, die uns zum Stauenen bringt, die uns zur Anbetung führt, die uns WEISE macht.
In seiner Allegorie “Die Chroniken von Narnia” gibt es die Szene wo das kleine Mädchen frägt ob Alsan, der Löwe gefährlich ist?
Mr. Beaver antwortet: „Gefährlich? Ja natürlich ist er gefährlich! Aber er ist GUT!“
Und genau das darf ich dir heute sagen.
Sollst du Gott fürchten?
Ja…auf jeden Fall!
Aber du sollst auch wissen, er ist GUT!
Du sollst wissen dass er Almächtig ist und nichts ihn aufhalten kann!
Du sollst wissen dass er heilig ist und Sünde nicht duldet!
Du sollst wissen er ist wie ein verzehrendes Feuer!
Du sollst wissen dass er allgegenwärtig und allwissend ist! Dass er jeder deiner Sünden, Handlungen und Motive kennt!
Du sollst wissen, dass wenn du in SEINER Gegenwart lebt, es dich deine Schweine, deine Lieblingssünden kosten wird.
Du sollst das alles wissen…ABER…dieses Wissen soll durch nicht von ihm trennen!
Dieses Wissen soll dich nicht in Terror versetzen!
Du sollst AUCH wissen das er GUT ist!
Dass er dein Bestes WILL!
Und diese Furcht soll dich ZU ihm anziehen.
Es soll dich zur Anbetung führen.
Es soll dich zum Stauenen bringen!
Es soll dir Hoffnung machen, dass wenn du sein Namen anrufst, du gerettet wirst!
Es soll dir Trost geben, dass egal in welcher Lebendsituation du dich befinde…WENN du Jesus im Boot hast, WIRST du am Ziel ankommen, EGAL wie es um dich aussieht!
