Was ist ein Christ? (1. Johannes 1,1-4)

1. Johannesbrief  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented   •  47:36
0 ratings
· 12 views

Im 1. Johannesbrief beschreibt der Apostel Johannes seinen Lesern immer wieder verschiedene "Tests", mit deren Hilfe Personen, die sich als "Christen" bezeichnen, sehen können, ob sie wirklich zu Jesus Christus gehören oder nicht. Im Wesentlichen geht es dabei um den Glauben, die Moral und die Liebe einer Person. Aber selbst schon in den ersten vier Versen des 1. Johannesbriefs können wir anhand von anderen Aspekten auch sehen, was einen wahren Christen ausmacht.

Files
Notes
Transcript
Was ist ein Christ? (1. Joh. 1,1-4) Ein Brief? Kein typischer Brief: (Beispiel-Brief?) - Kein Kopf / keine Anrede wie in anderen Briefen --> lesen: V. 1-4 - Kein Briefschluss / Grüße wie in anderen Briefen ("Kinder, hütet euch vor den Abgöttern!) - Kein Name von irgendeiner Person erwähnt (außer Kain kurz in 3,12) - Kein Name von irgendeinem Ort wird erwähnt - Kein Bezug auf irgendein geschichtliches Ereignis --> schwer einzuordnen (wer? wann? wo?) Dennoch: ein Brief (10x "schreiben") Autor: Johannes - Zeugnis der frühen Kirchenväter - Redet mit der Autorität eines Apostels (erwartet Gehorsam von Lesern) - Augenzeuge von Jesu Wirken auf der Erde (1,1-3) - Ähnlichkeit zum Johannes-Evangelium o Anonymität o Ähnlichkeit in Vokabular und Schreibstil (ein Autor (Brooke) verweist auf 51 Parallelstellen in den 2 Büchern! (Hiebert, S. 7) (Hausaufgabe?) o Kontraste: Leben und Tod, Licht und Finsternis, Liebe und Hass, Wahrheit und Lüge... Datum: schwierig genau zu sagen - Nach Tod, Auferstehung, Himmelfahrt Jesu - Unterschiedliche Meinungen ob vor oder nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n.Chr. - Spätestens vor dem Tod von Johannes (ca. 100 n. Chr.) Johannes als Person (bemerkenswert!): - Sohn von Zebedäus, Bruder von Jakobus - Fischer - Von Jesus zum Jünger berufen --> Johannes folgt Jesus nach (vermutlich der Jüngste unter den Jüngern) - "Donnersohn" "Und [Jesus] sandte Boten vor sich her; die gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um die Unterkunft vorzubereiten. Aber sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Gesicht darauf gerichtet war, nach Jerusalem zu gehen. Als das aber seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sagten sie: ‚Herr, wenn du willst, sagen wir, dass Feuer vom Himmel herabfällt und sie vernichtet, wie es Elia auch tat.'" (Lu. 9,52-54) "Johannes antwortete ihm: ‚Meister, wir sahen einen, der uns nicht nachfolgt, der trieb Dämonen in deinem Namen aus; und wir verboten es ihm, weil er uns nicht nachfolgt." (Mk. 9,38) - Transformation zum "Apostel der Liebe" - Jesus: Liebe (Wort & Tat) --> der Jünger, den Jesus "lieb hatte" (Johannes-Evangelium) - überwältigt --> besonders deutlich in 1. Johannesbrief: spricht in nur 5 Kapiteln 50x von Liebe! - Dienst in Ephesus (Briefe) - Verbannung auf Patmos (Offenbarung) Situation als er den 1. Johannesbrief schrieb (vieles lesen wir aus 1. Joh. heraus): Hintergrund: falsche Lehre(r) in der Gemeinde (Gnostiker) (gnosis = Wissen) - Zentrales Thema der falschen Lehre: die Person Jesu Christi o Grundgedanke: geistliche Welt = gut; materiell/physisch = schlecht, böse o Also: Jesus Christus, der Sohn Gottes war nicht wirklich Mensch * Doketismus: Jesus kam nur in Erscheinung als Mensch, war aber nie wirklich Mensch (--> Jesus nur Gott, nicht Mensch) * Kerinth (Lehrer): Jesus war nicht Christus, Gottes Sohn, sondern natürlicher Sohn von Josef und Maria, auf dem der Geist Christi bei seiner Taufe kam und ihn kurz vor der Kreuzigung verließ (--> Jesus nur Mensch, nicht Gott) - Falsche Lehrer verließen die Gemeinde, gründeten andere Gruppen - Falsche Lehrer schmuggelten sich wieder in die Gemeinde rein - Unsicherheit unter Gläubigen o Was ist richtig/falsch? o Wer ist Jesus (Christus/Messias?, Gott aber nicht Mensch?, Mensch aber nicht Gott?) o Wer ist ein Christ? Wer ist errettet? o Bin ich wirklich ein Christ? Bin ich wirklich errettet? - Andere Probleme in der Gemeinde: o Sünde / Weltlichkeit o Mangel an Liebe unter Geschwistern o Keine Heilssicherheit "Das habe ich euch geschrieben, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt!" (1. Joh. 5,13) wissen, erkennen, merken, ... (ca. 40x) Paulus: "Überprüft euch, ob ihr im Glauben seid; prüft euch selbst!" (2. Kor. 13,5) Ist dein Glaube echt? - Wir können viele Menschen betrügen (und denken lassen, dass wir Gottes Kinder sind) - Schlimmer noch: uns selbst betrügen - Aber: wir können Gott nicht betrügen! Bsp.: $200 Peso Falschgeld "Irgendjemand hat mich betrogen!" (Ich hab's nicht gemerkt!) - Möglicherweise schon durch viele Hände gegangen, vieles gekauft worden... - Irgendwann: Schluss! - So auch wenn du dich fälschlich als Christ "ausweist" - Sicherheitsmerkmale bei Euro-Banknoten (damit keiner einen "falschen Glauben" hat) o Fühlen o Sehen (gegen Licht: Wasserzeichen, Sicherheitsfaden) o Mikroschrift o UV-Licht, Infrarot - Menschen, die wissen, dass sie nicht zu Jesus gehören, aber so tun... - Menschen, die sich unsicher sind, ob sie wirklich Gottes Kinder sind (errettet und unerrettet) Halte mal dein Leben (so wie diesen Geldschein) gegen das Licht von Gottes Wort! Findest du die Sicherheitsmerkmale? (Bsp.: Briefmarke - dein Leben/Seele sicherlich mehr wert!) 1. Johannesbrief: viele Tests zum wahren Christsein, aber 3 Haupt-Tests: 1) Glaubens-Test: Glaubst du, dass Jesus Christus der mensch-gewordene Sohn Gottes ist? --> richtige (gesunde) Lehre (bes. über die Person Jesu Christi) "Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Mensch geworden ist, der ist von Gott; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus Mensch geworden ist, der ist nicht von Gott." (1. Joh. 4,2-3) o Damals: Problem zu glauben, dass Gottes Sohn wirklich Mensch war o Viele waren Augenzeugen und hatten Jesus persönlich erlebt und Seine Wunder gesehen (waren eher der Meinung: "Das kann kein Mensch gewesen sein!") o Heute: nicht so sehr das Problem, dass Menschen leugnen, dass Jesus wirklich Mensch war... o Heute wollen Menschen nicht glauben, dass Jesus wirklich Gott ist! (Merkmal von Sekten, JWs...) 2) Moral-Test: Lebst du im Gehorsam zu Gottes Geboten? "Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten." (2,3) 3) Liebes-Test: Liebst du die Kinder Gottes? Jesus: "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt; wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Joh. 13,34-35) "Geliebte, lasst uns einander lieben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe." (4,7-8) "Was ist ein Christ?" --> Thema von 1. Johannesbrief, auch Thema dieser Predigt... (1-4) I. Ein Christ ist jemand, der eine Begegnung mit Jesus Christus hatte A. Jesus gehört (1+3) 1) Nicht nur von jemand anderes über Jesus gehört: Johannes war vorher möglicherweise ein Jünger von Johannes dem Täufer (Joh. 1,35-40) (Andreas & ... ?) 2) Jesus selbst gehört! 3) Als einer der Jünger hörte Johannes die Worte Jesu a) Sein Ruf zur Nachfolge b) Seine Predigten (z.B. Bergpredigt, Endzeitrede...) c) Seine Gleichnisse (z.B. Verlorener Sohn, Verlorenes Schaf, Sämann, Hochzeitsmahl, Barmherziger Samariter) d) Seine privaten Auslegungen e) Seine Gebete (z.B. Gebet vor dem Vaterunser, Hohepriesterliches Gebet) f) Seine Gespräche mit den Jüngern (z.B. beim letzten Abendmahl) g) Seine Worte zu anderen Menschen (z.B. Vergebung für Sünder) 4) Fazit (gleich dem Fazit anderer Personen): "Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch." (Joh. 7,46) 5) Sicherlich hat jeder hier schon mal etwas über Jesus Christus gehört oder auch Jesu Worte in der Bibel gelesen (und bestimmt viele sogar auch beeindruckt gewesen...) a) Das alleine macht dich nicht zum Christen! i. Wenn du in einem "christlichen" Land geboren bist... ii. Wenn du christliche Eltern hast... iii. Wenn du getauft (konfirmiert) bist... iv. Wenn du sonntags in die Kirche/Gemeinde gehst... v. Wenn du eine Bibel hast (liest)... vi. Wenn du ein moralisches Leben führst... vii. Wenn du der Gemeinde/Mission viel Geld spendest... viii. Wenn du ein Amt in der Gemeinde hast... ... bist du deswegen noch lange kein Christ! b) Alles gut, aber nicht entscheidend! c) Was ist nötig? B. Jesus gesehen (erkannt, wer Er ist) 1) Mit eigenen Augen sehen (mehr als nur hören) (3x: 1-3) 2) Nicht nur gesehen, sondern auch angeschaut (betrachtet) (1) 3) Petrus spricht für alle Jünger, die die Worte Jesu gehört haben und gesehen (erkannt!) haben wer Er ist: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes." (Joh. 6,68) 4) Johannes und die Jünger haben Jesus (und Seine Herrlichkeit) gesehen a) Taufe b) Wunder (Wasser zu Wein, Heilungen, Speisung 5000, Tote erwecken...) c) Verklärung d) Kreuz e) Auferstehung f) Himmelfahrt 5) Fazit von Johannes: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns einen Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (1. Joh. 5,20) a) Jesus = Gott b) Jesus = der Einzige, der dich von deiner Sündenschuld erretten und ewiges Leben geben kann! 6) Was ist dein Fazit? a) Du hast von/über Jesus gehört b) Du hast die Worte Jesu in der Bibel gehört/gelesen c) Hast du erkannt, wer Jesus ist? (Heute: "ein guter Mensch/Lehrer") d) C.S. Lewis Zitat: (Kannst du das glauben, wenn du Jesu Leben betrachtest?) "Unter ... [den] Juden taucht plötzlich ein Mensch auf, der so spricht, als wäre er Gott. Er behauptet Sünden vergeben zu können. Er sagt, er sei von Ewigkeit an gewesen. Er sagt, er werde am Ende der Zeiten kommen, um die Welt zu richten. Überlegen wir uns, was das heißt! Unter Pantheisten, etwa bei den Indern, könnte jeder sagen, er sei ein Teil Gottes oder eins mit Gott; dabei wäre gar nichts Besonderes. Dieser Mann aber konnte nicht einen solchen Gott meinen, denn er war ein Jude. In seiner Sprache bedeutete Gott jenes Wesen außerhalb der Welt, das die Welt erschaffen hatte und von allem anderen unendlich verschieden war. Wenn man das bedacht hat, wird klar: Das, was dieser Mann gesagt hat, war schlechthin das Unerhörteste, was je über menschliche Lippen gekommen ist. Uns entgeht leicht der Anspruch, der in der Behauptung liegt, Sünden vergeben zu können. Wir haben es so oft gehört, daß uns gar nicht mehr bewußt wird, was damit eigentlich gesagt wird. Diese Behauptung ist so ungeheuerlich, daß sie komisch wirken müßte, käme sie nicht von Gott selbst. Wir alle würden verstehen, daß ein Mensch ein ihm angetanes Unrecht vergibt. Jemand tritt mir auf den Fuß, und ich verzeihe ihm; jemand stiehlt mir mein Geld, und ich vergebe ihm. Was aber sollen wir mit einem Menschen anfangen, der - selber unberaubt und unbehelligt - verkündet, er vergibt allen, die anderen Leuten auf die Füße treten und anderer Leute Geld stehlen? Eselsdumme Albernheit wäre noch die zarteste Umschreibung für ein derartiges Verhalten. Und doch hat Jesus eben dies getan. Er sagte zu den Menschen, ihre Sünden sind ihnen vergeben, ohne erst alle die anderen zu fragen, denen sie mit ihren Sünden Unrecht getan hatten. Ohne zu zögern verhielt er sich, als sei er der am meisten Betroffene, derjenige, demgegenüber man sich am meisten vergangen hat. Das ist nur dann verständlich, wenn er wirklich Gott ist, dessen Gesetze gebrochen und dessen Liebe durch jede Sünde verletzt wird. Im Mund jedes anderen, der nicht Gott ist, würden diese Worte doch wohl ein Maß von Einfältigkeit und Einbildung zum Ausdruck bringen, das in der Geschichte seinesgleichen sucht. Dennoch haben nicht einmal seine Feinde den Eindruck von Einfältigkeit und Einbildung bei ihm, wenn sie die Evangelien lesen, geschweige denn vorurteilslose Leser. Das ist sehr bezeichnend und beachtenswert. Christus sagt von sich, er sei ,,demütig und sanftmütig", und wir glauben ihm, ohne zu merken, daß wir - wäre er ein Mensch - nur die wenigsten seiner Aussagen als ,,demütig und sanftmütig" bezeichnen würden. Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, aber nicht seinen Anspruch, Gott zu sein. Gerade das können wir nicht sagen.- Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer - oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden: Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Man kann ihn als Geisteskranken einsperren, man kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen." (C.S.Lewis, Pardon, ich bin Christ, S. 56-57) - Christ: Begegnung mit Jesus (gehört und gesehen) --> So beginnt das christliche Leben! II. Ein Christ ist jemand, der eine Beziehung mit Jesus Christus hat A. Jesus "angefasst" (1) Engere Beziehung als zu Leuten, die man nur gehört oder gesehen hat (Fernsehen oder "in echt") 1) "Ich habe die Hand von einem Mexikaner namens Carlos Slim geschüttelt." (wenig beeindruckt?) 2) Carlos Slim = 7. reichste Mann der Welt (Wow!) 3) Das kann nicht jeder sagen... 4) Doch selbst dann ist ein Händeschütteln oft nur etwas sehr Oberflächliches (Persönlichkeiten) - keine Beziehung! 5) Mehr: Händeschütteln von Geschäftspartnern (C. Slim) 6) Mehr: Händeschütteln/Umarmungen von Freunden (C. Slim) B. Wie war es bei Johannes und Jesus? 1) Das letzte Abendmahl: Jesus brach das Brot und teilte es mit den Jüngern Und wo finden wir Johannes? "Es war aber einer unter seinen Jüngern, den Jesus lieb hatte, der lag zu Tisch an der Brust Jesu." (Joh. 13,23) 2) Als Jesus am Kreuz stirbt, wo finden wir Johannes? - Auch am Kreuz bei Jesus! 3) Um welche Person ist Jesus am Kreuz besonders besorgt? - Maria (Witwe?) 4) Wen beauftragt Jesus, sich um Maria zu kümmern? - Johannes! 5) Bei wem steht Johannes, bevor Jesus ihm diesen Auftrag gibt? - Schon bei Maria! "Als nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er lieb hatte, sagte er zu seiner Mutter: ‚Frau, sieh, das ist dein Sohn!' Danach sagte er zum Jünger: ‚Sieh, das ist deine Mutter!' Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich." (Joh. 19,26-27) 6) Als Jesus im Grab als "vermisst" gemeldet wird, gibt es ein Wettrennen zum Grab zwischen ... ? - Petrus und Johannes (Johannes kommt als erstes am Grab an!) 7) Nach Himmelfahrt keine weitere Begegnung, oder?? Doch: Offenbarung d. Joh.! 8) Kirchentradition: der einzige Apostel, der keinen Märtyrertod starb? - Joh. --> besondere Beziehung zu Jesus! C. Wunsch von Johannes: Ihr sollt auch eine enge Gemeinschaft mit Jesus haben! (3) (nicht nur hören, sehen, Hände schütteln...) --> Wie sieht Gemeinschaft mit Jesus bei dir aus? (Zeit mit Jesus, Leben mit Jesus) III. Ein Christ ist jemand, der Jesus Christus bezeugt (2-3) A. Jesus bezeugen/bekennen B. Auch wenn es schwierig wird... 1) Dein Kind steckt in Problemen (z.B. Gefängnis!) ... 2) Dein Ehepartner/Vater/Mutter leidet an Demenz (erzählt falsche Sachen über dich) C. Johannes und Petrus: 1) Jünger fliehen, als Jesus verhaftet wird 2) Aber: Petrus und Johannes folgen Jesus zum Verhör von Jesus 3) Petrus leugnet Jesus 3x (!), aber: weinte "bitterlich", tat Buße... D. Petrus und Johannes: reden trotz Verbot von Jesus "Beurteilt ihr selbst, ob es vor Gott richtig ist, euch mehr zu gehorchen als Gott. Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben." (Apg. 4,19-20) E. Jesus: "Wer sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde ich mich auch vor meinem himmlischen Vater bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde ich auch vor meinem himmlischen Vater verleugnen." (Matt. 10,32-33) III. Ein Christ ist jemand, der Grund zur Freude hat (4) "unsere Freude" / "eure Freude" (Unterschied in Manuskripten [1 Buchstabe], in beiden Fällen Freude für Christen) Gründe zur Freude: 1) Weil Jesus als Retter für uns kam: "Fürchtet euch nicht! Seht, ich verkünde euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren wird; denn euch ist heute in der Stadt Davids der Heiland geboren, der Christus der Herr ist." (Lu. 2,10-11) 2) Weil Jesus wertvoller als alles andere in der Welt ist: "Das Himmelreich gleicht auch einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg, und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft diesen Acker." (Matt. 13,44) 3) Weil die Gemeinschaft mit Jesus das Schönste im Leben ist: "Du tust mir den Weg zum Leben kund; vor dir ist Freude in Fülle, Wonne zu deiner Rechten ewiglich." (Ps. 16,11) 4) Weil uns eine Ewigkeit im Himmel mit Jesus erwartet: "Seht, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Macht des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind. Sondern freut euch vielmehr, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind." (Lu. 10,19-20) Test: z.B. Begegnung mit Jesus, Beziehung (Gemeinschaft) mit Jesus, Bezeugen von Jesus, Freude Bestehst du den "Test"? - Der Test ist nicht da, um dich zu verunsichern! - Johannes (und auch Gott!) möchte, dass seine Leser Gewissheit und Freude haben! - Wenn ein Ehepaar ein Kind adoptiert, dann will es dem Kind Gewissheit schenken, dass es zur Familie gehört und über alles geliebt ist! - So auch mit Gott! - Meine Hoffnung/Gebet: o Niemand hier versucht, Gott o. anderen Menschen etwas vorzumachen (o. aufhört) o Niemand hier innerliche Kämpfe hat, weil er nicht weiß, ob er wirklich errettet ist. o Viele hier können sagen: "Ja! Ich freue mich, denn ich habe Gewissheit, dass ich ein Kind Gottes bin!" - "Ich bin der Jünger, den Jesus lieb hat!" o Einige erkennen: "Diese Tests machen mir klar, dass ich habe noch keine persönliche Beziehung zu Jesus habe. Aber das möchte ich ändern! Ich will an Jesus glauben und Ihm nachfolgen!" o Niemand: "Nichts für mich zum Lernen!" -> Christen: nicht perfekt, Wachstum Gebet: "Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes." (Röm. 15,13)
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.