Satt werden – Vom Mangel zur Fülle
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Satt werden – Vom Mangel zur Fülle
Satt werden – Vom Mangel zur Fülle
Begrüßung
Begrüßung
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Bibelstunde!
In den vergangenen Bibelstunden haben wir drei Wunder von Jesus betrachtet, die uns auf verschiedene Weise gezeigt haben, wie er Mangel in Fülle verwandelt.
Zunächst waren wir bei der Hochzeit zu Kana, wo Jesus Wasser in Wein verwandelte. Dieses erste Zeichen offenbarte seine Herrlichkeit und machte deutlich: Wo Jesus ist, da ist Freude, da wird Leere in Überfluss verwandelt. Dann begegneten wir dem königlichen Beamten, der lernen musste, Jesus auf sein Wort hin zu vertrauen. Noch bevor er einen Beweis sah, glaubte er – und wurde belohnt, als sein Sohn geheilt wurde. Hier wurde uns bewusst, dass wahres Vertrauen nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern allein von Jesus.
Beim letzten Mal standen wir am Teich Bethesda und begegneten einem Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war. Jesus stellte ihm eine herausfordernde Frage: „Willst du gesund werden?“ Damit zeigte er uns, dass Heilung auch bedeutet, aktiv zu werden und Schritte im Glauben zu gehen.
Heute führt uns der Weg Jesu an einen anderen Ort: an den See Genezareth, wo sich Menschen versammelt haben. Wieder begegnen wir einem Mangel – diesmal geht es um Nahrung. Fünftausend Menschen haben Hunger, aber nur fünf Brote und zwei Fische stehen zur Verfügung. Doch Jesus zeigt, dass selbst das Wenige in seinen Händen ausreicht, um alle zu sättigen.
Was bedeutet das für uns? Wo erleben wir Mangel in unserem Leben? Und wie kann Jesus aus dem Wenigen, das wir haben, etwas Großes machen?
Losung
Psalm 23
Gebet
Herr Jesus Christus, du verwandelst Mangel in Fülle und segnest das Wenige, das wir dir bringen. Öffne unser Herz für dein Wort, stärke unser Vertrauen in dich und zeige uns, wie du uns gebrauchen möchtest. Sei mitten unter uns und segne diese Bibelstunde. Amen.
Lied Eingeladen zum Fest des Glaubens – EGplus Nr. 32
Gemeinsames Essen
Lied Ich bin das Brot, lade euch ein – SvH – Nr 54 (Eg.E Nr 11)
Bibelarbeit Johannes 6,1-15
Einleitung: "Macht die Menschen satt"
Essen und Trinken sind grundlegend für unser Leben. Ich selbst, als Hobbykoch, empfinde große Freude daran, Speisen zuzubereiten, die gesund und wohltuend sind. Gleichzeitig fordert uns das Überflussdenken in unserer Gesellschaft heraus, die Kostbarkeit von Nahrung zu bewahren und nicht leichtfertig damit umzugehen.
Die Geschichte von der Speisung der Fünftausend (Johannes 6,1-15) führt uns die Fülle vor Augen, die aus Gottes Händen kommt. In diesem Wunder zeigt Jesus nicht nur Güte, sondern auch göttliche Macht. So wie Augustinus sagt: „In den Händen Christi war Macht.“ Nicht nur seine Barmherzigkeit, sondern auch seine Macht machte es möglich, die Menschen zu sättigen. Das Wunder zeigt uns Gottes Überfluss und lehrt uns, im Vertrauen auf ihn selbst das Wenige zu teilen. Lassen wir uns von dieser Geschichte inspirieren.
Wir wollen sie einmal lesen.
1 Bald darauf ging Jesus ans andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias genannt wird. 2 Eine große Menschenmenge folgte ihm. Denn sie hatten die Zeichen gesehen, die er an den Kranken tat. 3 Jesus stieg auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. 4 Es war kurz vor dem Passafest, dem großen Fest der Juden. 5 Jesus blickte auf und sah, dass die große Menschenmenge zu ihm kam. Da sagte er zu Philippus: »Wo können wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?« 6 Das sagte er aber, um Philippus auf die Probe zu stellen. Er selbst wusste längst, was er tun wollte. 7 Philippus antwortete: »Nicht einmal Brot für 200 Silberstücke reicht aus, dass jeder auch nur ein kleines Stück bekommt!« 8 Da sagte einer seiner Jünger – Andreas, der Bruder von Simon Petrus: 9 »Hier ist ein kleines Kind. Es hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das schon für so viele Menschen?« 10 Jesus sagte: »Sorgt dafür, dass die Menschen sich setzen.« Der Ort war dicht mit Gras bewachsen. Dort ließen sie sich nieder, es waren etwa 5000 Männer. 11 Jesus nahm die Brote und dankte Gott. Dann verteilte er sie an die Leute, die dort saßen. Genauso machte er es mit den Fischen. Alle bekamen, so viel sie wollten. 12 Als sie satt waren, sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Sammelt die Reste ein, damit nichts verdirbt.« 13 Das taten sie und füllten zwölf Körbe mit den Resten von den fünf Gerstenbroten. So viel war nach dem Essen übrig geblieben. 14 Als die Leute sahen, was für ein Zeichen Jesus getan hatte, sagten sie: »Er ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll!« 15 Da merkte Jesus, dass sie bald kommen würden, um ihn mit Gewalt zu ihrem König zu machen. Darum zog er sich wieder auf den Berg zurück – er ganz allein.
Um sie noch etwas zu vertiefen habe ich auch heute wieder eine kleine Sprechmotette mitgebracht.
Sprechmotette durchführen
Sprechmotette: Vom Mangel zur Fülle (Johannes 6,1-15)
(Fünf Personen sprechen abwechselnd, manchmal überlappend, um Dynamik zu erzeugen.)
Erzähler:
Viele Menschen.
Viele Hoffnungen.
Viele leere Hände.
Sie folgen Jesus, hungrig nach Worten, hungrig nach Brot.
Jesus:
(ruhig, fragend)
Wo kaufen wir Brot für sie?
Philippus:
(erschrocken)
So viele Menschen!
So wenig Geld!
Nicht genug! Niemals genug!
Andreas:
(vorsichtig, hoffnungsvoll)
Ein Junge.
Fünf Brote.
Zwei Fische.
Aber – was ist das für so viele?
Junge:
(leise, aber mutig)
Es ist nicht viel,
aber ich gebe es dir.
Jesus:
(lächelnd)
Setzt euch.
Bereitet alles vor.
Erzähler:
Jesus nimmt das Brot,
nimmt die Fische,
dankt Gott.
Er bricht und gibt.
Jesus:
Vater, segne dieses Mahl.
Lass es alle sättigen.
Alle:
Er gibt.
Und gibt.
Und gibt.
Philippus:
Ich bin satt!
Andreas:
Ich auch – und seht! Es bleibt noch übrig!
Junge:
Zwölf Körbe voll!
Jesus:
Sammelt, was übrig bleibt,
damit nichts verloren geht.
Erzähler:
Die Menschen staunen.
Philippus:
Er soll unser König sein!
Andreas:
Ja! Mit ihm wird kein Hunger mehr sein!
Jesus:
(leise)
Nicht für Brot allein,
nicht für eine Krone.
Mein Reich ist größer.
Alle:
Vom Wenigen zur Fülle.
Vom Zweifel zum Vertrauen.
Wo Jesus ist, da reicht es.
Glaubt – und teilt!
(Stille. Ende.)
Wir gehen heute einmal den Bibeltext abschnittsweise durch:
Ungebetene Gäste – Menschen werden von Jesus angezogen (Johannes 6,1-4)
Ungebetene Gäste – Menschen werden von Jesus angezogen (Johannes 6,1-4)
Zuerst die ersten vier Verse: Was wird uns hier geschildert?
Eine große Menschenmenge versammelt sich um Jesus, angezogen von seinen Heilungen und seiner Predigt. Das Motiv des auf-den-Berg-Steigens verbindet Jesus mit Mose und lässt ihn wie diesen als von Gott gesandten und im Namen Gottes handelnden Führer des Volkes erscheinen.
Impuls:
Die Menschen folgen Jesus nicht aus Neugier, sondern aus einem tiefen geistlichen Hunger. Sie sind so von Jesu Worten und seiner Vollmacht berührt, dass sie sogar ihren körperlichen Hunger vergessen.
Anwendung für heute:
Auch wir suchen Orte, an denen unser geistlicher Hunger gestillt wird. So wie die Menschen damals zu Jesus kamen, suchen auch wir nach Worten, die Kraft und Trost spenden. Diese Geschichte ermutigt uns, Jesus zu folgen und von ihm lernen, denn er allein stillt den Hunger unserer Seele.
Frage zur Diskussion:
Welche Bedeutung hat der geistliche Hunger in unserem Leben, und wie können wir diesen Hunger nach Jesus ausrichten?
Der Glaube der Jünger wird geprüft – unser Glaube auch! (Johannes 6,5-9)
Der Glaube der Jünger wird geprüft – unser Glaube auch! (Johannes 6,5-9)
Die nächsten 5 Verse: Wie reagieren Jesus und seine Jünger auf die Menschenmassen?
Jesus stellt die Frage, wie die Menschen zu versorgen sind, und Philippus und Andreas reagieren unterschiedlich. Der eine zweifelt, der andere bietet das Wenige, das ein Kind dabeihat, an. Am Ende will Jesus selbst der Spender des Brotes sein.
Trauen wir Jesus genügend zu?
Jesus prüft Philippus – Dessen Antwort ist sympathisch nüchtern – Ebenso nüchtern ist Andreas – Jesu Wunder kann man nicht aus „Einbildungen der Wundersucht“ erklären – Aber auch Jesus knüpft an das Vorhandene an: fünf Gerstenbrote und zwei Fische – Weniges in Jesu Hand ist mehr als viel in Menschenhand – Aber speziell die „Gerstenbrote“ nach 2. Könige 4,42ff. ein Wink des Vaters zum Handeln!
2. Könige 4,42–44 (LU17)
42Es kam aber ein Mann von Baal-Schalischa und brachte dem Mann Gottes Erstlingsbrot, nämlich zwanzig Gerstenbrote, und neues Getreide in seinem Beutel. Er aber sprach: Gib’s den Leuten, dass sie essen!
43Sein Diener sprach: Wie soll ich davon hundert Mann geben? Er sprach: Gib den Leuten, dass sie essen! Denn so spricht der HERR: Man wird essen und es wird noch übrig bleiben.
44Und er legte es ihnen vor, dass sie aßen; und es blieb noch übrig nach dem Wort des HERRN.
Impuls:
Philippus sieht den Mangel, während Andreas ein kleines Angebot macht. Hier fragt Jesus: Sind wir bereit, selbst das Wenige zu teilen, was wir haben, und ihm zu vertrauen, dass er es vermehrt? Augustinus erinnert uns daran, dass Christus hier nicht nur als Mensch, sondern als Gott gehandelt hat. So wie Gott die Saat im Acker wachsen lässt, so vermehrt Jesus in göttlicher Macht die Brote und Fische.
Die Rolle von Jesu Mitgefühl und Güte
Was lernen wir über Jesu Mitgefühl in dieser Geschichte?
Wie zeigt sich Jesu Fürsorge sowohl für das geistliche als auch das körperliche Wohl der Menschen? In welchen Bereichen können wir Jesu Mitgefühl in unserem eigenen Leben erfahren?
Gibt es Menschen in unserem Umfeld, die nach ähnlichem Mitgefühl suchen?
Der Beitrag des Jungen: "Fünf Brote und zwei Fische"
Der Junge teilt sein Essen – fünf Brote und zwei Fische – mit der großen Menge. Was bedeutet es für uns, etwas scheinbar „Kleines“ anzubieten, wenn der Bedarf doch so groß ist?
Haben wir Beispiele in unserem Leben, wo „Kleines“ in Gottes Händen eine große Wirkung hatte?
Wie können wir auch das, was uns gering erscheint, in Gottes Hände legen?
Anwendung für heute:
Wie oft verzweifeln wir an Krisen oder Herausforderungen und glauben, dass unsere Mittel nicht ausreichen? Jesus fordert uns auf, die Fülle in seinen Händen zu sehen. Wie Augustinus sagt: „Was hätte die Güte allein genützt, wenn es kein Brot gab?“ Jesus hat Macht und Güte; er kann und will uns versorgen.
Frage zur Diskussion:
Was sind die „fünf Brote und zwei Fische“, die wir in unserem Leben in Jesu Hände legen können?
Wie können wir Glauben zeigen, dass Gott auch im Mangel Fülle schenkt?
Wenig wird wunderbar – Das Wunder der Sättigung (Johannes 6,10-13)
Wenig wird wunderbar – Das Wunder der Sättigung (Johannes 6,10-13)
Bibeltext: Was geschieht im dritten Abschnitt unseres Textes?
Jesus lässt die Menschen sich setzen, spricht das Dankgebet und teilt Brot und Fisch aus. Alle werden satt, und es bleibt sogar mehr übrig als am Anfang.
Der messianische Hirt Jesus führt sein Volk auf grüne Weiden.
Das ausgeteilte Brot ist Sinnbild für „die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird“ (6,27).
Impuls:
Hier handelt Jesus wie Gott: Er schafft Überfluss, wo es Mangel gibt. Augustinus beschreibt es so, dass die Brote in den Händen Christi vermehrt wurden, so wie Gott den Ertrag der Saat vermehrt. In den Händen Christi ist die Macht, auch aus wenigem eine unerschöpfliche Quelle zu schaffen.
Anwendung für heute:
Auch wir dürfen vertrauen, dass Gott aus unserer Dankbarkeit und unserem Vertrauen Überfluss schaffen kann. In der Dankbarkeit wächst das Wenige zu etwas Wunderbarem heran. Diese Fülle ist ein Bild für die geistliche Erfüllung, die Gott uns geben will – mehr, als wir erbitten oder erdenken könnten.
Frage zur Diskussion:
Wie können wir mit dem Wenigen, das wir haben, einander helfen und füreinander sorgen? Welche Rolle spielen Dankbarkeit und Glaube dabei?
Menschliche Erwartungen und göttliche Wirklichkeit – Jesus enttäuscht falsche Erwartungen (Johannes 6,14-15)
Menschliche Erwartungen und göttliche Wirklichkeit – Jesus enttäuscht falsche Erwartungen (Johannes 6,14-15)
Bibeltext: Und was geschieht nun am Schluss? Wie bewertet ihr das?
Nach dem Wunder wollen die Menschen Jesus zu ihrem König machen. Doch er entzieht sich ihnen, weil sie ihn nicht als geistlichen Messias, sondern als „Brotkönig“ sehen.
Während der Evangelist sein Urteil über die große Speisung formuliert – Jesus, der als Antitypus des Moses diesen in der Rolle als Spender (V. 32) des Lebensbrotes übertrifft – und der Menge in den Mund legt, reagiert diese selbst mit Unverständnis auf das zeichenhafte Geschehen.
Weil ihn die Menschen nicht verstehen, begibt Jesus sich in seine einsame Nähe zu Gott.
Impuls:
Jesus erfüllt die Erwartung der Menschen nicht in dem Sinne, dass er nur für ihre irdischen Bedürfnisse sorgt. Stattdessen zeigt er, dass er die Verbindung von Güte und Macht verkörpert und dass sein Auftrag über das Materielle hinausgeht. In ihm zeigt sich eine Versorgung, die viel tiefer geht, als dass wir einfach „All inclusive“ versorgt werden.
Anwendung für heute:
Auch heute stehen wir in Gefahr, Gott nur als Problemlöser zu sehen, der unsere Wünsche erfüllt. Doch Jesus zeigt, dass die echte Erfüllung in ihm viel tiefer ist und über das rein Materielle hinausgeht. Es ist der geistliche Überfluss, der uns in der Gegenwart Gottes satt und zufrieden macht.
Frage zur Diskussion:
Wie können wir Gott in unserem Leben wirklich Raum geben und ihn nicht nur als Helfer in der Not sehen, sondern als die Quelle allen Lebens?
Die menschlichen Erwartungen an Jesus
Man will Jesus zum nationalpolitischen Messias machen – Das bedeutet schwerste Versuchung für Jesus – Deshalb zieht er sich zurück – Im Gebet überwindet er die Anfechtung – Haben wir Jesus richtig erkannt?
Die Menschen wollten Jesus zum König machen, nachdem sie das Wunder erlebten. Welche Erwartungen haben wir manchmal an Gott? Wie reagieren wir, wenn Gott anders handelt, als wir es erwarten?
Warum ist es wichtig, Jesus als geistlichen König und nicht nur als „Brotkönig“ zu sehen?
Gibt es Bereiche in unserem Leben, in denen wir Gott „falsch erwarten“?
Zusammenfassung und Abschluss
Zusammenfassung und Abschluss
Die Speisung der Fünftausend ist ein Wunder, das nicht nur die Macht Jesu zeigt, sondern auch seine Liebe und sein Mitgefühl. So wie Gott aus den wenigen Körnern auf dem Feld reiche Ernte wachsen lässt, hat Jesus aus fünf Broten Überfluss geschaffen. Es ist die Macht Gottes, die in Christus sichtbar wird, die Macht, die die Menschen satt gemacht hat. Lasst uns daher darauf vertrauen, dass Jesus auch heute unseren Mangel in Fülle verwandeln kann und dass wir, die wir ihm folgen, seine Fülle weitergeben dürfen.
Die Bedeutung des „Überschusses“ am Ende der Geschichte
Warum, denkt ihr, bleibt mehr übrig, als am Anfang da war? Was könnte diese Fülle symbolisieren?
Wie zeigt diese Fülle, dass Gottes Versorgung über das Materielle hinausgeht?
In welchen Bereichen erleben wir Gottes Überfluss in unserem Leben?
Nachahmung Jesu: Unsere Aufgabe als seine Jünger
Welche konkreten Schritte können wir gehen, um anderen „geistliche und körperliche Nahrung“ zu geben, wie Jesus es getan hat?
Wo sehen wir uns in unserem Leben herausgefordert, anderen zu helfen, die hungrig nach geistlicher oder materieller Hilfe sind?
Wie können wir als Gemeinde dafür sorgen, dass Menschen nicht nur materiell, sondern auch geistlich „satt“ werden?
Vertrauen auf Gottes Führung in der Gemeinschaft
Wie können wir als Gemeinde das Vertrauen auf Gottes Versorgung stärken, besonders bei größeren Herausforderungen?
Welche Rolle spielt unser gemeinsames Gebet und unser gemeinsamer Dank?
Was können wir aus dieser Geschichte für die Herausforderungen in unserem Gemeindeleben lernen?
Johannes und die Synoptiker
Johannes und die Synoptiker
Wir überlegen, welche Einsichten uns die Speisungsgeschichte gebracht hat:
Johannes und die Synoptiker stimmen im Wesentlichen überein,
Johannes läßt die Hoheit Jesu stärker hervortreten,
Er zeichnet aber auch die Jünger gestalten genauer als die Synoptiker,
Jesus erweist sich als der Geber des Lebens sowohl im äußerlich-materiellen als auch im innerlich-geistlichen Sinne,
Sein Wunder ist größer als die Wunder Elias und Elisas und erweist ihn gerade dadurch als den Höhepunkt, auf den die atl. Prophetie zustrebt,
Sein Wunder entspricht der Mannaspeisung und zeigt ihn deshalb als den Gottessohn mit göttlicher Vollmacht,
Durch den Rückbezug auf die atl. Passafeier macht er klar, daß er der Erlöser ist, der Israel im endzeitlichen Sinne erlösen wird,
Durch die Vorschattung des Abendmahles bereitet er auf den Neuen Bund vor.
In alledem handelt er als der im AT verheißene Messias.
Lied Wenn das Brot, das wir teilen – SvH Nr 115 (EG.E Nr. 28) – (Kommt atmet auf - 91)
Gebet
Vaterunser
Segen
Lied Zeichen der Liebe (Seid fröhlich in der Hoffnung) – SvH Nr. 69
