Ermutigt im Glauben – Auch in schweren Zeiten
Heiligkeit und Hoffnung in einer chaotischen Welt • Sermon • Submitted • Presented
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BIBELTEXT
BIBELTEXT
5 Darum hielt ich es auch nicht länger aus und schickte Timotheus zu euch. Ich wollte mich vergewissern, wie es um euren Glauben steht. Denn ich war besorgt, dass der Versucher euch auf die Probe stellt. Dann wäre unsere Mühe vergeblich gewesen!
6 Inzwischen ist Timotheus von euch zurückgekehrt. Er hat uns erfreuliche Nachrichten über euren Glauben und eure Liebe gebracht. Außerdem hat er berichtet, dass ihr uns stets in guter Erinnerung habt – und euch genauso nach einem Wiedersehen sehnt wie wir.
7 Ihr habt euren Glauben bewahrt, Brüder und Schwestern. Dadurch habt ihr uns in dieser schwierigen Zeit und in aller Verfolgung neuen Mut geschenkt.
8 Ja, wir leben regelrecht auf durch die Gewissheit, dass ihr fest zum Herrn steht.
9 Wie können wir Gott nur für euch danken? Zu groß ist die Freude, die ihr uns vor ihm bereitet!
10 Tag und Nacht bitten wir von ganzem Herzen, dass wir euch von Angesicht zu Angesicht wiedersehen. Denn wir wollen euch all das geben, was an eurem Glauben noch fehlt.
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Wie geht es dir? Wie geht es dir im Glauben? Fühlst du dich im Glauben stark oder eher schwach? Kalt oder Lauwarm oder richtig Warm? Fühlst du dich im Glauben sicher oder unsicher? Gib es Menschen, mit den du über deinen Glauben sprechen kannst? Wie geht es dir, wenn anderen Menschen über ihre Glaubenserlebnisse berichten? Was heißt es für dich fest im Glauben zu sein?
Auf all diese Fragen, wird jeder von uns unterschiedlich antworten.
Es gibt auch keine “richtige” Antwort.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Eins ist aber wichtig festzustellen: Der Glaube ist etwas kostbares. Und jeder von uns braucht Ermutigung, so dass der Glaube tiefere Wurzeln schlagen kann, wachsen und gestärkt wird.
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
Wir brauchen immer wieder Ermutigung im Glauben – besonders in schweren Zeiten.
TRANSITION:
TRANSITION:
Mitten in den Thessalonicherbrief wird Paulus persönlich. Er gebraucht ziemlich viele Zeilen, um über seine Sorgen zu schreiben.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1) Paulus macht sich Sorgen … um den Glauben der Thessalonicher
1) Paulus macht sich Sorgen … um den Glauben der Thessalonicher
Mehrmals wiederholt Paulus seine größte Sorgen: (Verse 2,3; 5)
2 So schickten wir Timotheus … Er sollte euch stärken und im Glauben ermutigen.
3 Denn niemand soll durch die gegenwärtige Verfolgung im Glauben verunsichert werden. Ihr wisst doch selbst, dass sie uns auferlegt ist.
5 … Ich wollte mich vergewissern, wie es um euren Glauben steht. Denn ich war besorgt, dass der Versucher euch auf die Probe stellt. Dann wäre unsere Mühe vergeblich gewesen!
Der Glaube der Thessalonicher war etwas besonderes. —-> Wie sie es zum Glauben fanden, war es nicht selbstverständlich. Wunder.
Die Zeiten waren aber nicht einfach. Sie erleben Ausgrenzung/Verfolgung.
Der Glaube war aber alles anderes als reif.
Jesus —-> Gleichnis von SämannBauer Mt 13
—-> Botschaft von Reich Gottes
—-> Körner Weg/Vogel/Böse nimmt weg
—>felsigen Boden/keine Wurzel/vertrocknet/freude annehmen/Verfolgung stirbt der Glaube
—-> Disteln/Dornen/ersticken/Altagssorgen
—->guten Boden
Es gibt vieles auch in unseren Leben, was uns im Glauben Unsicherheit bringt. Der Böse raubt die Samen. Umstände, die den Glauben vertrocknen oder ersticken lassen.
Was ist das, was dich persönlich oft Unsicherheit im Glauben bringt? Krankheit, politische Lage, Geld, Versuchung, Beziehungen, eigene Sturheit, Gesetzlichkeit im Herzen.
Paulus macht sich Sorgen um den Glauben seiner Freunde. Er will es unbedingt erfahren. Er setzt sich dafür ein, es zu erfahren. Er fragt nach. Er weiß, dass der Glaube kostbar ist. Der kann aber durch die Schwierigkeiten verloren gehen.
Ist die Funke des Glaubens noch da?
Ist die Gewissheit, von der Liebe Gottes noch da?
Unter Verfolgung oder Schwierigkeiten, das erste was kommt, ist die Zweifel, ob Gott uns wirklich liebt.
2) Erleichterung und Dankbarkeit, um zu erfahren, dass sie im Glauben stehen (Verse 6-9)
2) Erleichterung und Dankbarkeit, um zu erfahren, dass sie im Glauben stehen (Verse 6-9)
6 Inzwischen ist Timotheus von euch zurückgekehrt. Er hat uns erfreuliche Nachrichten über euren Glauben und eure Liebe gebracht. Außerdem hat er berichtet, dass ihr uns stets in guter Erinnerung habt – und euch genauso nach einem Wiedersehen sehnt wie wir.
7 Ihr habt euren Glauben bewahrt, Brüder und Schwestern. Dadurch habt ihr uns in dieser schwierigen Zeit und in aller Verfolgung neuen Mut geschenkt.
8 Ja, wir leben regelrecht auf durch die Gewissheit, dass ihr fest zum Herrn steht.
9 Wie können wir Gott nur für euch danken? Zu groß ist die Freude, die ihr uns vor ihm bereitet!
Sie haben den Glauben bewahrt.
Nicht nur der Glaube, als eine dogmatische Sache.
Gute Nachrichten über euren Glauben und Liebe.
Denn Glaube ohne Liebe ist nutzlos.
“Gute Nachrichten” - euangelizō
Paulus selbst erfährt persönlich neuen Mut dadurch.
Grund zur Dankbarkeit und Freunde.
Das war die Bestätigung, die er brauchte.
Wenn der Glaube uns kostbar ist, zu hören, dass anderen Menschen auch Fest im Glaube und in Liebe sind, das erfreut das Herz. Das schenkt uns neuen Mut.
3) Der Wunsch auf einem Wiedersehen
3) Der Wunsch auf einem Wiedersehen
10 Tag und Nacht bitten wir von ganzem Herzen, dass wir euch von Angesicht zu Angesicht wiedersehen. Denn wir wollen euch all das geben, was an eurem Glauben noch fehlt.
Die Gute Nachricht, die Ermutigung. Die Dankbarkeit und Freude - Für Paulus ist das aber nicht genug.
Er weiß, dass die Gläubigen in Thess ihre Wurzel im Glauben noch tiefer befestigen sollen.
Daher der Wunsch auf einem Wiedersehen, um den Leuten noch das zu geben, was an ihren Glauben fehlt.
Denn er weiß, dass die Zeiten erstmal nicht einfacher sein werden.
Er freut sich, und schreibt ein Gebet. Mit dem Inhalt des Gebets werden wir uns nächte Woche ein wenig beschäftigen.
Es sind einfache und doch wichtige Verse.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
Wie geht es dir im Glauben?
Vielleicht beschäftigt du dich noch nicht so lange damit, und du fragst dich:
Worum geht es eigentlich in dem Glauben?
Geht es um Gefühle oder Erfahrungen?
Um Dogmatische/Theologische Sätze, die man “richtig” glauben muss?
Geht es um richtig oder falsch zu sein?
Um moralische Verhalten?
Ja, der Glaube hat mit all diese Dinge zu tun … weil er umfasst das ganze Leben.
Letztendlich geht es um Vertrauen
Es geht nicht darum, vieles zu wissen.
Es geht nicht darum, die Bibel auswendig zu lernen (obwohl, das schon hilfreich sein kann).
Es geht nicht darum, streng fromm zu werden.
Es geht nicht darum, moralisch perfekt zu sein. (obwohl Moral eine wichtige Rolle spielt)
Glauben heißt in erster Linie: sich zu öffnen, um Gottes Liebe zu erfahren. Gott zu vertrauen. Gott zu lieben.
Sich von ihm verändern zu lassen, zu einen neuen Mensch.
Es geht darum, zu sehen und verstehen, dass wir ohne die Beziehung zu Gott in unserer egoistischen Menschlichkeit verloren sind.
Es geht darum, Gott zu vertrauen, dass noch nicht einmal der Tod Macht über uns hat.
Jesus Christus ist derjenige, der uns offenbart, wie stark Gottes Liebe zu uns ist, und wie sehr er will, dass wir uns zu ihm wenden und ihm vertrauen.
Gott will uns Leben geben. Freiheit. Kraft - besonders dann, wenn das Leben schwer wird.
Wenn du sagst: Ich habe schon längst diesen Glauben gefunden.
Dann frage ich dich:
Wie geht es dir im Glauben?
Fühlst du dich im Glauben stark oder eher schwach?
Was stärkt dein Glaube?
Bibel, Gebet, Gottesdienst, Singen, Menschen zu helfen, Kontakt zur Natur, Gemeinschaft mit anderen Menschen. Über Glaube zu sprechen? Glaubensgeschichte zu hören? Praktische Dinge tun?
Ist dir der Glaube von den anderen wichtig?
Sprichst du mit anderen darüber.
Kannst du dich wie Paulus dafür einsetzen, um zu erfahren, wie es deinen Freunden im Glauben gehen?
Wer sind deine geistliche Freunde?
Der gegenseitige Austausch über Glaubenserfahrungen und Glaubensinhalten, besonders wenn wir Schwierigkeiten erleben, wird dazu dienen, dass unsere Liebe zu Gott und zu einander wächst.
