Wie wachse ich im Glauben - FIC 10

Freiheit in Christus  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
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Notes
Transcript

Einleitung

-sind im letzten Viertel unserer Freiheit in Christus Reihe angekommen
-kennen die Grundlagen unseres Glaubens
-wissen, was uns entgegensteht und uns hindern will diese Freiheit zu leben
-gelernt, wie wir frei werden können, emotional, in Beziehungen, in unserem Denken
-jetzt geht es darum Frucht zu bringen:
-wie kann ich wachsen im Glauben?
-wie können sich meine Beziehungen ändern?
-was hat Gott eigentlich mit meinem Leben vor?

Gottes Ziel für mein Leben

-nachdenken über Wachstum: jeder etwas anderes im Blick
-als kleiner Junge hat für mich zu wachsen bedeutet:
-so groß zu sein, wie mein Vater, und natürlich so einen Bart zu haben
-mittlerweile bin ich größer und der Bart ist länger
-doch mit dem äußeren Wachstum, hab ich auch indirekt ein innerliches Wachstum und ein “Erfolgs”-Wachstum verbunden
-war mir lange nicht so bewusst:
-als mein Vater 29 war: Ausbildung, studiert, verheiratet, 2 Kinder, Leitungsposition - Bürgermeister
-ich hab gemerkt: innerlich war das ein Ziel, was ich mir gesteckt habe
-> Vorbild
-> vor zwei/drei Jahren frustriert: noch nicht erreicht und die Uhr tickt
-da hab ich gelernt:
-mein Leben ist nicht seins
-bewusst: wie oft richten wir uns mit unserem Leben nach Vorbildern und sind frustriert, wenn wir es nicht erreichen
-geistlich nicht anders:
-lesen von Männern, die ihren Tag starten mit 3 4 Stunden Gebetszeit
-Missionaren, die 5 Sprachen gleichzeitig sprechen
-Predigern, die vor 1000en von Menschen gesprochen haben und bei denen sich nach jeder Predigt 100 Menschen bekehrten
-> doch das war Gottes Weg für SIE
-da stellt sich die Frage: -wenn es nicht darum geht so zu sein, wie diese Glaubenshelden, worum geht es dann?
-was ist unser Ziel?
Paulus beschreibt das in seinem Brief in die Gemeinde in Rom recht einfach:
Römer 8,29 NeÜ
Denn sie, die er schon vorher im Blick hatte, die hat er auch schon vorher dazu bestimmt, in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleich zu werden, denn er sollte der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sein.
(Folie) -Christus gleichgestaltet zu werden, dass ist unser Ziel
-so zu leben, wie Jesus es hier auf der Erde tat
-vollkommen Eins zu werden mit ihm
-auf seine Art Menschen zu begegnen
-> unser Wesen und Handeln sind erfüllt von hingebungsvoller Liebe
-> unsere Begegnungen mit Menschen sind voller Gnade/Liebe und Wahrheit
-vergleicht das mal mit eurem Leben
-lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage: wir sind noch nicht so weit
-> Ziel liegt immer noch vor uns
-> Gott sieht in uns schon seinen Sohn
sieht schon wie wir am Ende aussehen werden
-> dennoch sind wir noch auf dem Weg dahin
-> Prozess des Wachsens nennt sich Heiligung -> Jesus ähnlicher werden
-jemand hat mal gesagt (Folie)
Es ist nicht schwer ein alter Christ zu werden, sondern die Herausforderung ist es, ein reifer Christ zu werden.
-genau das ist der Punkt
-als Christ geht es nicht um unser körperliches Alter, sondern um unser seelisches -> unsere Reife
-jetzt könnte man sagen:
-Unterschiede zu anderen Vorbildern?
-genauso unerreichbar und noch mehr
stimmt, aber: Gott gibt zusage -er unterstützt uns und wird an das Ziel kommen, denn es ist SEIN Ziel für unser Leben -jedes Einzelnen von uns

Die Etappen auf dem Weg

-das ganze ist ein Prozess
-unser Problem ist nun:
-leben in schneller Zeit
-Bedürfnisse müssen schnell befriedigt werden, Ziele werden schnell erreicht
-regen uns auf, wenn wir etwas über amazon bestellen und es ausnahmsweise nicht am nächsten Tag geliefert werden kann
-doch in unserem inneren, geistlichen Leben funktioniert das nicht
-wäre auch nicht gesund -> uns würden die Erfahrungen fehlen, auf denen ganz viele Eigenschaften als “Erwachsene” aufbauen
Film: 30 über Nacht
wie das ganze bei uns aussieht, beschreibt Johannes in seinem ersten Brief:
1. Johannes 2,12–14 NeÜ
Euch, meinen Kindern, schreibe ich, weil euch die Sünden vergeben sind. Sein Name verbürgt uns das. Euch Vätern schreibe ich, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an da ist. Euch Jugendlichen schreibe ich, weil ihr den Bösen besiegt habt. Ich will es noch einmal sagen: Ihr Kinder, ich erinnere euch daran, dass ihr den Vater kennt. Ihr Väter, ich erinnere euch daran, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an da ist. Ihr Jugendlichen, ich erinnere euch daran, dass ihr stark seid und das Wort Gottes in euch lebt und ihr den Bösen überwunden habt.
Johannes schreibt hier von den Kindern, den jungen Männern und den Vätern
-jede Altersgruppe hat ein bestimmtes Ziel bereits erreicht und ist auf einer neuen Etappe unterwegs
-> die Eltern unter euch kennen vlt diese Erziehungsbücher:
-> Entwicklung des Kindes
-> in welcher Phase entwickelt sich was; welche Ziele sind in dieser Phase, womit kann man sie unterstützen
-> mit 3 Jahren 2 Sprachen beherrschen und einen Kopfstand machen
-> drei Hauptphasen, die wir als Christen erleben -> so wie Johannes schreibt:
-> Kinder: (Folie)
-> Sünden vergeben; Gott als Vater erkannt
-> lernen wer sie sind in Christus
->kennen ihre Identität
-> erleben Vergebung, Freiheit in Christus
-> brauchen in vielen Dingen Hilfe
-> jungen Erwachsenen (Folie)
-> seid stark; habt den Bösen überwunden; das Wort Gottes in euch
-> sind gereift im Glauben
-> lernen geistlich zu leben
-> leben selbst vergebend
-> immer mehr erfüllt von der Frucht des heiligen Geistes (Galater 5,22)
-> kämpfen geistliche Kämpfe
-> Erwachsenen (Folie)
-> leben vom Geist geleitet
-> “haben den erkannt, der von Anfang an war”
-> leben tiefe Beziehung zu Gott und Christus
-> erkennen, wie groß gott ist, seine Führung der Welt und jedes einzelnen Menschens
-> ganz grob erklärt
-> Übersicht mitgebracht: bisschen weiter aufgeschlüsselt
auch im Buch; Entwicklungsstufe, Merkmale, nächste Schritt
-> es geht nicht darum Chekliste für gute Christen zu erstellen -> Gehaltsliste
-> soll eine Hilfe sein, scih selbst zu reflektieren; vlt auch durch den Blick von anderen
-> herauszufinden: was kommt als Nächstes
-> wie bei Kindern auch: Grenzen verwischen
-> keine Reinformen nach Lehrbuch -> jeder ist unterschiedlich unterwegs

Wie der Weg gelingt

-wir kennen unser Ziel und wir kennen die Etappenziele
-tdem eine Frage offen: wie kann der Weg gelingen?
-ich weiß nicht woran ihr denkt, wenn ihr von Wachstum hört
-Buch: Bäume
-damit sie gut wachsen: Nährstoffe, Licht, Wasser, richtiger Boden, Schutz, “Eltern”,...
-Bsp Mammutbäume im Park
-werden nie so hoch wachsen wie andere. warum?
-Boden ist zu fest getreten, nährstoffe fehlen, Wurzeln sind gekappt, wachsen zu schnell (verwöhnt), Eltern fehlen, die sich schützen, ernähren und erziehen
-bei uns ganz ähnlich:
-wie brauchen
-guten Boden:
-gesunde Grundlage, auf die wir unseren Glauben aufbauen
-Gott selbst; so wie die Wurzeln eines Baumes mit der Erde verbunden sind, sind wir verbunden mit Jesus
-unser ganzes Wachstum hängt davon ab, wie tief unsere Wurzeln wachsen
-ihn immer mehr zu erkennen, immer tiefer zu begreifen
-wurden eingepflanzt
-Evangelium, die gute Nachricht von Jesu gehört
-ihn in unser Leben aufgenommen haben
-Verbindung zu ihm beginnt zu wachsen und es entstehen erste Keime und Blätter
-so wie der Boden den Baum hält, so ist auch Christus mein ganzer Halt
-richtige Nahrung
-woher nimmt ein Baum seine Nährstoffe?
-zieht sie aus dem Boden: alles was wir brauchen zum wachsen
Kraft, Energie, Ruhe, Liebe,...
-finden wir in ihm
-ein Baum wächst, neben der Sonne, durch das, was der Boden ihm gibt
-wir finden es auch in dem, was Gott uns in der Verbindung mit ihm sagt
-durch sein Wort, im Gebet, im Gespräch mit anderen
-Begleiter
-wenn ein Baum allein steht, ist es für ihn oft ein Kampf groß zu werden
-kann sich entfalten wie er will -> es tut ihm nicht gut
-im Wald geben ihm die Bäume um ihn her vor, wie gesundes Wachstum aussieht
-auch bei uns
-deswegen Gemeinschaft mit anderen so wichtig (Gemeinde oder Kleingruppe)
-wir brauchen eine Gruppe und Kultur, die uns positiv prägt
-denn Gottes Reich ist geprägt von anderen Werten und Prioritäten, als wir sie in jedem Land weltweit sehen
-gleichzeitig gibt sie uns Halt, wenn starke Stürme kommen, und so stützen wir uns gegenseitig (könnte das Bild noch ne Stunde ausführen)
-im griech.: parakleo
-ermahnen, ermutigen, zu etwas aufrufen, trösten, bestärken, auffordern, einladen
-alles tun, um den anderen zu fördern und ihm zur Seite zu stehen bei seinem Wachstum
-ein letztes gehört noch dazu:
- junge Bäume, brauchen Eltern, die sie versorgen
-genauso brauchen wir Menschen, zu denen wir aufschauen, bei denen wir Rat bekommen, die uns Nahrung geben, die wir selbst noch nicht verarbeiten können
-die uns mit ihren Reserven versorgen, wenn für uns Durststrecken sind
-im Studium gelernt:
-jeder Mensch sollte in seinem Leben wenigstens drei Beziehungen zu Menschen haben: einen Mentor, einen Begleiter, einen Menti (Lehrling)
-wir brauchen Menschen, die im Glauben und im Leben schon einen Schritt weiter sind
-helfen uns bei Schwierigkeiten, fordern uns heraus, geben zur Not auch mal nen Arschtritt
-wir brauchen Menschen, die auf unserem Level unterwegs sind
-die ähnliche Probleme und Situationen haben, mit denen man gemeinsam im Gebet ringen und Fragen und Zweifel aushalten kann
-wir brauchen Kinder, denen wir etwas vorraus sind
-in die wir investieren, wo wir Verantwortung übernehmen
-denen wir Eltern sind
-wir sind wieder bei den drei Phasen angekommen
Gott hat ein Ziel, für jeden Einzelnen von uns:
-werden eines Tages in Wesen genauso sein, wie Jesus es war
-dürfen wissen, wir werden es erreichen
-Gottes Plan
Gott kommt immer an sein Ziel
wissen, wir dürfen in Ruhe in unserem Tempo wachsen
-Prozess der Heiligung, des Reifens und Wachsens gehört ganz normal zum Leben als Nachfolger Jesu dazu
wir brauchen wie jeder gute Baum die Verbindung zum Boden
-Verbindung zu Gott zu Jesus ist unser Halt und die Quelle von allem, was wir zum Wachstum brauchen
-was wir tun müssen, ist an ihm festhalten
-werden ihn immer tiefer erkennen/immer tiefer wurzeln
-werden immer weiter wachsen und Frucht bringen
-enden mit einem Liedtext von Paul Gerhard aus dem Lied “Geh aus mein Herz und suche Freud”
-15 Strophen; oft singt man nur die ersten und vlt noch die letzte
-euch einmal die vorletzte, 14. Strophe lesen:
“Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum, und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.”
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