Predigt (unbenannt)

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Notes
Transcript
Intro: Bevor wir uns nun gemeinsam den Text aus Markus 14:32-42 lass mich noch kurz beten.
Gebet: Kurz – Heiliger Vater. Heilige uns in deiner Wahrheit, denn dein Wort ist die Wahrheit. Amen,

Einleitung:

Wer kennt es nicht – entweder aus seiner Kindheit oder aus der Zeit mit den eigenen Kindern: Eine lange Autofahrt steht an und was ist das beste Mittel gegen unruhige, ungeduldige Kinder im Auto? Genau, ein spannendes Hörbuch oder ein Hörspiel.
So war es auch bei uns als wir uns vor einigen Wochen auf den Weg in die Alpen machten. Doch statt eines Hörspiels, begannen wir mit Hörbibel und dem Markusevangelium. Zunächst funktionierte es gut, doch mit der Zeit wurde es unruhiger und man hört hier und da ein Schwätzchen. Doch dann, als wir bei der Passionsgeschichte ankamen, nämlich bei Kapitel 14, wurde es wieder ganz still im Auto. Die Ereignisse überschlugen sich, es ging Schlag auf Schlag – eine Situation jagt die nächste, jeder war gespannt auf dich nächste spektakuläre Wendung der Ereignisse, obwohl sie keinem so wirklich neu waren.
Und einen Abschnitt aus den Leiden Jesu wollen wir uns jetzt genauer anschauen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, der Autor hat sich einen wirklich spektakulären Plot ausgedacht. Aber es ist mehr als ein perfektes Drehbuch. Es sind Ereignisse aus den historischen Tatsachen meiner und deiner Rettung.
Und es geht auch nicht nur um die Ereignisse, sondern um Gottes Handeln mit und durch die Ereignisse. Und so möchte ich aus diesem Text aus MK14 zwei Aspekte der Gefangennahme Jesu aufzeigen, damit du das Passionswerk Jesus mehr lieben lernst:
· Der hinterlistige (perfide) Plan des Bösen
· Der vollkommene (souveräne) Plan Gottes
(Klammern nur bei Wiederholung)
Ich lese den Text:

Textlesung (nach ESB)

43 Und sogleich, noch während er redet, kam Judas heran, einer von den Zwölfen und mit ihm eine Menge mit Schwertern und Knüppeln von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten. 44 Der ihn auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet, indem er sagte: Den ich küssen werde, der ist's, den greift und führt sicher fort. 45 Und er kam und trat sogleich zu ihm und sagte: Rabbi! Und er küsste ihn herzlich. 46 Und die legten ihre Hände an ihn und griffen ihn. 47 Da zog einer von den Dabeistehenden das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und trennte ihm das Ohr ab.
48 Und Jesus sagte zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen, mit Schwertern und Knüppeln, mich zu fangen? 49 Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht gegriffen - doch damit die Schriften erfüllt würden.
50 Und alle verließen ihn und flohen.
51 Und ein Jüngling folgte ihm, ein Leinentuch um den bloßen [Leib] geworfen, und sie griffen ihn, 52 doch er ließ das Leinentuch fahren und floh nackt.

Wiederholung

Bei der letzten Predigt, als wir uns die Gethsemane Situation näher angeschaut haben, sahen wir bereits den Leidenskampf Jesu.
· Der Kampf war seelisch zermürbend:
o Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Meine Seele ist betrübt bis in den Tod“
· Der Kampf war unumgänglich.
o Und wohl er zum Vater fehlte: „Wenn es möglich ist, so gehe der Kelch an mir vorüber. Aber der Kelch musste getrunken werden – also der Zorn Gottes musste befriedet werden.
· Und der Leidenskampf war einsam.
o Obwohl Jesus seine Jünger bat mit ihm zu wachen und zu beten, schliefen diese ein und ließen Jesus allein in diesem Kampf.
Und nun, kaum ist das Gebet gesagt, die die letzten Worte Jesus an seine Jünger sind noch nicht verklungen, da geht es schon weiter. Der hinterlistige Plan des Bösen wird nun ausgerollt. Aus dem Plan wird Realität.

1. Der hinterlistige Plan des Bösen (V43-47)

43 Und sogleich, noch während er redet, kam Judas heran, einer von den Zwölfen und mit ihm eine Menge mit Schwertern und Knüppeln von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten.
Hier zeigt sich nun, wer die Gegner Jesus sind. Die Hohepriester, Schriftgelehrten und die Ältesten haben alles vorbereitet. Der, der ihnen schon lange ein Dorn im Auge war, der, der ihnen die Show stahl, der, der ihre Doppelmoral und ihre Heuchelei offenbarte, der sollte nun beseitigt werden.
Genug von dem öffentlichen Tadel, genug davon, dass er ihnen erklärte, wie das Gesetzt zu verstehen wäre, genug von der Konkurrenz und der Belehrung. Drei Jahre zog dieser Sohn des Zimmermanns aus Nazareth durch die Orte und wiegelte die Menschen mit seinen Lehren auf. Und dann stand er auch noch mit dem Teufel im Bunde – so dachten zumindest die Priester, Schriftgelehrten und Ältesten.
Sie hatten ein „große Menge“ wie Markus schreibt, organisiert. Vielleicht war es eine Kohorte (mit bis zu 600 Mann) oder eine Gruppe (mit 50 Mann) – jedenfalls viele. Immer wieder hatten sie versucht ihn durch theologische Debatten, Fragen und Spitzfindigkeiten zu überführen. Das war gescheitert. Nun musste also Gewalt her. Diese „große Menge“, vermutlich kampferprobte Soldaten, kam mit bewaffnet mit Schwertern und Knüppeln. Und da sie nachts kamen, hatten sie Fackeln dabei, sodass eine ziemlich gespenstische Szene entstand. Außerdem würde so das Volk, das auf der Seite dieses Aufrührers stand, nichts mitbekommen.
Und an der Spitze dieser Schar? Judas, einer von den Zwölfen. Noch vor wenigen Stunden hatte er zusammen mit Jesus und den Jüngern das Passah gefeiert und war dann etwas früher gegangen um was zu erledigen. Und nun taucht er hier auf an der Spitze der bewaffneten Schar? Was her er da zu suchen?
44 Der ihn auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet, indem er sagte: Den ich küssen werde, der ist's, den greift und führt sicher fort.
Da haben wir die Antwort. Judas kam um Jesus auszuliefern. Er wollte Jesus an seine Feinde ausliefern. Er war übergelaufen.
Markus hatte davon berichtet (Mk14:10): “Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging zu den Hohen Priestern hin, um ihn an sie zu überliefern.“
Schon längst hatten sie nach so einer Möglichkeit gesucht.
· (Mk3:6) Schon seit der Zeit in Galiläa, als dieser Jesus am Sabbath in einer Synagoge einem Mensch mit einer verdorrten Hand geheilt hatte, hatten Pharisäer nach einer Möglichkeit gesucht wie sie in umbringen könnten.
· (Mk11:18) Als er dann den im Tempel die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenhändler umstieß, bekamen sie es mit der Angst zu tun. Und ihr Entschluss ihn zu töten wurde bekräftigt. Nur wie sollten sie es tun?
· (Mk12:12) Als Jesus dann noch dieses unsägliche Gleichnis erzählte, über den Weinberg und die Weinbauer die den Ertrag des Weinbergs für sich beanspruchten und die Knechte des Besitzers schlugen und wegschickten, den Sohn des Besitzer töteten, dann hatten sie genug. Es war offensichtlich, dass er die Pharisäer und Schriftgelehrten meinte. Und mit dieser seltsamen Geschichte stelle er sie öffentlich bloß. Ihr Entschluss stand fest. Dieser Jesus muss weg. Aber nur wie?
· (Mk14:1) Kurz vor dem Passah wurden sie immer nervöser, wussten aber, dass sie es nicht am Fest machen können, damit nicht etwa ein Aufruhr des Volkes entstehet.
Und nun kam dieser Judas und bot ihnen an Jesus zu überliefern. Kein Wunder, dass sie sich freuten:
Markus schreibt (Mk14:11) „Sie aber freuten sich, als sie es hörten, und versprachen, ihm Geld zu geben; und er suchte, wie er ihn zu gelegener Zeit überliefern könnte.”
Das war also der Plan. Judas brachte die Schar nach Gethsemane, ein Ort an Jesus öfters ging (Joh18:2). Und damit es kein Missverständnis gibt wer gefangen genommen werden soll, wurde der Kuss als Erkennungszeichen vereinbart.
45 Und er kam und trat sogleich zu ihm und sagte: Rabbi! Und er küsste ihn herzlich.
Merkt ihr, wie hinterlistig, wie perfide, wie sarkastisch Judas hier vorgeht?
Er nennt ihn Rabbi! Ja, das war Jesus in der Tat. Aber für Judas war das Geld, dass er für den Verrat Jesu‘ von den Pharisäern bekam, wichtiger als das, was dieser Rabbi zu sagen hatte. Und dann küsst er ihn. Und die ESB übersetzt zurecht „er küsst ihn herzlich“.
Noch vor wenigen Stunden, kurz nach der Fußwaschung, hatte Jesus die Jünger belehrt und ihnen gesagt, das man die sie an der Liebe untereinander erkennen wird (Joh 13:35). Und nun missbraucht Judas dieses Zeichen der Liebe um den Mann zu verraten, von dem er drei Jahre lange Liebe, Fürsorge und Unterweisung bekommen hat. Wie hinterlistig!
46 Und die legten ihre Hände an ihn und griffen ihn.
So wird Jesus nun gefangen genommen. Der Plan hat funktioniert. Jesus ist kein freier Mann mehr! Er, der Himmel und Erde geschaffen hat. Er wird von einer Schar von Soldaten gefangengenommen.
Er dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben hat – er beschränkt sich – er spielt seine Macht nicht aus. Er wird nun abgeführt. Die elf Jünger, die eben noch geschlafen haben, und nicht wach bleiben konnten sind damit nicht einverstanden.
47 Da zog einer von den Dabeistehenden das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und trennte ihm das Ohr ab.
Aber dieses kleine Scharmützel verhindert den Lauf der Ereignisse nicht. Erstens wissen wir aus den anderen Evangelien, dass Jesus das sofort unterbindet. Und anderseits waren die Soldaten völlig in der Überzahl. Scheinbar kann nichts mehr diesen Plan aufhalten.

Anwendung:

Wenn schon Jesus, der zu jeder Sekunde auf der Erde wahrer Gott war, so von seinen Gegner gehasst wurde, dann möchte ich dir die Frage stellen wie du über den Wiederstand denkst, der dir entgegenschlägt wenn du dich zu Jesus bekennst? Kurz vor der Gefangennahme hatte Jesus noch zu seinen Jüngern gesagt:
Joh 15:18-20: Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat… haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen…“
Und Paulus sagt es im 2. Tim Brief Kap 3:12 sehr deutlich: „Alle aber auch, die gottselig° leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“
Verfolgung ist keine Ausnahme der besonderen Art – eher umgekehrt, wenn die Verfolgung ausbleibt ist das eine Ausnahme. Und das fing schon bei Jesus an.

Übergangssatz 1

Soweit der erste Teil der Ereignisse um Jesus Gefangennahme und dem hinterlistigen Plan seiner Feinde. Und wenn man das aus einer menschlichen Perspektive betrachtet, war der Plan ziemlich erfolgreich. Markus hat jedoch in seinem Evangelium eine weitere Betrachtungsweise, die viel tiefer geht, präsentiert. Und die wollen wir uns in den nächsten Minuten anschauen.
Lass mich dir den zweiten Aspekt der Gefangennahme Jesu aufzeigen, damit du das Passionswerk Jesus mehr lieben lernst:
· Der vollkommene (souveräne) Plan Gottes

2. Der vollkommene Plan Gottes (V48-52)

Noch bevor Judas und seine Schar überhaupt ankamen, wusste Jesus schon längst, worum es geht. Er hatte sich willig – im Gebetskampf in Gethsemane – dem Willen seines Vaters hingegeben.
Und das hatte er seinen Jüngern, nachdem er sie geweckte hatte, auch gesagt was nun passiert: (V41) Die Stunde ist gekommen. Siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder ausgeliefert.
Aber wusste es nicht nur, er geht ihnen sogar entgegen (V42) Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe.
Also kann er auch jetzt, da Judas und sein Trupp ihn festgenommen haben ganz gefasst reagieren, ich lese…
48 Und Jesus sagte zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen, mit Schwertern und Knüppeln, mich zu fangen? 49a Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht gegriffen
Ja, wirklich. Jesus hat sich nie vor seinen Feinden versteckt. Er hat öffentlich gepredigt. Er war bei öffentlichen Festen dabei und selbst als sie ihm einmal aus der Synagoge und der Stadt Kapernaum ausstießen, also wirklich rausgeschubst haben – hat er nicht mit Gewalt reagiert. Was sollte also der gesamte Aufriss mit so vielen Soldaten und dann noch geheim, mitten in der Nacht. Sie hätten ihn viel einfacher gefangen nehmen können.
Aber jetzt war die von Gott definierte Stunde da – jetzt war es kurz vor dem Fest, und jetzt musste Jesus sterben. Ist doch klar, das Passahlamm muss an Passah geschlachtet werden. Also war jetzt die von Gott gesetzte Stunde.
Aus dieser Reaktion von Jesus, verbunden mit dem, dass er seinen Jüngern eben gesagt hat, dass die Stunde gekommen ist, wird sehr deutlich, dass es nicht der Zeitpunkt war, den die Gegner sich gesetzt haben.
Im Gegenteil, in Kap14:2 hatten sie beschlossen Jesus zu töten, aber sie wollten unbedingt vermeiden, dass dies am Passah geschah, damit nicht etwa ein Aufruhr entstand.
Und warum? Jesus sagt es ihnen frei heraus:
 49b doch damit die Schriften erfüllt würden.
Das was hier nun passiert, ist nichts anderes als der vollkommene Plan Gottes der sich nun erfüllt. Jesus, der leidende Gottesknecht wurde schon in Jes 53 mit einem Lamm verglichen. Und auch das erste Passahlamm, beim Auszug, weißt auf Jesus hin. So wie dem Lamm keine Knochen gebrochen wurden, wurde auch später bei Jesus keine Knochen am Kreuz gebrochen.
Judas und seine Schergen bekommen nun von Jesus zu hören, dass sie einem viel höheren und besseren Plan folgen, als den sie sich geschmiedet haben – und dass ohne es zu wissen.
Und seinen Jüngern hatte Jesus es drei mal angekündigt, in MK 8:31, 9:31 und 10:33:
· [Mk 8,31] Und er begann, sie zu lehren, dass der Sohn des Menschen vieles leiden und verworfen werden müsse von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und dass er getötet werden und nach drei Tagen auferstehen müsse.
· [Mk 9,31] Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen überliefert, und sie werden ihn töten; und nachdem er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.
· [Mk 10,33] Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten überliefertwerden; und sie werden ihn zum Tod verurteilen und werden ihn den Nationen überliefern;
V50-52
Aber noch etwas anderes geht hier in Erfüllung. Jesus, der gute Hirte wird von Gott  geschlagen. Gott hatte das längst geplant, da er stellvertretend für dich und mich den Zorn Gottes auf sich nehmen sollte. Und Sacharija hatte es angekündigt und erst gerade eben, auf dem Weg nach Gethsemane hatte Jesus seine Jünger daran erinnert (LK14:27), dass wenn der Hirte geschlagen wird, die Schafe sich zerstreuen werden.
Und auch das geschieht nun.
Die Jünger hatten auf diese Erinnerung Jesus an die Sacharia stelle todesmutiog bahaupte, dass sie sie ihn nicht verlassen würedn und bereit wären mit ihm zu sterben. Aber die Realität sieht anders aus – und auch das musste geschehen, damit die Schrift erfüllt würde:
50 Und alle verließen ihn und flohen. 51 Und ein Jüngling folgte ihm, ein Leinentuch um den bloßen [Leib] geworfen, und sie griffen ihn, 52 doch er ließ das Leinentuch fahren und floh nackt.
Man kann hier spekulieren, wer dieser Jüngling ist, der hier folgte, aber das ist nicht entscheidend. Klar ist, dass auch er letztlich panisch floh und keine Rücksicht auf seine Scham nahm – und damit die Schrift erfüllte.

Anwendung:

Seht ihr, diesen Aspekt der Gefangennahme? Jesus hat nie das Heft des Handelns aus der Hand gegeben. Ja, er wurde gefangengenommen. Aber er war der Hirte, der geschlagen wurde. Er war der Hierte, der für seine Schafe sein leben gab!
Das was hier passiert war der Grund warum Jesus gekommen ist: damit er sein Leben gebe als Lösegeld für viele! Bitte beachte das: Es heißt nicht, dass sein Leben genommen wurde – sondern (Mk 10:45), dass er sein Leben zu geben.
Beim Geben ist man aktiv. Und das beginnt nun.
Jesus überlässt bei dem vollkommenen Plan Gottes, nichts dem Zufall. Er geht seinen Feinden entgegen damit sie (nichts ahnend) Gottes Plan erfüllen.
Und diesem Gott, der hierdurch beweist, dass seine Verheißungen zuverlässig sind, der ist vertrauenswürdig. Denke nicht, dass Gott die Handlungen der Pharisäer und Schriftgelehrten lediglich ausgenutzt hat. Nein, es passierte gemäß seinem Plan.
-Pause -

Schluss:

Wir haben aus diesem Text zwei Aspekte der Gefangennahme Jesu gesehen, damit du das Passionswerk Jesus mehr lieben lernst:
· Wir konnten sehen, dass den hinterlistigen Plan des Bösen und im Gegensatz dazu den vollkommenen Plan Gottes.
Natürlich sind die Ereignisse der Passion spannend, auch wenn man sie schon oft gehört hat. Aber einen richtig bleibenden Wert haben diese Ereignisse nur, wenn du diesen Heilstatsachen glaubst und vertraust.
Jesus hat es in MK10:45 klar gemacht: Der Menschensohn ist gekommen, dass er sein Leben gebe! Es wird ihm nicht durch einen hinterlistigen Plan des Bösen genommen. Und er gibt es auch nicht einfach so! Er gibt es als Lösegeld für viele.
Wenn du schon längst glaubst, dass diese Leiden für dich geschehen sind, dann werde dir bewusst, dass das Böse da draußen, das nicht aus Fleisch und Blut ist, Pläne schmiedet, um dich klein zu kriegen, dich vom Jesus wegzubringen und zum Abfall zu verführen. Wundere dich nicht, wenn diese Angriffe kommen. Aber wisse, Gottes Plan dich zu bewahren weitaus besser ist. Er ist vollkommen. Keiner kann gegen seine Außerwählten etwas anrichten.
Wenn du noch nicht glaubst, dass Jesus sein Leben als Lösegeld gab, dann kann ich dir nur zurufen: Vertraue dem Gott, dem Jesus vertraut hat. Er wusste, dass die Ereignisse, die ihm begegnen von langer Hand geplant sind. Vertraue darauf, dass das Lösegeld, das Jesus mit seinem Leben bezahlt hat, auch für dich ausreicht.  Und du wirst erleben, wie Gott seine Heiligen wunderbar führt.
Amen!
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