Wer ist Jesus - Die Tür/Das Tor
Jesus und ich • Sermon • Submitted • Presented
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Transcript
Introduction
Introduction
Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen:
Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!
Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!
Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren, und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden und haben sich zerstreut.
Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher, und über das ganze Land sind meine Schafe zerstreut; und niemand ist da, der nach ihnen fragt, und niemand, der sie sucht.
Darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn!
So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Weil meine Schafe zum Raub geworden sind, ja, weil meine Schafe allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden sind, weil sie keinen Hirten haben und meine Hirten nicht nach meinen Schafen fragen, und weil die Hirten nur sich selbst weiden und nicht meine Schafe, so hört, ihr Hirten, das Wort des Herrn!
Eze 34:1–9.
Das ist nicht unser Haupttext für heute, aber es ist eine perfekte Einleitung zu unserem heutigen Thema: Wer ist Jesus? - Das Tor (bzw. Die Tür)
Gott spricht hier in diesem Text durch den Propheten Hezekiel und verurteilt die Priester und Leiter des Volk Israels. Er sagt ihnen: sie hätten Hirten sein sollen, hätten das Volk weiden sollen, die Menschen beschützen sollen und versorgen sollen, statt dessen haben sie die Menschen ausgenutzt, sie misshandelt und vernachlässigt.
Das Fleisch verzehren sie
Die nehmen die Wolle und kleiden sich selbst damit
Sie schlachten die Gesunden
Das Schwache stärken sie nicht
Kranke heilen sie nicht
Verwundete verbinden sie nicht
Das verlorene suchen sie nicht
Und jetzt, sagt Gott, sind die Schafe verjagt, verstreut und verloren, wegen dem Harten Herrschen der Bösen Hirten. Auf allen Bergen und Hügel, ausgeliefert den Raubtieren, den Elementen und den Gefahren der Wildnis.
Das ist die Ausgangslage die Gott hier anspricht und verurteilt.
Aber dann verspricht Gott etwas:
So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich komme über die Hirten, und ich will meine Schafe von ihren Händen fordern und will ihrem Schafeweiden ein Ende machen, und die Hirten sollen nicht mehr sich selbst weiden; denn ich will meine Schafe aus ihrem Maul erretten, dass sie ihnen künftig nicht mehr zum Fraß dienen sollen.
Eze 34:10.
Diese Priester, diese geistlichen Leiter und später die Pharisäer welche danach kamen, hätten das Volk zu Gott führen sollen, stattdessen haben sie das Volk vernachlässigt und ihre Ehre, ihr Gewinn und Vorteil aus ihnen geschaffen.
Gott sagt, der Moment kommt wo er dem einen Schluss macht!
Vielleicht hast du auch schon geistlichen Missbrauch erlitten? Gott sagt dir heute, ihm ist das nicht egal und er ist gekommen um das zu klären.
Und das bringt uns zu unserem heutigen Haupttext:
Und als er vorbeiging, sah er einen Menschen, der blind war von Geburt an.
Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, sodass dieser blind geboren ist, er oder seine Eltern?
Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern; sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden! Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und machte einen Brei mit dem Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh hin, wasche dich im Teich Siloah (das heißt übersetzt: »Der Gesandte«)! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
Die Nachbarn nun, und die ihn zuvor als Blinden gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der, welcher dasaß und bettelte? Etliche sagten: Er ist’s! – andere aber: Er sieht ihm ähnlich! Er selbst sagte: Ich bin’s!
Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen geöffnet worden?
Er antwortete und sprach: Ein Mensch, der Jesus heißt, machte einen Brei und bestrich meine Augen und sprach zu mir: Geh hin zum Teich Siloah und wasche dich! Als ich aber hinging und mich wusch, wurde ich sehend.
Da sprachen sie zu ihm: Wo ist er? Er antwortete: Ich weiß es nicht! Da führten sie ihn, der einst blind gewesen war, zu den Pharisäern.
Es war aber Sabbat, als Jesus den Teig machte und ihm die Augen öffnete.
Nun fragten ihn auch die Pharisäer wieder, wie er sehend geworden war. Und er sprach zu ihnen: Einen Brei hat er auf meine Augen gelegt, und ich wusch mich und bin nun sehend!
Da sprachen etliche von den Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält! Andere sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es entstand eine Spaltung unter ihnen.
Sie sprachen wiederum zu dem Blinden: Was sagst du von ihm, weil er dir die Augen geöffnet hat? Er aber sprach: Er ist ein Prophet!
Nun glaubten die Juden nicht von ihm, dass er blind gewesen und sehend geworden war, bis sie die Eltern des Sehendgewordenen gerufen hatten.
Und sie fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren ist? Wieso ist er denn jetzt sehend?
Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, dass dieser unser Sohn ist und dass er blind geboren ist; wieso er aber jetzt sieht, das wissen wir nicht; und wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug; fragt ihn selbst. Er soll selbst für sich reden!
Das sagten seine Eltern deshalb, weil sie die Juden fürchteten; denn die Juden waren schon übereingekommen, dass, wenn einer ihn als den Christus anerkennen würde, dieser aus der Synagoge ausgeschlossen werden sollte.
Darum sprachen seine Eltern: Er ist alt genug; fragt ihn selbst!
Da riefen sie zum zweiten Mal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist.
Da antwortete jener und sprach: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Eines weiß ich: dass ich blind war und jetzt sehend bin! Sie sprachen aber wiederum zu ihm: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen geöffnet?
Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht darauf gehört; warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt auch ihr seine Jünger werden?
Sie beschimpften ihn nun und sprachen: Du bist sein Jünger! Wir aber sind Moses Jünger. Wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat; von diesem aber wissen wir nicht, woher er ist.
Da antwortete der Mensch und sprach zu ihnen: Das ist doch verwunderlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist, und er hat doch meine Augen geöffnet.
Wir wissen aber, dass Gott nicht auf Sünder hört; sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er. Von Ewigkeit her hat man nicht gehört, dass jemand einem Blindgeborenen die Augen geöffnet hat. Wenn dieser nicht von Gott wäre, so könnte er nichts tun!
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren und willst uns lehren? Und sie stießen ihn hinaus.
Jn 9:1–34.
Versetze dich in die Haut diesen Mannes. Du bist blind, von Geburt an. Du hast noch nie Licht gesehen, noch nie Farbe gesehen. Nur Finsternis seit dem ersten Tag.
Du sitzt am Straßenrand und bettelst Tag ein, Tag aus und musst dir anhören wie Menschen ÜBER dich urteilen, wieso du blind geboren wurdest? Deine Sünde? Oder die Sünde deiner Eltern?
Plötzlich kommt ein Mann namens Jesus, er heilt dich und macht dich sehend.
ICH BIN DAS LICHT DER WELT - haben wir letzte Woche gehört.
Kaum kannst du sehen, das erste was dir passiert ist, dass du vor die geistlichen Leiter, die Religiöse Elite gebracht wirst und zur Rede gestellt wirst. Du hast selber noch nicht begriffen was passiert ist, aber wirst gnadenlos ausgefragt.
Deine Eltern werden einberufen und statt sich zu freuen, ziehen sie sich zurück und sagen sie wissen von nichts und wollen mit der Sache nichts zu tun haben: Er ist alt genug; fragt ihn selbst!
Die Pharisäer holen dich rein und fordern von dir, dass du den der dich geheilt hat, schlecht redest, aber als du dich weigerst, schließen sie dich aus der Synagoge aus.
Die Synagoge war mehr als nur wie die Kirche der Juden. Es war der Rathaus, wo alles Administrative stattfand. Es war ein Gerichtshof wo Fragen geklärt wurden, es war das Zentrum des öffentlichen Lebens sowie der Ort an dem die Bibel gelesen wurde und man gebetet hat.
Hier ausgestoßen zu werden, bedeutete Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben. Ausgestoßen zu sein aus der Gesellschaft.
Wie fühlst du dich? Wie schrecklich muss das gewesen sein?
Dieser Mann, hatte nie die Chance irgendwelche Skills sich anzueignen. Er hatte nie die Möglichkeit seine eigenen Fähigkeiten zu entdecken oder ein Beruf zu erlernen. Er war von Geburt an blind.
Und jetzt, kaum kann er sehen, wurde er angefahren, beschimpft, verlassen und ausgestoßen aus der Gesellschaft von denen die eigentlich seine Hirten hätten sein müssen.
Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!
Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren, und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden und haben sich zerstreut.
Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher, und über das ganze Land sind meine Schafe zerstreut; und niemand ist da, der nach ihnen fragt, und niemand, der sie sucht.
Aber schau was passiert:
Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?
Er antwortete und sprach: Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?
Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel anbetend vor ihm nieder.
Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.
Und dies hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind?
Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde; nun sagt ihr aber: Wir sind sehend! – deshalb bleibt eure Sünde.
SO ist Jesus! Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und suchte ihn
1. Jesus sucht und rettet die Ausgenutzten, die Vernachlässigten und die Ausgestoßenen.
1. Jesus sucht und rettet die Ausgenutzten, die Vernachlässigten und die Ausgestoßenen.
Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?
Er antwortete und sprach: Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?
Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel anbetend vor ihm nieder.
Dieser Mann hat auch so schon ein schreckliches Leben gehabt. Kaum scheint es sich zum Guten zu wenden, kracht seine ganze Welt plötzlich zusammen.
Jesus ist das nicht egal! Jesus sucht ihn auf! Jesus offenbart sich ihm!
SO ist Jesus!
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte der Schafe.
Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus.
Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme.
Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.
Dieses Gleichnis sagte ihnen Jesus. Sie verstanden aber nicht, wovon er zu ihnen redete.
Jn 10:1–6.
Jesus gebraucht hier ein Bild welches uns vielleicht unbekannt ist.
In der damaligen Zeit hatte jede Statt große Schafhürden. Eingezäunte Bereiche am Rande der Stadt wo viele Hirten ihre Schafe Übernacht abgeben würden. Mehrere Hirten würden ihre Schafe hier abgeben.
Am nächsten Morgen würde er kommen und seine Schafe rufen und aus dieser großen Menge Schafe aus den verschiedenen Herden, würden die Schafe die seine Stimme erkannt haben, herauskommen und ihm folgen bis zum Abend.
So beschreibt sich Jesus. Als DER Hirte der sich um seine Schafe kümmert. Der Hirte der sie in Sicherheit bringt und sie jeden Tag ruft und jeden Tag versorgt.
2. Jesus versorgt seine Schafe die ihm folgen.
2. Jesus versorgt seine Schafe die ihm folgen.
Wir haben in Hezekiel gelesen:
Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!
Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!
Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren, und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden und haben sich zerstreut.
Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher, und über das ganze Land sind meine Schafe zerstreut; und niemand ist da, der nach ihnen fragt, und niemand, der sie sucht.
Jesus beschreibt sich aber als das Gegenteil. Er ist der Hirte der seine Schafe durch die Tür, in die Schafherdeführt.
Im Bild was Jesus hier verwendet: war so dass der Hirte als erstes in die Tür der Schafhürde hineingehen würde und würde dann jedes Schaf mit seinem Stab anhalten und anschauen, dass es gesund war, dass es keine Wunden oder Parasiten hatte. Nach dem er das Schaf versorgt hat würde er es reinlassen und das Nächste versorgen. Und täglich ruft er sie heraus und führt sie zur Weide und versorgt sie.
die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus.
Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme.
Jesus zeigt hier den großen Unterschied zwischen ihm selbst und den Priestern, die Pharisäer und Schriftgelehrten.
Der Blinde war für sie ein niemand. Höchstens haben sie ihn ausgenutzt um sich selbst gut darzustellen in dem sie ihm paar Münzen hingeworfen haben.
Als sie versucht haben ihn zu instrumentalisieren um Jesus zu Verurteilen und es ihnen nicht gelungen ist, haben sie ihn beschimpft und weggejagt.
Sogar seine Eltern stehen nicht zu ihm weil sie lieber nicht ausgestoßen werden wollen aus der Synagoge und lassen ihren Sohn der bis jetzt NIE was selbst machen konnte wegen seiner Blindheit alleine ,selbst für sich kämpfen.
Jesus aber suchte ihn auf und verspricht ihm Versorgung.
3. Jesus beschützt seine Schafe.
3. Jesus beschützt seine Schafe.
Jesus verwendet ein zweites Bild um es noch zu verdeutlichen:
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ich bin die Tür für die Schafe.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Jn 10:7–10.
Das zweite Bild welches Jesus hier verwendet ist wieder eine Schafhürde, aber diesmal eine Schafhürde die auf dem Land. Oft waren Hirten weit weg von der Stadt um Weide zu finden, da konnten sie nicht kurz zurück zur Stadt am Abend.
Ihre Herde aber Übernacht unbeschützt lassen, konnten sie auch nicht. Sonst versetzten sich die Schafe oder wurden angegriffen von Raubtieren und verjagt.
Also war es üblich das man auch auf dem Land Schafhürden gebaut hat. Man würde eine rustikale Steinmauer bauen und Dornbüsche oben drauflegen auf die Mauer (wie Stacheldraht). Solche Schafhürden waren überall in der Wildnis von Judea verstreut. Sie hatten aber keine Tür.
Die Schafe mussten ja irgendwie reinkommen, also gab es eine Öffnung in der Mauer. Die Mauer hat geschützt. Der Dornbusch hat die Raubtiere davon abgehalten ÜBER die Mauer zu klettern, es war nur die eine Öffnung.
Und um die Schafe in der nacht zu schützen, würde eins der Hirten als “Tür” bestimmt werden und selbst sich in diese Öffnung legen und diese sperren mit seinem eigenen Leib. Das bedeutet, dass wenn ein Raubtier eindringen wollen würde, müsste er erstmal am Hirten Vorbei und dieser Hirte würde die Raubtiere bis zum Tod bekämpfen.
Wir müssen Jesu Aussage hier betrachten, im Licht des Ereignisses mit dem blinden Mann. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber … Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben
Oft wird diese Aussage auf den Satan angewandt, und ja, der Satan ist der ultimative Dieb der stiehlt, tötet und ins Verderben treibt…ABER Jesus spricht von den Pharisäern, von denen die auch vor den Pharisäern da waren, von den Priestern und geistliche Leiter und Könige Israels die Gott in Hezekiel verurteilt.
Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!
Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!
Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren, und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden und haben sich zerstreut.
Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher, und über das ganze Land sind meine Schafe zerstreut; und niemand ist da, der nach ihnen fragt, und niemand, der sie sucht.
Und jetzt erfüllt Gott sein Versprechen. Er kommt durch Jesus in diese Welt:
Er SUCHT und RETTET die ausgenutzten, vernachlässigten und ausgestoßenen
Er VERSORGT seine Schafe die seiner Stimme folgen
Er BESCHÜTZT seine Schafe mit seinem eigenen Leben
SO ist Jesus!
Er ist die TÜR! Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Ja es gab diese andere Menschen, auch in deinem Leben. So ist die Welt einfach...dass sie dich ausnutzt, dich vernachlässigt und dich ausstoßt.
Aber jetzt ist Jesus da.
Er möchte dich heilen!
Er möchte dich sehend machen!
Er möchte dich suchen wenn dich sogar deine Eltern alleine lassen!
Er möchte dich aufsuchen, auch wenn dich die ganze Gesellschaft verstoßt!
Er möchte dir offenbaren wer er ist, GOTT selbst!
Er möchte dich RETTEN!
Er möchte jeden Tag deinen Namen rufen und zur Weide führen JEDEN TAG!
Er möchte dich VERSORGEN jeden Tag, VERARZTEN und TRÖSTEN jeden Tag!
Er IST die TÜR die dich BESCHÜTZT!
Conclusion
Conclusion
Die Juden wussten viel über Hirten. Sie konnten viel mit diesem Begriff anfangen.
Mose, der Israel aus Ägypten, aus der Sklaverei herausgeführt hat, war zuerst ein Hirte, der als er die Herde hütete, Gott begegnete im brennenden Busch.
Der größter König ihrer Geschichte, David, war auch erstmal ein Hirte. Er rettete Schafe die von Bären oder Löwen angegriffen wurden.
Sie kannten sogar Hirten, ihrer Zeit, die sich in die Schafhürde legten und zur “Tür” wurden und ihr Leben für ihre Schafe riskierten.
Aber was sie nicht sehen und nicht begreifen konnten, dass hier Gott selbst steht, der gekommen ist Hirte zu werden. Ein Hirte der gekommen ist die Schafe von ihnen, die Raubtiere zu retten. Der gekommen ist um “die Tür” zu sein.
DER Hirte der nicht NUR sein Leben für seine Schafe riskiert, sondern sein Leben für die Schafe gibt. Der an Stelle der Schafe sterben und am dritten Tag auferstehen würde.
SO ein Hirte ist Jesus!
Der auch seine Schafe bis zum Ende beschützt und bewahrt! Der sie TÄGLICH versorgt.
Wir werden nächste Woche davon hören was es heißt wenn Jesus sagt: ICH BIN DER GUTE HIRTE
Ich möchte uns aber heute einladen auf Jesus zu schauen, der sagt ICH BIN DIE TÜR - Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Vielleicht fühlst du dich wie der Blinde der sehend gemacht wurde.
Du hast schon so viel in deinem Leben gelitten und kaum scheint es aufwärts zu gehen, wirst du angegriffen, wirst du angefahren, vielleicht sogar von deinen Nächsten verraten oder verlassen, vielleicht wirst du gerade beschimpft, beschuldigt und ausgestoßen...
Ich darf dir heute sagen...Jesus hat es alles gesehen. Er hat es alles gehört. Es ist ihm nicht egal. So sehr nicht egal, dass er in diese Welt kam dich zu finden.
Er kam in diese Welt um dich zu retten.
Er möchte dich versorgen, TÄGLICH, er ist gekommen, damit du das Leben hast und es im Überfluss hast.
SO ist Jesus! Und du darfst seine Rettung und Versorgung haben, wie der einst Blinde:
Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?
Er antwortete und sprach: Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?
Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel anbetend vor ihm nieder.
Wer in seinem Herzen glaubt und Jesus als HERRN bekennt...der WIRD gerettet! Das sagt uns die Bibel in Römer 10...das galt für den Blinden, dass gilt auch heute für dich!
Und wenn du dein Vertrauen auf IHN setzt, wenn ER dein HERR ist, wird er auch DEINE TÜR sein und wird sich vor dich stellen! Ich möchte dich heute einladen diesen Schritt HEUTE zu machen. Komm auf uns zu, nach dem Gottesdienst und wir sprechen gerne mit dir und beten mit dir und begleiten dich weiter.
Zum Schluss möchte ich uns die Worte eines Hirten lesen, der GOTT als seinen Hirten anerkannte, ein Psalm Davids:
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.
Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!
Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.
Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
Denn du sprichst: Der Herr ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht; kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen.
Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten.
»Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt. Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«
Ps 91:1–16.
Jesus sagt:
Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
