Salbung in Bethanien

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Notes
Transcript

Begrüßung

1. Korinther 1,3 SLT
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Preist den Herrn, für die Gnadenzeit die wir haben.

Einleitung

Römer 1,16 SLT
Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
Gott möchte, dass alle Menschen errettet werden und gibt noch Zeit, Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden, damit jeder das Evangelium hört und verändert wird.
Dazu braucht es Menschen, die das Evangelium weitergeben.
An denen man sieht, was ihnen das Erlösungswerk bedeutet - die leben worüber sie reden.
Wir haben seit letztem Jahr einen neuen Hauptgeschäftsführer im Unternehmen.
Er erzählte uns was ihn bewegt hat sich für unser Unternehmen zu entscheiden.
Er sagte: “Die Entscheidung für dieses Unternehmen habe ich getroffen, weil ich die Leidenschaft und Überzeugung in den Augen der Mitarbeiter gesehen habe, die mir ihr Unternehmen und die Produkte vorgestellt haben - ich habe gespührt, das sie sich zu 100% damit identifizieren”
Warum…

Bibeltext

Mich hat die letzten Tage ein Bibeltext beschäftigt, den ich mit euch teilen möchte.
Diese Begebenheit erzählen Matthäus, Markus und Johannes.
Ich lese uns aus:
Markus 14,3–5 SLT
Und als er in Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen war und zu Tisch saß, da kam eine Frau mit einem Alabasterfläschchen voll Salböl, echter, kostbarer Narde; und sie zerbrach das Alabasterfläschchen und goss es aus auf sein Haupt. Es wurden aber etliche unwillig bei sich selbst und sprachen: Wozu ist diese Verschwendung des Salböls geschehen? Man hätte dies doch um mehr als 300 Denare verkaufen und den Armen geben können! Und sie murrten über sie.
Wir befinden uns in der Zeit kurz bevor Jesus verraten wird und leiden muss.
Jesus geht nochmal an einen Ort, der ihm gut tut, nach Bethanien.
Hier wohnen seine Freunde und Jesus fühlt sich hier gut aufgehoben, während sein schrecklicher Tod immer näher kommt.
Hier ist eine Frau, die zu Ihm kommt und einen sehr kostbaren Balsam über sein Haupt gießt.
Mit dieser Tat bringt die Frau zum Ausdruck, wie viel sie in ihrem Herzen von seiner Kostbarkeit und Gnade verstanden hat und wertschätzt.
Es war dieser Frau ein Bedürfnis, Jesus ihre Bewunderung zu zeigen.
Sie empfand auch, das es auch genau der richtige Zeitpunkt dafür war.
In dieser Tat liegt die ganze Anbetung ihres Herzens für ihren Herrn.
Während die religiöse Welt draußen darauf wartet ihn zu töten, kommt sie in dieses Haus, um Ihn zu ehren.
Etliche haben kein Verständnis dafür und fordern sie auf, Rechenschaft abzulegen.
Was sie aus Liebe zu ihrem Herrn getan hat, nennen es hier einige als eine Verschwendung.
Das Zeugnis ihrer Liebe und Hingabe bringt die Selbstsucht und Herzlosigkeit der anderen ans Licht.
Insbesondere die des Judas, dessen Herz die Ursache dafür ist.
Aber die anderen Jünger lassen sich auch ins Murren verleiten, weil sie nicht mit Christus beschäftigt sind.
Nur ca. eine Woche später waren sie bereit für Jesus zu sterben.
Hier haben wir einen traurigen Beweis, dass die Kenntnis über Jesus nicht automatisch entsprechende Empfindungen und Zuneigung in unseren Herzen hervorruft.
Sie haben auch sofort eine bessere Verwendung für den Balsam parat: Man hätte vielen Armen damit helfen können.
Wie reagiert Jesus?
Markus 14,6–9 SLT
Jesus aber sprach: Lasst sie! Warum bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, wann immer ihr wollt; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im voraus zum Begräbnis gesalbt. Wahrlich, ich sage euch: Wo immer dieses Evangelium verkündigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch von dem sprechen, was diese getan hat, zu ihrem Gedenken!
Er nimmt sie in Schutz und rechtfertigt, was sie getan hat.
Jesus sagt nicht, es sei nicht gut, den Armen zu helfen, sondern dass alles seine bestimmte Zeit hat.
Er wusste, das seine Zeit hier auf der Erde begrenzt ist.
In Johannes 12 erfahren wir, das es sich hier um Maria, die Schwester von Lazarus und Martha handelt.
Nicht die, die Jesus geheilt hatte, nicht die Frauen, die Ihm täglich folgten, und auch nicht die Jünger begreifen, was bald geschehen wird.
Nur Maria von Bethanien spührt was davon.
Sie saß zu Jesu Füßen, als Jesus lehrte - sie wurde hier unterrichtet und hörte aufmerksam zu.
Sie fiel zu den Füßen Jesu nieder, als Jesus kam und Lazarus schon tot war - sie wurde getröstet.
Wir lesen in Johannes, dass sie sogar die Füße salbte, ihre Haare öffnete und die Füße damit trocknete.
Maria weiß nicht, was Jesus in den folgenden Tagen bevorsteht. Weil ihr Herz aber auf den Herrn Jesus ausgerichtet ist, empfindet sie, dass die Stunde der Finsternis nahe gekommen ist.
Jesus freut sich, dass unter all diesen Menschen jemand ist, der mitfühlt, der etwas von dem großen Werk versteht, das er tun sollte.
Das sollte belohnt werden!
Jesus macht im letzten Vers klar:
Diese Tat der Frau hat für ihn nicht nur Bedeutung für diesen Augenblick des Geschehens, sondern Er gibt ihr einen viel weitreichenderen Sinn.

Bedeutung

Die Salbung geschah nämlich im Blick auf sein Begräbnis.
Es soll in Zukunft immer daran gedacht werden, wenn das Evangelium verkündigt wird.
Der Grund dafür ist, dass sie eine besonders großes Vorbild für die selbstlose und völlige Hingabe darstellt, die alle Nachfolger Christi haben sollten.
Ihre freundliche und demütige Tat war Ausdruck ihrer tiefen Hingabe und Liebe zum Meister.
Wir müssen uns daran erinnern, dass die eigentliche Absicht und das höchste Vorrecht des christlichen Glaubens darin besteht, Jesus persönlich von Herzen zu lieben und ihm zu dienen.
Das ist das wertvollste in unserer Beziehung zu ihm!
Die Reaktion Jesu in diesem Geschehnis zeigt, das sein Weg nicht in den Tod führt, sondern zum Leben!
Das Ziel des Evangeliums ist, dass Menschen grundlegend zu verändern und das sie zu wahren Anbetern des Vaters werden.
Johannes 12,26 SLT
Wenn jemand mir dienen will, so folge er mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wenn jemand mir dient, so wird ihn mein Vater ehren.
Es geht nicht hauptsächlich um die Fragen “Sind wir bereit, etwas für Gott zu tun?”, auch das hat seinen Platz.
Die wichtigste Frage, die Gott von uns beantwortet haben möchte ist die: “Liebst du mich wirklich?”

Gebet

Wir nehmen uns jetzt Zeit für das Gebet.
Wir haben allen Grund Jesus danke zu sagen, für das was er für uns getan hat.
Wir können ihn um Vergebung bitten, wenn wir die Liebe zu ihm vernachlässigt haben.
Vielleicht hast du eine Sache falsch eingeschätzt und hast sie auch als Verschwendung gesehen.
Oder tust deinen Dienst nicht mehr von Herzen und aus Liebe zu Jesus.
Wir können Gott um Hilfe und Weisheit bitten, die Hingabe und Liebe zu entwickeln, die er verdient hat.
Und um fühlen zu können was er fühlt, wenn es um die Menschen geht, die noch verloren sind.
—-
Hilf uns die Liebe, die du verdient hast,zu entwickeln und zu erhalten.
Oh Herr durch die Liebe zu dir bekommen wir die Motivation und Kraft, die Bestimmung, die du für unser Leben hast, um zu erfüllen.
Ganz gleich, was wir auf dem Weg erleiden müssen.
Gib uns das offene Ohr, das richtige Auge, Weisheit, zu erkennen wo und wie wir die Frohe Botschaft weitergeben können
Von deiner Liebe bezeugen können - in Wort oder Tat.
Danke für deine Liebe, Gnade und Güte.
Johannes 10,27–30 ELB 2006
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. Ich und der Vater sind eins.
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