ICF Teens: Nächstenliebe

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Die Teens lernen, andere genauso zu lieben wie sich selbst.

Notes
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\ Die Früchte des Heiligen Geistes

SERIENDAUER: Anzahl Sonntage 3
SERIENZIEL:Die Teens lernen, andere genauso zu lieben wie sich selbst.
THEMA SONNTAG: MESSAGE 1: (NÄCHSTEN)LIEBE
DATUM: 07.04.2025 
Legende:
Gemeinsames Bibellesen
Fragen an Teenies
Beispiel aus meinem Leben

Einstieg

Wir starten in neue Serie Früchte des Heiligen Geistes. Lass uns als Einstieg darüber in der Bibel gemeinsam lesen.
Galater 5,19–24 HfA
19 Gebt ihr dagegen eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben 21 ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen. 22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, 23 Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern! 24 Es ist wahr: Wer zu Jesus Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen.
Wie wir sehen haben wir durch den Heiligen Geist einige Positive eigenschaften und unterscheiden uns von nicht Christen. Heute wollen wir uns das Thema Nächstenliebe genauer ansehen.
Was bedeutet Nächstenliebe für euch, könnt ihr darunter was vorstellen?
Von unserer Natur wollen wir andere nicht an erste Stelle setzen. Am besten soll sich alles um uns selbst drehen. Ein Baby denkt nicht darüber nach, wie es jemanden glücklich machen kann. Tiere denken auch nicht an andere.
Ich erlebe dies selbst im Studium: Will am liebsten alle Aufgaben alleine lösen um möglichst die beste Note zu haben.
Menschen denken hauptsächlich darüber nach, was ich will und was für mich drin liegt. Aber wir Christen sollten da genau den Unterschied machen. Anstatt nur auf uns zu schauen, können wir auch bei manchen Situationen andere an oberste Stelle setzen.

Bibelgeschichte

Gemeinsam mit Teenies lesen:
Lukas 10,30–37 HfA
30 Jesus antwortete ihm mit einer Geschichte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und ließen ihn halb tot liegen. Dann machten sie sich davon. 31 Zufällig kam bald darauf ein Priester vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Straßenseite weiter. 32 Genauso verhielt sich ein Tempeldiener. Er sah zwar den verletzten Mann, aber er blieb nicht stehen, sondern machte einen großen Bogen um ihn. 33 Dann kam einer der verachteten Samariter vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm. 34 Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in den nächsten Gasthof, wo er den Kranken besser pflegen und versorgen konnte. 35 Am folgenden Tag, als er weiterreisen musste, gab er dem Wirt zwei Silberstücke aus seinem Beutel und bat ihn: ›Pflege den Mann gesund! Sollte das Geld nicht reichen, werde ich dir den Rest auf meiner Rückreise bezahlen!‹ 36 Was meinst du?«, fragte Jesus jetzt den Gesetzeslehrer. »Welcher von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?« 37 Der Gesetzeslehrer erwiderte: »Natürlich der Mann, der ihm geholfen hat.« »Dann geh und folge seinem Beispiel!«, forderte Jesus ihn auf.
Um den Mann haben die Menschen damals einen Bogen gemacht, weil er sie vielleicht nicht in den Unfall involviert sein wollte, weil es anstrengender war, herum zu laufen, weil sie keine Zeit hatten,...? Sie haben so getan, als hätten sie ihn nicht gesehen und haben einen großen Bogen darum gemacht. Womöglich wussten sie nicht ob er Tod war und wollten sich nicht verunreinigen, da sie im Tempel arbeiteten.
Lukas für heute Lukas 10,25–37: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter

Es war besser, Abstand zu halten und ihre Reinheit zu schützen, auch wenn sie dabei Gottes Gebot brechen mussten, die Menschen zu lieben.

Was hier ebenso ganz spannend ist: Ein Feind half. Samariter und Juden (Priester und Tempeldiener) waren verfeindet. Jesus sagt das selbst unsere Feinde zu unseren nächsten zählen sollen. So stellt er eigentlich folgende Frage:
Lukas für heute Lukas 10,25–37: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter

Kannst du den verhassten Samaritaner als Nächsten anerkennen? Wenn nicht, kann es sein, dass du eines Tages tot liegen bleibst.

Alltagsbezug

Manchmal ist es einfach, unsere Freunde oder das coole Kind zu lieben, aber wie Jesus und mit Jesus in uns, sind wir auch herausgefordert, andere zu lieben.
IN DER SCHULE: sind es vielleicht die uncoolen Schüler, um die wir einen Bogen machen, weil wir Angst haben, auch als uncool abgestempelt zu werden. Also tun wir so, als würden wir es nicht sehen, aus Angst, ich könnte auch dann zu den Coolen gehören. Das Gebot der Nächstenliebe sagt aber, dass wir andere über uns stellen!
Wie Jesus und mit Jesus in uns, sind wir auch herausgefordert, andere zu lieben.
Wie können wir dies in der Schule praktisch ausleben?
Ein neues Kind in der Schule
Die kleine Schwester/Bruder an erster Stelle zu setzen
Freundlich zu allen (dazu muss man keine besten Freunde sein!)
Hilfsbereit zu allen
kein Unterschied machen zwischen Menschen
mich nicht reinziehen lassen in Vorurteile anderer
Wissen: Jesus liebt alle gleich!
Andere über mich stellen! Wo sehe ich Not und kann handeln.
Ja dies braucht Mut.
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