Glaubenszweifel
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Connected Andacht: “Glaubenszweifel – und wie Jesus uns darin begegnet”
Connected Andacht: “Glaubenszweifel – und wie Jesus uns darin begegnet”
Einleitung:
Einleitung:
wird heute um Zweifel gehen/ besser gesagt Glaubenszweifel/
Doch was genau meine ich mit Glaubenszweifel?
Früher oder Später als Christ kommt der moment, wo man anfängt alles zu hinterfragen.
Paar Beispiele:
Stimmt das mit Gott überhaupt? Was ist wenn Jesus wirklich nicht auferstanden ist?
Naja dann glaube ich irgendein Quatsch, was mir die Familie oder auch hier im Connected gesagt wird.
Was wenn ich einfach einer Lüge glaube, mich an das und das halte, doch am Ende stimmt das nicht.
Kann man dem, was in der Bibel steht, wirklich vertrauen?
Da sind Geschichten, die wirken wie Mythen/Legenden – wie soll ich glauben, dass das alles so passiert ist?
Wissenschaft würde dem wiedersprechen
Die Bibel hat so viele (angeblicher) Widersprüche, warum sollte ich ihr glauben.
Warum lässt Gott Leid zu?
Wenn er wirklich allmächtig und gut ist – warum leiden dann so viele Menschen? Warum passiert mir das?
Bibel steht Heilung/ doch bei mir passiert das nicht
Warum schweigt Gott, wenn ich ihn brauche?
Ich habe gebetet, gehofft, gewartet – aber es kam nichts. Kein Wunder, kein Trost, keine Antwort.
Warum fühle ich Gott nicht?
Alle reden davon, dass sie Gottes Nähe spüren – aber bei mir ist da oft einfach nichts.
Wenn ich bete, passiert nichts, was soll das für ein Gott sein/ vielleicht ist es doch nur einbildung.
Bin ich nur Christ, weil ich so aufgewachsen bin?
Hätte ich in einer anderen Familie (Indien, Iran) gelebt, würde ich jetzt vielleicht an etwas ganz anderes glauben.
Vielleicht glaube ich einfach nur so einem Menschen gemachten konstrukt.
„Vielleicht kennt ihr solche Gedanken. Vielleicht schießen sie euch manchmal ganz plötzlich in den Kopf
GrFr: Kennt ihr solche Fragen, auch aus eurem Leben?
Was würdet ihr mir sagen? (hatte jede dieser Fragen schon, richtig oft)
Was ist eure Antwort darauf?
Was machen wir mit solchen Zweifeln?
GrFr: Um welche Person in der Bibel, wird es heute gehen?
Thomas der Zweifler
Wer war das?
Heute schauen wir uns an, wie Jesus selbst mit einem Zweifler umgeht. Mit einem Mann namens Thomas, der genau solche Fragen hatte wie wir.
1. Nennung des Problems:
1. Nennung des Problems:
Joh 20,24-29:
24 Thomas, der auch „Zwilling“ genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war. 25 Die anderen erklärten ihm: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Doch Thomas erwiderte: „Erst muss ich die Wundmale der Nägel in seinen Händen sehen und mit meinen Fingern berühren und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich das keinesfalls.“
26 Acht Tage später waren seine Jünger wieder beisammen. Diesmal war auch Thomas dabei. Die Türen waren verschlossen, doch plötzlich stand Jesus genau wie zuvor in ihrer Mitte und sagte: „Friede sei mit euch!“ 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: „Gib mir deinen Finger und sieh meine Hände an! Gib deine Hand her und lege sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!“ 28 „Mein Herr und mein Gott!“, gab Thomas ihm da zur Antwort. 29 Jesus erwiderte: „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich sind diejenigen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben.“
GrFr: Warum könnte Thomas zweifeln?
Welche Beziehung zu T zu J?weil er Jesus wirklich geliebt hat (12 Jünger oder auch eher 11 Jünger)
Was glaubt er ist mit Jesus? ist noch in seiner Trauer (wichtigste Person tot)
Kann mir auch vorstellen, dass sein Vertrauen gebrochen ist.
Etwas unmögliches möglich wird
anderen Jünger können gut reden, /haben auch gesehen
Ich möchte nicht unbedingt gut reden, was Thomas tut/ jedoch verständnis dafür haben.
Wenn sowas in deinem Leben passiert/ wichtigste Person stirbt/ jemand kommt und sagt/ der lebt/ kann man fast nur zweifeln.
Sie kommen einfach hoch
Zweifel, die uns dann überfallen, wenn unser Herz sich fragt: “Ist das wirklich wahr? Kann ich mich darauf verlassen?
Kellers Ansatz: Zweifel ist kein Feind des Glaubens – sondern oft sein Startspunkt.
„Echter Glaube wächst durch das Ringen – durch den ehrlichen Blick auf das Herz, nicht durch Verdrängung.“
Thomas kein einzelfall: Wir sehen genau sowas bei
Mose (Pharao), Gideon, Psalme
Thomas weiß, dass Jesus macht hat/ Auferstehung
Thomas kann den Worten seiner Freunde nicht glauben.
Er will Beweise – er will fühlen, sehen, anfassen.
Sein Herz ruft: „Erst wenn ich es selbst sehe, glaube ich.“
Zweifel macht einsam.
Vielleicht ist unser Leben auch, dieser Moment, wo Thomas jetzt 8 Tage darauf warten muss, ob das mit Jesus wirklich stimmt.
Beispiel:
Stell dir vor, du bekommst eine wichtige Nachricht auf dein Handy. Von einem guten Freund, dem du eigentlich vertraust.
Aber dann kommt diese kleine Stimme:
„Vielleicht meint er das gar nicht ernst.“
„Was, wenn er dich nur hinhält?“
„Klingt zu schön, um wahr zu sein…“
Diese kleine Stimme verändert alles. Plötzlich vertraust du nicht mehr – sondern hinterfragst. Du liest zwischen den Zeilen. Du machst dich innerlich dicht.
Du hoffst eigentlich schon, das es nicht die Wahrheit ist
Genauso funktioniert Zweifel. Nicht als große Rebellion, sondern als leiser Angriff aufs Vertrauen.
So wie Thomas abseits der Gemeinschaft stand, können wir uns mit unseren Fragen von Gott und den Menschen entfernt fühlen.
Wichtig: sie auszusprechen /Freunden/ nicht allein diese Last zu tragen
Ganz wichtig/ lernt auszusprechen, wo ihr zweifelt/
Jeder Christ/Mensch hat zweifel (Bibel steht ganz viel darüber)
nicht das es immer gut ist und Gott sich freut/ aber es ist ehrlich
Du darfst deine Zweifel ehrlich aussprechen – Gott hält das aus.
Ich glaube – hilf meinem Unglauben! Mk 9,24
Doch schlussendlich hilft das nicht
Problem:
Overthinking
Fragen über Fragen (Fragen vom Anfang)/ unsicherheit (Unsicherheit)
intellektuelles Wissen (aus eigener Kraft)
Ab diesem Moment wird es schwer/
Du wirst niemals erfüllung in diesen Antworten finden
Doch was zeigen Zweifel eigentlich auf für ein Problem?
→ Ein Herz, das Gott nicht mehr völlig vertraut, ist Ausdruck unserer zerstörten Beziehung zu Gott.
Warum kommen Zweifel immer wieder?
Gibt keinen Christen der nicht auch mal gezweifelt hat. (egal wie gut du über Menschen denkst)
Eigentliche Problem:
Zweifel sind nicht nur ein intellektuelles Problem. (kann aber auch sein)
Sie sitzen tief in unserem Herzen. Ist Ausdruck von Verletzungen, von Enttäuschung, von Sehnsucht nach Gewissheit.
Thomas war nicht da, als Jesus den anderen erschien. Vielleicht fühlt er sich ausgeschlossen. Vielleicht hat er zu viel Hoffnung verloren. Vielleicht hat er Angst, wieder zu vertrauen.
Zweifel entsteht oft dort, wo wir tief verletzt wurden.
Wie Thomas wollen wir sehen, um zu glauben – und nicht glauben, um zu sehen.
🔍 In Thomas’ Worten steckt mehr als Skepsis – sie sind Ausdruck des menschlichen Herzens:
→ „Ich glaube nur, wenn ich es kontrollieren, anfassen, prüfen kann.“
→ „Ich traue den anderen nicht – und Gott erst recht nicht.“
Diese Haltung zieht sich durch unsere ganze Kultur – sie ist im Kern die Sünde des Herzens, die sagt: „Ich weiß es besser als Gott.“
Wann begegnet uns Zweifel das erste mal in der Bibel?
Adam und Eva
Verbindung zu 1. Mose 3:
Schon im Garten Eden säte die Schlange diesen Zweifel:
„Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“
Sie verdreht Gottes Worte, stellt seine Absichten infrage.
Zweifel war der erste Riss in der Beziehung zwischen Mensch und Gott.
Adam und Eva begannen, Gottes Güte zu misstrauen – und griffen nach dem, was sie „wissen“ wollten. So begann der Bruch.
Und genau so hat die Schlange es gemacht:
Ein einziger Satz hat gereicht, um das Vertrauen von Adam und Eva zu zerschlagen.
Haben der Lüge geglaubt
Zweifel sind nicht immer gleich falsch oder verboten – aber sie sind ein Zeichen dafür, dass unser Herz nach Heilung schreit.
So wie bei Adam und Eva, bei Thomas und auch bei mir selbst
Zweifel ist Teil unseres Glaubenswegs – aber er darf nicht das Ende sein.
💡 Pointe:
Zweifel ist also keine harmlose Unsicherheit – sondern ein tiefes Misstrauen gegen Gott, das sich durch die ganze Menschheitsgeschichte zieht.
Vielleicht kennt ihr das, jemand kommt zu euch und erzählt euch, was er damals erlebt hat.(eine Freund der immer übertreibt). Naja man glaubt ihm nicht so wirklich, weil das klingt schon sehr krass. Aber ist ja nicht so schlimm.
Wenn wir der Person nicht traunen, heißt das, dass wir sie nicht ernst nehmen
Doch bei Gott ist das viel schlimmer, denn wenn er was sagt, ist das Wahrheit.
Mein Gedanke für euch:
Hinterfrage mal deine Zweifel/ Woher kommen sie
Am Ende wirst du merken, dass du jetzt nicht einfach so rauskommst
Also was muss oder kann ich tun, um da wirklich rauszukommen.
2. Begründung des Problems: Warum ist Jesus die Lösung?
2. Begründung des Problems: Warum ist Jesus die Lösung?
Antwort finden wir in den nächsten Versen:
NeÜ bibel.heute Kapitel 20
26 Acht Tage später waren seine Jünger wieder beisammen. Diesmal war auch Thomas dabei. Die Türen waren verschlossen, doch plötzlich stand Jesus genau wie zuvor in ihrer Mitte und sagte: „Friede sei mit euch!“ 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: „Gib mir deinen Finger und sieh meine Hände an! Gib deine Hand her und lege sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!“
Jesus hätte bestimmt auch früher kommen können, doch er lässt Thomas 8 Tage in seinen Zweifeln.
Acht Tage später kommt Jesus – und er kommt nicht mit Vorwürfen.
Er sagt nicht: „Thomas, wie konntest du nur zweifeln?“
Er kommt in den Raum, durch verschlossene Türen, stellt sich in ihre Mitte – und sagt: „Friede sei mit euch.“
Wendet sich Thomas zu:
Er verurteilt Thomas nicht – er kommt ihm entgegen.
Er fordert ihn nicht zu blindem Vertrauen, sondern lädt ihn zur Begegnung ein.
Dann wendet er sich direkt an Thomas – liebevoll, persönlich, nah:
„Gib mir deinen Finger und sieh meine Hände an! Gib deine Hand her und lege sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!“
Was für eine Gnade!
Jesus begegnet dem Zweifel nicht mit Ablehnung, sondern mit Nähe.
Er lässt sich anfassen, er zeigt seine Wunden – nicht, um Thomas zu beschämen, sondern um ihm den Weg zurück zum Glauben zu öffnen.
Jesus kennt die Tiefe unseres Herzens. Er sieht den Schmerz hinter dem Zweifel.
Und er ist bereit, uns da zu begegnen, wo wir gerade stehen.
Er zeigt: „Ich bin der Gott, dem du vertrauen kannst – gerade weil ich für dich gelitten habe.“
In der Schlange im Garten Eden war der Zweifel eine Lüge.
„Schon im Garten Eden wurde gesät, was Thomas laut ausspricht: ‘Kann ich Gott wirklich glauben?’ Die Schlange flüsterte Zweifel – und der Mensch griff zum Apfel.
Jesus aber sagt: Komm. Schau. Vertrau.
Wo die Sünde Zweifel säte, da begegnet uns der Gekreuzigte – mit durchbohrten Händen und offenen Armen.“
In Jesus wird aus dem Zweifel eine Begegnung mit der Wahrheit.
Thomas seine Antwort:
„Mein Herr und mein Gott!“
– Der tiefste Zweifel wandelt sich zur klarsten Bekenntnisstelle im ganzen Johannesevangelium.
Herr und Gott
Große Frage ist:
Große Frage ist:
Versuchst du Zweifel zu verdrängen – oder lässt du dich von Jesus rufen?
4. Anwendung des Problems
4. Anwendung des Problems
Wie kann diese Lösung in unserem Leben Gestalt annehmen?
Auch wir erleben Zeiten, in denen uns der Glaube schwerfällt.
Diese Geschichte zeigt:
📌 Du musst deine Zweifel nicht verstecken.
📌 Jesus hält sie aus – und begegnet dir darin.
📌 Er lädt dich ein, ehrlich zu sein – und offen für seine Nähe.
Thomas darf Jesus berühren. Aber was noch stärker ist:
Jesus berührt Thomas’ Herz.
Und am Ende bricht es aus Thomas heraus: „Mein Herr und mein Gott!“
Wie können wir diese Lösung im Leben umsetzen?
📌 Zweifle nicht am Zweifel – aber bleib nicht darin stecken. (Zweifel sind in Ordnung)
📌 Bring deine Fragen zu Jesus. Sag sie laut. Er hält sie aus.
📌 Vertraue, auch wenn du nicht alles siehst – denn wahres Vertrauen beginnt da, wo Sicht aufhört.
Jesus sagt am Ende:
„Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.“
Das ist keine Abwertung von Thomas – sondern eine Ermutigung für uns heute.
Denn wir leben im Glauben – nicht im Schauen. Und dennoch: Jesus ist da. Auch wenn wir ihn nicht sehen.
Er kommt in unsere verschlossenen Räume.
Er stellt sich in unsere Mitte.
Er sagt: „Friede sei mit dir.“
Diesen Frieden in deinen Zweifeln, wirst du nur bei Jesus finden. (In Beziehung)
