Wenn Jesus zurückkommt
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BIBELTEXT
BIBELTEXT
13 Brüder und Schwestern, wir wollen euch nicht darüber in Unkenntnis lassen, was mit den Verstorbenen geschieht. Denn ihr sollt nicht um sie trauern wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
14 Wir sind doch davon überzeugt, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Ebenso gewiss wird Gott die Verstorbenen durch Jesus und gemeinsam mit ihm aus dem Tod herausführen.
15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort, das vom Herrn kommt: Wir, die noch leben, wenn der Herr wiederkommt, haben den Verstorbenen nichts voraus.
16 Der Herr selbst wird vom Himmel herabsteigen – wenn der Befehl ergeht, die Stimme des Erzengels erklingt und die Trompete Gottes ertönt. Dann werden zuerst die Toten auferweckt, die zu Christus gehören.
17 Und danach werden wir, die dann noch am Leben sind, zusammen mit ihnen weggeführt. Wir werden auf Wolken in die Höhe emporgetragen, um dem Herrn zu begegnen. Dann werden wir für immer beim Herrn bleiben.
18 Macht euch mit diesen Worten gegenseitig Mut!
1 Was die Zeiten und Fristen betrifft, Brüder und Schwestern, darüber brauche ich euch nichts zu schreiben.
2 Denn ihr wisst selbst ganz genau: Der Tag des Herrn kommt unerwartet wie ein Dieb in der Nacht.
3 Gerade sagen die Leute noch: »Wir leben in Frieden und Sicherheit!« Da wird das Verderben ganz plötzlich über sie hereinbrechen – so wie bei einer schwangeren Frau plötzlich die Wehen einsetzen. Dann gibt es kein Entkommen.
4 Brüder und Schwestern! Ihr lebt nicht in der Finsternis. Deshalb wird euch der Tag des Herrn nicht überraschen wie ein Dieb.
5 Denn ihr seid alle Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir gehören weder der Nacht noch der Finsternis.
6 Lasst uns also nicht schlafen wie die anderen. Lasst uns vielmehr wach und nüchtern sein!
7 Denn wer schläft, schläft in der Nacht. Und wer sich betrinkt, ist nachts betrunken.
8 Aber wir gehören zum Tag. Deshalb wollen wir nüchtern sein – gewappnet mit Glaube und Liebe als Brustpanzer und der Hoffnung auf Rettung als Helm.
ICH
ICH
Persönliches Erlebnis, Idee, Frage, Vorstellung, Gefühle
Erwartung - Geburt eines Kindes
Wir waren vorbereitet. Wir wussten, was auf uns zukommt.
Alles was nötig war, haben wir eingekauft.
Wir wussten aber nicht genau, wann es lost geht.
Wehen beginnen aus dem Nichts.
Samstag abend - die Gemeinde hatte für uns einen Petersilienhochzeitsfest vorbereitet.
Bei der zweite Tochter war auch an einem Sonntagabend - Rainer Klinner und die Bibelschule war hier.
WIR
WIR
Eine emotionale Gemeinsamkeit mit dem Publikum finden
Es gibt Momente im Leben, die wir erwarten und Leben um diese Momente zu realisieren:
Kind zu bekommen
Studium
Haus fertig zu bauen
Endlich in Rente gehen
Eine große Reise zu machen.
Ziel —> Vorbereitung —> Sparnisse —> Emotional
Die Menschen damals im Israel, in der Zeit von Jesus, hatten auch eine große Erwartung, die sie mit großer Sehnsucht hofften:
Dass der Messias sich offenbaren würde, um sie zu befreien.
Am Palmsonntag erinnern sich die Christen, an dem Tag als Jesus feierlich von den Menschen in Jerusalem empfang wurde. Er wurde wie ein kommenden König bejubelt. Sie hatten hohe Erwartungen an dem Messias gehabt - besonders die Befreiung von den Römer.
Nun, das überraschende: Der Christus kam nicht, um wie ein Krieger zu kämpfen, sondern, als der leidender Diener, der sein Leben hingab um den Tod zu überwinden.
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
HAUPTPUNKT (Bottom Line):
Im Bezug auf unseren Glauben und unseren Leben, leben wir auch in einer große Erwartung: Wenn Jesus zurückkommt, um die Welt zu richten und alles zu erneuern.
Die neue Schöpfung Gottes, die mit der Auferstehung Jesu schon begonnen hat, und vollendet wird wenn er zurückkommt.
Wenn Gottes Reich die ganze Realität des Lebens durchdringen wird.
Das ist unsere große Erwartung, die große Hoffnung und was uns bewegt weiter zu leben und uns für die Gerechtigkeit Gottes einzusetzen in dieser Welt.
TRANSITION:
TRANSITION:
In unseren Text in Thessalonicherbrief geht Paulus auf das Thema “die Wiederkunft Christi” und geht auf einige Fragen der Gemeinde ein, im Bezug auf was passiert mit dem Verstorbenen, wenn Jesus wiederkommt.
Er beschreibt das Kommen Jesu mit bekannte Worte und Bilder für die Menschen damals, um die Gemeinde zu trösten und ermutigen, damit sie gespannt und aktiv auf Jesus warten.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
1. Was passiert wenn Jesus wieder kommt?
1. Was passiert wenn Jesus wieder kommt?
Einige Christen aus der Gemeinde waren vor Kurzem gestorben – vermutlich wurden sie als Märtyrer getötet – und ihre Familien und Freunde fragten sich, was sie erwartet, wenn Jesus wiederkommt.
Deshalb stellt Paulus klar, dass trotz ihrer Trauer und ihres Verlusts nicht einmal der Tod die Christen von der Liebe Gottes trennen kann. Denn wenn er als König wiederkommt, wird er sowohl die Lebenden als auch die Toten zu sich rufen.
Was Paulus hier beschreibt sind nur Bilder und nicht eine genaue Beschreibung wie alles geschehen wird.
Denn in den anderen Briefen später, beschreibt er das Kommen Jesu doch anders, mit anderen Schwerpunkte, mit anderen Begrieffen.
Das sollten wir beachten, wenn wir die Apokalyptische Literatur lesen.
Christliche Aussagen über die Zukunft sind wie Straßenschilder im Nebel: Sie zeigen die Richtung (durch Symbole und Bilder), aber kein genaues Bild (kein genaues Foto von der nächsten Kreuzung).
13 Brüder und Schwestern, wir wollen euch nicht darüber in Unkenntnis lassen, was mit den Verstorbenen geschieht. Denn ihr sollt nicht um sie trauern wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
14 Wir sind doch davon überzeugt, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Ebenso gewiss wird Gott die Verstorbenen durch Jesus und gemeinsam mit ihm aus dem Tod herausführen.
Paulus benutzt hier ein interessantes Bild:
Er nimmt einen Ausdruck, der normalerweise beschreibt, wie eine Stadt, die dem römischen Cäsar unterliegt, eine Delegation entsendet, um ihn feierlich willkommen zu heißen.
Der Begriff heißt: parousia - Ankunft
15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort, das vom Herrn kommt: Wir, die noch leben, wenn der Herr wiederkommt [parousia], haben den Verstorbenen nichts voraus.
Dieses Bild verwendet Paulus für die Ankunft von Jesus.
Auch Jesus wird von einer Delegation seiner Jünger willkommen geheißen, die ihm schon in den Himmel entgegenkommt und ihn auf die Erde begleitet, wo er sein Reich der Gerechtigkeit und Frieden aufbauen wird.
16 Der Herr selbst wird vom Himmel herabsteigen – wenn der Befehl ergeht, die Stimme des Erzengels erklingt und die Trompete Gottes ertönt. Dann werden zuerst die Toten auferweckt, die zu Christus gehören.
17 Und danach werden wir, die dann noch am Leben sind, zusammen mit ihnen weggeführt. Wir werden auf Wolken in die Höhe emporgetragen, um dem Herrn zu begegnen. Dann werden wir für immer beim Herrn bleiben.
entrückt - an sich reißen [harpazō] - zu sich nehmen
begegnen - entgegenkommen [apantesis] - um ihm zur Erde zu begleiten.
In Apostelgeschichte 28,15 verwendet Lukas dieses Wort in seiner Beschreibung der Art und Weise, wie eine Delegation von Christen aus Rom ausging, um Paulus und seine Gefährten zu empfangen
die Wolken. Erinnert an die Lehre Jesu über sein Kommen (Mk 13,26; 14,62)
Paulus spricht von einer „Begegnung mit dem Herrn in der Luft“ – das bedeutet nicht, dass Christen im Himmel bleiben, sondern dass sie Jesus entgegengehen und mit ihm zurück auf die Erde kommen.
Die Idee, dass Christen bei der Wiederkunft „entrückt“ und aus der Welt entfernt werden, ist ein Missverständnis - wird in keine andere Bibelstelle angedeutet.
Die Hoffnung der Christen ist, dass Jesus als Herr der Welt offenbar wird – nicht, dass sie aus der Welt verschwinden.
Der Befehlsruf des Herr, die Stimme des Erzengels und die Pousane Gottes sind auch Bilder/Hinweise, die beschreiben, dass dies nicht im Geheim geschehen wird. - Bilder für Versammlung einer Arme.
Bild 1: Besuch eines Kaisers – Bürger gehen ihm entgegen, um ihn zurück in die Stadt zu begleiten. - So wie die Menschen Jesus in Jerusalem am Palsonntag aufßerhalb der Stadt begegnen und gehen mit ihm zurück in die Stadt hinein.
Noch zwei Bilder aus dem AT:
Moses auf dem Berg – Symbol für Erwartung und Offenbarung. - Die Trompete erschallt, eine laute Stimme ist hörbar, und nach langem Warten erscheint Moses und kommt den Berg hinunter, um zu sehen, was in seiner Abwesenheit geschehen ist.
Daniel 7 – Gottes Volk wird wiederhergestellt verherrlicht und bei Gott erhöht. Dieses „Erheben auf den Wolken“, das Jesus in den Evangelien auf sich selbst bezieht, wird nun von Paulus auf die Christen bezogen, die gegenwärtig unter Verfolgung leiden
Das sind geläufige Bilder, die den sogenannte “Tag des Herrn” beschreiben.
Paulus vermischt all diese Bilder sehr kompakt.
1) Jesus wird sichtbar als Herr erscheinen, 2) Tote werden auferstehen, 3) Lebende verwandelt 4) Wir gehen dem Herrn entgegen, um ihm zu empfangen.
Das Ergebnis dieses ganzen Prozesses der Auferstehung, der Entrückung und der Begegnung wird im letzten Satz beschrieben: „Und so werden wir für immer bei dem Herrn sein. Obwohl die Seele des Gläubigen zum Zeitpunkt des Todes mit dem Herrn vereint ist (Phil. 1,23; 2. Kor. 5,6-9), bestand die Sicherheit, die die Thessalonicher brauchten, darin, dass die Toten in ihrer Gemeinschaft bei seinem herrlichen Kommen und darüber hinaus nicht vom Herrn getrennt sein würden. Die Sicherheit der Vereinigung mit ihm wird dieser und anderen Gemeinden bei mehr als einer Gelegenheit gegeben (5,10; 2 Thess. 2,1; Joh 12,26; 17,24; Kol 3,3-4). Was der Apostel an dieser Stelle nicht erklärt, ist, wo sie für immer bei dem Herrn sein werden. Der Brauch, der den Hintergrund des vorhergehenden Verses bildet, nämlich einem Würdenträger entgegenzugehen, impliziert, dass die Delegation, die hinausgeht, mit demjenigen, der kommt, zurückkehren wird. Da keine andere Erklärung für die Ereignisse nach dem Treffen gegeben wird, können wir davon ausgehen, dass die Thessalonicher verstanden haben, dass der Herr seine Parusie fortsetzen würde, bis er am endgültigen Ziel der Stadt oder der Erde ankommt. Den Lehrern ging es jedoch nicht darum, alle Einzelheiten der christlichen Eschatologie zu erklären, sondern vielmehr darum, die Gemeindemitglieder in der Stunde der Agonie zu trösten, wie der letzte Vers noch einmal verdeutlicht.
2. Wann ist es so weit?
2. Wann ist es so weit?
1 Was die Zeiten und Fristen betrifft, Brüder und Schwestern, darüber brauche ich euch nichts zu schreiben.
2 Denn ihr wisst selbst ganz genau: Der Tag des Herrn kommt unerwartet wie ein Dieb in der Nacht.
Paulus möchte, dass die Thessalonicher erkennen, wie diese Hoffnung zur Treue zu Jesus führt.
wie ein Dieb, plötzlich: Paulus schließt sich erneut Jesus an (Mt 24,43; Lk 12,38-39)
Auch wenn wir nicht genau wissen, wann Jesus zurückkehrt, leben wir in der Hoffnung, dass Er es tun wird - Es wird plötzlich geschehen.
Wir sollen nicht Zeit verlieren in Spekulationen.
3 Gerade sagen die Leute noch: »Wir leben in Frieden und Sicherheit!« Da wird das Verderben ganz plötzlich über sie hereinbrechen – so wie bei einer schwangeren Frau plötzlich die Wehen einsetzen. Dann gibt es kein Entkommen.
Paulus amüsiert sich über die römische Propaganda, dass Cäsar Frieden und Sicherheit bringt.
Aber Roms Frieden kam durch Gewalt, durch Versklavung seiner Feinde und militärische Besatzung.
Und Paulus warnt davor, dass Jesus als König wiederkommen und dieser Ungerechtigkeit entgegentreten wird - richten wird durch seine Gerechtigkeit.
Wahre Friede und Sicherheit finden Menschen nur in Jesus.
3. Im Licht leben
3. Im Licht leben
4 Brüder und Schwestern! Ihr lebt nicht in der Finsternis. Deshalb wird euch der Tag des Herrn nicht überraschen wie ein Dieb.
Der Tag des Herr kommt für alle Menschen wie ein Dieb - aber er überrascht die Gläubigen nicht wie ein Dieb.
Denn wir sind Kinder des Lichts - wir erkennen, dass Frieden und Sicherheit nicht durch Rom oder durch irgendwelche religiöse Praxis kommt, sondern, durch ein Leben nach Gottes Wille … in einem Leben im Glauben an Jesus - durch Liebe, durch Vergebung, durch Dienst an den Nächsten, durch Würdevolle Moral usw.
5 Denn ihr seid alle Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir gehören weder der Nacht noch der Finsternis.
6 Lasst uns also nicht schlafen wie die anderen. Lasst uns vielmehr wach und nüchtern sein!
7 Denn wer schläft, schläft in der Nacht. Und wer sich betrinkt, ist nachts betrunken.
8 Aber wir gehören zum Tag. Deshalb wollen wir nüchtern sein – gewappnet mit Glaube und Liebe als Brustpanzer und der Hoffnung auf Rettung als Helm.
Jesus‘ Anhänger sollten im Hier und Jetzt leben,
der menschlichen Bosheit in ihrem Umfeld durch Gottes Kraft bekämpfen:
durch den Glauben an Jesu Worte
Durch die Liebe
durch die Hoffnung - als wäre dieser Tag der Ankunft Jesu schon da.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
Die Hoffnung der Wiederkunft Jesu hilft uns,
im Licht zu leben, für Christus zu kämpfen,
trotz der Dunkelheit dieser Welt.
Es gibt Momente im Leben, die wir erwarten und Leben um diese Momente zu realisieren:
Kind zu bekommen
Studium
Haus fertig zu bauen
Endlich in Rente gehen
Eine große Reise zu machen.
Ziel —> Vorbereitung —> Sparnisse —> Emotional
Die neue Schöpfung Gottes, die mit der Auferstehung Jesu schon begonnen hat, und vollendet wird wenn er zurückkommt.
Wenn Gottes Reich die ganze Realität des Lebens durchdringen wird.
Das ist unsere große Erwartung, die große Hoffnung und was uns bewegt weiter zu leben und uns für die Gerechtigkeit Gottes einzusetzen in dieser Welt.
WIR
WIR
Eine gemeinsame Vision/Ziel anbieten.
Wie würde unser Leben, unsere Kirche und sogar unsere Welt aussehen, wenn wir nun das was Gott uns sagt anwenden?.
Veränderung inspirieren.
Die Karwoche ist eine Einladung für uns … diese Hoffnung wach zu halten, und das Leben heute schon so im Glauben zu gestalten, soweit wie es nun für jeder von uns möglich ist, als wäre dieser Tag schon da.
