Wozu braucht es die Auferstehung?

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Einleitung

Christus ist auferstanden!
wahrhaftig auferstanden.
Wir feiern heute das Auferstehungsfest. Christus ist von den Toten auferstanden. Und das ist eine wunderbare und frohe Botschaft. Ja, Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Weihnachten kommt uns oftmals bedeutungsvoller vor, wegen der ganzen Geschenke. Aber ohne Ostern, würde es kein Weihnachten gegeben haben. Natürlich auch umgekehrt. Es gehört zusammen. Aber in Ostern hat sich der Höhepunkt des Dienstes Jesu hier auf Erden erfüllt.
Aber warum ist das so wichtig?
Weihnachten musste es geben, weil so Jesus auf diese Erde kam. Jesus nahm den ganz natürlichen Weg eines menschen hier auf die Erde.
Karfreitag musste es geben, weil Jesus da all unsere Schuld und Sünde getragen hat und unsere Strafe für die Sünden getragen hat.
Doch die Auferstehung? Warum brauchte es die? Warum ist die Auferstehung so wichtig?
Dieser Frage möchte ich heute mit der Predigt auf den Grund gehen. Wir möchten uns fragen: Wozu brauchte es die Auferstehung?
Im 1.Korintherbrief verwendet Paulus ein ganzes langes Kapitel, um das Thema der Auferstehung zu behandeln. Vermutlich widmet Paulus kein anderes Thema so viel Text an einem Stück. Das zeigt schon die Wichtigkeit.
Natürlich können wir jetzt in dieser Thema nicht alle 58 Verse behandeln. Deshalb möchte ich mit euch einen Kern dieses Kapitel betrachten:
1 Corinthians 15:12–19 ELB 2006
Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferweckt ist, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe? Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.
In den ersten 11 Versen spricht Paulus davon, dass er damit beginnt, dass die Auferstehung ein Teil des Evangeliums ist. Wenn man die Auferstehung aus dem Evangelium heraus nimmt, so ist das, was man verkündigt nicht mehr das Evangelium.
Als Bekräftigung zeigt dann Paulus auf, dass er dieses Evangelium empfangen hat. Er hat es also nicht von irgendjemanden gehört, sondern er hat es von Gott empfangen. Das Gleiche sagt er auch im Galaterbrief und zeigt auf die drei Jahre hin, die er in Arabien verbracht hatte. Dort war er in der Bibelschule Gottes und hat das Evangelium vom Herrn empfangen.
Und dann ab Vers 3 zählt er viele Zeugen auf. Zeugen der Auferstehung Christi. Als erstes die Schrift selbst, die dies bezeugt, dann aber auch viele Menschen, die das bezeugen können. Und als letztes auch er selbst. Paulus selbst ist diesem Auferstandenen begegnet auf dem Weg nach Damaskus und ist somit auch ein Zeuge der Auferstehung. Dies war auch eine Voraussetzung für einen Apostel.
Das ist einmal die Einleitung zu diesen Versen, die wir eben gelesen haben.

Wenn es die Auferstehung nicht gebe…

Nun gab es aber in der Gemeinde Korinth Menschen, die nicht an eine leibliche Auferstehung glaubten. Viele von den Gläubigen hatten eine spirituelle oder philosophische Vergangenheit. Und dieses Gedankengut prägte diese Menschen auch weiter. Eine zentrale Lehre der griechischen Philosophie war der Dualismus. Diese Lehre sieht alles geistliche als gut an und alles körperliche als schlecht. Somit ist für dieses Denken die Auferstehung des Leibes etwas völlig absurdes. Diese Menschen glauben, dass der Tod sie endlich von diesem leiblichen befreit. Der Körper war für sie ein Grab, ein Gefängnis in dem sie sich befanden. Sie wollten auf keinen Fall dies mitnehmen nach dem Tod. So lehrten sie, dass die Seele unsterblich ist und das körperliche vergänglich und lehnten den Gedanken an einen Auferstehungsleib ab.
Dieses Gedankengut führte zu vielen Problem in der Gemeinde zu Korinth. Und eins davon war, dass sie die leibliche Auferstehung ablehnten. Doch gleichzeitig glaubten sie, dass Christus auferstanden ist. Aber das der Mensch leiblich auferstehen kann glaubten sie nicht. Das führte zu Verwirrung. Die Zeitform hier im Vers 12 zeigt hin, dass es sich um eine Tatsache handelt. Also wurde bei den Korinthern die Auferstehung Christi gelehrt. Aber dennoch glaubten einige, das es keine leibliche Auferstehung gibt.
Und so führt Paulus nun hier in unserem Text auf, was wäre, wenn es keine Auferstehung gäbe. Und zeigt hier 7 Dinge auf. 7 Auswirkungen für uns, wenn es keine Auferstehung gäbe.

wäre Christus nicht auferstanden

Das Erste ist:
1 Corinthians 15:13 ELB 2006
Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt;
Das ist die logische Konsequenz. Wenn Tote nicht leiblich auferstehen können. So wäre auch Christus nicht auferstanden. Denn Christus ist Mensch geworden. Er hatte auch einen menschlichen Leib. Und seine Auferstehung war auch leiblich. Wenn es also keine Auferstehung gäbe, so wäre auch Christus nicht auferstanden.
Wir müssen davon ausgehen, dass die Korinther auch dieses Problem sahen und deshalb dies umgingen indem sie behaupteten, dass Jesus nur göttlich war und nicht menschlich. Dass er nur in einer Menschlichen Erscheinung auftrat, aber selbst nicht wirklich Mensch wurde. Diese Sichtweise passt ganz gut zu dem Dualismus. Das wiederum hätte zur Konsequenz, dass Jesus nicht wirklich gestorben ist und somit auch nicht wirklich auferstanden ist. Sondern dass alles nur Illusionen der göttlichen Erscheinung waren. Dass alles nur so schien, aber nicht wirklich so war.
Wir sehen also, wenn man ein Detail aus dem Evangelium entfernt, so driftet man völlig ab zu einem ganz anderen Evangelium. Ja, zu einer völligen Irrlehre. Diese Irrlehre hat die Christen auch noch weiter im ersten und zweiten Jahrhundert geprägt, bis es sich völlig zur gnostischen Lehre entwickelte.
Johannes schreibt in seinen Briefen:
1 John 4:2–3 ELB 2006
Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt.
2 John 7 ELB 2006
Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.
So argumentiert Paulus hier, dass dies alles ein falsches Evangelium ist und somit die Auferstehung Christi nicht statt gefunden hat. Und diese Tatsache führt zu immer weiteren Auswirkungen:

wäre die Predigt bedeutungslos

Nämlich, dass dann auch die Predigt bedeutungslos wäre.
1 Corinthians 15:14 ELB 2006
wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos,
Man kann hier auch sagen, die Predigt wäre sinnlos oder leer oder vergeblich. Warum ist das so? Weil sich diese Botschaft auf einen Toten stützen würde. Die Kraft dieser Botschaft wäre weg, ja nicht vorhanden. Denn diese Botschaft lautet doch, dass Christus Befreiung schenkt. Befreiung von Sünde und Tod und Hölle. Das alles wäre aber eine Lüge. Denn dies hätte dann ein Toter gesagt. Wie soll daraus eine Befreiung kommen?
Ein Ausleger schreibt hierzu, dass die Auferstehung aus dem Evangelium zu nehmen ist wie wenn man bei einem Menschen das Herz herausreißt. Diese würde leblos zurückbleiben. Die Auferstehung bildet das Herz des Evangeliums. wenn man dies herausreißt, so ist das Evangelium leblos. Es hat keine Kraft mehr. Es wäre eine hoffnungslose und traurige Botschaft, weil es nicht viel versprechen könnte.

wäre der Glaube wertlos

Und genauso wertlos und kraftlos wäre auch der Glaube. Wenn jemand eine Botschaft eines Toten glaubt, die kraftlos und inhaltslos ist, so ist natürlich der Glaube auch inhaltslos und Kraftlos.
Wir müssten mit dem Psalmisten sagen: Psalm 73,13
Psalm 73:13 ELB 2006
Fürwahr, umsonst habe ich mein Herz rein gehalten und in Unschuld gewaschen meine Hände;
Oder mit Jesaja: Jesaja 49,4
Isaiah 49:4 ELB 2006
Ich aber sagte: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verbraucht.
Ja auch der Glaube der Korinther, so lebendig er auch ist, er wäre in Grunde genommen kraftlos und inhaltslos - also ein toter Glaube.
Paulus sagt in 1.Korinther 15,32
1 Corinthians 15:32 ELB 2006
Wenn ich nur nach Menschenweise mit wilden Tieren gekämpft habe zu Ephesus, was nützt es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so »lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir«!
Ja, alles wäre nichtig und nutzlos. Wenn Tote nicht auferstehen und somit auch Christus nicht auferstanden wäre, so wäre dieser Glaube auch inhaltslos und nichtig.

wären alle Zeugen Lügner

Des weiteren wären alle Zeugen Lügner.
1 Corinthians 15:15 ELB 2006
Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden.
Ja, jeder Mensch, der Christus bezeugt, dass er aus den Toten auferstanden ist, wäre ein Lügner. All die Apostel und auch Paulus selbst wären Lügner und nicht vertrauenswürdig. Und wenn diese Apostel nicht vertrauenswürdig und Lügner wären, so würde dies sich auch auf ihre ganze Botschaft beziehen. Wenn sie schon bei einer so zentralen Lehre des Evangeliums lügen, wieso sollte irgendetwas was sie sagen überhaupt Wahrheit sein? All die Briefe des Paulus, voll von theologischen Lehre und moralischen Lehren, sie wären alle nichtig und Lüge.
Auch wir hier und ich auch persönlich wäre ein Lügner und nicht vertrauenswürdig. All unsere Mühe und Arbeit in der Gemeinde. All die vielen Stunden der Predigtvorbereitung wären vergeblich, weil letztendlich alles Lüge wäre, was wir hier sagen…
Auch unser Herr Jesus Christus selbst wäre ein Lügner. Er hat vor seinem Tod am Kreuz immer wieder bezeugt, dass er am dritten Tag auferstehen wird. Somit wäre das auch eine Lüge. Und daran hängt auch, dass er nicht er Erlöser und Erretter wäre. Und so kommt Paulus auch zu seinem nächsten Argument:

wären alle Gläubigen noch in Sünden

Jeder wäre noch in seinen Sünden.
1 Corinthians 15:16–17 ELB 2006
Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.
Paulus wiederholt noch einmal und geht dann ein Schritt weiter. Denn wenn der glaube nichtig ist, dann sind wir auch noch in unseren Sünden. Der Gläubige wäre im gleichen Stand wie der Ungläubige. Der Gläubigen wäre geistliche gesehen nicht besser dran als der Ungläubige. Die Christen wären genauso in der Sünde, wie der schlimmste Verbrecher.
Denn wenn Christus nicht auferstanden wäre, so wäre auch nicht der Tod und die Sünde besiegt worden. Die Sünde hätte somit noch über alle die volle Macht. Und Römer 6,23 sagt: “Denn der Lohn der Sünde ist der Tod,” . Somit wäre jeder Mensch für die Hölle und den ewigen Tod bestimmt. Keiner wäre gerettet. Keiner hätte neues geistliches Leben. Keiner könnte zu einem Kind Gottes werden. Keiner könnte Vergebung seiner Schuld bekommen. Alle wären tot in ihren Sünden. Für Gläubige und für Ungläubige wäre die einzige Aussicht der ewige Tod. Weil die Sünde immer den Tod mit sich bringt. Alle - Gläubige und Ungläubige wären alle Hoffnungslos verloren in ihren Sünden.

wären die verstorbenen Gläubigen verloren

Und so würde es auch allen Gläubigen ergehen, die je gelebt haben. Das ist dann nächste Argument von Paulus.
1 Corinthians 15:18 ELB 2006
Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen.
Die Entschlafene in Christus wären dann ewig verloren. All die Glaubenshelden wären auf ewig gestorben. Hätten ihr Leben hingegeben für einen toten Glauben. Ja, Paulus, Petrus und die anderen Jünger wären für etwas menschliches in den Märtyrertod gegangen.
All die Glaubenshelden der Vergangenheit hätten die ganzen Kämpfe umsonst in Kauf genommen. Ein Martin Luther, Calvin, Zwingli oder ein Menno Siemens. Vergeblich wäre der Glaube von John Nelson Darby, Carl Brockhaus oder Georg Müller. Und so könnte man hier noch viele aufzählen. Alle wären für ewig verloren gegangen. Weil sie alle in ihren Sünden geblieben wären.
Ja, auch eine Gisela Schoch, ein Martin Mai, ein Christian Schuster, ein Otto Klein oder ein Gerhard Grothaus. Sie alle wären Hoffnungslos verloren, wenn Christus nicht aus den Toten auferstanden wäre.
Ja, jeder Mensch wäre somit der ewigen Verdammnis ausgeliefert und hätte keine Hoffnung.

wären die Christen die erbärmlichsten Menschen

Die letzte Schlussfolgerung des Paulus ist, dass wie Christen dann die erbärmlichsten Menschen wären. Er sagt hier in Vers 19:
1 Corinthians 15:19 ELB 2006
Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.
Warum wäre das so? Weil alles was wir als Christen opfern dann vergeblich wäre. Jeder Dienst der hier in der Gemeinde gemacht wird, wäre vergeblich. Jede Kinderstunde, Jungscharstunde oder Teenikreis wäre vergeblich. Jedes Müde die man sich macht hier für den Gottesdienst etwas vorzubereiten. Ja, die Mühe jeden Sonntag morgen oder aber auch in der Woche sich die Zeit zu nehmen um hier her zu kommen, das alles wäre vergeblich. Alles Geld was wir Spenden, und alle zeit die wir opfern. Das würde doch alles nichts nützen, weil es für nichts wäre.
Auch jeder Kampf, den wir als Christen durchmachen wäre sinnlos. So viele Kämpfe gegen die Sünde muss man durchstehen. Viele Dinge entsagt man, um Christi willen. Doch wenn das alles nur für die Erde hier wäre und wir ewig verloren gehen würden, so wären wir doch erbärmliche Menschen. Wir nehmen dies alles auf uns und am Ende geht es uns genauso wie alle anderen Menschen, die das alles nicht machen.
Alles was wir tun und auf uns nehmen, dass alles wäre letztendlich Betrug. Und somit wären wir betrogene und erbärmliche Menschen.
John MacArthur schreibt hierzu:
Wenn Christus noch tot wäre, könnte er uns weder im kommenden noch im jetzigen Leben helfen. Wenn er uns kein ewiges Leben geben könnte, könnte er auch unser irdisches Leben nicht verbessern. Wäre er nicht lebendig, wo wäre unsere Quelle des Friedens, der Freude oder der Zufriedenheit jetzt. Der christliche Glaube wäre Gegenstand des Spotts, eine Farce, ein tragischer Scherz.
Wenn wir uns dies alles vor Augen halten so sehen wir was alles an der Auferstehung hängt. Das man die Auferstehung der Toten nicht einfach leugnen kann. Denn dann wird alles nichtig. Alles verliert seinen Sinn im Glauben.

Weil es die Auferstehung gibt…

Nun fährt Paulus aber weiter fort in Vers 20. 1.Korinther 15,20
1 Corinthians 15:20 ELB 2006
Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen;
Es ist also eine Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Und nun möchte ich somit mit euch diese 7 Auswirkungen noch einmal durchgehen und die Kehrseite anschauen. Was es also bedeutet, dass Christus auferstanden ist. Was hat das nun für uns für Auswirkungen. Was bedeutet dies nun für uns als Christen:

ist Christus auferstanden

Als erstes bedeutet es, dass es eine Tatsache ist, dass Christus auferstanden ist. Und zwar ist er leibhaftig auferstanden. Das bedeutet, dass er als Mensch hier auf die Erde kam. Ja, dass er ein vollkommener Mensch war und als Mensch am Kreuz starb. Und Christus ist dann nach drei Tagen auch als Mensch auferstanden. Er lebt und ist ein lebendiger Erlöser und Erretter.
Diese Botschaft ist zentral für das Evangelium und darf nicht entfernt werden. Wir glauben an einen lebendigen Herrn und Heiland.
Letztes Jahr habe ich eine Doku gesehen, wo ein Journalist und ein Pathologe die Auferstehung Jesu untersuchten. Sie haben verschiedene Befragungen gemacht und sich auch die Örtlichkeiten angeschaut. Sie wollten untersuchen, ob es nicht doch möglich gewesen sein konnte, dass Jesus nur Scheintod war und dann einfach wieder wach geworden ist. Sie mussten aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dies nicht möglich sein konnte. Diese grausame Kreuzigung, der Stich in die Seite. Die Wahrscheinlichkeit dass Jesus nur Scheintot war viel zu gering, dass es sehr unglaubwürdig ist dies zu behaupten. Interessanterweise stellten sie die Tatsache nicht in Frage, dass Christus nach seine Kreuzigung gesehen wurde. Also dass er danach wieder gelebt hatte.
Wir sehen also, dass selbst heute die Auferstehung Christus geschichtlich nicht zu leugnen ist. Auch wenn viele Menschen dies tun, auch leider viele in den Kirchen.
Christus ist auferstanden und das hat große Auswirkungen für uns als Christen.

ist die Predigt bedeutungsvoll

Durch diesen lebendigen und auferstandenen Herrn bekommt unsere Predigt ihren Sinn. Die Kraft unserer Predigt liegt also in der Auferstehung. Weil Christus auferstanden ist haben wir eine kraftvolle Botschaft. Denn diese auferstandene kann wirklich Befreiung schenken. er kann wirklich Erlösung schenken von der Sünde, Tod und Hölle. Ihn Christus werden wir erlöst Das ist unsere Botschaft, und diese Botschaft hat Kraft, weil sie Veränderung wirkt.
Somit ist unsere Predigt nicht vergeblich oder sinnlos. Sondern im Gegenteil, sie hat eine große Kraft. Eine Kraft, die Veränderung schenkt bis in alle Ewigkeit.
Ist dir das Bewusst? Ja, ich musste mir selbst diese Frage stellen. Ist mir wirklich bewusst, welche kraftvolle Botschaft wir haben. Ist uns bewusst mit welche Autorität wir Gottes Wort verkündigen? Denn wir predigen hier die Botschaft Gottes. Eines Gottes, der Tote wieder lebendig machen kann und Christus ist hier der klare Beweis.

ist der Glaube wertvoll

Und durch die kraftvolle Botschaft, kommen wir zu einem wertvollen Glauben. Unser Glaube ist somit nicht wertlos oder sinnlos, sondern im Gegenteil. Unser Glaube ist wundervoll, weil wir nicht an einen toten, sondern einen auferstandenen glauben. Wir glauben an einen lebendigen Gott. Einen Gott, der selbst hier auf Erden war und uns in allem vollkommen verstehen kann. Es ist somit kein unpersönlicher, sondern ein sehr persönliche Gott. Ein Gott, der eine ganz persönliche Beziehung mit uns haben möchte.
Wir können mit Sicherheit sagen, dass unser Glaube kraftvoll ist, weil wir es selbst erlebt haben. Und wir wissen, dass unser Herr lebt. Ja, selbst in uns lebt durch seinen Geist. Ist dir das auch bewusst? Lebst du diesen lebendigen Glauben? Oder lässt du ihn oftmals schleifen? Dazu gehört gerade, dass wir in einer echten Beziehung mit dem Herrn leben. Dass wir im Gebet und im Studium seines Wortes leben. Lebst du das?

sind alle Zeugen glaubwürdig

Und somit ist auch unsere Botschaft, unser Zeugnis glaubwürdig. Denn wir verkündigen die Wahrheit. Gottes Wort ist die vollkommene Wahrheit. Und dies misst sich auch daran, dass alles in Erfüllung geht, was die Bibel im voraus vorhersagt. Jesus selbst hat seine Auferstehung vorhergesagt und dies ist auch eingetroffen, so ist er vollkommen vertrauenswürdig.
Ja, es ist wunderbar zu wissen, dass die Bibel die absolute Wahrheit ist. Somit haben wir etwas wonach wir unser Leben ausrichten können. Und dazu ist das nicht irgendetwas, sondern es ist das was für uns Menschen am Besten ist, weil es von unserem Schöpfer selbst kommt.
Und diese wunderbaren Botschaft dürfen wir verkündigen.
Hebrews 4:12 ELB 2006
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
Dieses lebendig Wort dürfen wir verkündigen, das ist ein wunderbares Privileg.

sind Gläubige befreit von Sünden

Und dieses wunderbare Evangelium bringt den Menschen die glauben die Vergebung ihrer Sünden. Weil Christus auferstanden ist, kann er uns von unserer Schuld und Sünde befreien. Wir haben durch ihn ein neues Ewiges Lebens. Durch Christus sind wir Freigesprochen von unserer Schuld, Sünde und dem ewigen Tod und die Hölle. Wir sind erlöste und haben eine ewige Hoffnung.
Die Auferstehung Jesu ist der Beweis dafür, dass er die Kraft der Errettung hat. Weil der Vater ihn auferweckt hat, so bestätigt er damit, dass dieses Opfer von ihm angenommen wurde. Die Auferstehung ist die Bestätigung, dass Christus alles Bezahlt hat.
Und so kann ein Mensch durch ihn gerettet werden. Ein Mensch muss nicht weiter unter dem Zwang der Sünde leben, sondern er kann Vergebung seiner Sünder und die Befreiung der Macht der Sünde bekommen. Christus hat die Kraft. Weil Christus auferstanden ist, so macht sein Tod einen unterschied zu alle anderen Menschen, die gestorben sind. Christus ist der Erstling der Auferstehung ist zeigt damit seine göttliche Kraft.
Ist das nicht wunderbar zu wissen? Weißt du persönlich, dass dir alle deine Sünden vergeben sind? Dass du befreit wurdest vom Tod und der Hölle?

sind die verstorbenen Gläubigen errettet

Und so sind auch alle Verstorbene in Christus gerettet und jetzt beim Herrn. Hier in Vers 18 wird von entschlafenen gesprochen. Das Wort Entschlafen bezieht sich auf die Leiber, nicht auf die Seelen. Die Bibel benutzt das Wort Schlaf nie in Bezug auf die Seele. Die Seele geht zum Herrn und die Leiber schlafen.
Jeder Gläubige der stirbt ist jetzt beim Herrn. Ja, seine Selle ist beim Herrn im Totenreich. Er ist noch nicht im endgültigen Himmel, aber schon im Paradies beim Herrn. Doch wenn die Auferstehung der Toten kommt, so werden die Gläubigen neue verwandelte, ja erlöste Leiber bekommen. Und dann werden sie im Himmel als ganzer Mensch mit Leib und Seele beim Herrn sein.
Diesen ganzen Ablauf und dann die Vorgehensweise beschreibt Paulus dann im weiteren Verlauf des Kapitels. Dass die Aufersteheung seine eigene Ordnung hat. Als erstes Christus, dann die Gläubigen bei der Entrückung, dann noch vor dem 1000jährigen Reich und dann noch am Ende die zweite Auferstehung. Da werden die Ungläubigen zum ewigen Gericht auferstehen, weil auch sie als ganze Menschen auf ewig gerichtet werden.
So ist das für uns als Gläubige eine wunderbare Hoffnung, dass unsere liebe Geschwister, die entschlafen sind, dass sie erlöst sind. Dass sie beim Herrn sind. Ja, ich meine hier all die Namen, die ich vorhin erwähnt habe. Ist das nicht ein wunderbarer Trost? All die Lieben die vonuns gegangen sind, die werden auferstehen, weil Christus auferstanden ist. Unser Glaube ist ein Glaube der Hoffnung und des Trostes. Lebst du das auch so?

sind die Christen die glücklichsten Menschen

Die letzte Auswirkung ist, dass wir nicht nicht erbärmlichsten, sondern die hoffnungsvollste und glücklichsten Menschen sind. Alle die Mühen, Entbehrungen und Kämpfe die wir in Kauf nehmen sind alle nicht vergebens. Sondern wir machen das alles für unseren auferstandenen Herrn. Für unseren Herrn, der uns erlöst hat und befreit hat von unserer Schuld und Sünde.
Und so haben wir eine wunderbare Hoffnung. Die des ewiges Lebens. Wir müssen nicht Angst vor der Zukunft haben. Wir können uns nämlich freuen auf die Zukunft, weil wir für alle Ewigkeit in der Herrlichkeit sein werden. Ist das nicht eine wunderbare Aussicht?
Christi Auferstehung macht uns zu hoffnungsvollen und glücklichen Menschen. Ist das auch bei dir so?

Schluss

Wir sehen also wie zentral die Auferstehung ist für das Evangelium. Wenn man die Auferstehung aus dem Evangelium nimmt, so zerstört man dieses. Wie wunderbar ist es doch, dass unser Herr und Erlöser von den Toten auferstanden ist.
Dadurch haben wir eine kraftvolle Predigt,
einen wertvollen Glauben,
sind wir glaubwürdige Zeugen eines auferstandenen,
wir haben die Befreiung von unseren Sünden bekommen,
all die Gläubigen der Vergangenheit sind errettet und erlöst
und wir sind Menschen mit einer ewigen Hoffnung.
Das alles verbirgt sich in der Auferstehung Christi.
CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!
Soli Deo Gloria
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