Glaube, der selbst den Tod besiegt!
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Einleitung
Einleitung
Bibelstelle: Lukas 24,1-9
Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen. Sie fanden aber den Stein von dem Grab weggewälzt. Und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es geschah, als sie deswegen ganz ratlos waren, siehe, da standen zwei Männer in strahlenden Gewändern bei ihnen.
Da sie nun erschraken und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen diese zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden! Denkt daran, wie er zu euch redete, als er noch in Galiläa war, und sagte: »Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen«.
Da erinnerten sie sich an seine Worte, und sie kehrten vom Grab zurück und verkündigten das alles den Elfen und allen Übrigen.
Alternativ: 1. Korinther 15,50-57
Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
Ostern läutet eine neue heilsgeschichtliche Epoche ein, ein völliger Zeitenwandel. Ab jetzt bricht Gottes Reich mit Macht in die irdische Welt ein. Es wird klar: Ab jetzt ist nichts mehr unmöglich, nichts mehr unglaublich.
1. Bei Gott kommt alle Klugheit, Erfahrung und Wissen zum Ende
1. Bei Gott kommt alle Klugheit, Erfahrung und Wissen zum Ende
V.1-3
Die Jüngerinnen kommen zum Grab und machen sich logisch kluge Gedanken. “Wie rollen wir den Stein weg?”
Sie haben gut überlegt und nehmen Salben mit um den Leichengeruch zu überdecken.
Sie suchen nach der Leiche.
-> So sind wir Menschen: Wir machen uns Gedanken; wie rollen wir den Stein weg? Wir versuchen Regeln aufzustellen die uns helfen heilig zu sein. Wir sind möglichst korrekt. Wir bauen uns bestimmte Traditionen und sichere Umfelder auf. Wir ernennen Heilige und gehen in Klöster. Wir sondern Dalai Lamas in der völligen Isolation ab und hoffen dadurch gut zu werden, den “Stein” zu entfernen.
-> Wir wissen um unseren Tod und versuchen das, was ekelhaft ist, gut riechen zu lassen. Beispiel: Hast du schon einmal wochenlang geduscht, deine Klamotten nicht gewaschen und einfach nur immer Duftmittel aufgetragen? Wie gut fühlst du dich? Wie gut riecht es?
-> Wir haben Schönheitsoperationen, Antialterungscremes und Botox um den Todesgeruch unseres irdischen Lebens zu überdecken. Wir bauen uns selbst erfundene Kulissen auf und einen Ruhm, der unsere Kaputtheit übertünchen und überdecken soll.
-> Anstatt uns nach dem Leben auszustrecken suchen wir nach der Leiche in dem Grab unseres Lebens. Wir suchen in unserem Leben nach Anerkennung, Karriere, Geld und Sicherheit. Wir suchen nach einem eigenen Haus und Liebe in Familien und Freundschaften. Wir sehnen uns nach guten und sicheren Umständen in unserer Welt un setzen uns ein für gute Politik und Gerechtigkeit. Und doch ist alles leer, denn es ist von sich aus tot.
===> Es hilft nichts. DU kannst den Stein nicht wegrollen. Und kann es vielleicht sein, dass wir in all unserem Grübel darüber wie wir diesen Stein bewegen, wie wir selbst gut und gerecht sein können, ganz vergessen haben, wer da überhaupt im Grab liegt? Kann es sein, dass wir uns so sehr um die Steine unseres Lebens drehen, dass wir ganz vergessen, dass er für Gott gar kein Problem ist? Ist es nicht die Taktik Satans unseren Blick im Grübeln so auf den Boden zu ziehen, dass wir gar nicht aufschauen und sehen, dass der Stein schon lange auf der Seite liegt?
===> Hör auf immer und immer wieder den Leichengeruch deiner Sünde überdecken zu wollen mit jeder Art von Balsam oder Salbe. Es stinkt! Geh unter das Kreuz, wasch dich neu und bewusst im Blut Jesu und erkenne, dass auch dein Geist mit Jesus Christus auferstanden ist. Du BIST SCHON eine neue Kreation, ein ganz neuer Leib.
===> Hör auf nach Leichen zu suchen. Such nach dem lebendigen Jesus! Dreh dich um und schau auf ihn, schau auf seine Zusagen und seine Verheißungen, denk über seine Versprechen nach und erkenne, dass er lebt. Jesus alleine ist das Leben. Nur wenn du ihn gefunden hast lohnt alles andere, ohne ihn liegt der Tod über allem anderen.
2. Unsere unfassbare Stellung im Licht der Ewigkeit
2. Unsere unfassbare Stellung im Licht der Ewigkeit
V.4-7
Die suchenden Jüngerinnen treffen auf die Engel. Sie waren von Gott persönlich unterrichtet worden, aber es war keine Erkenntnis daraus gekommen.
Die Engel müssen die vergesslichen Menschen wieder neu erinnern an das, das Gott selbst ihnen erzählt hatte.
Die Menschen, für die Gott selbst eben erst gestorben war, begreifen nichts. Sie suchen nur beschämt und niedergeschlagen nach einer Leiche. Nach all den Wundern war absolut kein Glaube vorhanden.
-> Wir können in dem gesamten Kapitel sehen, dass es notwendig ist, dass die Jünger mehrfach trotz all ihrer bisherigen Erfahrungen an Gottes Wunderkraft erinnert werden müssen. Wir sind genauso vergesslich. Wir haben so viel gehört und glauben doch nicht. Wir glauben an gewaltige Sterne von denen wir nur Punkte sehen, an die Existenz von Strom und dass die Welt aus Atomen besteht, aber wir glauben nicht, dass Gottes Kraft auch heute hier ist.
-> Weil wir Menschen sind brauchen wir immer wieder Erinnerung. Wir sind darauf angewiesen, dass wir an die Macht und Kraft Gottes erinnert werden, weil wir von uns aus absolut ungläubig sind.
===> Prüf dich heute: Was ist dein Glaube wert? Was traust du Gott zu? Sind für dich alle Worte der Bibel einfach gute Texte? Glaubst du an eine Erfüllung irgendwann, irgendwann einmal in der Ewigkeit, oder glaubst du wirklich an Gottes Gegenwart auch heute und hier? Ist für dich Gott einfach nur noch ein theoretisches Konstrukt geworden, weil du angefangen hast zu vergessen was du einmal mit ihm erlebt hast?
===> Wann hast du deine Freunde das letzte Mal daran erinnert, Gott am Werk zu sehen? Hast du deine Mitmenschen ermutigt, ihr Vertrauen ganz auf Gott zu setzen? Hast du deine persönlichen Glaubenserlebnisse mit anderen geteilt oder nur für dich behalten? Wir sind als weltweite Gemeinde in der Verantwortung uns gegenseitig an die großen Taten Gottes zu erinnern, in der Bibel und auch in unserem eigenen Leben, denn wir tragen Verantwortung für unseren gegenseitigen Glauben.
3. Erinnerung die trägt
3. Erinnerung die trägt
V.8-9
Plötzlich kommt die Wende. Durch die Worte der Engel werden die Jüngerinnen an die Worte Jesu erinnert.
Die Worte haben in ihnen geschlafen. Durch das Zeugnis der Engel wurden sie wieder lebendig.
Das Verstehen, oder zumindest ansatzweise Begreifen der Botschaft inspiriert die Jüngerinnen dazu loszulaufen und selbst die Botschaft weiterzugeben. Dadurch werden sie zu Mulitplikatoren, die die göttliche Botschaft der Hoffnung und des Sieges über den Tod in die Welt tragen.
-> Ich hoffe diese Worte erreichen dein Herz. Ich hoffe diese Worte bewirken bei dir das Gleiche, das die Worte der Engel bewirkt haben.
-> Lass dich neu erinnern. Lass dich neu entzünden. Denke an all die Taten Gottes mit dir. Erinnere dich an die Momente, in denen er dir begegnet ist, in denen du seine Liebe erkennen durftest.
===> Mach dich ganz eins mit den ersten Zeugen der Auferstehung. Lass in dir neu eine Erinnerung entfachen die trägt. Dich und deinen Glauben, aber auch die Botschaft von Gottes Liebe und Errettung, und zwar in diese Welt. Sei ein Zeuge in dieser sterbenden Welt. Nicht aus Zwang, sondern aus brennendem Herzen das sich aus der Erinnerung an seinen Gott ernährt.
===> In der gesamten Erlösung erkennen wir die Art des Wirkens Gottes. Er allmächtige Vater der alle Dinge dieser Welt lenkt und in seinen Händen hält sendet seinen Sohn. Sein Sohn stirbt für dich und mich, er beseitigt unseren Leichengeruch mit seinem Blut. Gib dein Leben ganz neu diesem Sohn und du wirst vollkommen rein. Du brauchst keine Bastellösung mehr, sondern du bist ganz rein und sauber in Jesus selbst. Vor diesem Vater selbst darfst du und ich jetzt erscheinen im Bild des Sohnes. Es ist als würde Jesus selbst zu dem Allmächtigen kommen. Im Glauben an seinen Sohn, und daran, dass sein Opfer genug ist und auch dir gilt, musst du kommen. Dann sendet Gott seinen Geist zu dir der alleine in dir den Glauben halten und bewahren und dich verändern und tragen kann, bis du diese Auferstehung in Vollkommenheit endlich ganz erleben kannst.
