Die Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und Zorn Gottes

Systematische Theologie  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented
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Transcript

I. Einleitung (5 Minuten)

Kurzer Überblick über die Eigenschaften Gottes
Beweise für die Existenz Gottes
Warum der christliche Gott?
Gott lässt sich erkennen
Über Gott RICHTIG denken
Die Dreieinigkeit
Gottes Ewigkeit
Gottes Vollkommenheit
Gottes Selbstgenügsamkeit
Gottes Unveränderlichkeit
Gottes Allmacht
Gottes Souveränität
Gottes Allgegenwärtigkeit
Gottes Allwissenheit
Gottes Heiligkeit
Gottes Treue
Innerhalb diesen Eigenschaften, sehen wir UNübertragbare Eigenschaften, die NUR Gott besitzt und Gott anders macht von allem anderen.
Dann sehen wir die übertragbarer Eigenschaften Gottes, wie zum Beispiel die Treue Gottes von der wir gehört haben...die wir zum gewissen Grad nachvollziehen können, nachempfinden können oder uns zumindest was drunter vorstellen können, weil wir diese in einem gewissen Sinne, mit Gott teilen...die Gott aber, in Gegensatz zu uns, in ultimativer Perfektion besitzt während wir sie in einem unvollkommenen Maß besitzen.
Heute sprechen wir über solche Eigenschaften.
Die Gerechtigkeit Gottes
Die Rechtschaffenheit Gottes
Der Zorn Gottes
Diese sind absolut Zentral zum Wesen Gottes. Wir Christen sind mittlerweile sehr gut darin, über die Liebe Gottes zu sprechen. Wir sprechen sehr viel über die Gnade Gottes und die Barmherzigkeit Gottes. Es ist angenehm über diese Eigenschaften Gottes zu sprechen.
Ich würde aber behaupten, dass diese Eigenschaften nicht möglich wären ohne die Gerechtigkeit Gottes, ohne Gottes Rechtschaffenheit und ohne Gottes Zorn. Ohne diese könnte es keine reine Liebe geben und Gnade und Barmherzigkeit wären irrelevant.
Gottes Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und Zorn sind keine Gegensätze – sie sind vereinte Ausdrucksformen seiner vollkommenen Heiligkeit und Liebe.
Ziel heute: Warum es wichtig ist, diese Eigenschaften zu kennen:
Es korrigiert oberflächliche Ansichten über Gott.
Es vertieft unsere Ehrfurcht und Dankbarkeit für das Evangelium.
Es motiviert zu einem heiligen Leben.
Eröffnungstext:
denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten Ro 1:17–18.

I. Gottes Gerechtigkeit (20 Minuten)

A. Definition und Wesen

Gerechtigkeit = Gottes moralische Vollkommenheit und seine treue Verpflichtung gegenüber dem, was richtig ist:
Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. Dt 32:4.
Denn der Herr ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit; die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. Ps 11:7.
Gott selbst ist der Maßstab für das, was RECHT ist und was richtig ist, und wird nicht durch etwas Äußeres gemessen.
Als Schöpfer von allem, ist es Gott, ist es der Wille Gottes, der vorgibt was Richtig ist, was nach SEINEM Willen ist.
Gerecht bist du, o Herr, und deine Bestimmungen sind richtig!
Du hast deine Zeugnisse in Gerechtigkeit verordnet und in großer Treue. Ps 119:137–138
Es ist interessant, dass genau HIER, die Schlange im Garten Eden anknüpft, um Gottes Charakter anzugreifen:
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Ge 3:1.
Nur eine Frage...
Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt! Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Ge 3:2–4.
Was Gott sagt WIRD es NICHT durchziehen.
Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet... Ge 3:5a.
Gott möchte euch etwas vorenthalten. Gottes Motive sind falsch...Gott möchte euch dumm halten...Gott möchte euch die Augen verdeckt halten. Er versteckt die Wahrheit von euch.
und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist! Ge 3:5b.
Wieso soll Gott bestimmen was Gut und Böse ist?
Wieso solltet ihr euch an seiner Definition halten.
Ihr könnt sein wie Gott und für euch selbst erkennen, was gut und Böse ist!
Hier tut die Schlange Gottes Wesen in Frage stellen. Gottes Charakter in Frage stellen. Gottes Gerechtigkeit in Frage stellen. Gottes Rechtschaffenheit in Frage stellen und Gottes Zorn in Frage stellen...Keineswegs werdet ihr sterben!
Gott hat Adam gesagt, er soll nicht von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen: „Von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon isst, wirst du sicher sterben“ (Genesis 2:17). Aber Adam und Eva haben von dem Baum gegessen und haben überlebt, um davon zu erzählen.
Wie können wir Gottes Warnung mit ihrer weiteren Existenz vereinbaren? Hatte die Schlange recht?
Theologen beantworten diese Frage normalerweise in drei Etappen.
Erstens weisen viele darauf hin, dass Adam und Eva tatsächlich starben, wenn auch nicht sofort. Der hebräische Ausdruck, der in Genesis 2:17 mit „an dem Tag“ übersetzt wird, wird manchmal im Sinne von „mit Sicherheit“ verwendet (z. B. Exodus 10:28; 1 Ki 2:37, 42). Adam und Eva sind also „sicher“ gestorben, nur dass ihr Tod viel später stattfand (Genesis 5:5). Diese Ansicht wird auch durch Genesis 3:22 gestützt, wo Gott beschließt, den Menschen vom Baum des Lebens fernzuhalten, um ihn daran zu hindern, ewig zu leben.
Adam und Eva verloren das ewige Leben, wurden aus dem Garten Eden vertrieben und erlebten schließlich den physischen Tod.
Die zweite Antwort ist, die Warnung aus Genesis 2:17 zu verstehen, ist, dass mit „Tod“ der geistige Tod gemeint ist.
Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht aßen, erlebten sie eine Trennung von Gott, einen Verlust der Beziehung aufgrund ihrer Sünde. Ihre ersten Handlungen nach der Sünde waren, sich zu bedecken und sich vor Gott zu verstecken (Genesis 3:7-8). Diese Entfremdung von der Quelle des Lebens kann als geistiger Tod angesehen werden.
Der dritter Ansatz geht davon aus, dass sowohl der physische als auch der geistige Tod eine Folge der Erbsünde waren. In dem Moment, als Adam und Eva gegen Gott sündigten, wurden ihre Seelen von Gott getrennt und ihre Körper begannen zu sterben. Ihre geistige Todesschuld und ihre Anfälligkeit für den physischen Tod wurden auf die gesamte Menschheit übertragen (Ro 5:12).
Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben Ro 5:12.
Gottseidank, dass er Adam und Eva nicht im Stich gelassen hat. Er gab ihnen Kleidung (Genesis 3:21) und ermöglichte ihnen, Kinder zu bekommen (Genesis 4). Er versprach auch, dass „der Same der Frau“ die Macht der Schlange zertreten würde (Genesis 3:15).
Gott beginnt einen Prozess, in dem er seine Gerechtigkeit wahrt oder besser gesagt unter Beweis stellt UND...dadurch... gleichzeitig... seine anderen Eigenschaften wie seine AGAPE Liebe, sein Gnade und seine Barmherzigkeit beginnt zu offenbaren, dass wir diese Erkennen.
So wird der Mensch gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen sollen erniedrigt werden; aber der Herr der Heerscharen wird erhaben sein im Gericht, und Gott, der Heilige, wird sich als heilig erweisen in Gerechtigkeit. Is 5:15–16.
Da haben wir ALLE ein Problem.
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten Ro 3:23.
Warum es wichtig ist zu wissen das Gott absolut Gerecht ist?
Gottes Gerechtigkeit garantiert seine Verheißungen.
Unsere Erlösung hängt von seinem gerechten Charakter ab.

II. Gottes Rechtschaffenheit/Gericht/Rechtliches Handeln/Die Vollstreckung seiner Gerechtigkeit (15 Minuten)

A. Definition und Wesen

Rechtschaffenheit = Gottes vollkommenes Urteil, das jedem ohne Parteilichkeit das gibt, was ihm zusteht
Gerechtigkeit ist ein Wort für das, was richtig ist oder „so sein sollte“.
Gerechtigkeit ist eine Eigenschaft von Gott und kommt aus seiner Heiligkeit.
Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit werden in der Bibel oft gleichbedeutend benutzt.
Rechtschaffenheit entspringt aus seiner Gerechtigkeit.
Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer dar vor den Herrn, das er ihnen nicht geboten hatte.
Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, sodass sie starben vor dem Herrn.
Und Mose sprach zu Aaron: Das hat der Herr gemeint, als er sprach: »Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk!« Und Aaron schwieg still. Le 10:1–3.
Stellt euch Aaron in dieser Situation vor.
Davor lesen wir wie Gott den Gottesdienst des Priesters definiert. Die Rituale definiert. Den Umgang mit den Gegenständen Gottes definiert, wie zum Beispiel die Bundeslade usw.
Gott definiert WIE die Priester sich zu Reinigen haben. Wie die Priester sich zu verhalten haben. Wie die Priester sich zu Kleiden haben und wie sie ihren Dienst GENAU durchzuführen haben.
Und das ALLES sollte vor dem Volk die Herrlichkeit Gottes und die Heiligkeit Gottes Wiederspiegeln um Ehrfurcht vor Gott zu bewirken.
Stell dir Aaron vor wie ehrfürchtig er diesen Dienst angegangen ist.
Stell dir vor wie Stolz er gewesen ist, als seine Söhne diesem Dienst geweiht werden.
Und plötzlich in ihrer Leichtsinnigkeit versuchen seine zwei Söhne Gott zu dienen, aber auf IHRER Art und Weise...sie haben eine Anbetungsform sich ausgedacht wie SIE Gott anbeten möchten...Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, sodass sie starben vor dem Herrn.
Ich weiß nicht WAS Aaron in dem Moment gesagt hat. Aber scheinbar hat er in seinem Leid, nachdem er gesehen hat wie seine zwei Söhne getötet wurden, sich beschwert, sodass Mose ihm Antworten musste.
Ich weiß was ich gesagt hätte...
“Mose!” Was soll das?
Was ist das für ein Gott?
Ich diene ihm. Ich habe mein Leben ihm geweint! Meine Söhne wurden ihm Geweiht! Die haben in ihrem jugendlichen Leichtsinn experimentiert. Haben was ausprobiert. OK...es war nicht genau nach den Geboten Gottes...aber was für ein Gott ist das? Dass er sie einfach so austilgt?
Ich weiß nicht was Aaron genau gesagt hat...aber wir lesen die Antwort Mose: DAS hat der Herr gemeint, als er sprach: »Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk!« dann lesen wir plötzlich: Und Aaron schwieg still.
Gottes Gerechtigkeit bedeutet nicht NUR dass er der MAßSTAB ist. Es bedeutet nicht NUR, dass Sein Wille die Definition von Gut ist. Es bedeutet AUCH, dass er nach seiner Gerechtigkeit HANDELT. Dass wenn gegen SEIN WILLEN gehandelt wird, er die entsprechende Strafe vollziehen WIRD.
OHNE Ansehen der Person, Gott duldet KEINE Ungerechtigkeit.
Und David versammelte nochmals alle auserwählten Männer in Israel, 30 000.
Und David machte sich auf mit dem ganzen Volk, das bei ihm war, von Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, bei welcher der Name angerufen wird, der Name des Herrn der Heerscharen, der über den Cherubim thront.
Und sie setzten die Lade Gottes auf einen neuen Wagen und holten sie aus dem Haus Abinadabs, das auf dem Hügel war. Ussa aber und Achio, die Söhne Abinadabs, lenkten den neuen Wagen.
Und sie führten sie aus dem Haus Abinadabs weg, das auf dem Hügel war, und begleiteten die Lade Gottes; Achio aber ging vor der Lade her.
Und David und das ganze Haus Israel spielten vor dem Herrn mit allerlei [Instrumenten aus] Zypressenholz, mit Zithern und mit Harfen, mit Tamburinen und mit Schellen und mit Zimbeln.
Und als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Ussa nach der Lade Gottes und hielt sie fest; denn die Rinder waren ausgeglitten.
Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen Ussa; und Gott schlug ihn dort wegen des Vergehens; so starb er dort bei der Lade Gottes.
Aber David entbrannte darüber, dass der Herr mit Ussa einen solchen Riss gemacht hatte; darum nennt man diesen Ort Perez-Ussa bis zu diesem Tag. 2 Sa 6:1–8.
Wir wissen, dass Gott bestimmt hat, GENAU WIE die Bundeslade transportiert werden soll.
An der Bundeslade waren auf jedem Eck ein Ring, wo bestimmte Rohre durchgepasst haben, sodass die Bundeslade von 4 Leviten getragen werden konnte. So wurde die Bundeslade IMMER transportiert. Auch die 40 Jahre in der Wüste und durch den Jordan und durch die ganze Eroberung Kanals und an das Ort Siloah wo die Stiftshütte aufgebaut wurde. Immer von den Priesterlichen Träger transportiert.
Die Philister stehlen die Bundeslade und stellen es in den Tempel Dagons.
Die Statue von Dagon wird zerstört in den Gegenwart der Bundeslade...überall wo die Bundeslade im Phlisterland war wurde von Plagen getroffen...sodass sie angst bekommen und es auf einen Wagen setzen was von Kühen gezogen wird und losschicken und diese enden wieder in Israel und später ins Haus von Abinadab gebracht wird.
David wird König und möchte die Bundeslade zurück bringen.
Er holt 30,000 Menschen zusammen.
Sie nehmen sich vor die “Gegenwart Gottes” zu suchen.
Sie spielen auf allen möglichen Instrumenten.
Alle machen mit. Die Motive sind gut. Sie tun es mit aller Leidenschaft.
Auch Ussa hat es nur gut gemeint! Er wollte doch nicht dass sowas heiliges in den Matscht fällt.
WIESO HANDELT GOTT SO HART?
Das Problem ist...sie machen es nicht nach dem Willen Gottes...sie haben dieselbe Methode genutzt was die Gottlosen angewandt haben...ein Wagen mit Kühe...NICHT Gottes Willen!
Es scheint für uns auf den ersten Moment EXTREM. Aber es geht darum, dass Gott uns in diesen Momenten offenbart. Er zeigt uns seinen Charakter. Er zeigt uns wie er WIRKLICH ist. Wie er durch Mose, dem Aaron sagte: DAS hat der Herr gemeint, als er sprach: »Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk!«
Das erinnert an noch ein Beispiel im Neuen Testament:
Ein Mann aber mit Namen Ananias verkaufte ein Grundstück zusammen mit seiner Frau Saphira, und schaffte etwas von dem Erlös für sich beiseite mit Wissen seiner Frau; und er brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen.
Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, sodass du den Heiligen Geist belogen hast und von dem Erlös des Gutes etwas für dich auf die Seite geschafft hast?
Hättest du es nicht als dein Eigentum behalten können? Und als du es verkauft hattest, war es nicht in deiner Gewalt? Warum hast du denn in deinem Herzen diese Tat beschlossen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott!
Als aber Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die dies hörten.
Und die jungen Männer standen auf, hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn.
Und es geschah, dass nach ungefähr drei Stunden auch seine Frau hereinkam, ohne zu wissen, was sich ereignet hatte.
Da richtete Petrus das Wort an sie: Sage mir, habt ihr das Gut um so und so viel verkauft? Sie sprach: Ja, um so viel! Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür, und sie werden auch dich hinaustragen!
Da fiel sie sogleich zu seinen Füßen nieder und verschied; und als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot und trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann.
Und es kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die dies hörten. Ac 5:1–11.
Gott macht kein Spaß.
Gott ist DAS Maß der GERECHTIGKEIT...und er WIRD jede Verletzung seines Gesetzes heimsuchen. Sonst wäre er nicht Gerecht. Zumindest nicht Vollkommen Gerecht.
Aber er IST vollkommen Gerecht!
Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. Dt 32:4.
Recht und Gerechtigkeit sind die Grundfeste deines Thrones, Gnade und Wahrheit gehen vor deinem Angesicht her. Ps 89:15.
Das sollte uns beunruhigen. Das sollte uns aus unserer Leichtfertigkeit und Gleichgültigkeit wachrütteln!
Es sollte uns zum nachdenken bringen...OB ich nach SEINEM Willen Lebe?
Es sollte uns zum nachdenken bringen…OB ich ihn Anbete so wie es IHM gefällt?
Aber zu oft werden wir gleichgültig, weil es scheint dass er mit seinem Gericht zögert. Wir werden leichtfertig weil er nicht immer SOFORT straft, wie in den drei Beispielen die ich gennant habe...
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten Ro 3:23.
Manchmal scheint es das Gott zögert. Aber ist nicht der Fall.
Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: »Was zählst du meine Satzungen auf und nimmst meinen Bund in deinen Mund, da du doch Zucht hasst und meine Worte verwirfst?
Siehst du einen Dieb, so freundest du dich mit ihm an, und mit Ehebrechern hast du Gemeinschaft; deinen Mund lässt du Böses reden, und deine Zunge knüpft Betrug.
Du sitzt da und redest gegen deinen Bruder; den Sohn deiner Mutter verleumdest du.
Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen!
Seht doch das ein, die ihr Gott vergesst, damit ich nicht hinwegraffe, und keiner rettet! Ps 50:16–22.
Darum wartet der Herr, damit er euch begnadigen kann, und darum ist er hoch erhaben, damit er sich über euch erbarmen kann, denn der Herr ist ein Gott des Rechts; wohl allen, die auf ihn harren! Is 30:18.
Wir werden in den nächsten Male, von Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit mehr hören. Heute möchte ich aber unterstreichen das Gott Gerecht IST und er JEDE Abweichung von seinem Heiligen Willen bestraft. IMMER. JEDES MAL. OHNE AUSNAHME!
Gott ist vollkommen in seiner Gerechtigkeit!
Als Gott sich Mose vorstellt, hört Mose folgendes:
Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied! Ex 34:6–7.

B. Gott hasst Ungerechtigkeit unter Menschen

Gott sieht auch was in der Welt passiert.
Gott sieht auch genau, was in DEINEM Leben passiert. Und es soll uns gleichzeitig trösten, zu wissen, dass Gott auch die Ungerechtigkeit HASST, die dir angetan wird.
Du sollst in deinem Beutel nicht zweierlei Gewichtsteine haben, große und kleine!
In deinem Haus soll nicht zweierlei Hohlmaß sein, ein großes und ein kleines!
Du sollst volles und rechtes Gewicht und volles und rechtes Hohlmaß haben, damit du lange lebst in dem Land, das dir der Herr, dein Gott, gibt.
Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel, jeder, der Unrecht tut. Dt 25:13–16.
Wer den Gottlosen gerechtspricht und wer den Gerechten verurteilt, die sind beide dem Herrn ein Gräuel. Pr 17:15.
Diese sechs hasst der Herr, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel:
stolze Augen,
eine falsche Zunge,
Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
ein Herz, das böse Pläne schmiedet,
Füße, die schnell zum Bösen laufen,
ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht
und einer, der Zwietracht sät zwischen Brüdern. Pr 6:16–19.
Gott hasst Ungerechtigkeit, weil sie seine Welt verdirbt.
Gott will, dass Gerechtigkeit in dieser Welt herrscht, durch die Menschen, die nach seinem Bild geschaffen sind.
Das ist ein tröstender Aspekt für den der gerade Ungerechtigkeit erlebt. Dass Gott ALLES sieht und das Gott Ungerechtigkeit NIEMALS duldet und heimsuchen wird.
Mein ist die Rache und die Vergeltung, zu der Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn die Zeit ihres Verderbens ist nahe, und ihr Verhängnis eilt herbei. Dt 32:35.

PAUSE

III. Gottes Zorn (15 Minuten)

A. Definition und Wesen

Zorn = Gottes gerechte, heilige Reaktion auf Sünde (keine emotionalen Ausbrüche, sondern bewusste Ablehnung des Bösen).
Gottes Zorn ist Ausdruck seiner Liebe zum Guten und seiner Abneigung gegen das Böse.
Zorn ist die emotionale Reaktion auf etwas, das man als falsch oder ungerecht empfindet.
Man kann ihn auch als Wut, Empörung, Ärger oder Verärgerung beschreiben.
Sowohl Menschen als auch Gott zeigen Zorn.
Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Zorn Gottes und dem Zorn der Menschen. Der Zorn Gottes ist heilig und immer gerechtfertigt; der Zorn der Menschen ist so gut wie nie heilig und selten gerechtfertigt.

B. Biblische Texte zum Zorn

Altes Testament:
Wir lesen von Gottes Zorn:
Ein eifersüchtiger und rächender Gott ist der Herr; ein Rächer ist der Herr und voller Zorn; ein Rächer ist der Herr an seinen Widersachern, er verharrt im Zorn gegen seine Feinde.
Der Herr ist langsam zum Zorn, aber von großer Kraft, und er lässt gewiss nicht ungestraft. Der Weg des Herrn ist im Sturmwind und im Ungewitter, und Gewölk ist der Staub seiner Füße.
Er schilt das Meer und trocknet es aus, und er lässt alle Ströme versiegen; Baschan und Karmel verdorren, und die Blüte des Libanon verwelkt.
Die Berge erbeben vor ihm, und die Hügel zerschmelzen; das Land hebt sich empor vor seinem Angesicht, der Erdkreis samt allen, die darauf wohnen.
Wer kann bestehen vor seinem Grimm, und wer widersteht der Glut seines Zorns? Sein Grimm ergießt sich wie ein Feuer, und Felsen werden von ihm zerrissen.
Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not; und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
Aber mit überströmender Flut wird er die Stätte jener Widersacher verwüsten und seine Feinde in die Finsternis jagen. Nahum 1:2–8.
Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied! Ex 34:6–7.
Wir haben schon den Zorn Gottes gesehen, als er Aaron seine Söhne mit Feuer verzehrte.
Wir sahen den Zorn Gottes, als er Ussa schlug, als er die Bundeslade berührte.
Wir sahen schon Gottes Zorn, bei Ananias und Sephira.
Wir sehen Gottes Zorn in den Momenten wo er zum Beispiel, Aaron und Miriam gegen Mose sprechen und Krank werden.
Oder einige aus dem Volk Israel gegen Mose rebellieren und die Erde sie aufschluckt.
Wir sehen aber auch, dass Gott seine Gerechtigkeit, bzw. sein Gericht und seinen Zorn auch durch Menschen Vollzieht.
Das Volk Israel rebelliert gegen Gott und Gott gebraucht die Philister oder Midianiter oder andere Völker um sie zu richten und zur Buße zu Führen.
Wir sehen das Gott auch Israel gebraucht um sein Gericht zu vollstrecken. Zum Beispiel gegen die Amalekiter, wo Gott Israel befiehlt, dass man JEDEN Mann, Frau, Kind und sogar Vieh vernichtet. Gott erweist damit sein Zorn durch die Israeliter.
Saul versteht nicht, dass es hier um GOTTES GERECHTIGKEIT handelt und meint er könnte zum Beispiel den König am Leben lassen und aus ihm ein Schauspiel machen oder auch die besten Rinder und Vieh am leben halten.
Und Gott bestraft König Saul dafür.
Wir sehen auch im Neuen Testament, dass Gott auch die Obrigkeit gebraucht um sein Gericht zu vollziehen:
Denn die Herrscher sind nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen!
Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut.
Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um des Zorngerichts, sondern auch um des Gewissens willen.
Deshalb zahlt ihr ja auch Steuern; denn sie sind Gottes Diener, die eben dazu beständig tätig sind. Ro 13:3–6.
Zu oft wird der Zorn Gottes auf das Alte Testament reduziert. Als Wäre es ein Alt Testamentliches Konzept.
Das ist absolut Flasch!
Im Neues Testament lesen wir auch von Gottes Zorn:
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Jn 3:36.
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.
Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Ro 1:18–25.
In Offenbarung sehen wir auch den Zorn Gottes:
Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Re 19:15.
Wie ist die Gerechtigkeit Gottes und der Zorn Gottes mit dem Evangelium zu vereinbaren?
Mit einem leibenden Gott der seinen Sohn für uns gibt und uns unsere Sünden vergibt und uns rettet und uns in seine Familie adoptiert und uns seinen Geist gibt?
Was hat Zorn und Gerechtigkeit DAMIT zu tun?
Wer diese Frage stellt...
Wer Gottes Gerechtigkeit und Zorn minimiert...
HAT DAS EVANGELIUM NICHT VERSTANDEN.
Wer das tut, schafft im Prinzip 2 Götter. Ein Gott des Alten Testaments und ein Gott des Neuen Testaments.
Die Gerechtigkeit und Zorn Gottes sind GENAUSO Zentral zum Evangelium wie seine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit.
Ich möchte jetzt im letzten Teil mit euch zusammen auf Golgotha schauen um dort Gottes Gerechtigkeit und Zorn zu sehen.

C. Zorn und das Kreuz

Weil die Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes oft ÜBERbetont werden, sodass Gottes Gerechtigkeit und Zorn UNTERbetont werden, verlieren wir das Gleichgewicht in unserem Verständnis des Evangeliums.
Wir bekommen dadurch das falsche Bild, dass wenn wir als Sünder zu Gott kommen, Gott uns “EINFACH SO” vergibt und rettet und versöhnt uns mit sich selbst.
Aber wenn wir SO denken, vergessen wir, dass Gott Heilig ist.
Gott ist die ULTIMATIVE VOLLKOMMENHEIT in ALLEN EIGENSCHAFTEN...wir dürfen diese in unserer Theologie nicht aus dem Verhältnis reißen...sonst bekommen wir ein falsches Gottesbild und beten automatisch einen Gott an, den wir in unserer Fantasie selbst geschaffen haben.
Wenn wir verstehen, dass Gott NIE Sünde duldet...und Sünde nicht “EINFACH SO” vergeben kann, ohne dass die Schuld getilgt wird. Ohne dass die Strafe gezahlt wird. Ohne dass sein Zorn gestillt wird...dann sehen wir plötzlich die Symbolik hinter solchen Ritualen wie Tag der Versöhnung.
Der Versöhnungstag oder Jom Kippur wird im Alten Testament hauptsächlich in Levitikus 16 beschrieben.
Für die Israeliten war es der heiligste Tag des Jahres, ein feierliches jährliches Ereignis zur nationalen und individuellen Sühne für Sünden.
An diesem Tag tat der Hohepriester Folgendes:
betrat das Allerheiligste (nur an diesem Tag im Jahr),
brachte Opfer dar, um für seine Sünden und die Sünden des Volkes zu büßen,
sprengte Blut auf den Gnadenthron der Bundeslade,
schickte einen Sündenbock in die Wüste, der symbolisch die Sünden des Volkes mit sich nahm.
Es war ein Tag des Fastens, der Ruhe und der Buße, der dazu diente, dem Volk vor Augen zu malen, den BLUTIGEN Prozess der Sühne, damit der Zorn Gottes gestillt wird. Es erinnerte das ganze Volk, dass Gott NICHT gleichgültig sein kann in Bezug auf Sünde. Er drückt kein Auge zu!
Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er in gleicher Weise mit Blut; und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. Heb 9:21–22.
JEDES JAHR...JAHR FÜR JAHR geht das Volk Israel dieses Ritual durch und Opfert wieder und wieder und wieder.
Diese Makabere Szene wo Blut floss von diesem geschlachteten Tier...die schrecklichen Geräusche, der unerträglicher Geruch des Blutes sollte ALLES dem Menschen den Preis seiner Sünde, die Gerechtigkeit Gottes und den Zorn Gottes, bewusst machen.
Paar Verse später lesen wir aber:
Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen!
Darum spricht er bei seinem Eintritt in die Welt: »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir bereitet.
An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen. Heb 10:4–6.
Warum sagt das Gott, wenn ER es war der diese Opfer einführte?
Weil diese Aufwändige Rituale in denen diese Tiere geschlachtet werden und ihr Blut den Gnadenthron besprengt NIEMANDEN rettet...weil ihr Blut keinen Ewigen Wert hat.
Keine Kraft hat.
Also stellt sich die Frage...WIE WURDEN dann die Sünden des Volkes vergeben im Alten Testament?
Wenn das Blut von Stieren und Böcken die Sünde NICHT wegnehmen kann?
Die Vergebung...das Stillen des Zorn Gottes...die Sühne...passierte nicht basiert auf dem Blut des Schafes, des Stiers oder dem Bock...SONDERN...ALLE diese Rituale zeigten auf das Opfer Jesu Christi am Kreuz.
Sie waren Vorschatten...sie hofften auf das Opfer was noch kommen wird.
EIN OPFER WAS DEN ZORN GOTTES STILLEN WIRD!
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.
Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.
Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens!
So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. Ro 3:23–28.
Am Kreuz ERWEIST Gott seine Gerechtigkeit...im selben Moment RECHTFERTIGT er die welche an Jesus Glauben!
Es ist keine Kleinigkeit was am Kreuz passiert ist. Es ist keine einfache Sache, dass du und ich Vergebung bekommen.
Das Kreuz ist mehr als NUR ein Ausdruck der Liebe Gottes.
Das Kreuz ist im gleichermaßen ein Ausdruck der Gerechtigkeit und des Zorn Gottes.
Die Grausamkeit des Kreuzes ist ein Ausdruck davon, wie Gott auf die Sünde schaut und wie sehr er die Sünde hasst.
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden. 2 Co 5:21.
Anders wie am Jom Kippur...Tag der Versöhnung…wird nicht nur die Sünde des Volk Israels gesühnt...sondern die Sünden der Welt.
Die Sünden werden nicht auf ein Tier Übertragen, sondern auf das Lamm Gottes...JESUS CHRISTUS.
Dieses Opfer hält nicht nur bis nächstes Jahr und muss wiederholt werden... Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Heils-Güter hat, nicht die Gestalt der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, die man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals zur Vollendung bringen. Heb 10:1.
Sondern wir lesen in Vers 14: Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden. Heb 10:14.
Das ist was am Kreuz passiert ist.
Gott hat seine Gerechtigkeit unter Beweis gestellt.
Gott hat den Preis der Sünde gefordert. Ohne Rabatt. Ohne Skonto. Ohne Ansehen der Person weil es sein Sohn war.
Gottes Zorn wurde gestillt.
All DAS damit du und ich Vergebung bekommen und rechtfertigt werden von ihm. Ohne dem wären wir noch in unseren Sünden! Gottes Gerechtigkeit und Zorn sind Zentral zum Evangelium, wie auch seine Lieben, Gnade und Barmherzigkeit.
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.
Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen. Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen war er in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.
Aber dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des Herrn wird in seiner Hand gelingen.
Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen. Is 53:4–11.
Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 1 Jn 2:1–2.
PREIST DEN HERRN!
Ohne Christus bleiben Sünder unter dem Zorn Gottes
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Jn 3:36.
auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen. Eph 2:1–3.
In Christus ist der Zorn gestillt und wir sind mit Gott versöhnt.
Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet! – und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus.
Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Eph 2:4–10.

IV. WAS SOLL DAS MIT UNS TUN, WENN WIR DIE GERECHTIGKEIT UND ZORN GOTTES VERSTANDEN HABEN?

Leben im Licht der Gerechtigkeit, Gnade und des Zorns Gottes

A. Die Ernsthaftigkeit der Sünde begreifen

Sünde ist nicht nur ein „Fehler“ – sie provoziert den heiligen Zorn Gottes.
Deine Augen sind so rein, dass sie das Böse nicht ansehen können; du kannst dem Unheil nicht zuschauen. Warum siehst du denn den Frevlern schweigend zu, während der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er? Hab 1:13.

B. Staune über das Evangelium

Nur in Jesus können Sünder gerecht gesprochen werden, ohne dass Gott seine Gerechtigkeit aufgibt.
Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden!
Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben! Ro 5:9–10.

C. Lebe in ehrfürchtigem Gehorsam

Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?
Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! 1 Co 6:18–20.
Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, dass wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim.
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch in eurem Gewissen offenbar zu sein. 2 Co 5:9–11.

D. Verkündet das Evangelium mutig

Evangelisation ist dringend, weil Menschen ohne Christus unter Gottes Zorn stehen.
Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.
So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! 2 Co 5:17–20.

Zusammenfassung

Zusammenfassung
Gottes Gerechtigkeit definiert, was gut ist.
Gottes Rechtschaffenheit sorgt dafür, dass das Böse gerichtet wird.
Gottes Zorn zeigt seine leidenschaftliche Hingabe an seine Herrlichkeit und unser Wohl.
Abschließender Bibelvers:
So sieh nun die Güte und die Strenge Gottes; die Strenge gegen die, welche gefallen sind; die Güte aber gegen dich, sofern du bei der Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden! Ro 11:22.
Aufruf zum Handeln:
Vertraue Christus für deine Erlösung.
Wir sind ja allesamt geworden wie Unreine und alle unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsere Sünden trugen uns fort wie der Wind. Is 64:5
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Ro 6:23.
Ich möchte dich heute einladen, dich selbst zu prüfen.
Bist du in Christus? Hast du dich schon zu Jesus bekehrt und IHM vertraut für die Vergebung deiner Sünden? Wenn nicht, muss ich dir sagen, dass du unter dem Gericht und Zorn Gottes stehst!
Renn zum Kreuz...renn zu Jesus...erkenne IHN als deinen Herrn und Retter an! Dann wirst du gerettet!
Auch du der schon lange in die Kirche geht...Auf was verlässt du dich? Meinst du selbst gut genug zu sein?
Vertraust du deinen Werken, vertraust du auf die Dinge die du TUST oder NICHT TUST...die Dinge du trägst oder nicht trägst...die Dinge du isst oder nicht isst...für deine “Gerechtigkeit? Für deine Errettung?
Wenn ja...dann muss ich dir sagen, dass deine Gerechtigkeit wie ein schmutziger Lumpen ist. Dass du dich immer noch unter dem Gericht Gottes befindest. Unter dem Zorn Gottes.
Renn zum Kreuz...renn zu Jesus...erkenne IHN als deinen Herrn und Retter an! Lass los von deiner Selbstgerechtigkeit! Dann wirst du gerettet!
Lasst uns Gott anbeten für seine vollkommene Gerechtigkeit, seine Gerechtigkeit und seine Liebe!
Amen!
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