Predigt Die Kraft der Auferstehung erfahren

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Die Kraft der Auferstehung erfahren
Nachklang zum Osterfest. Gedanken über die Abschaffung von Feiertagen. Sicher will man Kosten sparen. …aber kann es sein, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft nichts mehr mit Ostern anfangen können?
Regelmäßig zum Osterfest widmen große Zeitschriften ihr Titelthema der Person Jesus Christus. In gleicher Regelmäßigkeit wurden darin Leute interviewt, die die Auferstehung von Jesus für ein Märchen halten. Vom Theologieprofessor bis zum Straßenmusikanten behaupten sie alle, Jesus sei niemals auferstanden, sondern wie jeder andere Mensch im Grab verwest. Damit vertreten sie die Meinung der Menschen, die sich zwar Christen nennen, aber nur noch "christentümlich"leben.
(Spiegel) Auferstehung: Wer glaubt denn sowas? Warum selbst Christen keinen Gott mehr brauchen.
Heute, in einem durch und durch säkularen, nach-christlichentümlichen Umfeld können wir weder Wissen noch Interesse voraussetzen. Es ist sehr ruhig um die großen geistlichen Themen geworden. Nicht nur in Zeitschriften. Auch bei den Menschen.
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Dieses Bekenntnis ist orthodox im wortwörtlichen Sinn; nicht weil es am Ostermorgen in den Orthodoxen Kirchen zur Liturgie gehört, sondern weil es tatsächlich wahr ist! = rechtgläubig, strenggläubig.
Die gehören zu den 18% in Deutschland, die dieser Aussage zustimmen.
Nur, das Bekenntnis allein verändert noch lange nicht unser Leben. Die Theorie in unserem Kopf, das dogmatisch intellektuelle Begreifen eines Glaubenssatzes hat herzlich wenig mit unserem Alltag zu tun. Deshalb ist auch bei gläubigen Christen das Bekenntnis zur Auferstehung vielfach schon alles, was sie von Ostern mitnehmen!
Spannung  - die vollkommene Stillung menschlicher Sehnsüchte sind erst mit der Vollendung der neuen Schöpfung zu erwarten. Auch wir Christen müssen lernen, in der Gegenwart mit teilweise unerfüllten Sehnsüchten zu leben.
Selbst das Gute, das wir erleben, bleibt bestenfalls ein „Vorgeschmack“ auf die vollkommene Erfüllung unserer Hoffnungen in der Ewigkeit.
Wir beten um die Kraft – erleben Tod, Trauer, Loslassen, Entbehrungen,
Wo aber ist dann noch ein Unterschied zu den Leuten auszumachen, die nicht orthodox glauben und die Auferstehung von Jesus für eine Erfindungen der Jünger halten, wenn wir zwar an die Auferstehung von Jesus glauben, aber dennoch so leben, als wäre Jesus immer noch im Grab? Den Auferstandenen ganz praktisch im Alltag zu erleben, ist etwas anderes, als ihn nur im Bekenntnis zu kennen. Wenn die Osterbotschaft nicht auch im Alltag wirkt, dann ist sie bedeutungslos.
Die Auferstehung Jesu ist nicht nur ein Bekenntnis, sie will, kann und soll unser Leben und Denken in jeder Hinsicht verändern! Jesus ist tatsächlich von den Toten auferstanden, mit Konsequenzen für unser Leben:
1.Kor. 15, 12.17. 47 …
Hebr. 11, 35
Petrus schreibt einmal: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns
nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung“
wodurch? – „durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“ (1. Petrus 1,3).
Phil. 3, 10 Kraft seiner Auferstehung erkennen.
Zentrale Botschaft …. Wäre Christus nicht auferstanden. ….
Augenzeugen. Frauen, Jünger, 500, …bezeugen, dass er wirklich auferstanden ist.
Die Schuld ist beglichen!
Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann bleibt die Schuldenlast unbezahlt, dann "seid ihr noch in euren Sünden" (1. Korinther 15, 17), dann bleibt bloss noch Moral und Weltverbesserung aus eigener Kraft zu predigen. "Strenge dich an! Werde ein besserer Mensch! Übe mehr Nächstenliebe! Fluche nicht mehr so viel! Nimm dich der Armen an!" Weshalb wird auf vielen Kanzeln der Schweiz nur noch über soziale, ethische, politische oder gar wirtschaftliche Themen gepredigt; Themen, die in einigen Jahren wieder Schnee von gestern sind? Weshalb verkümmert die Predigt vielfach zur Gesetzlichkeit oder zu allgemeinen Tipps für das alltägliche Leben?
Weil für diese Pastoren Christus immer noch im Grab liegt! Besser, sie studierten ein Kochbuch, als die Bibel, denn dann bekäme die Gemeinde wenigstens Anleitung für ein gu-tes Essen am Sonntag!
Der auferstandene Christus, das ist die befreiende Botschaft. Nimm Christus aus der Predigt und du erhältst eine furchtbar erdrückende Gesetzlichkeit.
Jesus hat unsere Rettung vollendet! "Christus hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, eingelöst und auf ewig vernichtet, indem er ihn ans Kreuz nagelte" (Kolosser 2, 14). Durch die Auferstehung hat er uns zu einem neuen Leben wiedergeboren (1. Petrus 1, 3), ein Leben frei von jeder Schuld und befähigt zum Dienst für Jesus!
Der Tod ist besiegt
Die Wissenschaft der Kryogenik friert Leichen ein, um sie eines Tages wieder zum Leben zu erwecken. Für 120000 Dollar können sich Verstorbene in einer Stahlkapsel in flüssigem Stickstoff bei einer Minustemperatur von -200 °C einfrieren lassen - in der Hoffnung, dass die Wissenschaft eines Tages ein Mittel gegen Alterung und Tod finden wird! Die heutige Genforschung kann völlig neue Formen des Lebens schaffen, die unser Leben revolutionieren wird. Es entstehen neue Nahrungsmittel und neue Lebewesen. Theoretisch wäre es möglich, eine Katze zu erschaffen, die bellt oder einen Hund mit Hufen statt Pfoten. Aber bei all der intensiven Forschung und der Experimente ist es nicht gelungen, den unvermeidlichen Tod rückgängig zu machen.
Einer hat aber den Tod schon lange endgültig besiegt: Jesus Christus. Er hat ihn für alle Zeiten vernichtet! "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" fragt deshalb Paulus (1. Korinther 15, 55). Der Tod kann uns nichts mehr anhaben! Der Schrecken von Beerdigungen, Gräbern und Toten ist vorbei. "Durch den Glauben seid ihr auch mit ihm zu einem neuen Leben auferweckt worden" (Kolosser 2, 12). Wir werden ewig leben und müssen dafür keine 120000 Dollar bezahlen. Völlig gratis, ohne jede Gegenleistung wird uns Jesus zum ewigen Leben in seiner Herrlichkeit auferwecken.
Glaube besitzt Inhalt
"Ohne Auferstehung", schreibt Paulus, "ist der Glaube inhaltslos" (1. Korinther 15, 14). Viele Menschen glauben. Sie glauben aber nicht an den auferstandenen Christus, sondern an eine Einbildung, die ihre Gedanken inspiriert. Christus ist bei ihnen lediglich ein vorbildlicher Mensch, für den es sich lohnt zu leben. Das ist der Inhalt des "modernen" christlichen Glaubens: "Jesus lebt in meiner Illusion, er lebt in meiner Gedankenwelt und inspiriert mich zu guten Taten". Wen wunderts, dass der Theologe Eugen Drewermann konsequenterweise Hänsel und Gretel tiefenpsychologisch auslegt, weil diese Geschichte uns genau so inspirieren könne wie die Bibel! Damit ist Jesus für diese Leute nicht mehr als für andere Elvis Presley. Er lebt auch - in den Herzen seiner Fans. Das Christentum dient lediglich noch dazu, gute Traditionen zu pflegen.
Wenn das der Inhalt unseres Glaubens ist, dann lasst ihn uns über Bord schmeissen, dann ist er nichts wert. Glaube ohne die tatsächliche Auferstehung von Jesus Christus besitzt keine Berechtigung.
Gott aber sei Dank, wir brauchen nicht irgendeiner Idee, einer Vision, einem Hirngespinst nachzurennen. Unser Glaube gründet auf einer realen Person. Eine Person, die hier in Raum und Zeit gelebt hat; die zwar gestorben, aber eben auch auferstanden ist. Nicht in unseren Köpfen, sondern leiblich.
Der Schauspieler Woody Allen sagte einmal: "Ich will nicht Unsterblichkeit durch meine Filme erreichen, nein ich will Unsterblichkeit erreichen, indem ich nicht sterbe!"
Genau das hat Jesus erreicht. Er hat nicht Unsterblichkeit durch sein vorbildliches Leben als Heiliger oder Revolutionär erlangt. Das reichte mir persönlich nicht, um ihm nachzufolgen. Es gibt sicher nachahmenswerte Leben und Ideen, aber dafür würde ich nicht mein Leben investieren. Doch ich glaube an einen lebendigen Gott! Einen Gott, der mir hier und jetzt zur Seite steht und mich auch in alle Zukunft nie mehr verlässt.
Unser Leben erhält unbeschreibliche Kraft
"Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung" (Philipper 3, 10). Wir lernen nicht ein Buch mit tausenden von Gesetzen und Vorschriften kennen, sondern eine Person, Jesus Christus. Wenn er unser Herr, Freund und Begleiter ist, kommen wir automatisch in den Genuss seiner Kraft. Das Evangelium ist eine Kraft Gottes (Römer 1, 16). Durch unseren Glauben an Jesus Christus sind wir mit dem allmächtigen Gott verbunden! Wir besitzen einen direkten Anschluss an die Kraftquelle des Auferstandenen. Gottes Kraft, die Christus von den Toten auferweckt hat, steht auch uns zur Verfügung. Sie ist spürbar und verändert unser Leben! Für uns gilt jetzt: "Christus lebt in mir!" (Galater 2, 20). Im Brief an die Epheser beschreibt der Apostel Paulus in eindrücklicher Weise, was die Auferstehungskraft Jesu in unserem Leben alles bewirken kann! Lesen Sie dazu Epherser 1, 15-23 und 3, 13-21.
Jesus lebt in alle Ewigkeit. Er herrscht souverän über das gesamte Universum. Er schenkt uns seine Kraft im Alltag. Er vergibt uns tagtäglich. Er vertritt uns bei Gott als unser Anwalt. Er liebt uns und sorgt für uns. Er bereitet uns ein neues, herrliches Zuhause zu. Er wird wiederkommen und uns zu sich holen. Wir werden in alle Ewigkeit mit ihm herrschen. Christus, der auferstandene Herr, das ist die befreiende Botschaft.
Wäre Christus nicht auferstanden, gehörten wir zu den beklagenswertesten Menschen überhaupt. Viel besser hätten wir dann unser Leben in vollen Zügen genossen und nach dem Motto gehandelt: "Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!" (1. Korinther 15, 32) oder wie es die Bluessängerin Janis Joplin ausdrückte: "Lebe intensiv und stirb früh!" (Sie starb mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin). Ohne Auferstehung gäbe es für uns Christen keine Hoffnung!
Sind wir die elendesten von allen Menschen? (1. Korinther 15, 19) Nein! Weil Jesus lebt, leben auch wir! Weil Jesus auferstanden ist, steht uns ein riesiges Arsenal geistlicher Geschenke zur Verfügung. Deshalb: Ostern, ist das Freudenfest für einen Christen! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
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„Damit ich in ihm (Christus) erfunden werde, indem ich nicht meine eigene
Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben
an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, damit ich ihn
erkenne und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden,
indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den
Toten gelange.“ (Philipper 3,9-11)
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Durch die
Rückbesinnung und glaubensvolle Erinnerung an die siegreiche Auferstehung Jesu fanden die
verfolgten Christen neuen Mut und neue Festigkeit! Sie erlebten buchstäblich die „Kraft der
Auferstehung“ mitten in ihren Trübsalen. Darum heißt es: „Dem aber, der überschwänglich
tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt“
(Epheser 3,20).
1.Kor. 15, 58
58 Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist! 
Tod ist nicht letzte Macht über unserem Leben.
Damit ist alles, was wir tun, sei es noch so mühevoll, nicht vergeblich, vergänglich, sondern bekommt Bedeutung für die Ewigkeit.
Dass Jesus lebt ist unverzichtbar für den Christlichen Glauben.
Neue Lebensperspektive
ich will viel aus meinem Leben herausholen, Spaß haben, krank, älter? Resignieren. Früher. Jetzt keinen Sinn. Sinn für andere da sein. Kinder. Das alleine zu wenig.
Umweltschutz, Verein….
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus. Christen bringt nicht, wenn wir es nur auf dieses Leben beziehen. Wenn es keine Auferstehung gäbe, wäre alles sinnlos.
Nun aber ist Christus auferstanden – kein Märchen.
Es gibt eine Perspektive sinnvolles Leben. mit und für Gott leben.
Es bekommt Ewigkeitswert. Es bleibt. Für Gemeinde, Menschen kommen zum Glauben. Nichts umsonst. Tiefe innere Befriedigung. Nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil es nicht vergeblich ist.
Neue Hoffnung
Hoffen, was sich nur auf diese Welt bezieht ist zu wenig.
Trauer…. Arbeitsverlust, Gesundheit, ….
Leben, das weitergeht, ohne Schmerzen, Krankheit, Traurigkeit. Nur noch Freude. Frieden. Vorfreude auf Auferstehung. Jesus – alle, die Jesus angehören – alle…
Frieden Menschen, Tiere, Wirklichkeit auf Erde.
Neue Sicht des Todes
Der Tod gehört zum Leben (resignativ) menschlich verständlich.
Aber Gott hat nicht den Tod geschaffen. Gott will, dass Menschen sterben.
Tod haben sich Menschen zuzuschreiben. Bruch mit Gott. Alle müssen sterben.
Früher – später…. Verborgen. Tod ist nicht Teil der guten Schöpfung Gottes. Er ist der letzte Feind des Lebens.
Auferstehung: Jesus ist stärker. Gut. Tod nicht das Letzte. Kein Abschied für immer.
Afrikanischer Vater: der Tod hat keine Hände. Kann mir Tochter nicht mehr nehmen.
Vater ist größer als alles, niemand kann sie aus meiner Hand reißen.
Keiner kann sich der Verantwortung entziehen. Das gilt allen.
Jetzt schon auf der Seite Jesu leben.
Was ist die Kraft der Auferstehung?
Vergebung
Identität – Kinder Gottes, neues Leben
Perspektive – nach dem Tod.
Wiedersehen.
Allein, in dieser Welt ohne Hoffnung.
Kraft in uns.
Kraftwirkungen – Wunder, Heilungen,
Christen verlieren, Heimat, Eigentum, Rechte, Gesundheit, ….werden verfolgt, …
Wer die Auferstehungskraft für die Verbesserung und Sicherung seines Wohlstands, seiner Gesundheit, seines Erfolgs erwartet, wird enttäuscht werden.
Die Auferstehungskraft hat eine andere Wirkung und andere Ziele im Blick.
Kraft dessen, der vom Tod zum Leben erweckt wurde.
Wo bin ich aus Gottes Sicht tot? Was in mir ist tot?
Im Blick auf Vergebung (unversöhnt), Ausrichtung meines Lebens (nur Diesseits), Meine Übereinstimmung mit Gottes Werten.
Hoffnungsvoll leben. Tot für Gottes Ziele in der Welt.
Erwartung von Gottes Wirkungen.
Wenn Schafe heute in einer Agrargesellschaft verloren gehen, sterben sie.
Zwei Arten: Einem Wolf eine gute Mahlzeit beschert – die häufigste Arte, wie ein Schaf stirbt, wenn es sich verirrt hat ist wie Baarack: Merino-Schaf Baarack: irrte jahrelang im australischen Busch umher. Wenn man sich das Schaf jetzt ansieht, sieht es glücklich aus. Als würde es lächeln, sieht fett aus. Als hätte es viel zu fressen und den schönsten Tag seines Lebens.
Wahrheit: als Baarack gefunden wurde, konnte es kaum laufen, war blind, weil die Wolle über die Augen gewachsen war. Als sie das Schaf unter medizinischer Aufsicht schoren, war es abgemagert, am Verhungern, dem Tode nahe.
35 kg Wolle. 61 Pullover, 490 Paar Socken.
Wirkliches Sinnbild für unser Leben. nach außen dick, glücklich aussehen. Als würde alles gut laufen. Bei vielen materiell auch der Fall. Innerlich sterben wir, hungern, sind kränklich, abgemagert, kraftlos. Vielleicht ist das bei dir auch so.
Gott sieht uns, will uns nach Hause bringen. Uns mit neuem Leben erfüllen. Dass wir lebendig werden.
Phil. 3, 3-11
Größte Macht der Erde.
Tod. Nicht ursprünglich Gottes Plan. Wollte nicht altern, Krankheiten Tod.
An dem Tag, an dem du davon isst, wirst du sterben. Geistlich und später körperlich.
So wurde Tod größte Macht durch alle Zeiten hindurch eine Spur des Leides, der Tränen, Todesspuren.
Dann kam ein Mensch. Der suchte den Tod, um ihn zu besiegen. Durch einen Mensch kam Tod, durch den einen die Auferstehung.
Jetzt ist die Auferstehung die größte Macht des Universums. Sie geht über den Tod hinaus. Überwindet Raum und Zeit.
Jesus ist hier. Im Raum, Ort wo du GD online erlebst. Er ist nicht hier als Zuschauer, sondern hier, um zu geben, schenken, heilen, befreien. Dir neues Leben zu geben. Dir Gutes zu tun, dich zu segnen.
Bei uns wenig zu sehen, denken wir. Skepsis. Weil liebe Menschen sterben.
Langer Brief als Antwort. Wir können nur schemenhaft erahnen.
Andere Perspektive.Wo zeigt sich Gott als Freund des Lebens und als Quelle der Liebe?
Tot ist tot. Naturgesetz. Alles zu Ende. „leider Pech gehabt. Alle die früh starben.
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Spannung  - die vollkommene Stillung menschlicher Sehnsüchte sind erst mit der Vollendung der neuen Schöpfung zu erwarten. Auch wir Christen müssen lernen, in der Gegenwart mit teilweise unerfüllten Sehnsüchten zu leben.
Selbst das Gute, das wir erleben, bleibt bestenfalls ein „Vorgeschmack“ auf die vollkommene Erfüllung unserer Hoffnungen in der Ewigkeit.
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Die Kraft der Auferstehung erfahren
Die Auferstehung Jesu ist das am besten belegte Ereignis der antiken Welt. Zu diesem Ergebnis sind einige der bedeutendsten Historiker gekommen. Sie bewerten die historischen Indizien und Beweise für die Auferstehung Jesu als eindeutig „glaubwürdig". In der Bibel lesen wir, dass die Auferstehung Jesu für uns von zentraler Bedeutung ist. Durch sie ist unser Leben „nicht mehr vergeblich", lesen wir im Brief an die Korinther (1. Korinter 15).
Ohne Auferstehung wären wir noch in unseren Sünden, so heißt es hier, und dem Tod ausgeliefert. Gott aber hat dieses Wunder getan.
Er hat Jesus Christus aus den Toten auferweckt. Deshalb gibt es für alle, die an Jesus Christus glauben und ihm vertrauen, ein Wiedersehen bei Gott. Das gilt allerdings nur für die Menschen, die Jesu Angebot der Errettung annehmen.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Errettung, die für uns bereitsteht, im Glauben an Jesus annehmen. Jeder für sich persönlich. Dann nämlich können wir sagen: Mein irdisches Leben wird einmal zu Ende gehen. Aber das wird nicht alles gewesen sein, denn es gibt ein Wiedersehen bei Gott im Himmel.
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Die Bibel sagt es unmissverständlich: „Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt keinen Sinn, und euer Glaube hätte keine Grundlage" (1. Korinther 15,14).
Das heißt, hier geht es um das zentrale Thema des gesamten christlichen Glaubens. Ostern ist nicht nur ein Fest, das die Kirchen feiern. Ostern ist die Erinnerung an das Leiden und die Auferstehung Jesu, der für die Sünden der Menschheit gestorben ist und der jedem die Vergebung seiner Schuld anbietet, der zu ihm kommt und ihn darum bittet.
Das ist, in wenigen Worten zusammengefasst, die Kernaussage von Ostern. Durch die Auferstehung beglaubigt und bestätigt Jesus, was er gelehrt und versprochen hat.
Viele fragen sich dennoch, ob es die Auferstehung wirklich gab. Deshalb ist der bekannte amerikanische Buchautor Josh McDowell der Frage nachgegangen.
 Ein Student der Universität Uruguay hatte ihn einmal gefragt: „Warum können Sie das Christentum nicht einfach als Legende abtun, Herr Professor?" Worauf McDowell antwortete: „Aus einem ganz einfachen Grund. Ich kann nicht über ein geschichtliches Ereignis hinwegsehen. Die Auferstehung Jesu Christi ist ein solches." Jesus von Nazareth erhob den Anspruch, der in den jüdischen Schriften prophezeite Messias zu sein. Er wurde gefangen genommen, in einem politischen Verfahren abgeurteilt und gekreuzigt. Drei Tage nach seinem Tod am Kreuz und seinem Begräbnis war das Grab leer und er erschien den Menschen. Gott hatte ihn von den Toten auferweckt.
Aufgrund dieser Tatsache gingen seine zuerst völlig verängstigten Jünger später hinaus in alle Welt und das Christentum begann sich rasant auszubreiten. Jahrhunderte lang war der Einfluss des Christentums auf die Gesellschaften in den Ländern Europas und Amerikas so groß, dass wir heute sagen können, dass die Entwicklung der westlichen Zivilisation weitgehend vom Christentum geprägt wurde.
Es war die Kraft der Auferstehung, die diesen gewaltigen Einfluss ausübte, den die Menschen über die Jahrhunderte auch ganz deutlich erfahren konnten.
„Das Grab war leer!" Anschließend, so berichtet Paulus, war Jesus mehr als 500 Gläubigen gleichzeitig erschienen. Die Mehrzahl dieser Menschen kannte Jesus und konnte bestätigen, dass er es tatsächlich war (Vgl. 1. Korinther 15,6).
Arthur Michael Ramsey, Erzbischof von Canterbury von 1961 bis 1974 schreibt in seinem Buch „God, Christ and the World": „Ich glaube vor allem deshalb an die Auferstehung, weil eine Reihe von Tatsachen ohne sie nicht zu erklären wären." Wenn das leere Grab nicht von allen Beteiligten als Tatsache betrachtet worden wäre, hätte sich die Behauptung, Jesus sei von den Toten auferstanden, im Jerusalem von damals nicht einen einzigen Tag, ja nicht einmal eine Stunde durchsetzten können. „Wenn man alle Beweise sorgfältig und ehrlich gegeneinander abwägt," so sagt Dr. Paul L. Maier, der Autor vieler bekannter Bücher, in einem Interview, „dann ist es in der Tat gerechtfertigt, aufgrund der Maßstäbe geschichtlicher Forschung daraus zu schließen, dass das Grab Jesu am Morgen des ersten Ostertages tatsächlich leer war. Denn bis heute wurde in den Quellen und in der Geschichtsschreibung der Archäologie kein einziger Hinweis zur Widerlegung dieser Behauptung gefunden." Aufgrund dieser historischen Beweisführung glauben Christen also zu Recht, dass Jesus Christus durch Gottes übernatürliches Eingreifen leiblich auferweckt wurde. Das römische Siegel, mit dem das Grab versiegelt worden war, war zerbrochen. Auf eine derartige Missachtung römischer Staatsgewalt stand nach römischem Recht die Strafe der Kreuzigung mit dem Kopf nach unten.
„Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick umkehren kann und es nicht tut." Martin Buber (1878–1965), jüdischer Religionsphilosoph und Bibelübersetzer
Der große Stein war weggewälzt. Dabei müssen wir bedenken, diese Steine wogen zwei Tonnen. Hinzu kommt die Bewachung durch die römischen Soldaten. Es gab achtzehn Vergehen, für die ein Wachsoldat mit dem Tode bestraft werden konnte.
Darunter fielen: einschlafen während der Wache oder seinen Wachtposten unbewacht zu lassen. Wer also glaubt, dass die Wachen ihren Dienst leichtfertig taten, der müsste auch annehmen, dass sie lebensmüde waren. Das ist absurd.
Stephen Hawking, der populäre Astrophysiker und Atheist, soll einmal gesagt haben: „Ich sehe das Gehirn wie einen Computer, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Einzelteile nicht mehr funktionieren. Es gibt kein Leben nach dem Tod für kaputte Computer." Daran sehen wir, dass für jeden, der Gott aus seinem Denken und seinem Weltbild ausklammert, selbst das Wunder Mensch zu einem bloßen Gegenstand wird, der seine Bedeutung mit dem Ende seiner Lebensdauer komplett verliert. Jahrtausende vorher sagte der berühmte König Salomo: „Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen" (Prediger 3,11). Gott hat den Menschen „Ewigkeit ins Herz gelegt". Das macht das Leben jedes Menschen unvergleichlich wertvoll! Das jetzige Leben ist nur ein „Vorspann" für das noch kommende ewige Leben. Deshalb leben Christen schon hier mit der Perspektive auf das ewige Leben. Sie erfahren die Kraft der Auferstehung und können bei Gott im Himmel sein. Jesus Christus hat sich selbst als „die Auferstehung und das Leben" bezeichnet. Und ob wir es glauben oder nicht: Unserem jetzigen, „irdischen" Leben wird ein „ewiges Leben" folgen. Wer bereits hier fern von Gott lebte, wird auch nach seinem Tod „in Gottesferne" weiterleben. Wer hingegen bereits hier in enger Verbindung mit Gott lebte, wird ihm auch in seinem ewigen Leben nahe sein. Entscheidend ist, ob wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben, ihm vertrauen und nach seinen Geboten leben.
Dann werden wir die Kraft der Auferstehung erfahren, von der alle entschiedenen Christen sagen, dass sie diese Kraft in diesem irdischen Leben bereits erfahren.
Wie erfährst Du die Kraft der Auferstehung im Alltag?
Gott hat der Welt seine Liebe gezeigt, indem er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht (Vgl. Johannes 3,16). Darüber hinaus zeigt er seine Liebe jedem von uns Tag für Tag, wenn wir seine Nähe suchen und uns ihm anvertrauen. Jesu Auferstehung aus dem Tod ist die Garantie dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, ebenfalls in das ewige Leben, die ewige Gemeinschaft mit Gott, auferstehen wird. So wie alles in der Natur im Frühling erwacht nach einem Winter, wo alles tot erscheint, genau so werden auch wir nach unserem irdischen Tod erwachen. Der Apostel Paulus schreibt: „Ich möchte nichts anderes mehr kennen als Christus: Ich möchte die Kraft seiner Auferstehung erfahren, ich möchte sein Leiden mit ihm teilen." (Vgl. Philipper 3,10). Wer mit Jesus Christus im Herzen lebt, der erfährt diese Kraft der Auferstehung. Dann ist Jesus unser Herr und unser Freund und Begleiter. Die Bibel sagt: „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes (Römer 1,16). Durch unseren Glauben an Jesus Christus sind wir mit dieser Kraft verbunden, weil wir mit dem allmächtigen und ewigen Gott verbunden sind, von dem allein alles Leben kommt.
„Auferstehung ist unser Glaube, Wieder- sehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe." Augustinus (354–430), bedeutender Philosoph der Spätantike
Wir besitzen einen direkten Anschluss an die Kraftquelle des Auferstandenen. Gottes Kraft steht uns zur Verfügung. Sie ist konkret spürbar und verändert unser Leben.
„Christus lebt in mir" (Galater 2,20). Was diese Kraft der Auferstehung Jesu in unserem Leben bewirken kann, lesen wir u. a. in Epheser 1,15-23 und 3,14-21. Jesus lebt und herrscht über das gesamte Universum. Er schenkt uns seine Kraft, vergibt uns unsere Schuld und vertritt uns als unser Anwalt bei Gott. Er liebt uns und sorgt für uns – und er wird wiederkommen, um uns zu sich zu holen. Dann werden wir in alle Ewigkeit mit ihm leben und mit ihm herrschen. Christus, der auferstandene Herr, ist mit uns. Das ist die befreiende Botschaft.
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Auferstehungskraft im Alltag
Ein Denkmuster zu verändern ist schwierig. Egal, wie verkehrt es ist – wenn es sich einmal in unseren Köpfen festgesetzt hat, kommt man kaum davon weg. So ist für viele Menschen das Christentum schlicht eine Religion unter vielen. Doch genau da liegt der Irrtum. Der christliche Glaube besteht nicht aus einer weiteren gut gemeinten Idee, sondern aus einer Person: Jesus Christus.
Gewohnheit verändern – Menschen verändern: Liebe, Barmherzigkeit, Selbstlosigkeit,
Größte Kraft ist nötig – wenn es um Veränderung geht. Dass wir zu dem Menschen werden, der von Gottes Geist und Gegenwart erfüllt ist. Den er sich erdacht hat.
Wir haben Mühe Gewohnheiten, Essgewohnheiten zu ändern, Verhaltensweisen,
uns in unseren Verhaltensweisen zu ändern.
Egoismus, Nazismus, ablegen. Mensch der Streit, Unfrieden, Ungerechtigkeit auslöst hin zu einem versöhnenden, friedenstiftenden, auf Gerechtigkeit ausgerichteten Menschen.
Wir denken noch zu sehr daran, die Auferstehungskraft für unsere Zwecke und Wünschen zu nutzen. Und nicht für Gottes Zwecke und Wünsche. Für unsere Vorstellung von Leben nicht für seine Vorstellung.
Wir würde unser Leben aussehen, wie würden sich Lebensläufe bei Beerdigungen anhören, wenn Gottes verändernde Kraft in uns wirksam wurde?
Tabita erstaunlicher
Die Auferstehungshoffnung und die Zeugen der Auferstehung Christi
1 Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt[1] habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede[2] ich es euch verkündigt[3] habe, es sei denn, dass ihr vergeblich[4] zum Glauben gekommen seid. 3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; 4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 5 und dass er Kephas[5] erschienen ist, dann den Zwölfen. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln[6] allen; 8 zuletzt aber von allen, gewissermaßen der Missgeburt, erschien er auch mir. 9 Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig[7] bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde[8] Gottes verfolgt habe. 10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes⟨, die⟩ mit mir ⟨ist⟩. 11 Ob nun ich oder jene: So ⟨jedenfalls⟩ predigen wir, und so seid ihr zum Glauben gekommen.
Die Auferstehungshoffnung gegen die Leugnung der Auferstehung
12 Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferweckt[9] ist, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe? 13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; 14 wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos[10], inhaltslos aber auch euer Glaube. 15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. 16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. 17 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. 18 Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen. 19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen. 20 Nun aber ist Christus aus ⟨den⟩Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; 21 denn da ja durch einen Menschen ⟨der⟩Tod ⟨kam⟩, so auch durch einen Menschen ⟨die⟩Auferstehung ⟨der⟩Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung[11]: ⟨der⟩ Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; 24 dann das Ende, wenn er das Reich[12] dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. 25 Denn er muss herrschen[13], bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 27 »Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen ist, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem[14] ist. 29 Was werden sonst die tun, die sich für die[15] Toten taufen lassen[16]? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum lassen sie sich denn für sie taufen[17]? 30 Warum sind auch wir jede Stunde in Gefahr? 31 Täglich sterbe ich, so wahr ihr mein Ruhm seid[18], Brüder, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe. 32 Wenn ich ⟨nur⟩nach Menschen⟨weise⟩mit wilden Tieren gekämpft habe zu Ephesus, was nützt es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so »lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir«! 33 Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten. 34 Werdet in rechter Weise[19] nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es euch. 
Jesus Christus ist die Person, die stellvertretend für die Menschen ihr Leben gegeben hat. Er bezahlte für unsere Fehler und Schuld, damit Menschen durch dieses Opfer wieder in Gemeinschaft mit Gott leben können.
Bloss ein Dogma?
Zu Ostern feiern wir das Fest der Auferstehung: Der Tod konnte diesen Jesus Christus nicht festhalten. Aber was heisst das? Ist das alles bloss ein Dogma, eine tote Lehrformel, festgesetzt im Denken der Menschen wie ein ver­kehrtes Denkmuster? Der Apostel Paulus sprach davon, als er an die Christen in Philippi schrieb, dass er Jesus erkennen möchte und die Kraft seiner Auferstehung. Und an die Christen in Ephesus schrieb er, dass Gott mit der Kraft in uns wirken möchte, die Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Doch wie sieht das aus?
Kraft, die uns trägt und verändert
Auferstehungskraft ist nicht nur eine Wunderkraft, die Tote lebendig macht. Auferstehungskraft ist die Kraft, die hilft, sich in seiner Umge­bung wirklich gut zu bewegen – in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft. Stellen Sie sich einmal vor, was passieren könnte, wenn nach jahrelanger Kälte in Beziehungen auf einmal Liebe um sich greift! So stark, dass Hass keine Wurzeln mehr schla­gen kann. Das ist Auferstehungskraft. Oder stellen Sie sich vor, dass Sie plötzlich die Kraft besitzen, Gewohn­heiten, die Ihnen zur Last geworden sind, einfach abzulegen. Auferste­hungskraft. Auferstehungskraft ist die Kraft, die uns trägt und die uns verändert.
Wahres Leben
In der Regel wünschen sich die Menschen „Frohe Ostern” bloss auf die Art und Weise, dass sie meinen: „Hab einen schönen Tag!” Aber wer Ostern wirklich erleben will, kann, auch die Kraft des Auferstandenen erleben. Ich weiss nicht, wie das in Ihrem Leben aussieht. Theologisches Kopfwissen löst noch keine Kraft in unserem Leben aus. Erst, wenn die Wahrheit des Wortes Gottes unser Herz ergreift und Glauben und Erwartung auslöst, erleben wir, wie seine Kraft in uns um sich greift.
Auferstehungskraft verändert. Manchmal ein schmerzlicher Prozess. Aber in ihr allein ist Leben, wahres Leben – für heute und für alle Zeit.
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