Alle eure Sorgen werft auf ihn
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7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Sorgen – wer kennt sie nicht?
Sorgen – wer kennt sie nicht?
Ob es die Gesundheit ist, die Familie, die Einsamkeit oder finanzielle Dinge.
Politik, Krieg, Inflation, …
Im Alter kommen oft neue Sorgen dazu:
Verlust von Freunden, nachlassende Kräfte, das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.
Einige Sorgen sind sehr konkret - (Hund kommt hier rein.)
Anderen sind sehr individuell/persönlich - nur in unseren Kopf. Schwierig, dass andere es nachvollziehen. - (Und wenn, ein Hund hier rein kommt …)
Und wenn … ich nichts zu essen haben werde.
ängstlich besorgt mit der Zukunft.
Was machen Menschen, wenn sie von Ängsten getrieben werden?
Sie suchen “Lösungen”:
Gewalt - Waffe/Überwachungskamera
Greifen nach Drogen
Wir manipulieren anderen Menschen, wir zwingen ihre geliebte Menschen, Dinge zu tun, die sie nicht wollen.
Wir meiden gewisse Menschen.
Geben Geld aus, um Methode zu folgen, um Reich zu werden. (Finanzielle Unabhängig)
Man wählt den einen Politiker/Partei, die sich als Lösung verkauft.
Versicherungen
Wir machen mehr sport.
Wir sammeln mehr Geld: Geld organisiert das Leben, bestimmt jeden Schritt. - Wir beschäftigen uns nur mit dem Geld.
Welche sind deine größten Sorgen/Ängsten heute?
Gibt es Menschen, mit den du dich mitteilen kannst?
Gibt es Menschen, die dich verstehen?
Wenn du deine Sorgen mitteilst, was sagen Menschen meistens dazu?
Was tust du, wenn du Angst hast?
Ohne Ausreden/Entschuldigungen zu suchen: Welche Entscheidungen hast du schon getroffen, weil du Angst (Besorgt) vor etwas hattest hattest.
Was mache ich mit meinen Sorgen?
Was mache ich mit meinen Sorgen?
Petrus schreibt:
7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Was heißt: Sorgen auf Gott werfen?
Was heißt: Sorgen auf Gott werfen?
Im Urtext meint das Wort „werfen“ tatsächlich: mit Kraft abladen, wie ein schweres Gepäckstück. Also: nicht behalten, sondern bewusst loslassen – und zwar nicht „ins Leere“, sondern in Gottes Hände.
Der Apostel Petrus wusste aus eigener Erfahrung, wie schwer das Leben sein kann. Er hatte Jesus verleugnet, wurde verfolgt, hatte Angst – und doch schreibt er diesen hoffnungsvollen Satz.
Nicht: "Kämpfe allein mit deinen Sorgen!", sondern: „Wirf sie ab – auf Gott!“
Wie wirft man Sorgen ab? Nicht immer einfach.
Fragen für die Seniorenrunde:
Fragen für die Seniorenrunde:
Fällt es euch leicht oder schwer, Sorgen an Gott abzugeben? Warum?
Habt ihr einmal erlebt, dass ihr eine Sorge Gott gegeben habt – und dass sich dann etwas verändert hat?
Was hilft euch im Alltag, im Vertrauen auf Gottes Fürsorge zu bleiben?
Gibt es einen Psalm oder ein Lied, das euch besonders tröstet, wenn ihr euch sorgt?
Das Bild „Sorgen auf Gott werfen“ aus 1. Petrus 5,7 ist stark und persönlich – aber was bedeutet das ganz praktisch im Alltag?
Hier sind einige praktische und biografische Beispiele, die man gut in einer Seniorenrunde verwenden kann:
Praktische Beispiele:
Praktische Beispiele:
1. Gebet statt Grübelei
1. Gebet statt Grübelei
Was sagt Paulus?
Bete. Nicht um das Problem zu lösen, die Sorgen wegzubeten, sondern um Frieden zu erfahren.
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.
Wenn nachts die Gedanken kreisen – statt stundenlang zu wälzen, kann man sagen:
„Herr, du weißt, was mich bedrückt. Ich kann es gerade nicht ändern – aber du kannst es. Ich lege es in deine Hand.“
So wird das Gebet zur Entlastung und Erfahrung von Frieden – auch wenn sich die Situation nicht sofort ändert.
2. Mit anderen sprechen (Therapie)
2. Mit anderen sprechen (Therapie)
2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Dieser Vers spricht ganz direkt davon, dass wir einander beistehen und Lasten gemeinsam tragen sollen – dazu gehören Sorgen, Kummer und Ängste.
Sorgen „werfen“ heißt manchmal auch: jemandem davon erzählen – einem guten Freund, der Tochter, dem Pastor oder in der Runde.
„Ich habe Angst vor dem Krankenhausaufenthalt. Aber ich habe darüber gesprochen, gebetet – und dann wurde ich innerlich ruhiger.“
Teilen ist der erste Schritt zum Abgeben.
Jakobus 5,16
„Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet.“
Hier geht es um Offenheit: Sich mitteilen, einander Dinge anvertrauen – und füreinander beten, besonders in schweren Zeiten.
Römer 12,15
„Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“
Dieser Vers lädt dazu ein, einander emotional nah zu sein – in Freude, aber auch in Trauer und Angst.
2. Korinther 1,3–4
„Gott tröstet uns in all unserer Not, damit wir auch trösten können, die in allerlei Not sind.“
Wer selbst Trost erlebt hat, darf diesen weitergeben – im Gespräch, durch Zuhören, durch Mitgefühl.
Prediger 4,9–10
„Zwei sind besser als einer … wenn einer fällt, hilft der andere ihm auf. Weh aber dem, der allein ist, wenn er fällt und kein anderer da ist, ihm aufzuhelfen!“
Die Bibel betont hier, wie wichtig Gemeinschaft und Unterstützung sind – niemand sollte mit seinen Sorgen allein bleiben.
Sprüche 12,25
„Sorge im Herzen bedrückt den Menschen, aber ein gutes Wort erfreut ihn.“
Ein offenes Gespräch, ein gutes Wort zur rechten Zeit kann Sorgen erleichtern – ein Hinweis auf die heilende Kraft des Austauschs.
3. Nicht alles kontrollieren wollen
3. Nicht alles kontrollieren wollen
Viele Senioren erzählen:
„Früher habe ich alles organisiert. Jetzt muss ich lernen, abzugeben – an meine Kinder, an Gott.“
Sorgen werfen heißt auch: anerkennen, dass ich nicht mehr alles in der Hand habe – aber Gott schon. - Ich kann Aufgaben an anderen geben - Zulassen, dass sie es auf ihrer Art und Weise tun werden.
—> Jesus ging in den Himmel. Er vertraut, dass der Geist die Jünger leiten werden.
2. Mose 18,17–18 + 21 (Mose und sein Schwiegervater Jitro)
„Du machst es nicht gut. Du machst dich müde … suche dir tüchtige Leute aus, … damit sie dir helfen, das Volk zu richten.“
➡️ Mose wollte alles allein machen – Jitro riet ihm, Aufgaben abzugeben. Gott segnete dieses Delegieren.
🡪 Lehre: Es ist klug und gottgewollt, Hilfe anzunehmen und Verantwortung zu teilen.
📖 Apostelgeschichte 6,2–4
„Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen, um bei den Tischen zu dienen … sucht sieben Männer aus … damit wir uns dem Gebet und dem Wort widmen können.“
➡️ Die Apostel geben praktische Aufgaben an andere ab, um sich auf ihre Berufung zu konzentrieren.
🡪 Lehre: Auch in der Gemeinde ist Aufgabenteilung biblisch und notwendig.
Was sagte Jesus?
Was sagte Jesus?
1. Denke nach.
1. Denke nach.
Stelle dir einige Fragen und Beobachte wie Gott wirkt. Erinnere dich.
Machst du dir Sorgen um wie du dich versorgen wirst? Schaue die Vögel
Machst du dir Sorgen, ob du was zum Kleidung? Schaue die Blumen.
Um Zukunft? Kannst du die Zeit kontrollieren?
Achte auf deine Gedanken. Gesunde Psyche.
25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?
27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
2. Organisiere die Prioritäten
2. Organisiere die Prioritäten
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
3. Lebe heute, hier und jetzt.
3. Lebe heute, hier und jetzt.
34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Abschlussgebet:
Abschlussgebet:
Herr, wir danken dir, dass wir dir unsere Sorgen bringen dürfen.
Du siehst, was uns belastet.
Hilf uns, dir zu vertrauen und loszulassen.
Du bist treu, du sorgst für uns – in jeder Phase unseres Lebens.
Amen.
