Predigt BU Abschluss
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BIBELTEXT
BIBELTEXT
…
INTRO
INTRO
"Was ging bei uns im biblischen Unterricht?"
"Was ging bei uns im biblischen Unterricht?"
In den letzten zwei Jahren haben wir uns im biblischen Unterricht intensiv mit der Geschichte der Bibel beschäftigt – und dabei echt viel Spannendes entdeckt.
Heute wollen wir euch ein paar Themen zeigen, die wir besonders interessant fanden.
Dafür haben wir in unseren BU-Ordnern gestöbert, ein paar Lektionen rausgesucht und für euch zusammengefasst.
GOTT
GOTT
Zeit, die biblische Wahrheit zu ermitteln und in die Diskussion einzubringen. Jetzt biete ich eine Lösung für den Bedarf, den ich gerade geäußert habe.
"Gott zeigt sich uns"
"Gott zeigt sich uns"
Der Gott der Bibel hat sich den Menschen im Lauf der Geschichte immer wieder gezeigt – er ist kein versteckter, ferner Gott.
Er macht sich bekannt – und das auf drei besondere Arten:
Gott der Vater – er ist über allem, der Schöpfer, der uns das Leben schenkt.
Gott der Sohn (Jesus) – er wurde Mensch, kam auf unsere Welt und wurde einer von uns.
Gott der Heilige Geist – er lebt in uns, gibt uns Kraft und begleitet uns im Alltag.
So erleben wir Gott: als Vater, Sohn und Heiligen Geist – drei in einem, ganz nah bei uns.
Gott, der Vater
Gott, der Vater
24 O Herr, welch unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke!
Sie alle sind Zeugen deiner Weisheit,
die ganze Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
25 Da ist das Meer – so unendlich groß und weit,
unzählbar sind die Tiere darin, große wie kleine.
26 Schiffe ziehen dort vorüber
und auch die Seeungeheuer,
die du geschaffen hast, um mit ihnen zu spielen.
27 Alle deine Geschöpfe warten auf dich,
dass du ihnen zur rechten Zeit zu essen gibst.
28 Sie holen sich die Nahrung, die du ihnen zuteilst.
Du öffnest deine Hand, und sie werden reichlich satt.
29 Doch wenn du dich von ihnen abwendest,
müssen sie zu Tode erschrecken.
Ja, sie sterben und werden zu Staub,
wenn du ihnen den Lebensatem nimmst.
30 Doch wenn du deinen Geist schickst,
wird neues Leben geschaffen,
und die Erde kann sich wieder entfalten.
Gott, der Sohn
Gott, der Sohn
6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war,
hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.
7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich:
Er wurde wie jeder andere Mensch geboren
und war in allem ein Mensch wie wir.
8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer
und war Gott gehorsam bis zum Tod,
ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.
9 Darum hat ihn Gott erhöht
und ihm den Namen gegeben,
der über allen Namen steht.
10 Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen:
alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich.
11 Und jeder ohne Ausnahme
wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen:
Jesus Christus ist der Herr!
Gott, der Heilige Geist
Gott, der Heilige Geist
14 Alle, die sich von Gottes Geist regieren lassen,
sind Kinder Gottes.
15 Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt,
führt euch nicht in eine neue Sklaverei,
in der ihr wieder Angst haben müsstet.
Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. J
etzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«
16 Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit,
dass wir Gottes Kinder sind.
Gott in der Bibel
Gott in der Bibel
Gott hat im Lauf der Geschichte viele verschiedene Menschen inspiriert – und sie haben das, was sie mit Gott erlebt haben, aufgeschrieben: Geschichten, Gebete, Berichte, Briefe …
All das ist heute in der Bibel gesammelt.
Die Bibel zeigt uns, wie Gott ist, was er getan hat – und wie er bis heute in der Welt wirkt.
Sie ist Gottes Wort an uns.
Jesus kümmert sich um die, die alle vergessen haben
Jesus kümmert sich um die, die alle vergessen haben
An Jesus sehen wir ganz deutlich: Gott wendet sich uns Menschen zu – mit Liebe, mit Verständnis, mit offenen Armen.
Wenn wir auf Jesus schauen, können wir erkennen, wie Gott wirklich ist.
Er kam, um zu zeigen, wie Gottes Reich aussieht – ein Ort, wo Menschen Vergebung bekommen und neu anfangen dürfen.
Jesus hat sich besonders um die gekümmert, die sonst keiner sehen wollte: Außenseiter, Verachtete, Verlorene.
Er hat sie zurückgeholt – in die Nähe Gottes und in die Gemeinschaft mit anderen Menschen.
Ein starkes Beispiel dafür ist die Geschichte in Lukas 7,36–50.
36 Einmal wurde Jesus von einem Pharisäer zum Essen eingeladen. Er ging in das Haus dieses Mannes und begab sich an den Tisch.
37 Da kam eine Prostituierte herein, die in der Stadt lebte. Sie hatte erfahren, dass Jesus bei dem Pharisäer eingeladen war. In ihrer Hand trug sie ein Fläschchen mit kostbarem Öl.
38 Die Frau ging zu Jesus, kniete bei ihm nieder und weinte so sehr, dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden. Mit ihrem Haar trocknete sie die Füße, küsste sie und goss das Öl darüber.
39 Der Pharisäer hatte das alles beobachtet und dachte: »Wenn dieser Mann wirklich ein Prophet wäre, müsste er doch wissen, was für eine Frau ihn da berührt. Sie ist schließlich eine stadtbekannte Hure!«
40 »Simon, ich will dir etwas erzählen«, unterbrach ihn Jesus in seinen Gedanken. »Ja, ich höre zu, Lehrer«, antwortete Simon.
41 »Ein reicher Mann hatte zwei Leuten Geld geliehen. Der eine Mann schuldete ihm 500 Silberstücke, der andere 50.
42 Weil sie das Geld aber nicht zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Welcher der beiden Männer wird ihm nun am meisten dankbar sein?«
43 Simon antwortete: »Bestimmt der, dem er die größere Schuld erlassen hat.« »Du hast recht!«, bestätigte ihm Jesus.
44 Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: »Sieh diese Frau an! Ich kam in dein Haus, und du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben, was doch sonst selbstverständlich ist. Aber sie hat meine Füße mit ihren Tränen gewaschen und mit ihrem Haar getrocknet.
45 Du hast mich nicht mit einem Kuss begrüßt. Aber seit ich hier bin, hat diese Frau gar nicht mehr aufgehört, meine Füße zu küssen.
46 Du hast meinen Kopf nicht mit Öl gesalbt, während sie dieses kostbare Öl sogar über meine Füße gegossen hat.
47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben; und darum hat sie mir so viel Liebe erwiesen. Wem aber wenig vergeben wird, der liebt auch wenig.«
48 Zu der Frau sagte Jesus: »Deine Sünden sind dir vergeben.«
49 Da tuschelten die anderen Gäste untereinander: »Was ist das nur für ein Mensch? Er vergibt sogar Sünden!«
50 Jesus aber sagte zu der Frau: »Dein Glaube hat dich gerettet! Geh in Frieden.«
Jesus hat uns Gott auf einer überraschenden Art und Weise gezeigt.
Nicht alle fanden Jesus cool.
Nicht alle fanden Jesus cool.
Viele Leute haben sich über das, was Jesus über Gott und sein Reich gesagt hat, gefreut. Aber nicht alle.
Vor allem die stolzen, religiösen Anführer damals waren richtig sauer auf ihn. Sie wollten ihn loswerden – und haben ihn schließlich zum Tod am Kreuz verurteilt.
Jesus sollte wie ein Verbrecher sterben, obwohl er nichts falsch gemacht hatte.
Aber das war nicht einfach ein tragischer Fehler – es war Teil von Gottes Plan.
Durch seinen Tod hat Jesus die Bosheit der Menschen gezeigt, die Sünde der Welt getragen und das Böse besiegt.
Der Tod war aber nicht das Ende.
Der Tod war aber nicht das Ende.
Zur Geschichte von Jesus gehört natürlich auch, dass er wirklich von den Toten auferstanden ist – also nicht nur als Idee oder Traum, sondern mit seinem ganzen Körper.
Viele Leute haben versucht, das irgendwie zu erklären oder anzuzweifeln. Manche sagten, die Freunde von Jesus hätten seinen Körper geklaut. Andere meinten, sie hätten ihn nur im Traum oder in einer Vision gesehen. Wieder andere behaupten, die ganze Geschichte sei erst später erfunden worden.
Aber wenn man sich anschaut, wie die ersten Christ:innen darüber gesprochen haben, merkt man: Das war für sie kein Märchen.
Sie waren so überzeugt, dass sie bereit waren, für diesen Glauben alles zu geben – sogar ihr Leben.
Warum sollten sie das tun, wenn es nur eine ausgedachte Geschichte gewesen wäre?
Fisch - ein Symbol
Fisch - ein Symbol
In den ersten Jahren wurden Christen oft verfolgt. Deshalb konnten sie nicht offen über ihren Glauben reden. Wenn sie in eine neue Stadt kamen, nutzten sie geheime Zeichen, um andere Christen zu erkennen – sozusagen nur für Insider.
Eines dieser Zeichen war: ein Fisch. Klingt erstmal seltsam – vielleicht, weil ein paar von Jesu Jüngern Fischer waren? Könnte sein, aber das ist nicht der Hauptgrund.
Der eigentliche Grund ist: Das griechische Wort für „Fisch“ heißt ICHTYS – und das ist ein Akronym.
Die Buchstaben stehen für:
I – Jesus
CH – Christus
TH – Theos (Gott)
Y – Hyios (Sohn)
S – Soter (Retter)
Also: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter.
Das erinnert an das, was Petrus einmal über Jesus gesagt hat (Matthäus 16,16):
„Du bist der Christus, der von Gott gesandte Retter! Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.“
Deshalb wurde der Fisch eines der ersten Symbole für den christlichen Glauben.
Das Kreuz, wie wir es heute kennen, kam erst später – im 3. und 4. Jahrhundert.
"Leben mit Jesus – was heißt das eigentlich?"
"Leben mit Jesus – was heißt das eigentlich?"
Ein spannendes Thema für uns war auch: Wozu gibt’s eigentlich die Gebote in der Bibel?
Gott hat uns diese Regeln gegeben, damit wir wissen, wie ein Leben in seinem Reich aussieht – sie geben uns Orientierung, sozusagen wie ein Kompass fürs Leben.
Im Alten Testament sind das zum Beispiel die Zehn Gebote. Und auch Jesus hat in seinen Predigten darüber gesprochen, worauf es wirklich ankommt.
Er hat es mal so zusammengefasst (Matthäus 22,37–39):
„Liebe Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand – und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“
Und genau das ist der Kern von allem:
Gott lieben – und die Menschen um uns herum genauso ernst nehmen wie uns selbst. Darum geht’s bei einem Leben mit Jesus.
Was ist eigentlich die Kirche?
Was ist eigentlich die Kirche?
Die ersten Jünger von Jesus haben die gute Nachricht von Gottes Reich überallhin gebracht – in alle Länder der Welt.
Im Lauf der Zeit sind daraus viele verschiedene Kirchen und Traditionen entstanden.
Trotz aller Unterschiede haben sie ein paar wichtige Dinge gemeinsam:
den Glauben an den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist),
das Bekenntnis zu Jesus als Gottes Sohn und Retter,
und die Taufe und das Abendmahl als wichtige Zeichen des Glaubens.
Aber eine Sache ist dabei besonders wichtig:
Kirche ist nicht einfach ein Gebäude oder eine Organisation mit einem Namen drauf.
Die wahre Gemeinde von Jesus besteht aus Menschen.
Aus Menschen, die Jesus vertrauen und mit ihm leben wollen.
Gott baut sich eine lebendige Gemeinde – wie ein Haus, das aus lauter lebendigen "Bausteinen" besteht.
In 1. Petrus 2,5 heißt es:
"Ihr seid im Grunde auch so was wie lebendige Ziegelsteine.
Gott baut sich mit denen gerade ein ganz spezielles Haus.
Gleichzeitig seid ihr die Priester in diesem Haus [...]
Gott findet das gut, weil ihr das wegen Jesus macht."
Das bedeutet: Wenn wir mit Christus leben, kann jeder von uns Teil davon sein – ganz egal, zu welcher Kirche wir gehören.
DU
DU
Was kannst du nun dagegen/dafür tun? Eine Herausforderung/Anwendung auf persönlicher Ebene.
MAIN POINT
MAIN POINT
"Was haben wir in den letzten zwei Jahren gelernt?"
"Was haben wir in den letzten zwei Jahren gelernt?"
In den letzten zwei Jahren haben wir viel über den Glauben an Jesus gelernt – und wie wertvoll dieser Glaube ist.
Wir haben verstanden:
Mit Jesus an unserer Seite bekommen wir Kraft.
Kraft, um unser Leben zu packen, andere mit Liebe zu behandeln und uns für das stark zu machen, was Gott wichtig ist – für Gerechtigkeit, Frieden und Hoffnung in dieser Welt.
Und noch etwas richtig Starkes:
Wenn wir an Jesus glauben, haben wir Hoffnung. Nicht nur für jetzt, sondern auch für später.
Denn das Leben hört mit dem Tod nicht einfach auf – Gott hat etwas viel Größeres vor: eine erneute Schöpfung mit ihm.
Und das Beste daran?
Diese Einladung gilt für jeden von uns.
Jesus sagt: "Komm, lebe mit mir – jetzt und für immer."
