Video Glaubenslehre

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Transcript

Zusammenfassung

Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn
Empfangen durch den Heiligen Geist
Geboren von der Jungfrau Maria
Gelitten unter Pontius Pilatus
Gekreuzigt, gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes
Am dritten Tage auferstanden von Toten, aufgefahren in den Himmel, 
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters
Von dort wird er kommen zu richten die lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die Heilige allgemeine christliche Kirche
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das Ewige Leben.
Amen.
Sich mit allen Facetten des christlichen Glaubens zu befassen kann sehr überwältigend sein, daher werde ich anhand des apostolischen Glaubensbekenntnis, was wir gerade gehört haben, einige Grundlegenden Dinge erklären.
Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde
Wir glauben an einen Gott, der sich uns durch die Geschichte hinweg offenbart hat. Er zeigt sich uns, weil wir ihn sonst nicht erfassen könnten. Es ist derselbe Gott, an den Abraham, Isaak und Jakob glaubten, derselbe Gott der Israel aus Ägypten geführt und ins gelobte Land Kanaan gebracht hat.
Er stellt sich uns vor als derjenige, der den Himmel und die Erde geschaffen hat, durch sein Wort. Er ist derjenige der alles kann, dem nichts unmöglich ist.
und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn unseren Herrn
Wir glauben an Jesus Christus. Er als der Sohn Gottes ist als Mensch auf diese Welt gekommen. Dadurch war er zum einen vollständig Mensch, gleichzeitig aber auch vollständig Gott. Jesus hat den Anspruch erhoben zu sagen, dass diejenigen, die ihn sehen, Gott sehen. Diese Brücke macht die Offenbarung Gottes deutlicher. Wir glauben an einen Gott, der sich uns persönlich vorstellt, der sich durch die Geschichte vorgestellt hat.
Wir glauben, dass er sein Leben auf dieser Erde gelebt hat und wir glauben dass die Berichte über seinen Tod und seine Auferstehung wahr sind. Sie bilden ist das Zentrum unseres Glaubens, weil dadurch Gottes Gnade sichtbar wurde. Dazu aber später nochmal mehr, wenn es um die Vergebung der Sünden geht.
Er sitzt zur Rechten Gottes, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten
Wir glauben, dass es ein Gericht geben wird, indem alle Menschen einmal vor Gott stehen und Jesus derjenige ist, der das Urteil spricht. Er hat die Macht dieses Urteil auszuführen
Ich glaube an den Heiligen Geist
Damit ist der Glaube an die Lehre der Trinität vollständig. Wir glauben an einen Gott, der sich uns in drei Wesen offenbart: Den Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Alle haben spezifische Beschreibungen und Aufgaben, aber sie alle sind eins. Wie zum Beispiel die drei Blätter eines Kleeblattes die zusammen doch eins sind , oder wie Quellwasser, Brunnenwasser oder Flusswasser, die unterschiedliche eigenschaften haben, aber doch alle Wasser sind.
Der Geist ist derjenige der in uns wirkt, der unser Denken verändert und uns mit den Dingen begabt, die wir für den Dienst des allmächtigen Gottes brauchen. Er führt und leitet uns direkt oder auch durch andere Menschen, in denen er wirkt.
die heilige allgemeine christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen
nicht die Institution wie die katholische Kirche oder die evangelische Kirche, sondern die geistliche Kirche. Aus der Berufung Gottes heraus sind alle Gläubigen in eine große Familie zusammengestellt. Es gibt zwar gerade in den großen Kirchen recht große Spaltungen, doch letztlich leben wir Christen in der Gemeinschaft mit Gott durch Jesus Christus.
Vergebung der Sünden
Wir glauben an die Sünde. Das heißt wir glauben, dass es eine Trennung zwischen Menschen und Gott gibt. Angefangen im Garten Eden ist jeder Mensch getrennt von Gott, und kein Mensch kann diese Trennung aufheben
Gott selbst hat einen Weg geschaffen, in dem er sich selbst geopfert hat. Daher ist die vollständige Gottheit und die vollständige Menschheit von Jesus Christus so entscheidend, weil nur Gott die Sünde aus der Welt schaffen konnte.
Wenn wir das Geschenk vom Tod Christi am Kreuz und seiner Auferstehung annehmen, sind wir frei in Gemeinschaft mit Gott zu gelangen.
Auferstehung der Toten und das Ewige Leben
wir haben eine Perspektive über das irdische Leben hinaus. Wenn wir sterben, dann ist das nicht das Ende. Die Bibel beschreibt ein ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Dabei spielen viele Dinge mit hinein, wie das Tausendjährige Reicht, das Gericht oder das neue Jerusalem. Darüber haben sich schon viele kluge Köpfe den Kopf zerbrochen, doch feststeht, dass wir eine fest Zuversicht auf ein erfülltes Leben nach dem Tod in direkter Gemeinschaft mit unserem Gott haben.
Diese Hoffnung strahl auch in das Hier und Jetzt. Egal wie schlecht es uns gerade geht, wir haben eine Perspektive darüber hinaus. Egal was uns jetzt widerfährt, wir dürfen wissen, dass Gott schon jetzt direkt an unserer Seite ist und er uns durch die schwierigsten Zeiten des Lebens trägt, wie Jesus selbst es versprochen hat: “Ich bin bei euch bis ans Ende aller Tage”
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